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Mauritius Bock Dunkel

Der erste Test des Monats September führt mich ins sächsische Zwickau. In der Stadt des Trabants gibt es mit der Mauritius Brauerei auch eine Bier produzierende Firma. Verkostet wird von dieser heute der dunkle Bock. Der Alkoholgehalt liegt bei annehmbaren 7,1%.

Zur Optik: Ein schwarzes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist weiß und ein wenig bräunlich angehaucht.

Zum Geruch: Ein dem Geruch nach sehr nach lakritzartiger ersten Einfluss mit süßlichen Dioramen. Dazu gesellen sich leicht röstige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr kräftiger Geschmack in Abgang. Es besticht vor allem durch sein röstigen Geschmacksaroma. Vor allem im Nachgang trifft dies zu. Jedoch finde ich es im Antrunk sogar ein wenig flach. Sehr positiv ist das man den Alkohol überhaupt nicht merkt. Es ist gefährlich süffig. man hat bisweilen eine gewisse süße im Abgang die etwas zu klebrig wirkt.

Zum Fazit: Ein röstiger Bock mit kräftigem Malzkörper. Dennoch ist er gut süffig, auch wenn er teilweise etwas flach schmeckt. Hier reicht es knapp für keine 4 Sterne, da ich etwas Aromenvielfalt und Geschmacksintensivität vermisse. Dennoch gibt es gut 3.

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Zötler St Stephansbock

Bei meinem nächsten Biertest wird es etwas kräftiger. Es gibt den St. Stephansbock der Zötler Brauerei aus Rettenberg im Allgäu. Auch wenn ein Bock in der wärmeren Jahreszeit nicht unbedingt Saison hat, so sind diese starken Bierspezialitäten doch immer wieder ein Genuss und lassen sich auch lange im Keller lagern. Benannt nach dem heiligen Stephanus, der auch Patron des weltbekannten Wiener Stephansdom, sowie der Kirche in Rettenberg ist, kommt das Bier auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 7,1%.

Zur Optik: Ein filtriertes, teifschwarzes Bier. Der Schaum ist durchaus ordentlich.

Zum Geruch: Es riecht sehr süßlich, Kaffee und Schokolade sind hier dominant.

Zum Geschmack: Man hat im ersten Eindruck ein sehr röstiges Aroma, lch finde das es sehr in die Kakaonote geht. Dieses Aroma bleibt auch lange im Mundraum und am Gaumen hängen. Dazu kommt auch etwas Lakritze. Der Körper ist wie zu erwarten sehr kräftig und dominierend. Auch im weitere Trinkverlauf bleibt das Bier ein Mix aus röstigen und leicht milchig schokoladigen Noten.

Zum Fazit: Ein durchaus mächtiger, aber wirklich sehr guter dunkler Bock. Ich habe hier eigentlich wenig zu kritisieren. Er ist auf der einen Seite röstig, bringt aber auch sehr viele süßliche und schokoladige Noten mit die dominant sind. Mir gefällt das und weil ich heute nicht so bin gebe ich dafür die Höchspunktzahl von 5 Sternen.

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Ulmer Maibock

Zum Abschluss des Wonnemonats gibt es heute noch einmal einen Maibock im Test. Dieses Mal von der Brauerei Bauhöfer aus Ulm in der Ortneau, welches nicht mit der Münsterstadt an der Donau zu verwechseln ist. Der Maibock der Brauerei kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,3%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein süßliches, alkoholisches Aroma. Es hat ein erdiges Aroma dazu kommt noch etwas Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches, aber zugleich auch fruchtig aromatisches Bier. Es hat meiner Meinung nach einen sehr schönen Ton von Apfel und Birne. Dies kommt vor allem im Nachgang durch und macht Lust auf den nächsten Schluck. Der Abgang hingegen ist vor allem am Gaumen leicht kratzig und alkoholisch. Immer wieder zersetzen dieses leicht herben Noten den ansonsten fruchtig getreidigen Grundton etwas. Manchmal hat man auch Anflüge von Pfirsich wie ich finde.

Zum Fazit: Ein recht solider Maibock, bei dem lediglich der hin und wieder aufkommende alkoholische Beigeschmack stört. Ich finde er ist einer der besseren Maiböcke die ich bisher hatte und gebe eine Wertung von 4 Sternen.

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Krone Söflingen Maibock

Mai ist Maibock-Zeit. Deshalb gibt es zur Feier des Tages einen solchen auch im heutigen Test, der von der Kronenbrauerei aus dem Ulmer Stadtteil Söflingen stammt. Bevor das Bier in den Ausschank kommt, wird das erste Fass üblicherweise jedes Jahr auf einem eigens ausgerichteten Starkbierfest angestochen. Mit einem Alkoholgehalt von 7% kann das Bier auch eine ordentlichen Stärke vorweisen.

Zur Optik: Ein naturtrübes, leicht trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas fruchtig mit leichten karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr sehr malzig-süßes Bier mit einer durchaus teilweise zuckrigen Note. Es ist hierbei vor allem im Nachgang sehr süß. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr auf das Malz ausgerichtetes Bier. Im Abgang kommen vereinzelt ganz leichte alkoholische Noten durch. Insgasmt wirkt es zu pappig und malzig. Die Kohlensäure fehlt mir hier komplett und auch der Hopfen könnte ist sehr dürftig, wenn überhaupt vorhanden. Auch gegen Ende ist es eher schwer und hat dann einen unrunden Nachgeschmack, der dann auch zu pappig und vor allem wenig süffig wirkt.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier ehrlich gesagt so gar nicht. Es wirkt nicht wirklich ausgereift und auch sonst wenig überzeugend. Das gibt auch folgerichtig nur 1 Stern.

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Ruppaner Weizenbock

Ein Weizenbock vom Bodensee wird das nächste Testbier sein welches ich euch heute näherbringen möchte. Von der Ruppaner Brauerei aus Konstanz wird eben dieser obergärige Bock nun in mein Weizenglas fließen. Die 1795 gegründete Privatbrauerei wurde 1872 von de Familie Ruppaner übernommen und ist bis heute in deren Hände verblieben. Dabei hat sie inzwischen ein Sortiment das von Biobieren bis hin zu Spezialitäten wie eben den heute von mir verkosteten Weizenbock reicht. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei kräftigen 7,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellbraunes Bier bernsteinfarbenes Stich. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr sehr intensives fruchtiges Aroma hat man hier in der Nase. Ich habe dazu eine sehr reife Banane und Pflaume in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier das etwas herb ist und Richtung Nachgang dann etwas bitterer wird. Diese leisten sich in Richtung Abgang einen Kampf mit leicht alkoholischen und aber auch den fruchtigen Noten des Bieres, die versuchen durchzukommen. Es ist schon eher bitter im Abgang und dann auch etwas alkoholisch. Auch im weitern trinkverlauf klingen die fruchtigen Noten im Abgang an, werden aber von leicht alkoholischen Noten schnell einkassiert. Diese sind aber auch nur von kurzer Dauer und der Abgang ist insgesamt recht moderat.

Zum Fazit: Ein nicht so ganz überzeugender Weizenbock, bei dem vor allem die immer auftauchenden alkoholischen Noten stören. Daher reicht es hier nur für 3 Sterne.

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Meckatzer Bock

Fastenzeit ist für Bierfreunde immer auch die Zeit der besonders starken Biere und so hat auch die Meckatzer Brauerei ein speziell für diese kulinarische Jahreszeit gebrautes Bier in ihrem Sortiment. Eben diesen Meckatzer Bock werde ich nun auch im heutigen Test verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,1%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein etwas geruchsarmes Bier. Es hat etwas nussiges und dazu malzig süßliches.

Zum Geschmack: In den ersten Schlucken ist es etwas herb und hopfig, bevor es im Abgang dann etwas süßlicher wird. Es hat am Gaumen bisweilen erstaunlich herbe bis röstige anklänge. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem toastig süßlichen Aroma, das nussige Noten mitbringt. Es ist dann nicht mehr so bitter wie noch zu beginn des Trinkgenusses.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bockbier, das vor allem durch seinen wie ich finde och etwas hopfigen Charakter hervorstich. Dies zeichnet dieses Bier jedoch auch aus, dazu hat es aber auch nussige und toastig-röstige Noten. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Altenburger Bock

Bei den kräftigen Windböen der letzten Tage, darf es natürlich auch im Glas etwas stärkeres zu trinken sein. Daher wird heute ein Bock das Bier meiner Wahl sein. Es gibt einen Bock aus der für ihre Spielkarten berühmten Stadt Altenburg. Die in der Thüringischen Stadt ansässige Brauerei braut bereit seit dem Jahre 1871 und ist inzwischen in Besitz der benachbarten fränkischen Brauerei Leikeim, was man auch an den charakteristischen Bügelflaschen erkennen kann, die beide Brauereien verwenden. Abschließend geht noch ein Dank an meinen treuen Bierspender für die Besorgung des Bieres. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein trübes bernstein bis braunes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein kräftig malziger Geruch assistiert von Dörrobst und reifen Äpfeln und Birnen.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem kräftig malzigen Aroma, das jedoch in Richtung Nachgang teilweise sogar noch etwas harmlos bis fast wässrig wirkt. Der kräftige Malzkörper ist aber nicht zu leugnen und das absolut dominante Element dieses Bieres. Es ist aber auch mit einer Malzsüße versehen, die mir schon als etwas zu Süße daher kommt und in Kombination mit fehlender Kohlensäure das ganz nicht so süffig macht. Es hat dazu im Abgang ein ganz klein wenig karamellige Noten. Im weiteren Trinkverlauf wird es aufgrund dieser Malzsüße nicht imm ganz einfach dieser Bier weiter zu trinken.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Der Anfang ist gut aber diese immer dominanter werdende Süße gepaart mit der fehlenden Kohlensaure macht das trinken dieses Bieres schon zu einem schweren unterfangen, da man irgendwann einfach genug hat und das Bier etwas zu mächtig ist und nicht süffig wirkt.

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Schmucker Weizen Bock

Von der Brauerei Schmucker aus dem Odenwald darf es heute ein Weizenbockbier sein. Nach dem untergärigen Rosebock der Brauerei, soll es also nun die obergärige Variante sein. Generell versprechen Weizenböcke auch meistens ein Potpourri an verschiedenen Aromen, also bin ich durchaus gespant auf dieses Werk höchster Braukunst. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier, das bis ins dunkle bernstein übergeht. Es hat eher keinen besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Es hat Noten von reifem Obst. Diese erinnern am Pflaume und Banane,

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck hat man sehr getreidige Noten, die in Richtung Abgang süßlicher werden und dang Obstaromen von Banane und enthalten. Diese sind sehr ausgereift vor allem die Banane, wirkt fast schon ein wenig überreif, wenn sie schon etwas matschig wird. Insgesamt ist ihre Ausprägung aber eher von schwächerer Natur und das Bier wird vor allem von seinen voluminösen Malzkörper dominiert.

Zum Fazit. Man kann das Bier gut trinken, es gibt aber in Sachen Weizenbock doch noch deutlich gehaltvollere und spannendere Versionen. So gibt es von mir hier 3 Sterne für dieses Bier.

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Tettnanger Coronator dunkel

Was lässt sich in diesen Zeiten wohl besser Trinken als einen Bock der auf den Namen Coronator hört. Mit dem zurzeit grassierenden Virus hat das Bier aber überhaupt nichts gemein, viel mehr ist Corona, das lateinische Wort für Krone. Da der Hersteller des Bieres die Brauerei Krone aus Tettnang am Bodensee ist, dürfte die Namensherkunft also nun geklärt sein und ich kann zu Test übergehen. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 7,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes tiefschwarzes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr intensives Aroma. Man hat röstige Noten die durchkommen und in Nuancen an Kaffee erinnern. Dazu kommt eine sehr schöne Toffeenote die auch an Kaffekonfekt erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer sehr schönen Aromatik. Es hat schöne röstmalzige Texturen, die im Abgang etwas trocken wirken, aber sehr lange im Nachgang hängen bleiben. Mir gefällt vor allem die Nuance, die im Nachgang beim Bier hängen bleibt.

Zum Fazit: Ein wirklich guter, dunkler Bock mit kräftigem Körper, aber den Alkoholgehalt schmeckt man nicht so wirklich. Ich finde es einen gelungen Bock, der vor allem mit Röstnoten punkten kann. Ich gebe hier gute 4 Sterne.

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Weiherer Bock

Dreikönigstag, das heißt in Franken traditionell Stärke antrinken. Wer am 3 Königstag 12 Seidla trinkt so der Brauch, soll das Jahr über vor Krankheiten und sonstigen Widrigkeiten geschützt sein. Um gestärkt ins Jahr zu starten, bedarf es aber natürlich nicht irgend eines Bieres, sondern es wird traditionell auf die besonders kräftigen Bockbiere zurückgegriffen. Daher mag es fraglich sein, ob tatsächlich einer die legendären 12 Seidla, sprich 12 Halbe Liter Bockbier an einem Tag zu trinken vermag. Hört man sich bei den Wirte der fränkischen Gasthäuser um, so ist dies tatsächlich eher ein Mythos statt die Regel. Dennoch wird an diesem Tag gerne auf die breite Vielfalt an Bockbieren zurückgegriffen und so werde ich ich heute einen Bock aus Franken verkosten. Ausgesucht habe ich mir hierfür den Weiherer Bock der Brauerei Kundmüller aus Weiher, der auf einen Alkoholgehalt von 6,6% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr süßlich und malzig, hat zugleich aber auch obstige Noten, die sehr sehr reif wirken. Auf der anderen Seite ist aber auch eine Spur alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier süßlich, aber nicht so sehr, dass es stört. Es hat eine gewisse Herbe am Gaumen und auch etwas alkoholische setzt sich dort leicht fest. Der Nachgang wird bestimmt von süßmalzigen Noten, die am Gaumen festhängen, aber sehr gut abgestimmt sind. Es ist auch eine ordentliche Portion Karamell mit dabei. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert für einen Bock und verhindert das er zu schwer wird. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das aber immer eine gewisse Herbe hat und auch etwas alkoholisch wirkt, was das Trinkvermögen etwas mindert. Der kräftige, volle Malzkörper erfüllt seinen Zweck aber voll und ganz.

Zum Fazit. Ja dieser Bock eignet sich doch hervorragend zum Stärke antrinken. er hat einen kräftigen Körper, etwas herbe Noten und süffig ist er obendrein. Lediglich die alkoholischen Noten stören etwas. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.