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Gutenberg Hefe Weissbier

beim Namen Gutenberg muss man in Deutschland wohl an 2 Name denken. Zum einen wäre da der ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und zum anderen natürlich der Mann, ohne den sich unsere Welt wohl nicht so entwickelt hätte wir sie heute kennen , nämlich den Mainzer Erfinder des Buchdrucks Johannes Gutenberg. Letzterer ist auch auf dem Etikett meines heutigen Testbieres zu finden, welches zudem auch seinen Namen verwendet. Ansonsten hat Johannes Gutenberg aber keinen Bezug zum Bier, da es weder aus seiner Heimatstadt Maniz stammt, noch seine Familie irgend einen persönlichen Bezug zu diesem Gebräu hat. Vielmehr handelt es sich beim Bier um eine Handelsmarke, welche vom Einsiedler Brauhaus in Chemnitz gebraut wird. Das Original Weissbier ist eines von 3 Sorten die es vom Bier gibt und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen sehr sehr hefigen und vor allem auch bananigen Geruch und Vanillenoten, die sehr stark präsent sind

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auch geschmacklich sehr hefig wirkt, aber vor allem auch mit einer fruchtigen Note im Abgang besticht. Der Körper ist einigermaßen kräftig. Die süße lässt etwas nach und vor allem im Abgang hat man auch hefige Noten. Es fehlt mir aber einfach ein wenig die Kohlensäure und der Hopfen spielt auch gar keine Rolle.

Zum Fazit: Kann man trinken, aber das Bier hat auch seine schwächen. Mir ist es etwas zu hefig und die Würze fehlt. Daher vergebe ich hierfür 3 Sterne.

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Der Hirschbräu Gold

Von der Hirschbrauerei Höss aus Sonthofen im Allgäu am Fuße des Grünten gibt es heute das Exportbier mit dem Namen Gold. Das Bier ist einer der absoluten Klassiker der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: EIn klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich getreidiges Aroma vernehme ich hier in der Nase. Es wirkt sehr angenehm.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein kräftiges Bier, das aber noch nicht so recht sein volles Geschmacksprofil entfaltet. Es ist ein würziges Bier und man spürt auch das Vorhandensein eines starken Malzkörpers, jedoch ist er geschmacklich nicht so entscheidend präsent. Es ist ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf zwar getreidig kräftig ist, aber vor allem im Abgang doch ein wenig mild. Es ist auf der anderen Seite aber sehr erfrischend, da die Kohlensäure wirklich gut dosiert ist.

Zum Fazit: Nichts weltbewegendes aber ein wirklich mehr als solides und süffiges Exportbier. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Nesselwanger Dunkel

Ein weiteres Bier aus dem Portfolio der Braumanufactur Allgäu bzw. der Postbrauerei Nesselwang ist das dunkle Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkel bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten weißen Schaum.

Zum Geruch: leicht röstige auch etwas pappig ist das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das zunächst eher etwas mild ist. Es hat karamellige Noten und im Abgang kommt leicht säuerliches und erinnert an Beeren oder Sauerkirsche. Im Körper zeigt sich das Bier dann auch eher schlanker. Man schmeckt auch die Hefe und Noten von dunklem Malz, mir persönlich ist das ganze aber zu sauer.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ok mir fehlt aber etwas die Cremigkeit und die Säure ist etwas zu viel

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Riedenburger Kellerpils

Neben der Neumarkter Lammsbräu ist vor allem das Riedenburger Brauhaus einer der Pioniere für das Brauen von Bieren aus ökologisch angebauten Rohstoffen. In vielen Biomärkten lässt sich daher das ein oder andere Bier der bayerischen Brauerei finden. So habe ich auch mein heutiges Testbier, das Kellerpils entdeckt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In der Nase habe ich ein äußerst grasig florales Hopfenaroma, welches mich sehr überzeugt.

Zum Geschmack: Im Abgang ist es ein doch sehr hopfiges und dann auch durchaus knackig-würziges Bier. Man hat grasige Hopfennoten. Im Körper ist es aber ein eher schlankeres Bier mit einem durchaus hopfigen Abgang. Ich finde aber der Nachgang ist etwas teigig buttrig, was ich nicht so angenehm finde. Mir gefällt der frische hopfige Geschmack im Antrunk, der buttrige Nachgang stört aber doch. Insgesamt gestaltet sich das Bier als sehr spritzig und lebendig und überzeugt durch die schönen herben Hopfennoten.

Zum Fazit: Frisch und Hopfig, mich stört aber etwas der buttrige Geschmack im Nachgang. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Heberbräu Hell

Mitte 2025 wurde bekannt, dass die Brauerei Heberbräu aus Kirchenthumbach in der Oberpfalz ihren Betrieb eingestellt hat und auch der Gasthof mitsamt dazugehörigem Heimatmarkt geschlossen wurde. Dabei ist es nicht die erste Schließung der Brauerei, welche 1902 von Hans Pesch gegründet wurde. Bereits 1962 stellte die Brauerei ein erstes mal den Betrieb ein und es sollte ganze 35 Jahre dauern, bis Franz Sporer die Brauerei 1998 erwirbt und in Eigenregie saniert, sodass ab 2003 wieder eigenes Bier gebraut werden kann. Vielleicht taucht ja auch dieses Mal irgendwann wieder ein Retter auf, der sich dem Betrieb annimmt und ihm wieder neues Leben einhaucht. Bis zuletzt gab es ein Helles und ein Zoigl, von denen ich nun das Helle vorstelle. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier mit passablem weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht sehr karamellig, hat aber auch eine gewisse Süße in der Nase und ist leicht obstig.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus leicht fruchtiges Aroma. Insgesamt ist der erste Eindruck aber etwas zurückhaltend. Das Bier wirkt sehr süffig und hat auch eine etwas herbe Note im Abgang. Insgesamt hat es auch einen etwas karamelligen Abgang. Der Körper des Bieres hingegen ist schlank. Insgesamt wirkt das Bier aber eher etwas lasch. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich das Bier als ein geschmeidiges Helles, dass durchaus süffig ist und etwas Würze am Gaumen hat.

Zum Fazit: Ein solides und würziges Helles. Für meinen Geschmack könnte das Bier noch etwas mehr an Geschmack vertragen. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Fischer Greuth Lagerbier

Nachdem die fränkische Brauerei Fischer aus Greuth bei Höchstadt an der Aisch bereits 2017 den Brauebtrieb eingestellt hatte, wurde das Bier danach im Lohnbrauverfahren von der Brauerei Rittmayer gebraut. Der Gasthof wurde zunächst weiterbetrieben und das Bier war auch noch in Flaschen erhältlich. Nachdem aber auch dieser aus Altersgründen 23/24 geschlossen wurde, gibt es auch das Bier nicht mehr und es ist aus den Regalen der Läden verschwunden. Ich schwelge in Erinnerung und stelle in diesem Beitrag meine seinerzeit angefertigten Notizen zum Lagerbier vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtrierts bernteingoldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum

Zum Geruch: Ein dezent getreidiges und etwas brotiges Aroma kommt in die Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein dezent würziges Bier mit gewissem kernig-würzigen Geschmack. Es ist aber insgesamt geschmacklich eher dezent. Durchaus etwas Hopfen im Abgang rundet den Geschmack ab. Dazu kommen keksig-karamellige Noten. Es ist ein eher bitteraromatisches Bier mit einem leicht herben Abgang, aber eine relativ leichten Körper. Im weiteren Trinkverlauf bin ich nicht mehr so ganz von diesem Bier überzeugt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Lagerbier mit gewisse Schwächen, das früher bestimmt noch besser geschmeckt hat und von dem es in Franken noch einige bessere gibt.

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Hütten Pils

Aus Franken, nämlich aus dem Fichtelgebirge kommt nun mein nächstes testbier. Es handelt sich dabei um ein Bier der Brauerei Hütten die in Warmensteinach beheimatet ist. Mit einem Alkoholgehalt von 5,2% ist es ungewöhnlich stark für diesen Bierstil.

Zur Optik: Ein klar filtrerites, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein uriges würziges Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein für ein Pils wie ich finde eher milderes Bier. Es ist etwas süßlich und würzig am Gaumen und dann auch etwas bitter. Ich finde das Bier hat insgesamt eine feinmilde Bittere. Im Abgang zeigt sich aber auch etwas Malzsüße. Dennoch finde ich es insgesamt ein eher erfrischendes Bier. Im Nachgang bleibt eher ein leicht süßliches nur leicht hopfig würziges Aroma im Mund erhalten. gegen Ende wird es durchaus etwas hopfiger und ich finde im Abgang ist es dann auch leicht floral. Es dominieren aber eher ein wenig süßliche Noten. Insgesamt ist es ein eher mildes, fast schon etwas getreidiges Pils. Das Bittere kommt nur leicht durch. Für ein Pils ist es aber erstaunlich vollmundig. Der körper dagegen ist durchaus kräftig und präsent.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist geschmacklich eher etwas milder und getreidiger als man es von klassischen Pilsbieren kennt.

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Glückauf Heller Bock

Dieses Mal habe ich wieder ein Bier aus Sachsen, genauer gesagt aus Gersdorf, welches ganz in der Tradition des Bergbaus des Erzgebirges steht. Die Bedeutung des Kohlebergbaus für den Ort spiegelt sich auch im Namen der Brauerei wieder, welche sich nach dem Traditionellen Gruß der Bergleute „Glückauf“ nennt. Wenn auch der Bergbau im Ort im Jahre 1944 eingestellt wurde, blieb die Brauerei bestehen und gewann inzwischen eine Vielzahl von Preisen für ihre Biere. Im Test hat es mir heute der Helle Bock der Brauerei angetan, welcher auf einen Alkoholgehalt von 6,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr sehr brotige Noten ,die etwas süßlich und leicht getreidig sind.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das eine schöne Getreidenote hat, dennoch zeigen sich auch etwas bittere Hopfenuancen und auch leider etwas den Alkohol. Im Abgang ist es dann wieder karamellig und süßlich, wo es dann fast schon ein wenig klebrig wird. Ein auch im weiteren Trinkverlauf eher alkoholisches Bier dass dann durchaus auch herb ist und vor allem bitter vom Alkohol.

Zum Fazit: Der Alkohol ist schon sehr deutlich zu schmecken und wenn man ehrlich ist schmeckt es auch schon nach Kopfweh am nächsten Morgen. Dazu klebt die Malzsüße unangenehm am Gaumen. Von mir gibt es fürs Bier 2 Sterne.

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Hirsch Honer Goldstoff

Im nächsten Biertest gehtes von Fraken wieder in den Süden BWs. Die Biere der Hirschbrauerei aus Wurmlingen waren schon öfters in meinem Blog, wenn nicht gar schon fast das komplette Sortiment. Der Goldstoff fehlte mir bisher aber noch. Das hole ich im folgenden Biertest nun nach. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreider Geruch mit leicht süßlicher Nuance.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus süßgetreidiges Bier, das erfrischend ist und wirklich sehr belebend wirkt. Das Bier ist süffig mit einem aber dennoch nicht zu süßlichen Aroma. Der Malzkörper ist auch durchaus präsaent und bestimmt den Geschmack. Etwas Hopfen rundet den Geschmack ab und verleiht dem Bier eine gewisse Würze. Die Kohlensäure prickelt ganz ok.

Zum Fazit: Ein nettes und solides Lagerbier. Es lässt sich schnörkellos trinken ist süffig und getreidg-würzig. Von mir gibt es 3 Sterne.

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1. Dampfbrauerei Fahnenschwinger Zwiesel Export

Benannt ist ein folgendes Testbier nach den Fahnenschwingern des Zwieseler Grenzlandfestes, welche eine der Highlights des immer Mitte Juni stattfindenden Fest sind, Sortentypisch handel es sich hier um ein klassisches Exportbier, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, brotig mit einer gewissen Süße zeigt sich das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein brotig, getreidiges Bier mit dieser durchaus sehr präsenten Malzsüße im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein kräftig malziges Bier, welches mir aber ein wenig zu süßlich geraten ist, was vor allem im Abgang auffällt. Der Körper ist relativ vollmund könnte aber kräftiger sein. Auch gegen Ende ist das getreidige durchaus präsent. Etwas Hopfenbittere rundet den Geschmack ab, jedoch verhindert diese nicht einen zu süßen Abgang.

Zum Fazit: Ein solides und durchaus auch würziges Bier. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.