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Paulaner Oktoberfestbier

O’zapft is. Seit Samstag fließt, nach 2 Jahren coronabedingter Pause, wieder der Gerstensaft auf dem größten Volksfest der Welt, dem Münchner Oktoberfest. Mit dabei ist natürlich auch die Paulaner Brauerei, deren Oktoberfestbier bei den Armbrustschützen, im Winzerer Fähndl, dem Weinzelt sowie bei Käfers Wiesn Schänke ausgeschenkt wird. Dort sieht man dann auch den ein oder anderen Promi, sowie die Spieler des FC Bayern Münchens, die sich das Bier ihres Sponsors auf dem alljährlichen Wiesnbesuch schmecken lassen. Erst am Sonntag war es wieder soweit. Nun aber zum Bier, das einen Alkoholgehalt von 6% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma hat man hier in der Nase. Es geht sehr stark in die brotige Richtung.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zwar ganz erfrischend und süffig, jedoch hat es einen brotig-karamelligen Geschmackston der nicht unbedingt passend wirkt. Dazu fehlt dem Bier die Kohlensäure. Es hat im Abgang auch eine irgendwie unpassende leichte bittere, die etwas alkoholisch ist. Im weiteren Trinkverlauf pendelt sich das Bier aber ein und es wird deutlich bekömmlicher.

Zum Fazit: Nunja es ist bei weitem nicht das Oktoberfestbier, aber es ist würzig und hat seine Ecken und Kanten. Es ist kräftig und malzig, aber leider hat es alkoholische Anklänge und Katerpotential. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen. Prost!

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Hatz Pils

Von der Rastätter Biermarke Hatz habe ich heute ein Pils in meinem Biertest. Dies kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und ist hellgolden.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma und dazu ist es ein wenig teigig in der Nase.

Zum Geschmack: Ein eher recht neutrales Pils. Es ist ein wenig herb und hat vom Malzbett eine leicht teigige Note. Im Abgang ist es ein wenig herb, aber irgendwie auch ein wenig metallisch. Es ist leicht malzsüßlich und hat einen gewissen herben Touch im Abgang.

Zum Fazit: Ein eher durchschnittliches Pils ohne besondere Highlights. Auch ist die Hopfennote hier nicht wirklich präsent. Von mir gibt es hierfür nur 3 Sterne.

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Camba Gose

Unter dem Label Bierlegenden hat die Camba Bavaria ein Bierpaket auf den Markt gebracht, das sich thematisch daran orientiert, alte, fast vergessene Bierstile neu zu interpretieren. Ziel ist es das Bewusstsein für diese historischen Bierstile beim Biertrinker zu schärfen und zu zeigen das Craftbier nicht nur IPA und Co. sein kann. Aus diesem Quartett an Bierspezialitäten wird es heute als erstes die Gose geben. Dieser inzwischen doch wieder etwas bekanntere Bierstil wurde von mir bereits ausführlicher beleuchtet, daher komme ich direkt zum Bier, das auf einen Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, sehr helles Bier. Es hat keinen besonderen weißen schaum.

Zum Geruch: Ein säuerlich, leicht zirtoniges Aroma hat man hier. Etwas Schwefelduft kommt hinzu.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist wirklich sauer, aber mäßig sauer und gut trinkbar. Das saure kommt vor allem im Antrunk durch. Im Nachgang kommt dann schon ein wenig die getreidige Note, die sich auch im Mundraum auszubreiten versucht und sich letztlich durchsetzt. Es fehlt mir hier vor allem an Kohlensäure, da das Bier nicht so prickelt wie erwartet. Es hat dazu so eine leicht schweflige Note.

Zum Fazit: Dem Bier fehlt etwas die Kohlensäure und ich finde die Säure etwas zu sehr nachlassend. Auch fehlt dem Bier die Nuance durch das Kochsalz, das üblicherweise in der Gose zum Einsatz kommt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Kronen Export hell

Im heutigen Biertest gibt es Bier einer Brauerei, die ihren Betrieb am ursprünglichen Standort leider im Jahre 2016 einstellen musste. Es handelt sich um die Kronen Brauerei der Familie Halter aus Heilbronn. Das Bier gibt es weiterhin, denn es wird nach original Rezeptur von der Löwenbrauerei aus Schwäbisch Hall gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klares, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßlicher Geruch. Es wirkt sehr mild in der Nase.

Zum Geschmack: Ein recht mildes Bier. Es ist leicht und süffig im Geschmack und hat einen leicht süßlichen Abgang. Das Wasser wirkt im Mundgefühl sehr weich. In der Backengegend ist es ein wenig würzig und der Hopfen klingt ein wenig an. Im Abgang kommt die Herbe gegen Ende immer mehr durch und das Bier schmeckt dann auch nicht mehr so frisch und weich sondern wirkt etwas schal. Es fehlt dem Bier insgesamt an Kohlensäure. Dennoch hat es einen feines Malzaroma.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, wobei die Tendenz hier eher nach unten zeigt. Es hat ein feines Malzaroma und der Anfang ist auch gut, aber es lässt immer weiter nach, je länger man es trinkt.

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Mauritius Bock Dunkel

Der erste Test des Monats September führt mich ins sächsische Zwickau. In der Stadt des Trabants gibt es mit der Mauritius Brauerei auch eine Bier produzierende Firma. Verkostet wird von dieser heute der dunkle Bock. Der Alkoholgehalt liegt bei annehmbaren 7,1%.

Zur Optik: Ein schwarzes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist weiß und ein wenig bräunlich angehaucht.

Zum Geruch: Ein dem Geruch nach sehr nach lakritzartiger ersten Einfluss mit süßlichen Dioramen. Dazu gesellen sich leicht röstige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr kräftiger Geschmack in Abgang. Es besticht vor allem durch sein röstigen Geschmacksaroma. Vor allem im Nachgang trifft dies zu. Jedoch finde ich es im Antrunk sogar ein wenig flach. Sehr positiv ist das man den Alkohol überhaupt nicht merkt. Es ist gefährlich süffig. man hat bisweilen eine gewisse süße im Abgang die etwas zu klebrig wirkt.

Zum Fazit: Ein röstiger Bock mit kräftigem Malzkörper. Dennoch ist er gut süffig, auch wenn er teilweise etwas flach schmeckt. Hier reicht es knapp für keine 4 Sterne, da ich etwas Aromenvielfalt und Geschmacksintensivität vermisse. Dennoch gibt es gut 3.

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Härtsfelder Helles

Helles ist zur Zeit die wohl am stärksten polarisierende Sorte am Biermarkt. Kein Bier liegt so im Trend wie das bayerische Alltagsbier und so ist es kaum verwunderlich das immer mehr Brauerei ein solches im Sortiment haben. Mein heutiger Test verschlägt mich dabei nicht ganz nach Bayern, sondern ins Grenzgebiet, auf das zu Würtenberg gehörende Härtsfeld. Von der dort ansässigen Brauerei Hald aus Dunstelkingen gibt es ein eben momentan so beliebtes Helles, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getridiges und brotiges Aroma hat man hier in der Nase, welches sehr schön durchkommt. Dazu leicht keksige Nuancen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier recht brotig, aber mit einem leicht süßlichen Aroma im Abgang. Es ist ein würziges Bier, bei dem man auch im weiteren Trinkverlauf eine würzig brotige Note hat, ohne das es dabei zu süßlich wäre. Der Körper ist einigermaßen schlank, jedoch keineswegs wässrig. Gegen Ende wird mir die Kohlensäure ein wenig zu viel und etwas lästig. Die Kohlensäure verhindert zwar das es zu süß wird, jedoch wird es ein wenig zu sprudelig und das schadet etwas der Bekömmlichkeit.

Zum Fazit: Ein sehr sehr lebendiges Helles, das durchaus erfrischend ist. Für Leute die es eher prickelnd mögen ist dies wohl eine gute Alternative. Mir ist das etwas zu viel des Guten und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Geyer Hausbräu

Im heutigen Biertest geht es wieder nach Franken. Von der Brauerei Geyer aus Oberreichenbach hatte ich bisher noch kein Bier, insofern ist der heutige Test eine kleine Premiere. Von der 1894 gegründeten Brauerei werde ich das Hausbräu, ein klassisch fränkisches Kellerbier verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit Honignoten, die schon an ein Helles erinnern. Es hat eine ganz leichte Fruchtaromatik und etwas hefige Akzente.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck finde ich das Bier sehr mild und eher ein wenig nichtssagend. Es prickelt etwas und ist dezent hopfig und macht das Bier so etwas würzig im Grundgeschmack. Das Bier hat etwas nur leicht spritziges und die Kohlensäure ist insgesamt eher zurückhaltend bei diesem Gebräu. Der Hopfen ist ganz leicht würzig und verleiht ein gewisses Geschmacksaroma. Der Nachgang ist nicht wässrig aber nur sehr dezent vorhanden und insgesamt der Malzkörper ist sehr sehr schlank.

Zum Fazit: Ein solides Kellerbier, das eher leicht und spitzig, sogar ein wenig hopfig ist. Ich würde fast sagen das es sogar in Richtung eines Kellerpils geht. Ich finde es gut aber nicht spannend. Ich gebe gute 3 Sterne dafür.

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Allgäuer Brauhaus Urtyp Hell

Von der Kemptner Großbrauerei Allgäuer Brauhaus kommt mein heutiges Testbier. Dieses Mal soll es der Urtyp Hell sein, ein klassisches Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht einigermaßen brotig und ist süßlich im Geruch. Die getreidigen Noten sind dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leicht getreidiges Bier. Es ist etwas süßlich. Im Abgang ist es ein wenig hopfig und bringt dadurch noch eine gewisse Würze mit. Es druchaus ein Bier mit gewissen Kanten , das hier und da durchkommt. Mir ist es aber an der ein oder anderen Stelle etwas zu bitter, was nicht so recht zum Malzkörper passt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es dieses, dann doch ins süßliche und brotige gehende Bier.

Zum Fazit: Das Bier ist absolut nichts besonderes und ein durchschnittliches Exportbier. daher gebe ich diesem Bier auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Grohe Weizen Hefe Hell

Aus Hessen kommt mein nächstes Testbier, nämlich das Weizen der Brauerei Grohe aus Darmstadt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein orangefrabenes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales Bier. Ab und an dringen etwas weizige Noten in die Nase durch die etwas Banane mitbringen.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein eher geschmacksneutrales Bier. Es ist im Abgang ein wenig bitter und es kommt ein ganz klein wenig Banane durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eher ein wenig herberes Bier mit im Abgang dann doch einer gewissen Banennote, die jedoch nicht so nicht so recht durchkommt.

Zum Fazit: Ein knackiges Weizen, das eine gute Portion Hopfen hat. Es ist aber etwas entfernt von einem klassischen Vertreter seiner Sorte. Es schmeckt aber gut, aber nicht überragend. Von mir bekommt es 3 Sterne. Es fehlt vor allem noch an der Kohlensäure.

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Blanks Edelbier

Aus dem Hause Blank aus Riedlingen in Württemberg gibt es heute das Edelbier. Stilistisch handelt es sich beim Edelbier um ein Export, also die klassische Halbe. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes eventuell leicht trübes Bier. Es hat eine hellgoldene Farbe mit einem ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht geruchsneutrales Bier mit etwa süßmalzige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr mineralisches Bier wie ich finde. Irgendwie erinnert es gar nicht an Bier, sondern eher an eine kohlesäurehaltiges Mineralwasser, da es auch einen solchen Eindruck im Abgang am Gaumen hinterlässt. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann auch eine schön dezente Süße hinzu die wie ich finde gut eingebunden ist. Insgesamt ist es ein vollmundiges, leicht würziges bier, das aber insgesamt doch etwas dezent ist.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist Grund solides ganz gut zu trinkendes Bier, es tut sich geschmacklich aber nicht hervor um einen höhere Wertung bekommen zu können.