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Schwanen Weihnachtsbock

Der 4 Advent ist vorbei der Kranz ist voll und damit beginnt nun die heiße Phase vor Weihnachten. Und da an Weihnachten traditionell viel getrunken wird und es dafür auch spezielle Biere gibt, werde ich heute eines verkosten, das es ebenso nur speziell an Weihnachten gibt, den Weihnachtsbock der Schwanenbräu aus dem fränkischen Burgebrach. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum für einen Bock.

Zum Geruch: Es riecht brotig und hat vor allem karamellige Noten. Es riecht sehr schön in der Nase. Auch etwas nach kandiertem Apfel.

Zum Geschmack: Im Antrunk eher dezent, entfaltet er im weiteren Trinkverlauf seinen Geschmack zwischen leicht rostig mit etwas Karamell, bis dann fruchtig Noten im Abgang die doch sehr an Bratapfel erinnern, dazu kommen. Es hat auch im weiteren Trinkverlauf deutliche karamellige Anflüge. Auch ist gefährlich süffig und ab und an aber etwas zu bitter. Man hat trotzdem immer eine gewisse Fruchtigkeit

Zum Fazit: Ein wirklich schöner Bock, der aber etwas zu bitte geraten ist wie ich finde. Dennoch bekommt er eine Wertung von 4 Sternen.

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Huppendorfer Weihnachtsfestbier

Für den heutigen Biertest habe ich wieder etwas weihnachtliches, schließlich steht am Wochenende schon wieder der 4 Advent vor der Tür und dies ist doch ein untrügliches Zeichen, dass das Weihnachtsfest wieder unmittelbar bevor steht. Dass das Frankenland auch speziell zur Winter und Weihnachtszeit seinen Reiz hat dürfte inzwischen auch kein Geheimniss mehr sein. Sei es nun der Nürnberger Christkindlmarkt oder doch ein malerisches Fachwerkdörfchen, das passende Bier zu Fest findet man in Franken in jeden Fall. So werde ich auch auch heute das Weihnachtsfestbier der Brauerei Grasser aus dem kleinen Örtchen Huppendorf verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinarbenes Bier. Es is klar filtriert und hat einen ordnetlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr von brotigen Aromen dominierter Geruch.

Zum Geschmack: Ein sehr brotiges und malziges Aroma hat man im Mund es erinnenrt sehr arg an ein rustikales Brot, jedoch mit etwas karamelligen Einflüssen. Auf der anderen Seite hat man aber auch vor allem im Nachgang dieses gurkigige, leicht süßliche und gerteidige Aroma. Es schwingt etwas nussiges im Gesamtprofil mit. Man hat auch im weiteren Trinkverlauf eine sehr karamellige Note und dieses grünliche spielt dann keine Rolle mehr. Es kommt nur teilweise durch.

Zum Fazit: Ein durchaus annehmbares Festbier, das auf jeden Fall seinen eigenen Charakter hat und eine ganz spezielle Note mitbringt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Einbecker Ainpöckisch Bier 1378

In Einbeck wurde wie nun inzwischen jeder weiß der Bock erfunden. Dies sagenhafte Ainpöckisch Bier, aus dem sich der Name Bock ableitet, wurde urkundlich erstmals im Jahre 1378 erwähnt. Angelehnt an diese Zeit hat die Einbecker Brauerei mit dem Ainpöckisch Bier 1378 ein Bier auf den Markt gebracht, welches den Geschmack von anno dazumal treffen soll. Der Alkoholgehalt dieses naturtrüben Bieres liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Bier mit Geruch nach Dörrobst und auch alkoholisch Noten, die die Nase kitzeln.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auf der einen Seite fruchtig gerade auch nach Dörrobst, aber auch reifen Äpfeln und Birnen, mit gewissen hefigen Noten im Abgang. Dazu hat man etwas Kräuter und Wildhonig. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein getreidiges Bier, welches diese gewisse hefige Note aber auch einfach einen extrem bitteren Geschmack auf sich sich vereint, der wohl vom Alkohol kommt. Der Malzkörper ist kräftig und vollmundig und weißt leichte karamellige Nuancen auf.

Zum Fazit: Nun ja ein interessanter Ansatz ein trübes Bockbier auf den Markt zu bringen. Es hat auch in der Tat einen Strauß an unterschiedlichen Geschmacksnuancen, jedoch ist diese alkoholische bittere schon störend. mit viel Wohlwollen gebe ich hier 3 Sterne.

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Hohenthanner Winterfestbier

Zum 3 Advent habe ich heute natürlich ein Festbier im Test. Dieses mal gibt es ein Exemplar aus der Hohenthanner Schlossbrauerei aus Niederbayern. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma, welches sehr stark nach Getreide riecht.

Zum Geschmack: Ein brotiges Bier, welches im ersten Antrunk auch sehr frisch wirkt. Der Körper kommt sehr kräftig herüber. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein karamellig, getreidiges Bier mit einer gewissen Malzsüße. Diese ist aber so gut ausbalanciert, das es nicht zu süß wird. Im weiteren Trinkverlauf fehlt eventuell die Kohlensäure ein wenig als Ausgleich im Abgang und so hängen sich die Getreidenoten etwas penetrant an den Gaumen. Gegen Ende sprudelt es sogar wieder etwas mehr.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das man ganz gut trinken kann und das vor allem auch durch seinen kräftigen und präsenten Malzkörper besticht. Mich hat dieses Bier durchaus überzeugt und so gebe ich ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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Böhringer Weihnachtsbier

Weihnachten rückt immer näher, gestern stand auch schon wieder der Nikolaus vor der Tür und der ein oder andere hat vielleicht ein kleines Flässchen oder auch Fässchen Bier in seinem Stiefel gefunden. Auch heute werde ich wieder ein extra für die Weihnachtszeit gebrautes Bier verkosten, nämlich dieses Mal jenes von der Böhringer Hirschbrauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. Außer diesen brotigen Noten hat man leider nicht all zu viel Aroma.

Zum Geschmack: Ein süßliches Aroma über das sich eine Spur leicht herber Hopfen legt. Ich schwanke noch ob das Mundgefühl eher hart oder weich ist, weil ich den Antrunk als eher hart und den Abgang eher weich empfinde. Im weiteren Trinkverlauf wechseln sich am Gaumen etwas herb spritzige Noten und im Abgang vor allem eine feine Malzsüße ab. Im Antrunk weißt es eher noch nicht so viel Geschmack auf. Dieser entfaltet sich erst später, sobald dann am Gaumen der Hopfen einsetzt. Der Nachgang wird von schöner Malzsüße erfüllt, die aber auch herbere, brotigere Töne anschlägt.

Zum Fazit: Ein Bier, das etwas braucht bis es seine volle Aromenvielfalt entfaltet. Insgesamt schmeckt es aber gut und ich gebe eine Wertung von 4 Sternen.

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Craft Pilsner

Im heutigen Test habe ich nach einiger zeit wieder ein Bier aus Griechenland vor mir stehen. Auch hierfür geht ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs mitbringen. Hinter dem vielsagenden Namen Craft verbirgt sich tatsächlich eine Brauerei selbigen Namens. Gegründet 1997 beansprucht sie für sich die älteste griechische Mikrobrauerei zu sein. Aus dem Sortiment gibt es heute das Pilsner nach klassich böhmischer Brauart. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum

Zum Geruch: Es ist geruchstechnisch ein eher neutrales Bier, das nicht so viel Aussagekraft hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das eher zurückhaltend ist. Es hat gewisse leicht hopfge Momente am Gaumen. Es hat darüber hinaus eine angenehme Hopfenaromatik, die aber noch zu sehr von der Kohlensäure umspielt wird. Die Kohlensäure ist mir persönlich zwar etwas too much, aber er macht das Bier sehr schön süffig und erfrischend.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Pils, das knackig hopfig ist und welches ich wirklich lecker finde. Ich lasse mir hierfür auch 4 Sterne abringen. Für mehr ist die Kohlensäure etwas zu störend.

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St. Georgen Bräu Doppelbock

Winterzeit, das heißt auch Bockbierzeit. Deshalb werde ich im heutigen Test auch einen verkosten. Dafür gibt es dann direkt die doppelte Portion, einen Doppelbock. Dieser kommt aus dem Hause St. Georgen aus dem fränkischen Buttenheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,3%.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes bis rubinrotes Bier mit einem stich ins schwarze. Es ist klar filtriert und der Schaum ist in Ordnung jedoch sehr schnell wieder verschwunden, was für einen Bock ok ist.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger Geruch, aber gleichzeitig auch eine wenig nach Lakritz und Kaffee.

Zum Geschmack: Ein süßmalziges Bier mit einer schönen kafeeartigen Nuance. Im Abgang ist es ein wenig herb, aber nicht so richtig. Es hat eine leichte Kaffeenote, die aber nur sehr marginal bleibt. Den Alkohol schmeckt man in diesem Bier überhaupt nicht. Der Körper ist dafür sehr kräftig wie es sich für einen Bock gehört.

Zum Geschmack: EIn kräftiger Bock, der auch eine gute Kaffeenuance mitbringt. Er ist aber geschmacklich nicht überfordernd, aber bei weitem nicht farblos. Dennoch geht bei Bockbieren mehr Aroma. Ich gebe hier 3 Sterne.

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Königsbräu Festbier

1 Dezember, das bedeutet das die Adventszeit und damit auch wieder die Festbier Saison beginnt. Daher werde ich heute natürlich auch ein Festbier verkosten. Dieses Mal gibt es jenes von der Königsbräu aus Heidenheim-Oggenhausen. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei knackigen 5,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig, süßlich, aber irgendwie auch parfümig. Dazu ist es leicht säuerlich und gurkig.

Zum Geschmack: Ein sehr kalkiger Geschmack, mit diesem säuerlichen, gurkigen ersten Eindruck. Es schmeckt sehr grünlich und im Abgang ist es sehr süß. Die Kohlensäure ist ganz ordentlich dosiert. Insgesamt ist es aber einfach im Abgang eine Spur zu süß. Im weiterten Trinkverlauf ist es etwas gefälliger und dieses gurkig-süßliche lässt nach. Dennoch ist es nicht so richtig überzeugend.

Zum Fazit: Ich finde diese gurkig süßrlich mit leicht estrigen Noten ist irgendwie einfach störend. Es ist nicht ganz so schlimm das es untrinkbar wäre, aber ich hatte schon deutlich bessere Festbiere. ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Humbser Export

Bei der Brauerei Humbser handelt sich es um eine Brauerei, die es schon längst nicht mehr gibt und die wie so viele andere Brauereien in der Region im Zuge der Expansionswelle der Patrizierbrauerei von dieser übernommen wurde und sich nach deren Untergang inzwischen im Portfolio von Tucher wiederfindet. Die Fürther Traditionsmarke gibt es jedoch weiterhin und bis 2007 wurde in der Brauerei auch noch gebraut. Nach einem Markenrelaunch im Jahre 2018 wurde die Marke, die vorher als Nischenprodukt im Billigsegment präsent war, neu positioniert und mit neuem Etikett und Euroflasche ein neues Retro Image verpasst. Ich habe hier aber leider noch eine alte Flasche mit folglich altem Inhalt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein helles , goldenes Bier. Es ist klar filtriert. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein leicht brotiger Geruch. Ansonsten gibt das Bier aber nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein kerniges, getreidiges Bier, das insgesamt ein weiches Mundgefühl vermittelt. Es wirkt auch in der Gesamtbetrachtung sehr frisch, vor allem im Abgang. Es ist jedoch zu sehr auf den malzaromatischen Geschmack zentriert, wobei das bei einem Export auch durchaus Sinn macht. Im Abgang hat man aber dennoch einen ganz leichten Hopfengeschmack.

Zum Fazit: Für das, das diesem Bier so ein Billigimage anhaftet fand ich es gar nicht so schlecht. Ich bin einmal gespannt wie das neue Humbser schmeckt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.