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Berliner Bürgerbräu Pils

Die Berliner Bürgerbräu gibt es nun schon länger nicht mehr ihre Biere sind aber teilweise noch erhältlich und nachdem ich zuletzt einmal das Rotkelchen im Test hatte folgt nun das Pils. Das Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein goldenes , klar filtriertes Bier. Es hat eine schön leicht weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein wenig ein hopfig grasiger geruch. Dazu ein wenig Getreide vom Malz

Zum Geschmack: Es ist sehr pilsig spritzig, wobei es doch eher schwach ist im ersten Eindruck für ein Pils. Auch der Hopfen kommt überhaupt nicht wirklich durch. Es ist eher wie ein flaches Lager im ersten Eindruck. Auch wenn man das Bier weiter betrachtet kommt wenig bei rüber. Am ehesten noch eine ein wenig licht süßliche Malznote, aber die für ein Pils leicht hopfig bittere Note kommt gar nicht durch.

Zum Fazit: Nein dieses Bier kann man wirklich nicht empfehlen. Es fehlen die für ein Pils typischen Hopfennoten und auch sonst ist es geschmacklich fast tot. So gibt es hier auch mit gut Willen nur 2 Sterne.

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Tilmans Kulturator

„Saufen für den Weltfrieden“. Der Kulturator von Tilmans wird auf deren Website genau so beworben und das hat einen durchaus ernsten Hintergrund. Den Kluturator ist nicht nur der Name dieses Bocks, sondern auch einer Münchner Stiftung die sich für viele Wohltätige Zwecke einsetzt und die vom Erlös des Bieres einen großen Teil bekommt. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein kräftig goldenes Bier. Es ist relativ klar mit einer ganz leichten Trübung. Der Schaum ist eher recht schnell verschwunden.

Zum Geruch: Ein getreidig süßlicher Geruch. Dieses Bier hat eine wirklich ausgeprägte Fruchtigkeit in der Nase und wirkt auf den ersten Blick gar nicht so alkoholische und malzsüßlich wie viele andere Böcke. Ich rieche Apfel und Birne eventuell noch leicht Quitte.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck des Bieres ist überraschend herb, aber auch die Fruchtigkeit ist gut umgesetzt und kommt vor allem im Nachgang wunderbar zum tragen. Diese schönen Noten von Quitte und Apfel und Birne machen sich wunderschön im ganzen Mund breit. Der Antrunk bleibt sich dagegen treu mit einer ordentlichen Portion hopfenbittere. Diese wirkt zwar auch bis in den Abgang nach, wird aber dann irgendwann von der Fruchtigkeit abgelöst. Vom Malz könnte es bei diesem Bock noch etwas mehr sein, denn er wirkt durchaus eher leicht mit einer starken wenn nicht sogar zu dominanten Komponente auf den Hopfens.

Zum Fazit: Ein überraschen hopfiges Bockbier habe ich hier. Das ist anders, weiß aber durchaus zu überzeugen. Wenn überhaupt könnte man hier kritisieren das es nicht ganz ins Erwartungsschema passt. Ich habe aber geschmacklich nichts zu kritisieren und so gebe ich dem Bier eine Wertung von 5 Sternen.

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Weismainer 1798er Kellertrunk

Gebraut nach einen über 200 Jahre alten Rezept möchte ich im nächsten Test nun den Weismainer Kellertrunk verköstigen. Die fränkische Brauerei aus dem Landkreis Lichtenfels hat eine Tradition die bis ins Jahre 1798 zurückreicht. Seit diesem Zeitraum wird das Bier auch von der Familie Püls gebraut. Der Kellertrunk trägt dieses Datum auch im Namen und geht auf ein Rezept aus eben dieser Gründerzeit zurück. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein braunschwarzes Bier. Es ist trüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein röstiges und hefiges Aroma. Es ist sehr auf der getreidigen Seite, aber auch etwas Kaffee habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist nicht so richtig begeisternd und etwas wässrig. Dennoch hat es vor allem im Antrunk einen schönen würzigen Charakter. Man hat im Nachgang schon so einen leicht aufkeimenden röstigen Ton am Gaumen. Dieser ist jedoch wirklich sehr marginal. Es könnte einfach insgesamt etwas intensiver sein.

Zum Fazit: Naja so recht hat mich dieses Bier nicht überzeugt. Der Einstieg ist wirklich übel bzw. absolut nicht berauschend. Ich gebe dem Bier final daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen da es mich einfach nicht so recht überzeugt.

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Fürst Wallerstein Zwickl

Aus dem Brauhaus der Fürsten von Wallerstein habe ich im folgenden Test das Zwicklbier zur verkostung im Glas. Es kommt final auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hell bernsteinenes Bier, das eine klare Trübung hat. Der Schaum ist nicht so besonders in etwa bei 2 cm

Zum Geruch: Es riecht getreidig hefig, sogar leicht röstig. Zusätzlich hat man Zitrusnoten im Abgang.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist das Bier sehr spritzig und man weiterhin eine leichte Zitrusnote. Im Abgang ist es leicht hefig und sogar ein bisschen karamellig. Insgesamt ist es vom Mundgefühl sehr angenehm und nicht so schlammig schmierig wie bei einigen anderen Kellerbieren. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt diese Bier recht spritig. Das Malzbett ist ganz in Ordnung, jedoch lässt es an Teifgründigkeit vermissen und könnte intensiver sein.

 

Zum Fazit: Ein Kellerbier das im großen und ganzen in Ordnung ist. Ab und an ist es mir ein wenig zu schmierig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Krombacher Weizen Dunkel

Wer denkt die Krombacher Brauerei würde nur ihr Pils brauen der irrt gewaltig, den von der Kreuztaler Brauerei aus dem Siegerland gibt es z.B. auch Weizenbiere und davon auch eine dunkle Version. Lange nicht beworben und damit auch den meisten nicht bekannt ist das Bier inzwischen aber auch auf der Website zu finden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein schwarzbraunes Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Ein leicht hefiges, aber ansonsten recht neutrales Bier. Ein bisschen süßlich ist es noch.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein recht neutrales Bier im ersten Eindruck. Es hat im Abgang sogar ganz leicht röstige Noten. Man schmeckt auch die getreidigen Weizennoten, die hier ganz gut umgesetzt wurden. Ansonsten ist dieses Bier für ein dunkles Weizen recht gut. Es ist überraschend röstig und im Abgang sogar ein wenig herb.

Zum Fazit: Ein doch überraschend gutes dunkles Weizen, dem man auf jeden Fall seinen röstigen Anteil anschmeckt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von knappen 4 Sternen.

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Heubacher Altes Sudhaus Hell

Bevor die Heubacher Hirschbrauerei 1954 auf die andere Straßenseite zog und dort eine neue moderne Brauerei baute wurde im Alten Sudhaus Bier gebraut. Heute wird das alte Gemäuer gastronomisch genutzt und dient unter Anderem als Eventlocation. Man kann hier zwischen den alten Sudkesseln und Brauanlagen speisen und das ein oder andere Heubacher Bier genießen unter anderem auch die nach der Location benannten Biere. Das „Alte Suhaus hell“ verkoste ich heute und es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein sehr hellorangenes trübes Bier. Der Schaum ist eher dürftig.

Zum Geruch: Ein sehr hefiges und boriges Bier. Es riecht leicht süßlich. Es ist etwas fruchtig, aber erinnert eher leicht an Plätzchenteig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man dieses hefig-fruchtige und leicht karamelliges und an Plätzchenteig erinnernde Bier. Es ist sehr hefig, schmeckt ein wenig nach Keller aber keines Weges muffig. Es ist im Abgang ein wenig herb, aber man hat nur ganz marginal ein kitzeln am Gaumen und der Hopfen kommt kurz durch.

Zum Fazit: Ein nettes kleines Kellerbier, von dem es aber viele gibt. So hebt es sich nicht entscheidend aus der Masse ab und bekommt von mir daher 3 Sterne.

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Meckatzer Weissgold

Das Meckatzer Weissgold, von der Brauerei auch als Allgäuer Sonntagsbier beworben macht sich auf mein nächstes Testobjekt zu werden. In etwa ein untergäriges Lagerbier, ist das Bier aufgrund seines ausgewogenen harmonisches Geschmacks laut Website eine eigene Biersorte, da es sich nicht eindeutig einer bestimmten Sorte zuordnen lässt. Alkoholtechnisch liegt es bei 5,2%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma habe ich in der Nase mit etwas brotigen Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein mild getreidiges Bier im Geschmack. Ich habe ein Bier mit einem schönen milden Aroma und es prickelt leicht am Gaumen. Der Hopfen ist dezent sorgt aber dafür, das das Bier eine angenehme Würze hat. Es ist ein Bier mit einem malzigen Körper, dazu ist es süffig und hat eine leicht herbe Note am Gaumen die verhindert das es zu malzig und zu süß wirkt.

Zum Fazit: Ja es wirkt harmonisch und vor allem aber auch mild im Geschmack. Es ist mir tatsächlich noch einen Ticken zu mild auch wenn es ein sauber gebrautes und gut trinkbares Bier ist. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Krug Bockbier

Die Tage werden wieder kürzer es wird dunkler. Jetzt beginnt wieder die Zeit der stärkeren Bier der Bockbier bis im nächsten Jahr wieder die Knospen sprießen. Dieses Mal habe ich den Bock der Brauerei Krug aus Breiteslau im Angebot, der auf einen Alkoholgehalt von 6,8% kommt.

Zur Optik: Ein klares dunkelgoldenes Bier mit einem ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier mit leicht alkoholische Note in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr schöner runder erster Eindruck hinterlässt dieses Bier. Im Abgang hat man eine schöne Süße, die schon fast ein wenig einen fruchtigen Touch annimmt. Man hat leicht den Eindruck von Birne und Traube. Es ist grundsätzlich eine schönes Malzbett und auch ein sehr schönes Mundgefühl. Es prickelt im Abgang leicht auf der Zunge.

Zum Fazit: Eines der besseren hellen Böcke die ich bisher hatte. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Starnberger Hell

Helle sind absolut im Trend. Überall erfreut sich die urbayrische Biersorte großer Beliebtheit. und wenn dann noch ein See im Biernamen auftaucht ist die Euphorie gar nicht mehr zu bremsen und die Vermarkter reiben sich die Hände. Gefühlt hat jeder See in Oberbayer sein eigenes Bier und so ist es kaum verwunderlich das es auch ein Starnberger Bier gibt. Florian Struth, der Mann hinter dem Brauhaus dachte sich 2016 wohl auch, was der Tegernsee und der Chiemsee erfolgreich hinbekommen haben, das sollte doch erst recht am Starnberger See möglich sein, der im Rest der Republik wohl hauptsächlich als Wohn- und Freizeitresidenz der bayerischen und deutschen Prominenz bekannt ist. Das Brauhaus bietet aktuell 4 Sorten an das Hell ist eines davon und wird heute von mir verköstigt werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen Schaum.

Zum Geruch: Ein typischer Helles Geruch. Es riecht leicht malzig, ein wenig brotig mit süßlichen Noten. Dazu etwas harzig.

Zum Geschmack: Ein herrlich frisches und süffiges Bier, welches bis auf ein leichtes Prickeln am Gaumen aber zugleich aber auch keine großen geschmacklichen Akzente setzt und sehr zurückhaltend agiert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr trinkbares Bier mit einer gewissen Malzsüße, aber sonst eher unauffällig im Geschmack ohne große Würze.

Zum Fazit: Ein frisches und süffiges Bier. Es ist mir aber etwas zu unauffällig. Daher reicht es ganz knapp nur zu 3 Sternen.

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Sölsch

Nach Sölden verschlägt mich mein nächster Biertest und auch hier geht zunächst einmal ein besonderer Dank an zwei Freunde fürs mitbringen des Bieres raus. Das Sölsch ist ein Produkt der Bäckelar Brewery, einer noch jungen Craftbeerbrauerei aus dem beliebten Skiort in Tirol. Grgündet 2020 kann man sich beim Apre Ski neben den bekannten Biere nun eben auch mit dem Sölsch eines vor Ort gebrauten Bieres bedienen. Stilistisch handelt es sich um ein untergäriges Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma, das aber auch leicht teigige Noten der Hefe hat. Dazu kommt eine dezente Fruchtnote, die eventuell in Richtung Streuobst geht wie ich finde.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das durchaus im Antrunk etwas prickelt und eine dezente Hopfennote hat, die etwas am Gaumen prickelt. Es wirkt urig und hat eine Hopfenkante die etwas am Gaumen hängen bleibt. Obendrein wirkt dieses ganze Gebräu sehr erfrischend. Es hat dazu einen etwas bitteren Beigeschmack des Hopfens der aber aromatisch wirkt und leicht grasige und auch feine Fruchtaromen hat. Der Körper ist schlank gehalten und hält sich weitestgehend im Hintergrund.

Zum Fazit: Ein dezent gehopftes aromatisches Lager, das sehr frisch und süffig wirkt. Ich findes es wirklich gut mit etwas mehr Aroma als übliche Lager. So gibt es von mit 4 Sterne.