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Schoppe French Kiss

Zum heutigen Tag des Kusses wird es dieses Mal französisch, auch wenn wir dann schlussendlich doch wieder in Berlin bei Schoppebräu landen. Deren Kreation French Kiss wird nämlich mein heutiges Testbier sein. Beim Bier selbst handelt es sich um ein Biere de garde, einem alten französischen Bierstil, der so etwas wie ein Saison oder ein Farmhouse Ale ist. Es handelt sich hierbei um einen Bierstil, der von nordfranzösischen Bauernhöfen stammt. Er ist obergärig und wird eine längere Zeit in Fässern gelagert. Als Highlight wurde der French Kiss aber nicht in normalen Fässern gelagert, sondern 6 Monate in einem Cognac Fass. Der Alkoholgehalt ist mit 9% auch nicht ohne.

Zur Optik: Ein. naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr süßliches Aroma, das in gewisser Weise geringe alkoholoische Noten mit einfließen lässt. Dazu kommt etwas Dörrobst.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch sehr karamellig und getreidig mit fast schon etwas nussigen Noten, jedoch bleibt es dann vor allem im Abagang karamellig. Es ist schon in den erste Schlücken  ein wenig Bitter und man schmeckt den Alkohol deutlich heraus. Man hat aber auch diese wunderbaren Fassnoten, die leicht anklingen, ohne das Bier damit zu überlasten. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und macht das Bier besonders spritzig.

Zum Fazit: Für mich ein sehr spannendes Bier, das mir aber zeitweise ein wenig zu alkoholisch ist. Ich finde es dennoch einmal eine Abwechslung da eine so hohe Kohlensäurekonzetration und die Fassnoten in Kombination wirklich etwas spannendes sind. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Schäffler Allgäuer Hell

Mein heutiges Testbier wurde im Jahre 2017 von der Allgäuer Brauerei Schäffler aus Missen auf den Markt gebracht und hat es innerhalb dieser kurzen Zeit zu einem sehr beliebten Vertreter der Sorte Helles Lager gebracht. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt dabei bei schlanken 4,9%.

Zur Optik: Man hat ein helles, goldenes Bier. Es ist klar filtriert. Der weiße Schaum ist ok, jedoch nicht besonders erwähnenswert.

Zum Geruch: Es riecht leicht getreidig, ansonsten hat man aber kaum mehr Geruchseindrücke.

Zum Geschmack: Es ist ein sehr süffiges Helles Bier, das sofort einen schönen ersten Eindruck hinterlässt. Es macht auf mich einen würzigen und erfischenden Eindruck. Es ist dabei aber dennoch sehr mild im Geschmack ohne dabei aber wässrig zu werden. Die Kohlensäure ist gut dosiert und macht das Bier sehr erfrischend. Ansonsten sind bei diesem Hellen klar die süßlichen Malzaromen dominant. Der Hopfen ist nicht wirklich präsent, wenn dann nur ganz marginal.

Zum Fazit: Ich habe hier ein wirklich stimmiges Bier, das für mich vieles hat, was ein gutes Helles ausmacht. Es ist mild, aber auch würzig und dennoch schlank im Körper. Es ist zwar nicht wirklich spektakulär, aber das muss ein Helles auch nicht unbedingt sein. Ich gebe diesem Bier 4 Sterne, da mir noch etwas die typische Honigsüße fehlt.

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Distelhäuser Export

Im zweiten Biertest gibt es Mal wieder ein Bier aus der Distelhäuser Brauerei aus dem gleichnamigen Stadtteil von Tauberbischofsheim. Ein Klassiker der Brauerei ist das Export mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen süßlichen Geruch mit etwas getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruck ist es ein wenig ein süßliches Bier, mit teilweise auch kurzen grünlichen und gurkigen Einflüssen, aber nur ganz leicht. Vor allem im Antrunk kommt dieses Aroma durch, jedoch kommt im Abgang die Kohlensäure zur Hilfe und der Körper ist recht kompatibel, der das Bier dann sehr bekömmlich macht. Es bleibt ein süßmalziger Nachgeschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus würziges und trinkbares Bier.

Zum Fazit: Ein ganz schön würziges und wirklich schmackhaftes Bier. Für ein Export ist es sehr süffig und auch die Getreide und Kohlensäurearomen sind gut aufeinander abgestimmt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Firestone Walker Pivo

Im heutigen Biertest habe ich dieses Mal etwas von Firestone Walker aus den USA im Angebot. 1996 wurde die Brauerei erst von den beiden Gründen David Walker und Adam Firestone ins Leben gerufen. Ihren Sitz hat die Brauerei dabei im kalifornischen Paso Dobles. Seit 2015 gehört die Brauerei zum belgischen Unternehmen Duvel, die die Brauerei von den Gründern erworben hatte. Mit dem Pivo, dem tschechischen Wort für Bier wird heute ein Pils verkostet, das einen Alkoholgehalt von 5,3% besitzt.

Zur Optik: Es ist ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Dazu hat es einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr hopfig und hat ein blumiges Aroma. Dabei erinnert es sehr stark an seine böhmischen Vorbilder. Diese schönen floralen Noten machen Lust auf den ersten Schluck.

Zum Geschmack: Auch hier zeigen sich eindeutig diese schönen harmonisch-blumigen Aromen. Es ist leicht fruchtig angehaucht im Abgang, jedoch auch ein wenig trocken. Man hat wirklich so in etwa einen Geschmack, den man mit einer Blumenwiese assoziiren würde. Es fehlt meiner Meinung aber ein wenig an Hopfenherbe und Bittere am Gaumen. Auf der anderen Seite wirkt es sehr frisch. Auch im weiteren Trinkverlauf wird es zwar immer ein kleines bisschen herb, dennoch fehlt mir die letzte Portion Hopfenbittere.

Zum Fazit: Ein recht aromatisches Pilsner, das durchaus zu überzeugen weis. Ich kann mich mit diesem Bier sehr gut anfreunden und so bekommt es von mir auch ordentliche 4 Sterne, auch wenn es vom Hopfen noch etwas mehr ins bittere gehen könnte.

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Ratsherrn New Era Dry Hopped Pilsner

Im folgenden Biertest geht es dieses mal wieder nach Hamburg zur Ratsherrn Brauerei, die mit ihrer New Era Serie zeigen wollen was mit dem klassischen Bierstil Pilsner so alles möglich sein kann. Eines dieser Biere, das dry hopped Pilsner hat es heute zu mir in den Test geschafft. Im Gegensatz zu einem normalen Pilsner wurde das dry hopped Pilsner, während der Lagerung kaltgehopft, sodass es nicht nur bei der Hopfengabe während dem Kochen bleibt. Der Alkoholgehalt liegt bei für ein Pils typischen 4,9%.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein fruchtiges, leicht tropisches und hefiges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist recht fruchtig und zugleich auch prickelnd. Vor allem im Abgang ist es dann etwas herber und wird trockener. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein grasig fruchtiges Bier. Es bleibt jedoch vor allem im grasigen Bereich, auch wenn sich hier und da einmal süße fruchtige Noten auftun.

Zum Fazit: Ich finde es ein wirklich gut schmeckendes Pilsner, das vor allem durch dieses grasige fruchtige überzeugt. Wer eher auf kantig-herbe Pilsner steht ist hier eventuell nicht unbedingt aufgehobenen. Mir hat es geschmeckt und so gebe ich dem Bier 4 Sterne.

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Dry & Bitter Psychotropia

Im heutigen Biertest begeben wir uns dieses Mal wieder in den hohen Norden zu unseren dänischen Nachbarn. Dort wird heute ein Bier der Brauerei Dry & Bitter aus Gorlose, einem Ort nordwestlich von Kopenhagen gelegen, verkostet. Die Brauerei ist noch recht jung und braut erst seit 2015, hat sich aber auch dank ihrer Sauerbiere schon einen Namen gemacht. Eines davon, das Psychotropia, möchte ich heute verkosten. Es handelt sich um ein Sourale bei dem auch Passionsfrüchte verwendet wurden und es hat einen Alkoholgehalt von 5,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig und man riecht die Passionsfrucht sehr deutlich. Es hat etwas naktarartiges, was man hier in der Nase hat. Dazu würde ich noch Apfelsine ausmachen. Außerdem eine ganz feine Säure.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist zunächst einmal sehr gewöhnungsbedürftig, da sind zum einen sehr saure Noten die den Geschmack dominieren und die zuerst einmal hängen bleiben. Dazu kommen Obstnoten wie eben die der Passionsfrucht, aber auch Nektarine und Quitte die mitschingen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit säuerlichen Aromen die immer dominanter werden und den Geschmack bestimmen. Es hat aber noch eine gesunde Obstsäure. Gegen Ende lässt die säure ein wenig nach und es kommt das Obst durch. das ist mir aber ein wenig zu penetrant.

Zum Fazit: Es handelt sich hier um ein wirklich sehr gewöhnungsbedürftiges Bier, bei dem man als Einsteiger wohl gewaltig den Mund verzieht. Wenn man so etwas aber gewöhnt ist dann hat man ein wirklich erfrischendes Bier, welches gerade bei diesen hitzigen Temperaturen ganz gut ankommt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Sierra Nevada 40 Anniversary Edition

Kaum zu glauben aber Sierra Nevada feiert dieses Jahr tatsächlich schon ihr 40sigstes Firmenjubiläum und sie sind damit einer der Pioniere der Craftbeerbewegung in den USA und überhaupt weltweit. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einer Großbrauerei gewachsen die über 800.000 Barrel Bier im Jahr produziert. Anlässlich des geburtstages hat es sich Sierra Nevada natürlich nicht nehmen lassen dafür eigens ein Bier zu brauen, welches geschmacklich an die Ursprünge erinnern soll. Stilistisch handelt es sich dabei um ein West Coast IPA, welches einen Alkoholgehalt von 6% hat.

Zur Optik: Ein trübes, dunkles Bernstein hat das Bier als Farbe. Dazu kommt eine ordentliche weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Ich rieche Orange und Mandarine, dazu hat es etwas von Blutorange. Es hat harzige Noten. Es ist etwas dezent fruchtiges dabei aber auch etwas süßliches.

Zum Geschmack: Im ersten eindruck hat man eine schöne Fruchtigkeit, die schöne Zitrusnoten am Gaumen hat. Ich finde man hat eine sehr schöne Grapefruit und Blutorange am Gaumen. Es kommen sehr gut Zitrusnoten durch. Es hat aber imAabgang auch sehr schöne Bitternoten und einen recht trockenen und harzigen Abgang. Ich finde vor allem diese Grapefruit und Zitrusnoten die leicht ins säuerliche abdriften wirklich gelungen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man schöne herbe Noten. Es ist aber auch nicht mehr so fruchtig wie am Anfang und wird vor allem harzig.

Zum Fazit: Ein Bier, wie man sich die ursprünglichen IPAs der Westküste vorstellt, trocken, harzig und ordentlich bitter. Der Malzkörper spielt keine große Rolle und auch die Fruchtigkeit ist nur dezent. Für mich stimmt hier vieles und so gibt es 4 Sterne und Happy Birthday.

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Wicklow Wolf Bear with us

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal eine irisch-deutsche Kombo. Den beim heutigen Bier handelt es sich um eine Kollaboration von Wicklow Wolf aus der gleichnamigen irischen Ortschaft Wicklow und Brlo aus Berlin. Herausgekommen ist mit dem Bear with us ein hoppy dark Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlich röstigen Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstige Noten die an Cappuccino erinnern, gleichzeitig ist aber auch eine Fruchtigkeit vorhanden. Ich habe etwas Ananas und Melone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr röstiges und auch hopfig bitteres Bier am Gaumen. Es hat auch eine dezente Fruchtigkeit die dort anspielt. Vor allem diese Hopfenbittere, die dann am Gaumen leicht fruchtige Noten schafft finde ich doch recht gut gelungen. Das Bier selbst zeichnet sich vor allem durch einen rötigen Einstieg und ein hopfig herbes Aroma aus, das auch lange am Gaumen bleibt. Man muss aber auch sagen, dass das Bier im Großteil ein röstig bitteres Bier bleibt, bei dem mir auch ein wenig der Körper fehlt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes dunkles Lager, das vor allem für die gute Kombo von röstigen und herben Noten steht. Auch leicht fruchtige Noten werden ganz gut in das Geschmacksprofil eingebaut. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.

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Königsbräu Hefeweizen

Zum heutigen Sieg des FC Heidenheim gegen den HSV möchte ich nun ein Bier aus dieser Stadt verkosten. Die Brauerei Königsbräu aus dem Heidenheimer Stadtteil Oggenhausen existiert schon seit 1686 und prägt den Ort maßgeblich. Verkosten möchte ich dabei heute das Hefeweizen mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Man hat ein helloranges Bier. Es ist naturtrüb. Der Schaum ist aber nicht so entwickelt.

Zum Geruch: Es riecht hefig und getreidig. Es ist grobspurig kernig hat aber einen gewisse leicht hopfige Grundnote.

Zum Geschmack: Man hat ein herb würziges Weizenbier. Es ist vor allem im Abgang betont hopfig, aber man schmeckt auch deutlich das getreidge Aroma heraus. Im Abgang kommt dann die für ein Weizen typische Banane. Es bleibt aber dennoch betont spritzig und wird weder zu getreidig noch zu hefig.

Zum Fazit: Ein etwas hopfigeres Weizenbier, was man mögen muss. Ich finde das gut und es ist sehr erfrischend. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.

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Vocation Love & Hate

Im heutigen Biertest gibt es wieder einen Biertest bei dem ich mich bei meinem treuen Bierspender bedanken muss, der mich regelmäßig mit neuen Bieren versorgt. Dieses Mal geht es wieder nach England zur Vocation Brewery von der schon das Life & Death verkostet wurde. Mit dem Love & Hate habe ich dabei heute ein New England Pale Ale vor mir stehen. Der Alkoholgehalt beträgt 7,2%.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen nur sehr kurzlebigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Mix aus grasigen und fruchtigen Noten. Der Hopfen wirkt sehr frisch. Die Fruchtnoten gehen in Richtung Ananas aber auch Passionsfrucht und Nektarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt es sehr saftig und fruchtig. Im Abgang ist es noch etwas bitter. Der Körper ist kräftig, aber passt sehr gut zum Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein fruchtig herbes Bier, wobei der Geschmack eher auf dem herben Aroma liegt. Es ist in gewisser Weise auch etwas saftig. Vor allem im Nachgang wenn die bitteren Aromen verschwinden. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann etwas zu grasig und man hat etwas blattige Noten auf der Zunge.

Zum Fazit: Ein wirklich ganz gutes Pale Ale das sowohl fruchtige, als auch grasige Noten hat und so die Varietät des Hopfens zum Vorschein bringt. Ich gebe diesem Bier 4 Sterne.