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Landwehr Bräu Toppler Pils

Ich habe noch so viele Biertests von Bieren aus Franken, das ich beinahe jeden Tag 2 veröffentlichen könnte und noch lange nicht am Ende wäre, da ich bei weitem noch nicht alle Biere getrunken haben, die in dieser herrlichen Bierregion gebraut werden. Heute gibt es das Toppler Pils, ein Bier der Landwehrbäu, welches nach Heinrich Topller, benannt ist. Dieser war im Spätmittelalter Bürgermeister der freien Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber, in welcher sich die Landwehr Bräu befindet. Im übrigen soll er ein früherer Eigner des Anwesens gewesen sein, auf welchem sich die Brauerei heute befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Den Schaum sucht man leider vergeblich.

Zum Geruch: Hopfig und fruchtig ist es im Geruch.

Zum Geschmack: Ein deznet herber erster Geschmackseindruck der auf der Zunge bleibt. Drumherum ist ein leicht süßlicher aber dezenter Malzkörper. Ich schmecke eine leicht Traubennote. Insgesamt ist es ein sehr schlankes und doch auch mildes Pils. Auf der anderen Seite ist es dafür eher etwas im aromatischen Bereich zuhause, mit leicht grasigen Noten. Jedoch ist es phasenweise auch ein wenig dünn.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von soliden 3 Sternen. Nichts besonderes, aber man kann es gut trinken. Die leicht grasigen Noten bewahren das Bier, vor der fast völligen Geschmacksneutralität.

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Göller Rauchbier

Ein klassisch fränkisches Rauchbier habe ich heute im Test. Dieses mal von der Brauerei Göller aus Zeil am Main. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma mit rauchigen Noten die an Speck oder Schinken erinnern. Etwas holziges kommt noch dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein nur dezent rauchiges Bier, das aber ein cremiges Mundgefühl hat. Es ist etwas brotig am Gaumen. Dazu ist es erstaunlich kernig und leicht herb und der Rauchgeschmack kommt eigentlich gar nicht richtig zur Geltung bzw. hält sich sehr bedeckt. Der Nachgang hat etwas mineralisches. Irgendwie kommt im ganzen Bier die rauchige Note nur leicht durch. Auf der einen Seite ist das durchaus angehen, jemandem wie mir der sich geschmacklich an Rauchbieren durchaus auch erfreuen kann, fehlt hier aber auch etwas.

Zum Fazit: Für Einstiger ins Thema Rauchbier, oder solche die den intensiven rauchig-holzigen Geschmack nicht so sehr schätzen halte ich das Bier durchaus für Empfehlenswert. Für die hartgesottenen Rauchbierfans, die sich an den speziellen Aromen eines Rauchbieres erfreuen ist dieses Bier eher nichts. Ich versuche einen Mittelweg zu finden und gebe hier diplomatische 3 Sterne. Auch da es an sich eigentlich kein schlechtes Bier ist.

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Riegele würziges Export

Für meinen nächsten Beitrag geht es nach Augsburg oder Augschburg wie die Einheimischen zu sagen pflegen. Aus dem umfassenden Sortiment der Brauerei Riegele gibt es daher nun das würzige Export, eine klassische Halbe wie man in meiner Heimat sagen würde. Mit einem Alkoholgehalt von 5,5% hat es dazu auch ordentlich Wumms.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit ein bisschen brotigen Noten. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack. Im Antrunk hat man ein schönes pricklendes Getreidearoma, aber nicht besoners viel Geschmacksnuancen. Es ist wie der Name vermuten lässt sehr würzig, jedoch fehlt mir hier eine echt Geschmacksexplosion. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man immer wieder, leichte süßggetreidige Noten, jedoch ist es etwas zu süßlich und mir fehlt ein wenig brotige und kräftige Noten. Es wirkt trotz der weniger intensiven Geschmacks nicht wässrig, sondern schon kräftig im Körper. Es wirkt gegen Ende aber etwas unrund.

Zum Fazit: Normalerweise sind die Biere der Brauerei Riegele ein wirklicher Hochgenuss, jedoch überzeugt mich das Export nicht so ganz. Man kann es aber wirklich trinken und es als schlecht zu bezeichnen wäre wirklich vermessen. Ich hatte jedoch einfach etwas mehr Geschmacksexplosion erwatet. Ich gebe 3 Sterne.

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Waldhaus Schwarzwald Weisse dunkel

Der nächste Test führt mich in den Schwarzwald und dieses Mal zum Sortiment der Waldhaus Brauerei. Von dieser gibt es nun die dunkle Version der Schwarzwald Weisse. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,4%.

Zur Optik: Ein bräunliches, natiurtrübes Bier. Der Schaum ist in ordnung, jedoch ein wenig flüchtig.

Zum Geruch: Man hat leichte getreidige Noten. die ein wenig bnrotig und süßlich ausfallen.

Zum Geschmack: Hier hat man zunächst eine leicht Banane im Antrunk, die etwas reifer wirkt. Im Abgang kommen am Gaumen ein wenig schokoadige Noten auf. Es hat ein wenig herbe an Kakao oder Bitterschokolade erinnernde Noten am Gaumen, die sich im Abgang und Nachgang ein wenig am Gaumen festsetzen. Grundsätzlich erinnert mich dieses Bier aber eher an ein normales Weizen, da es nicht so richtig röstig oder vollkommesn schkoladig wirkt. insgesamt auch in den lezten schlüclen doch eher nur weizig und nicht besnders röstig.

Zum Fazit: Ein fruchtiges Weizen, dem wie ich finde aber die röstige Komponente fehlt. Es blitzen immer wieder schokoladige Noten auf, die das dunkle Weizen zu erkennen gibt, jedoch ist mir das zu wenig. Ich gebe hier eine Wertung von 3 Sternen.

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Brauhaus Pforzheim 1889 Gründerbier

Da ich noch eine sehr hohe Anzahl an unveröffentlichten Beitragsentwürfen in meinem Archiv habe, habe ich mir vorgenommen in nächster Zeit diesen Bestand etwas abzuarbeiten und etwas mehr Beiträge als sonst zu veröffentlichen, damit ich mich auch mal wieder aktuelleren Bieren und Beiträgen widmen kann und ich mein Archiv etwas entmistet wird. Sicherlich sind darunter auch einige Biere und Brauereien, die es inzwischen nicht mehr gibt, vollstädnigkeitshalber werde ich diese Beiträge aber dennoch veröffentlichen. Schließlich ist mein Zeil, ein so groß wie mögliches Verkostungsarchiv anzulegen. Also nicht wundern, wenn man ein Bier nachkosten möchte, es jedoch nicht mehr verfügbar sein sollte. Nun zum nächsten Bier, welches meines Wissens noch immer im Handel vertreten ist, das 1889 Gründerbier des Brauhauses aus Pforzheim. Beim Bier handelt es sich um ein untergäriges Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein goldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bieriges bzw. sehr schön brotiges Aroma, bei dem die hefgen Note diesen urigen Charkater verstärken.

Zum Geschmack: Ein sehr bekömmliches Bier mit einer im ersten Eindruck dominierenden, vor allem sich in der Backengegend ausbreitenden Bitternoten. Diese erinnern teilweise an leichte Zitrusnoten, die sich mit den getreidigen Noten im mitteleteil des geschmackes verbibnden. Auch im weiteren trinkverlauf. bleibt es ein hefig spritziges Bier, das feine leichte Zitrusnoten hat. Es ist dabei nicht zu hefig und auch die Kohlensäure its gut präsent.

Zum Fazit: Ein solides Kellerbier, dass hier und da etwas langweilig wird. Ich finde es jedoch ganz ok, jedoch könnte es wie bereits erwähnt noch etwas mehr Geschmacksnuancen haben. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Braustübl Helles

Das heutige Helle kommt zwar auch aus dem Süden Deutschlands, jedoch dieses mal nicht aus Bayern oder Baden Württemberg sondern aus Hessen. Genauer gesagt aus Darmstadt. Dort werden von der Darmstädter Privatbrauerei Biere der Marke Bräustübl gebraut. Von genau dieser Marke kommt mein heutiges Helles, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Grundgeruch, der leichte grünlich-gerstige Noten aufweist. Dazu kommt ein ganz feiner Hauch von fruchtigen Noten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist erstaunlich hopfenbetont und dezent würzig mit leicht bitteren Noten. Der Grundton bleibt aber ein malziges Bouquet. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr würziges Bier. Es ist nicht so bitter wie ein Pils, aber man schmeckt einen guten herb-würzigen Malzton, der diesem Bier Charkater verleiht und es nicht wässrig wirken lässt. Das Malz kommt leicht zur Geltung, jedoch ist der Körper nicht so voll, sondern eher schlank.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das durchaus zu überzeugen weiß mit seiner feinmalzigen Aromatik. Es ist jedoch etwas würziger als ein klassich bayerisch Helles, was jedoch keines Falls schlecht sein soll. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Neder Kellerbier

Für den heutigen Test habe ich mal wieder etwas aus Franken. Dieses Mal von der Brauerei Neder aus Forchheim. Bisher hatte ich mit der schwarzen Anna erst ein Bier, der 1554 erstmals erwähnte Braustätte. Das Kellerbier, eine klassiche fränkische Sorte kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma mit leicht hefiger Nuance.

Zum Geschmack: Das Bier ist hefig getreidig und hat eine leicht säuerliche Note in Richtung Abgang. Das hefige ist sehr dominant. Was den Körper angeht ist das Bier eher leicht gehalten. Der hopfen ist hier und da an der ein oder anderen Ecke etwas leicht präsent. Man hat einen Geschmack, der urig wirkt und dennoch eine gewisse hefige Note in sich vereint. Das Bier ist insgesamt eher gefällig, es hat eine gewisse Geschmacksaromatik ist aber auch irgendwo eher etwas unspektakulär im Geschmack.

Zum Fazit: Naja, man kann das Bier wirklich gut trinken und ich kann auch nicht viel negatives finden. Für meinen Geschmack ist es aber etwas zu unspektakulär. Ich gebe ihm eine solide Wertung von 3 Sternen.

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Einbecker Ainpöckisch Bier 1378

In Einbeck wurde wie nun inzwischen jeder weiß der Bock erfunden. Dies sagenhafte Ainpöckisch Bier, aus dem sich der Name Bock ableitet, wurde urkundlich erstmals im Jahre 1378 erwähnt. Angelehnt an diese Zeit hat die Einbecker Brauerei mit dem Ainpöckisch Bier 1378 ein Bier auf den Markt gebracht, welches den Geschmack von anno dazumal treffen soll. Der Alkoholgehalt dieses naturtrüben Bieres liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Bier mit Geruch nach Dörrobst und auch alkoholisch Noten, die die Nase kitzeln.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auf der einen Seite fruchtig gerade auch nach Dörrobst, aber auch reifen Äpfeln und Birnen, mit gewissen hefigen Noten im Abgang. Dazu hat man etwas Kräuter und Wildhonig. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein getreidiges Bier, welches diese gewisse hefige Note aber auch einfach einen extrem bitteren Geschmack auf sich sich vereint, der wohl vom Alkohol kommt. Der Malzkörper ist kräftig und vollmundig und weißt leichte karamellige Nuancen auf.

Zum Fazit: Nun ja ein interessanter Ansatz ein trübes Bockbier auf den Markt zu bringen. Es hat auch in der Tat einen Strauß an unterschiedlichen Geschmacksnuancen, jedoch ist diese alkoholische bittere schon störend. mit viel Wohlwollen gebe ich hier 3 Sterne.

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St. Georgen Bräu Doppelbock

Winterzeit, das heißt auch Bockbierzeit. Deshalb werde ich im heutigen Test auch einen verkosten. Dafür gibt es dann direkt die doppelte Portion, einen Doppelbock. Dieser kommt aus dem Hause St. Georgen aus dem fränkischen Buttenheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,3%.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes bis rubinrotes Bier mit einem stich ins schwarze. Es ist klar filtriert und der Schaum ist in Ordnung jedoch sehr schnell wieder verschwunden, was für einen Bock ok ist.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger Geruch, aber gleichzeitig auch eine wenig nach Lakritz und Kaffee.

Zum Geschmack: Ein süßmalziges Bier mit einer schönen kafeeartigen Nuance. Im Abgang ist es ein wenig herb, aber nicht so richtig. Es hat eine leichte Kaffeenote, die aber nur sehr marginal bleibt. Den Alkohol schmeckt man in diesem Bier überhaupt nicht. Der Körper ist dafür sehr kräftig wie es sich für einen Bock gehört.

Zum Geschmack: EIn kräftiger Bock, der auch eine gute Kaffeenuance mitbringt. Er ist aber geschmacklich nicht überfordernd, aber bei weitem nicht farblos. Dennoch geht bei Bockbieren mehr Aroma. Ich gebe hier 3 Sterne.

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Kulmbacher Edelherb

Eines der bekanntesten fränkischen Biere, das Edelherb der Kulmbacher Brauerei werde ich heute verkosten. Unter anderem das Stadionbier des 1.FC Nürnberg ist es mit einem Alkoholgehalt von 4,9% handelt es sich hier um ein klassisches Bier, pilsener Brauart.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein grünlich erdiger Geruch. Dazu kommen noch mineralische Noten des Hopfens. Ein wenig ist es noch süßlich getreidig und grasig.

Zum Geschmack: Im Gegensatz zum Geruch hat man hier schon vor allem im Antrunk ein wenig hopfige Noten. Im Abgang ist es aber dann doch erstaunlich süßlich und getreidig. Dies passt so gar nicht zu einem Pils. Nach den ersten schlucken wird es auch im Abgang ein wenig herber, bzw. prickelt es im Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf kommt dann immer mehr das Pils durch. Es bleibt jedoch kratzig im Hals und hat dann wiederum einen süßlichen, schon fast schon keksig-buttrigen Nachgeschmack, der überhaupt nicht passt.

Zum Fazit: Ein Bier, das etwas braucht um anzukommen. Es hat dann wenn man die ersten 2-3 Schlucke überstanden hat auch wirklich typische Hopfennoten die zu einem Pils gehören. Dennoch gibt dieser Einstieg Abzug und so lande ich schlussendlich bei 3 Sternen. Vor allem gefällt mir nicht das es manchmal etwas zu kratzig im Hals ist.