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Alfa Hellenic

Nach einer längeren Urlaubspause habe ich pünktlich zum Monatsanfang wieder einen Biertest. Da Gerade Ferienzeit ist und Griechenland bekanntlich eines der beliebtesten Reiseziele ist, habe ich heute eines der bekanntesten Biere aus Hellas im Test, das Alfa Hellenic. Mein treuer Bierspender hat mir dieses Bier aus dem Urlaub mitgebracht, vielen Dank hierfür. Das Bier selbst wird von den Athenian Brewerys, einer Tochterfirma von Heineken, als eine ihrer vielen Marken gebraut und hat keine besonders erwähnenswerte Geschichte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidges Aroma, das aber auch etwas sehr teigiges hat.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sehr getreidig ist und das auch süßliche Noten hat. Es hat einen teigigen Beigeschmack. Wirkliche Fehlaromen oder gar irgendetwas ungenießbares hat dieses Bier nicht, dafür ist es insgesamt eher neutral und schmeckt nach nicht besonders viel. Es wirkt aber auf mich nicht so recht erfrischend, da es etwas mehr prickeln könnte.

Zum Fazit: Ein Bier am unteren Durchschnitt. Es ist trinkbar, schmeckt aber nach nicht besonders viel- Um 3 Sterne zu bekommen müsste es etwas mehr Kohlensäure haben. Daher vergebe ich hier nur 2 Sterne.

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Bellheimer Edel Export

Für den nächsten Test geht es nach Rheinland Pfalz. Aus dem Hause Bellheimer kommt dieses mal mein nächstes Bier. Gebraut nach einer über 150 jährigen Tradition handelt es sich um eines der beliebtesten Biere im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum

Zum Geruch: Ein geruchsneutrales leicht süßes Bier das ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier doch sehr sehr süßlich, fast schon keksig. Mir ist es irgendwie auch direkt fast ein wenig zu süßlich bzw. teigig im Geschmack. Es fehlt diesem Bier schon zu beginn an Kohlensäure. Es ist ein Bier, das irgendwie einfach ein wenig zu süßlich wirkt.

Zum Fazit: Mir ist dieses Export einfach ein wenig zu süßliche und es fehlt an Kohlensäure und Hopfen. Ich gebe ihm daher nur 2 Sterne.

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Bitburger Eifelbräu Landbier

Der berühmte Bitburger Siegelhopfen dürfte wohl jedem ein Begriff sein, der schon einmal ein Länderspiel der Fußball Nationalmannschaft geschaut hat. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass vor jedem Spiel ein Werbespot der Brauerei läuft, in dem sie nicht müde wird diesen zu erwähnen. Trotz seiner Marktpositionierung als sogenanntes Fernsehbier bringt die Brauerei in den letzten Jahren immer wieder neue Biere auf den Markt. Teils craftig angehauchte Sorten, aber auch klassische Biere finden sich darunter. So auch die neueste Kreation, das Eifelbräu Landbier, eine Hommage an die Heimatregion der Brauerei. Zunächst nur für die Gastronomie als Fassbier gedacht, gibt es das untergräige Lagerbier seit einiger Zeit auch im Handel. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkel goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma hat man in der Nase, das an ein kräftiges uriges Bauernbrot erinnert.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, das im ersten Eindruck recht unspektakulär ist und recht wenig an Geschmacknuancen mitbringt. Es ist ein Bier, dass aber mit einer komischen süßlichen Note im Abgang versehen ist die leicht zuckrig wirkt. Ansonsten ist dies Bier im weiteren Trinkverlauf auch mit einem leicht gurkigen Aroma versehen, welches mit der süßlichen Note einhergeht.

Zum Fazit: So wirklich das gelbe vom Ei ist dieses Bier nicht. Es ist in Großen und Ganze höchst unspektakulär hat aber auch diesen komischen Beigeschmack. Ich kann daher leider nur eine Wertung von 2 Sternen vergeben.

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Schlossbrauerei Schmieheim Schlosspils

Ins badische führt mich nun mein nächster Biertest. Von der Schlossbrauerei Schmieheim, am Rande des Schwarzwaldes habe ich heute das Schlosspils im Test. Bisher hatte ich von der Brauerei erst den Hieronymus, der mich aber sehr überzeugt hat. Ich bin also gespannt ob dieses Pils ähnlich gut zu trinken ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier mit einer hellgoldenen Farbe. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist eher ein wenig malzig im Geruch mit sogar süßlichen Aromen. Dazwischen hat man aber auch harzige-grasige Noten.

Zum Geschmack: Es schmeckt sehr urig und hat eine harzige Note im Geschmack. Darüber hinaus wirkt es sehr frisch und schlank. Ihm geht aber leider auch ein wenig die für ein Pils typische bittere ab. Es schmeck irgendwie ein wenig arg grünmalzig, erdig im Geschmack. Eine gewisse herbe Note kommt aber immer wieder am Gaumen auf.

Zum Fazit: So richtig überzeugend finde ich das Pils leider nicht. Es fehlt für mich einfach ein wenig der Charakter der ein Pils auszeichnet und das sind numal Hopfenaromen. So reicht es bei mir leider nur für 2 Sterne.

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Waldhaus Hell

Aus dem Hause Waldhaus im Schwarzwald, habe ich heute ein Helles im Test. Dieser mittlerweile allseits verbreitete Bierstil breitet sich in den letzten Jahren von Bayern bis in die letzten Winkel der Republik aus und liegt absolut im Trend. Der Alkoholgehalt der Waldäuser Version liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig frisches Aroma, das aber auch deutliche Spuren von Zitrusnoten aufweist. Dazu kommt ein etwas erdiges Aroma.

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher erster Eindruck. Mir fast schon ein wenig zuckrig bzw. zu süß. Es hängt so komisch im Nachgang im Hals. Nach weiteren Schlucken lässt dieses süßliche Aroma nach, jedoch bleibt weiterhin ein komisches Mundgefühl, das so ein Mix aus süßlichen und irgendwie wie ich finde seifigen Noten hat. Vor allem am Gaumen sind diese Noten echt komisch.

Zum Fazit: Ich weiß nicht. Normalerweise sind die Biere der Waldhaus Brauerei vorzüglich, doch mit diesem Hellen haben sie keinen wirklichen Treffer gelandet. Das gibt nur 2 Sterne.

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Vergina Lager Beer

Für den nächsten Biertest geht zunächst einmal wieder ein ordentliches Dankeschön an meinen treuen Bierspender der mich mal wieder auf den Balkan entführt. Genauer gesagt geht es ganz in den Süden, ins Land der Götter nach Griechenland. Es gibt ein Bier der Macedonian Thrace Brewery, die sich mit ihrem Namen auf ihren Standort, die historischen Landschaften Makedonien und Thrakien bezieht. Hauptsitz ist hierbei die Stadt Komotini, welche recht nahe der türkischen und bulgarischen Grenze liegt. Diese erst 1996 gegründete Brauerei nun braut Bier unter dem Namen Verginia und das in durchaus großem Stile. Aus ihrem Sortiment gibt es heute das Lager, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, leicht keksiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einer soliden malzigen Basis. Die Kohlensäure prickelt etwas und macht das Bier einigermaßen erfrischend und ist nicht zu übertrieben sprudelig. Der Abgang hat dann aber leicht süßliche Noten, die sogar etwas leicht verbrannt wirken und sich etwas im Mundraum festsetzten. Dieses leicht angebrannte Aroma des Malzes ist durchaus nicht so wahnsinnig genussvoll und stört den Trinksspaß entscheidend.

Zum Fazit. Der Anfang ist gut, aber je länger man diesen leicht verbrannten Beigeschmack hat, desto unangenehmer wird dieses Bier. Ich gebe ihm daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Greek Island Pilsner

Für den heutigen Test bedanke ich mich zunächst einmal wieder bei meinem treuen Bierspender fürs besorgen des Bieres, welches mich dieses Mal wieder nach Griechenland genauer gesagt auf die Kykladen verschlägt. Auf der Insel Tinos hat die Nissos Brauerei ihren Sitz, die mein heutiges Testbier, das Greek Island Pilsner braut. Die Nissos Brauerei, gegründet von Alexandros Kouris und seiner Frau Maya, ist eine typische kleine Craft Beer Brauerei die im Jahr 2012 ihre Pforten öffnete. Mein Testbier, das Greek Island Pilsner, ist das Aushängeschild der Brauerei und gewann beim European Beer Star Award sogar schon eine Silbermedaille. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, mattgoldenes Bier mit orangem Stich. Es hat keine so besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein erstaunlich brotiges Aroma. Es hat nur ganz leichte Hopfennoten.

Zum Geschmack. Ein sehr sehr uriges Pils mit einem wie ich finde keksigen Beigschmack der eine doch sehr malzige Note offenbart. Es ist darüber hinaus ein Bier mit einem leicht holzigen Aroma. Ein komisch hopfiger Beigeschmack, der auch nicht so recht greifbar ist gesellt sich noch dazu. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es diese komische Note mit diesem Beigeschmack der durchaus aromatische, ja schon fast fruchtige Noten andeutet, dann aber eine komisch harzigen Beigeschmack hat, der mir aber nicht passt und unangenehm ist.

Zum Fazit: Ich hätte mir von so einem Bier mit so einer Vorgeschichte doch deutlich mehr erwartet, dieser komische Beigeschmack den ich nicht so recht greifen kann stört mich einfach gewaltig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von nur 2 Sternen.

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A. le Coq IPA

A. le Coq, klingt wenn man ehrlich ist nicht gerade nach Estland sondern würde man wohl eher im frankophonen Sprachraum lokalisieren. Hinter diesem Namen verbirgt sich aber tatsächlich eine der größten Brauereien des nördlichsten der drei baltischen Staaten. Ihren Namen hat die Brauerei von der Familie le Coq, einer hugenottischen Stammesfamilie, die gezwungen war Frankreich wegen ihres Glaubens in Richtung Preußen zu verlassen und die sich die Brauerei im Jahre 1913 einverleibte. Gegründet worden war sie aber schon im Jahre 1826 als erste moderne Brauerei auf dem Gebiet von Estland. Im Zuge der Reprivatisierung nach der Sowjetherrschaft gehört die Brauerei inzwischen vollständig der finnischen Olvi Brauerei. Das IPA aus diesem Hause kommt mit einem Alkoholgehalt von 5% verhältnismäßig moderat daher.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, bei dem fruchtige Noten aber auch grasige Noten des Hopfens mitspielen. Der Hopfen wirkt noch sehr frisch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist fruchtig mit Traubennoten wie ich finde. Es hat gewisse Erinnerungen an Traubenzucker. Es bleibt für mich dieses harzige fruchtige Aroma mit dieser Traubennote, die nur ganz leichte tropische Noten mitbringt. Die Fruchtaromen wirken aber etwas künstlich und nicht so konsequent umgesetzt. ich finde es auch nicht so schön saftig sondern der Hopfen prickelt schon ordentlich.

Zum Fazit: So richtig fasziniert mich dieses Bier nicht. Es hat ab und an schöne Obstnoten, lässt sich auch gut trinken ich finde es aber grundsätzlich eher unspektakulär. Ab und an wirkt es auch etwas künstlich sodass ich mich schlussendlich nur für 2 Sterne begeistern kann.

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Biermanufaktur Engel Gold

Von der Biermanufktur Engel habe ich mit dem Gold heute einen der Klassiker der Crailsheimer Brauerei in meinem Biertest. Stilistisch handelt es sich dabei um ein klassisches Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist ganz ok, jedoch sehr flukativ.

Zum Geruch: Ein brotig/getreidiger Geruch mit einer ordentlichen süßlichen Note. Irgendwie riecht es aber auch ein wenig muffig, vor allem hat es irgendwie so etwas ledrige Noten.

Zum Geschmack: Hier hat man im ersten Eindruck eher dieses irgendwie zuckrig Süße mit diesen etwas gerstig/erdigen Noten. Sehr zuckrig und süß sind auch die weitern schlucke. Die Kohlensäure kommt nicht so zur Geltung als ausgleichender Gegenpart und auch vom Hopfen ist am Gaumen nichts zu spüren. Im weitern Trinkverlauf nicht mehr ganz so süß sondern wieder etwas gemäßigter und getreidiger. Man hat bisweilen gegen Ende diese typischen Aromen wie ich sie bisher oft bei fränkischen Bieren hatte, die wie erwähnt von diesem gerstigen/süßlichen und zugleich erdigen durchzogen sind.

Zum Fazit: Mir ist es einfach zu süß und diese gerstigen und zugleich erdigen Noten stören mich einfach. Ich gebe dem Bier daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Memminger Kristallweizen

Ein Kristallweizen ist das Bier meiner heutigen Wahl und gleichzeitig der erste Biertest des Monats März. Gleichzeitig geht heute auch die Fasnetszeit zu Ende und die Fastenzeit bzw. für Bierfreunde die Bock und Starkbierzeit steht vor der Türe. Das Kristallweizen der Memminger Brauerei am Tor zum Allgäu ist nun in meinem Glas und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig spritzig und leicht zitronig.

Zum Geschmack: Es ist sehr getreidig und weizenlastig im Geschmack. Die Kohlensäure fehlt ein wenig und so ist es überhaupt nicht spritzig. Es hat so einen komischen Nachgeschmack. Der Nachgeschmack ist mir eindeutig zu getreidig. Auch im weiteren Trinkverlauf kommt das spritzige nicht so recht durch und bleibt eher eine getreidig weizige Angelegenheit.

Zum Fazit: Ich finde, dass es mir eindeutig zu wenig Kohlensäure hat und so ist es auch fast schon ein wenig schal. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.