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Angelo Poretti Bock Chiara

Auf dem italienischen Biermarkt ist die Carlsberg Brauerei vor allem durch die marke Angelo Poretti, welche seit 2002 gekauft wurde vertreten. Natürlich findet man auch andere Marken aus dem Portfolio wie Tuborg oder Grimbergen, welche jedoch keinen direkten Bezug zum Land haben. Neben klassischen Lagerbieren hat man bei der Lombardischen Brauerei auch zwei Bockbiere im Sortiment, ein dunkels und ein helles, welches heute auch von mir verkostet werden wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: ein klar filtriertes, goldenes Bier. es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr malziger Duft. man riecht Karamell und reifes Streuobst.

Zum Geschmack: Ich habe einen kräftig malzigen Geschmack mit einem doch recht bitteren Aroma vom Alkohol. Es ist ein von der Kohlensäure sehr lebendiges Bier. Der Malzkörper des Bieres ist kräftig, aber es wirkt nicht wirklich süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf empfinde ich das Bier als zu bitter und auch alkoholisch.

Zum Fazit: Nein, dieses Starkbier ist wirklich nichts. Mir ist es zu unausgewogen und vor allem viel zu alkoholisch. Von mir gibts daher auch nur 1 Stern.

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Glückauf Heller Bock

Dieses Mal habe ich wieder ein Bier aus Sachsen, genauer gesagt aus Gersdorf, welches ganz in der Tradition des Bergbaus des Erzgebirges steht. Die Bedeutung des Kohlebergbaus für den Ort spiegelt sich auch im Namen der Brauerei wieder, welche sich nach dem Traditionellen Gruß der Bergleute „Glückauf“ nennt. Wenn auch der Bergbau im Ort im Jahre 1944 eingestellt wurde, blieb die Brauerei bestehen und gewann inzwischen eine Vielzahl von Preisen für ihre Biere. Im Test hat es mir heute der Helle Bock der Brauerei angetan, welcher auf einen Alkoholgehalt von 6,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr sehr brotige Noten ,die etwas süßlich und leicht getreidig sind.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das eine schöne Getreidenote hat, dennoch zeigen sich auch etwas bittere Hopfenuancen und auch leider etwas den Alkohol. Im Abgang ist es dann wieder karamellig und süßlich, wo es dann fast schon ein wenig klebrig wird. Ein auch im weiteren Trinkverlauf eher alkoholisches Bier dass dann durchaus auch herb ist und vor allem bitter vom Alkohol.

Zum Fazit: Der Alkohol ist schon sehr deutlich zu schmecken und wenn man ehrlich ist schmeckt es auch schon nach Kopfweh am nächsten Morgen. Dazu klebt die Malzsüße unangenehm am Gaumen. Von mir gibt es fürs Bier 2 Sterne.

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Olbernhauer Bock

Auch im nächsten Biertest wird es wieder stärker. Dieses mal wechsele ich aber die Farbe von hell zu dunkel. Auch bin ich dieses Mal im Erzgebirge wobei dies für mein Testbier auch nicht mehr so wirklich stimmt. Die Stadt Olbernhau und die dazugehörige Brauerei befinden sich zwar mitten im sächsischen Mittelgebirge, jedoch wird das Bier dort schon seit 2009 nicht mehr gebraut. Stattdessen erfolgt die Produktion im thüringischen Eichsfeld bei der Brauerei Neunspringe. Vertrieben werden die Getränke aber weiterhin durch die Olbernhauer-Getränke-Vetriebs-Gmbh, welche nach der nunmehr 2. Insolvenz für die Geschicke des Olbernhauer Bieres verantwortlich ist. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1896 durch Karl Gerach, der die Brauerei bis 1908 führt. Nach seinem Tod erwarb die Stadt Olbernhau selbst die Brauerei und betrieb diese bis zur Enteignung durch die DDR im Jahre 1955. Danach wurde sie ins Getränkekombinat Karl-Marx-Stadt integriert und verbleibt dort bis zur Reprivatisierung im Jahre 1992. Nach einer ersten Insolvenz übernahm Günter Tippmann die Brauerei im Jahre 2001, dessen Familie auch heut noch die Vetriebs-GmbH leitet. Wenngleich angeblich noch immer Pläne zu einer Wiederbelebung der Brautradition vor Ort existieren. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstoge, brotig getreidiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer sehr süßlichen Aromatik, die vor allem im Abgang sehr lange anhält. Diese ist aber eher malzig etwas klebrig und zum Glück nicht zuckrig. Der Körper ist wie erwartet sehr kräftig im Geschmack. Dennoch hat das Bier durchaus auch eine gewisse Würze und Röstnoten die etwas an Kaffee erinnern. Vorranging sind aber dei süßlichen Malznoten die durchaus auch etwas von Frucht und Karamell haben.

Zum Fazit: Eigentlich gar kein so schlechter Bock. Rund, kräftig & würzig mit schöner Malzsüße. von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Meinel Maischätzla

Nicht einfach nur ein normaler Maibock ist das Maischätzla der Brauerei Meinel aus Hof. Zwar ist der Mai schon lange vorbei, die Saison des Bieres reicht aber lange in den Juni und auch jetzt findet man noch ab und zu in den Getränkemärkten und falls doch nicht, der nächste Mai kommt bestimmt. Für ein Bockbier ist das Bier mit 6% eher schwächer und zudem noch kaltgehopft mit 3 verschiedenen Hopfensorten.

Zur Optik: Ein trübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht karamellig leicht säuerlich und nach Orange und Mandarine und auch Ananas.

Zum Geschmack: Ich habe ein noch etwas verhaltenes Bier, dessen Geschmack sich erst im Nachgang vollends entfaltet. Dann kommt auch eine leichte Säure hinzu. Im Nachgang hat es durchaus auch respektable Hopfennoten für einen Bock die eine leicht grasigen Einschlag haben. Man schmeckt hier schon einen deutlichen Unterschied zu herkömmlichen Bockbieren. Insgesamt ist es ein vollmundiges Bier mit durchaus etwas kräftigen Körper. Es wirkt aber gar nicht schwer, da sofort die Kohlensäure einsetzt und das Bier so recht süffig wirken lässt. Im Abgang hat man dann eine sehr guten grasigen Hopfen und eine leichte Säure die diesen Eindruck unterstützt. Dazu kommt auch eben ein leichte Fruchtigkeit die sich vor allem im Nachgang breit macht und auch etwas Malzsüße, wie man sie von anderen Maiböcken kennt.

Zum Fazit: Ein etwas ungewöhnlicher, aber dafür umso leckerer Maibock. Er ist etwas fruchtiger als üblich und auch eine grasige Hopfenbittere gehört hier dazu. Mich überzeugt so etwas sehr und deshalb gibt es von mir 5 Sterne.

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Apostelbräu Dinkel Bock

Im nächsten Biertest habe ich wieder ein Bier von der Apostelbräu aus dem niederbayerischen Hauzenberg im Landkreis Passau. Die Brauerei ist bekannt dafür auch Biere anzubieten, bei denen Getreidesorten eingesetzt werden, die üblicherweise nicht im Bier landen, sondern eher für die Herstellung von Tierfutter, Backwaren oder andere Lebensmittel verwendet werden. So ist das auch beim Dinkel Bock der Fall, eine stärke Version ihres bekannten Dinkelbieres. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelorangenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches Aroma. Man hat auf der eine Seite weizige, süßliche Noten, die aber von einem durchaus fruchtigen leicht bananigen Duft überlagert werden.

Zum Geschmack: Geschmacklich zeigt sich ein zunächst doch recht herbes Bier im ersten Eindruck. Man hat eine schöne hopfige Noten die dieses Bier auszeichnen. Bei Bockbieren speziell obergärigen findet man das eher weniger, und mir gefällt dieser Aspekt durchaus. So hat man einen fruchtig hopfigen Abgang mit Noten von Nelke, bei dem aber auch eine leichte Banane vorbeischaut. Für meinen Geschmack erinnert mich das auch ein wenig an Melone. Dazu kommen natürlich sehr kräftige und würzige Getreidenoten, die den gesamten Trinkverlauf begleiten.

Zum Fazit: Im Grunde schmeckt dieses Bier ähnlich wie ein Weizenbock, was auch nicht verwunderlich ist, da Dinkel selbst auch Getreide ist welches zur Gattung Weizen gehört. Mir schmeckt es wirklich ganz gut, es fehlt aber noch das gewisse Etwas für die ganz hohen Gefilde. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Bitburger Maibock

Zum Ende des Monats habe ich noch einmal einen Maibock in meinem Test. Dieses Mal nämlich jenen der doch sehr bekannten Marke Bitburger. Also ein Bier, dass durchaus nicht so schwer zu bekommen sein sollte in weiten Teilen der Bundesrepublik. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives malziges Aroma. Man hat sehr reife Noten, die an reifes Streuobst erinnern

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es schon im Antrunk alkoholisch bitter und auch in richtig Abgang bleiben bittere Noten, die jedoch nicht nur alkoholisch sind, sondern auch ein wenig Hopfen mit in den Geschmack bringen. Dennoch ist mir diese Bittere eindeutig zu alkoholisch und man kann das Kopfweh am nächsten Morgen quasi schon schmecken. Dennoch hat auch der Malzkörper etwas zu bieten mit einer schönen recht kräftigen Malzsüße, die etwas von reifem Streuobst hat. Die Bittere ist aber wirklich sehr penetrant und stört den Genuss massiv. So ist es einfach nicht süffig und auch sehr sehr unausgewogen.

Zum Fazit. Mir gefällt das Bier leider gar nicht. Die alkoholische Bittere ist wirklich sehr penetrant und störend. Daher gibt es von mir auch nur 1 Stern für dieses Bier.

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Weltenburger Maibock

Ich in der ältesten Klosterbrauerei der Welt in Weltenburg in der Nähe von Regensburg gibt es die Tradition des Maibocks. Daher werde ich passend zur Jahreszeit im folgenden Beitrag nun dieses Starkbier mit einem Alkoholgehalt von ordentlichen 6,5% vorstellen.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat ein doch intensiveres Malzaroma in der Nase das mit brotigen und leicht obstigen Noten ausgestattet ist. Es hat etwas von reifem Streuobst.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit sehr kräftigem, wirklich geschmacksintensiven ersten Eindruck. Es ist im Abgang zunächst etwas bitter mit leicht alkoholischen Noten, bevor dann ein wirklich schöner Geschmack von Bratapfel und Karamell kommt die auch lange im Mundraum bleiben. Ich habe ein im Körper sehr kräftiges, aber im Abgang auch sehr süßes Biers. Hier entfalten sich dann auch wirklich schöne Noten von reiferem Streuobst. Dennoch lässt die fehlende Kohlensäure das Bier insgesamt zu Süß wirken und so fehlt auch der süffige Charakter.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges Bier, dem mir aber der letzte Schliff an Würze fehlt. Gerade gegen Ende wird die Süße durchaus auch ein wenig penetrant. Von mir gibt es für dieses Bier 3 Sterne.

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Flötzinger Maibock

Es ist Christi Himmelfahrt und gleichzeitig auch Mai. Hier lassen sich zwei Traditionen verbinden. Zum einen wird an Himmelfahrt ja gerne der Vatertag mit ordentlich Bier und Bollerwagen zelebriert, auf der anderen Seite ist der Mai auch die Zeit des Maibocks und darum gibt es einen solchen heute im Test. Ich verkoste nämlich im folgenden Beitrag den Maibock der Brauerei Flötzinger aus Rosenheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein klar ifltriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat nicht so viel Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas getreidig leicht süßlich in der Nase.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier kräftig und süffig mit einer leichten Süße im Abgang. Man schmeckt aber auch etwas den Alkohol. Der Abgang hingegen zeigt eine dezente Süße von reifem Streuobst. Man hat eine leichte alkoholische Bittere dieses ist aber recht gut eingebunden. Die Kohlensäure ist durchaus prickelnd und lässt das Bier nicht zu schwer wirken. Insgesamt hat man sogar leicht obstige Noten. Insgesamt finde ich sehr positiv das dieser Bock nicht zu süß ist sondern doch ein recht würziges Geschmacksprofil aufweist, denn der Hopfen kommt hier im Abgang nicht zu kurz. Jedoch wird gegen Ende der Alkohol deutlich mehr spürbar und hier ist er gegen Ende dann schon ein wenig störend. Ein leichter Kopfwehverdacht schwingt bei diesem Bier definitiv mit.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein wirklich süffiger etwas anderer Bock. Der doch sehr wahrnehmbare Alkohol stört aber etwas und man sollte nicht zu viel davon trinken.

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Wacken Freya

Dieses Jahr feiert die Wackenbrauerei aus dem lautesten Dorf Deutschlands ihr 10 jähriges Bestehen. Dort benennt man die Biere nach Figuren der nordischen Mythologie der Wikinger, weshalb auch mit dem Slogan Beer of the Gods geworben wird. Für das Frühjahr hat man ein Bockbier mit dem Namen Freya, der Anführerin der Walküren sowie die Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit im Sortiment und werde es hier nun vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßlicher Geruch. Ansonsten riecht es durchaus auch ein wenig pappig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit getreidigen, süßlichen Noten. Es ist etwas bitter am Gaumen und hat irgendwie auch etwas von reifen Früchten, vor allem Apfel. Es wirkt leicht säuerlich und doch recht spritzig für einen Bock.

Zum Fazit: Ein schöner runder, etwas ungewöhnlicher, aber gut ausbalancierter Bock. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Lasser Adams Bock

Ganz im Südwesten Deutschlands, unweit der schweizer und der französischen Grenze liegt die Stadt Lörrach. Auch in Sachen Bier gibt es dort einiges bei der im Ort ansässigen Brauerei Lasser zu entdecken. Nachdem die Brauerei Reitter den Betrieb eingestellt hat, ist die Brauerei lasse die nun einzige verbliebene Großbrauerei in der südbadischen Grenzstadt. Im Sortiment finden sich einige interessante eher außergewöhnliche Biere wie zum Beispiel der Adams Bock, benannt nach Adam Lasser, dem ersten Braumeister der 1850 gegründeten Brauerei, welcher den Betrieb im Jahre 1864 schließlich übernahm und die damit bis heut währende Familientradition begründete. Der Adams Bock ist ein holzfassgereifter dunkler Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. es hat einen leichten röstig angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat schöne Fass und Vanillenoten. Dazu kommen natürlich auch getridge Noten, die aber nicht dominant sind. Auch Trockenobst wie Datteln und Rosinen rieche ich.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier bei dem natürlich sofort die Fassnoten auffallen. Vor Allem auch im Nachgang hat man etwas holzige vor allem aber auch schöne Vanillenoten und Trockenobst. Die vanilligen Noten sind wirklich überzeugend und sind noch mit einem leicht zuckrigen Aroma versehen und bleiben lange im Mundraum. Der Körper ist präsent hier hatte ich aber Bockbiere bei denen dieser durchaus dominanter aufgetreten ist und noch mehr zum Geschmack beiträgt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Wirklich gut umgesetzt, für die Höchstwertung hätte ich mir aber noch etwas mehr vom Malzkörper gewünscht.