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Cornelissen Pax Pils

Jef Cornelissen verkörpert die nunmehr 6te Generation der Brauerfamilie Cornelissen die seit 1859 in ihrer Brauerei im belgischen Opitter, einem kleinen Dorf im nordöstlichsten Zipfel des Landes, ihre Biere braut. Neben klassischen belgischen Biersorten legte die brauerei aber auch schon früh den Fokus auf untergärige Lagerbiere, da diese sich auch international noch besser vermarkten liesen. Bereits 1937 führte Jaak Cornelissen mein heutiges Testbier das Pax Pils ein und es entwickelte sich schnell zum beliebten Klassiker. Um ein Zeichen für Frieden in einer damals vom beginnenden 2 Weltkrieg geprägten Welt zu setzten, wählte er bewusst diesen Namen für sein neues Bier aus, welcher auch heute nicht aktueller sein könnte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum gibt leider nicht wirklich viel her.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches, fast schon obstiger Geruch. Es ist getreidig, aber hat auch etwas von Apfel.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leichtes, süßmalziges Bier. Es hat am Gaumen einen schönen prickelnden, leicht bitteren Geschmack des Hopfens. Der Nachgang klingt aber nur leicht nach. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein schön süffiges Bier mit einem schönen, leicht herben Geschmack am Gaumen. Insgesamt finde ich es aber ein klein wenig flach und zu mild im Geschmack.

Zum Fazit: Ich weiß nicht, was die Belgier unter einem Pils verstehen, aber das ist hier eher ein typisches internationales Lagerbier, bei dem vielleicht der Hopfen etwas mehr durchkommt. Insgesamt eher mild, aber süffig. Für ein Pils aber zu harmlos und daher gibt es von mir auch nur 2 Sterne. Kann man trinken, ist nicht eklig, aber einfach ein wenig langweilig und zu mild.

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Kühbacher Export

Ich mache weitere in meinen Biertest in Bayrisch-Schwaben. Die im Schloss Kühbach ansässige Familie von Beck-Peccoz betreibt auch die dazugehörige Brauerei von der es im heutigen Test das Kühbacher Export geben wird. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum, der jedoch schnell in sich zusammen fällt.

Zum Geruch: Das Bier hat einen wirklich intensiven, brotig-getreidigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier ist kräftig getreidig mit leicht süßlichem Abgang. Die Kohlensäure ist aber eher etwas verhalten. Zudem hat das Bier eine leichte Süße am Gaumen. Der Körper ist präsent und hinterlässt im Nachgang auch ein gewisses keksiges Aroma. Das Bier wirkt insgesamt sehr kräftig, aber nur wenig malzig süßlich. Erst im Nachgang legt sich eine schwerere malzig teigige Aromatik um den Gaumen. Die Kohlensäure macht es zudem sehr süffig. jedoch irritiert der teigige Nachgang dann doch sehr.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier insgesamt eine Wertung von 2 Sternen. Es ist kräftig nd vollmundig im Geschmack. Dieses unangenehme, ich würde es als teigig beschreiben, Mundgefühl schmeckt mir aber nicht so wirklich

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Schöfferhofer Weizen Kristall

Nicht das ich wirklich ein Fan sogenannter Fernseh- und Konzernbiere bin, zumal viele kleine Privatbrauereien gerade zu kämpfen haben, aber um der Chronistenpflicht Rechnung zu tragen, komme ich nicht drum heraum auch diese Biere einmal hier zu verkosten. Mein heutiges Bier ist nämlich genau wieder so ein Fall, denn von dem bekannten Schöfferhofer Weizen der Radeberger Gruppe gibt es auch eine Kristallversion. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein erfrischendes, zitronig frisches Aroma mit einer durchaus auch getreidigen Nuance. Es ist eher ein wenig süßlicher im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem eher getreidigen Aroma, das in Richtung Abgang diese typischen Noten hat die man vom Weizenmalz kennt. Es hat eine gewisse herbe Note im Abgang, die durchaus etwas Würze verleiht. Ich finde es fast schon etwas ungewohnt bitter und hat dann so einen leicht keksig-weizigen Eindruck der mir nicht gefällt. Im Körper ist es eher schlank und auch eine leichte Säure und Zitrus zeigen sich. Wie es sich für ein Kristallweizen gehört ist die Kohlensäure schon sehr lebendig.

Zum Fazit. Ein bitter spritziges Weizenbier, das nicht so wirklich mein Fall ist. Man schmeckt hier meiner Meinung nach zu stark das Malz. Von mir gibt es dafür auch nur 2 Sterne.

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Eichbaum Pilsener

Seit gestern herrscht traurige Gewissheit. Die Rettung der Eichbaum Brauerei ist trotz intensiver Bemühungen gescheitert. Damit stellt nach fast 347 Jahren auch die letzte Mannheimer Traditionsbrauerei ihren Betrieb ein. Nachdem die Brauerei, die schon seit Beginn des Ukrainekriegs mit erheblichen Absatzrückgängen zu kämpfen hatte, im Oktober einen Insolvenzantrag stellen musste, sah zuletzt eigentlich alles nach einer Rettung, wenn auch mit großem Personalabbau, durch den Einstieg von neuen Investoren, aus. Da schlussendlich aber einfach die liquiden Mittel für eine Fortführung fehlten, scheiterten die Gespräche und das Ende der Brauerei ist damit wohl leider besiegelt. Die ganz großen Zeiten sind bei Eichbaum ohnehin schon lange vorbei. War man früher Teil verschiedener Braugruppen und damit auch mit der Marke Eichbaum weit über das Stammgebiet hinaus in den Getränkemärkten vertreten, schrumpfte man die letzten Jahre doch enorm und das Eichbaum Bier war nunmehr eigentlich fast nur noch im weitläufigen Mannheimer Umland erhältlich. Die freien Kapazitäten versuchte man mit allerhand Lohnbrauaufträgen zu füllen, vor allem mit Exportware für den russischen und den chinesischen Markt. Diese Exportabhängigkeit war letztendlich auch einer der wesentlichen Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang, wenngleich bei Weitem nicht der einzige. Das Bier selbst hatte auch nicht unbedingt den allerbesten Ruf, obwohl es dennoch tief in Mannheim verwurzelt war. Auch ich habe schon das ein oder andere Bier von Eichbaum hier vorgestellt und auch mich haben die Bier nicht unbedingt vom Hocker gehauen. In Erinnerung schwelgend gibt es nun aber das Eichbaum Pilsener mit einem Alkoholgehalt von 4,9%. Denn noch sind die Biere der Brauerei erhältlich und auch die bereits produzierte Ware wird wohl abverkauft werden.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, karamellig bis leicht buttrig, hopfiges Aroma.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, dass im ersten Eindruck durchaus herb ist. Dennoch zeigen sich am Gaumen auch leicht malzige Noten. Es wirkt eigentlich ganz rund und stimmig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, dass durchaus eine gewisse Herbe mitbringt. die aber bei weitem nicht besonders nachhaltig ist sondern sich eher etwas mild gestaltet. Es hat zudem diesen keksigen leicht buttrigen Geschmack, den man öfter bei Pilsbieren findet. Etwas schmeckt der Hopfen leider auch nach Extrakt und Metall.

Zum Fazit. Das Ureich ist meiner Meinung nach das bessere Bier. Dieses hier würde ich als eher feinherb bzw. eher milderes Pils beschreiben. Es hat schon seine Schwächen, wenngleich es sich durchaus trinken lässt. Ich persönlich müsste es aber auch nicht unbedingt ein weiteres Mal verkosten. Standard Pils, dass sich nicht groß von den meisten anderen Fernsehpilsnern unterscheidet. 2 Sterne.

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Zirndorfer Hell

Gebraut werden die Zirndorfer Bier schon länger nicht mehr in der für ihre Spielzeugindustrie bekannten Stadt bei Nürnberg. Stattdessen werden sie bei Tucher in Nürnberg/Fürth gebraut unter deren Dach sich die Brauerei seit 1996 wiederfindet. Neuestes Produkt ist das angesichts des 350 jährigen Jubiläums erstmals gebraute Zirndorfer Hell und dieses Bier stelle ich im folgenden Beitrag auch nun vor. der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: In die Nase kommt ein eher dezent brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Ein Bier, bei dem am Anfang durchaus auch die Kohlensrue eine Rolle spielt. Im Abgang entsteht so eine keksige Malzsüße. Mir persönlich ist diese keksige Note im Abgang aber fast schon ein bisschen zu sehr präsent. Hopfen findet eher wenig statt, der Körper ist schlank und die Kohlensäure perlt ganz gut.

Zum Fazit: Ein wirklich nicht so besonderes, für meinen Geschmack gar schon langweiliges helles. Etwas keksige Malzsüße und diese ist auch schon etwas, gerade gegen Ende zu präsent. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Bürgerbräu Bamberg Pils

1972 mit der Eingemeindung Gaustadts zu Bamberg begann auch bei der damaligen Bürgerbräu ein Umdenken. Um sich mehr mit der Stadt Bamberg identifizieren zu können, beschloss man, die Sehenswürdigkeiten der Welterbestadt in den Markenauftritt einzubeziehen. Nach und nach wurde nun aus der Bürgerbräu Gaustadt die Brauerei Kaiserdom, in Anlehnung an das bedeutendste Kirchengebäude Bambergs. Ihre Wurzeln hat die Brauerei aber nicht gänzlich vergessen und so findet sich im eher preisgünstigen Segment auch eine ganze Palette an unterschiedlichsten Sorten der Marke Bürgerbräu Bamberg. Im folgenden Beitrag verkoste ich nun deren Pils, das einen Alkoholgehalt von 5% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Etwas süßlich, leicht getreidige Nuancen hat der Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier noch relativ herb mit gewissen Getreidenoten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut zu trinkendes Bier, bei dem der Hopfen wie ich finde aber leider nicht so wirklich zum tragen kommt. Ja es ist zwar herb, aber für meinen Geschmack doch eindimensional herb.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 2 Sternen. Es ist noch genießbar aber schon sehr langweilig und neben der etwas eindimensionalen Bittere hat es auch keine gute, mir schmeckende Hopfennote.

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Kaiserhöfer Schmäußbräu

Einen wahren Gaumenschmaus, verspricht die Brauerei Kaiserhof aus Kronach beim Genuss ihres Schmäußbräus. Der ungewöhnliche Name des Bieres kommt vom sogenannten Schmäußbräuen, einer Regelung, welche den Bürgern der Stadt Kronach gestattete zu besonderen Anlässen auch außerhalb der damals üblichen Brauzeit von September bis April Bier zu brauen. An diesen besonderen Anlässen wurde dann stets üppig gegessen und getrunken, also wahrlich geschmaust, weshalb das Bier, dass für diese besonderen Anlässe gebraut wurde Schmäußbräu genannt wurde und sich bis heute erhalten hat. Stilistisch ist das Bier ein dunkles Lagerbier und hat einen Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier mit rötlichem Stich. Es hat übermäßig viel Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiger, wie ich finde auch leicht rauchiger Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr schön malziges Bier mit feiner Karamellsüße im Abgang. Es fällt auf, dass die Kohlensäure hier sehr niedrig ist und das Bier durchaus ein wenig tot wirkt. Man hat wie ich finde auch im Abgang eine leicht rauchige Note. Insgesamt fehlt dem Bier einfach etwas die Kohlensäure, was leider auch die Süffigkeit massiv beeinträchtig. Dafür hat es aber eine angenehme malzig leicht angerauchte Aromatik. Insgesamt ist es ein sehr vom Malz dominiertes Bier, bei dem sich der Hopfen eher im Hintergrund hält. Im Körper ist das Bier auch eher leichter.

Zum Fazit: Mir fehlt bei dem Bier doch einfach etwas der Geschmack. Es wirkt leicht rauchig und röstig, mehr hat es aber nicht zu bieten. Außerdem vermisse ich massivst die Kohlensäure und auch den Hopfen. Von mir gibt es dafür dann leider auch nur 2 Sterne. Einfach irgendwie nicht mein Bier

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Herforder Pils

Es war ein Schock, als die Warsteiner Brauerei am 7. Mai verkündete, die Herforder Brauerei zur Mitte des Jahres stilllegen zu wollen. Viele in der ostwestfälischen Heimat der Brauerei, ob nun jahrelanger Konsument oder gar Mitarbeiter wurden von der Nachricht überrascht, denn vor gar nicht allzu langer Zeit hatte Warsteiner noch groß am Standort Herford in eine neue Abfüllanlage investiert. Begründet wurde der Schritt von Seiten Warsteiners mit einem immer weiter sinkenden Bierkonsum und einer damit verbunden Abnahme des Absatzes, die es erforderlich mache, die Brauaktivitäten am Standort Warstein zu bündeln um weiterhin wirtschaftlich produzieren zu können. Immerhin: die Marke Herforder wird damit nicht verschwinden, sondern zukünftig eben von Warsteiner selbst gebraut und abgefüllt, die dazu auch einige Mitarbeiter aus Herford übernehmen wollen. Lokal hat sich jedoch bereits Widerstand gegen die angedachte Schließung formiert, da man die plötzliche Schließung nicht einfach so hinnehmen möchte. Schließlich seien die Brauerei und das Bier weit über 100 Jahre fester Bestandteil der Stadt und seiner Menschen. Aktuell werden nun mehrere Möglichkeiten geprüft, wie sich das drohende Schicksal vielleicht doch noch abwenden lässt, wenngleich mit bisher ungewissem Ausgang. Das Pils, mein heutiges Testprodukt, soll es wie gesagt weiterhin geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat den Hopfen, der herb daherkommt. Es riecht aber auch etwas pappig.

Zum Geschmack: Es ist für ein Pils vor allem im Antrunk erstaunlich süßlich und hat auch irgendwie etwas leicht karamelliges meiner Meinung nach. jedoch schwingt hier immer ein leicht pappig wirkendes Mundgefühl mit. Auch der Nachgang hat einen komischen Beigeschmack, ein bisschen dieses buttrige, wie man es von böhmischen Pilsbieren kennt. Auch schmeckt man das hier Extrakt verwendet wurde. Der Hopfen kommt durchaus im Geschmack zu Geltung, jedoch steht dieser überhaupt nicht im Zusammenhang mit dem Malzkörper und wenn man ehrlich ist, ist dieser für ein Pils schon ein wenig zu mild. Die Kohlensäure hingegen ist sehr lebendig und passt zum Bierstil, sodass es wenigstens hierdurch süffig wird.

Zum Fazit: Was soll ich sagen. Irgendwo schmeckt man schon, dass es sich hier leider um ein klassisches Industriebier handelt, ohne Ecken und Kanten. Man hat etwas herben Hopfen im Nachgang, dieser schmeckt aber künstlich und im Vergleich zu richtigen Pilsbieren ist es auch einfach zu mild. Hier geht auf jeden Fall mehr. 2 Sterne.

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Eichhorn Pils

Als nächstes stelle ich nun zum ersten Male eine Bier der Brauerei Schwarzer Adler aus Dörfleins, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Bamberg vor. Betrieben wird die Brauerei von der Familie Eichhorn, die dem Betrieb inzwischen ihren Namen verpasst hat. Heute ist die Brauerei Eichhorn ein typische fränkische Kleinbrauerei, wie sie noch des Öfteren in Oberfranken anzutreffen ist. Neben dem Kellerbier ist vor allem auch das Pils eine äußerst beliebte Sorte, die nicht nur aus der Flasche, sondern auch frisch vom Fass im Brauereieigenen Gasthof verkostet werden kann. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas hopfiger, aber eher nichtssagender Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein süffiges Bier, dass im Antrunk zunächst doch eher süßlich wirkt für ein Pils. Auch im Nachgang breiten sich zunächst doch eher süßliche Noten im Mundraum aus. Der erste Eindruck bestätig sich nicht unbedingt, jedoch ist es auch im weiteren Trinkverlauf wie ich finde nicht allzu herb, sondern ich würde die Hopfung hier eher als feinmild beschreiben. Die Kohlensäure ist durchaus prickelnd. Der Abgang hat durchaus auch etwas fruchtiges, vor allem eine leichte Zitrusnote nehme ich wahr. Der Hopfen bleibt aber inesgesamt dennoch zu sehr verborgen.

Zum Fazit: Pils ist einfach nicht unbedingt die Biersorte, für die Oberfranken bekannt ist. Es gibt durchaus ein paar sehr leckere Ausnahmen, aber die meisten fränkischen Pilsbiere sind wie dieses Exemplar doch sehr mild. Dieses hier ist obendrein einfach auch noch eine Spur zu süß. Von mir gibt es dafür dann leider auch nur 2 Sterne.

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Hahn Pilsner

Ein eher in der Kategorie Billigbier angesiedeltes Gebräu, das ich bei einem Getränkemarkt in Mittelhessen entdeckt habe ist nun mein nächstes Testobjekt. Gebraut wird es für die Hahn Gentränke Union die ihre Sitz im südhessischen Frielendorf hat. Der Produzent dieses Bieres möchte aber leider leider lieber anonym bleiben und ließ sich auch nach längerer Recherche nicht herausfinden, eventuell stoße ich ja zu einem späteren Zeitpunkt auf den Hersteller dieses Gebräus. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichenweißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht tatsächlich nach nicht besonders viel.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das überraschend malzig schmeckt und mich auch sehr an ein Exportbier erinnert. Es ist dabei auch etwas muffig im Abgang. Ich finde, wenn man das Bier trinkt, so macht sich doch ein durchaus präsenter Malzkörper bemerkbar und die würzigen, aber nicht dominierenden Hopfennoten im Abgang lassen eher auf ein Lager denn als ein Pils schließen.

Zum Fazit: Ein trinkbares Bier, das aber seine schwächen speziell im Abgang hat. So richtig Lust auf ein weiteres Bier bekommt man da sicherlich nicht. Auch ist es mir für ein Pils zu malzig. Ich vergebe hierfür 2 Sterne.