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Eichhofener Helles

Öfter Mal was Neues! und dieses Mal tatsächlich mit einem Bier einer Brauerei, von der ich bisher tatsächlich noch kein einziges hier auf diesem Blog vorgestellt habe.

Die Schlossbrauerei Eichhofen ist ein alteingesessener Betrieb in der gleichnamigen Gemeinde in der Nähe von Regensburg. Seit wann genau im Schloss gebraut wird lässt sich nicht sagen, vermutlich aber schon seit seiner Fertigstellung Ende des 16. Jahrhunderts. Als offizielles Gründungsdatum gibt die Brauerei das Jahr 1692 an, als Franz Wilhelm Freiherr von Rosenbusch die Brauerei komplett neu errichten ließ. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten Schloss und Brauerei nun mehrmals den Besitzer bis im Jahre 1936 Günther von Braunbehrens das Schlossgut erwarb. Seine Nachfahren führen den Betrieb nun in 3. Generation bis heute. Gebraut werden ausschließlich untergärige Bier, wobei der Klassiker hier ganz klar das Helles ist. Dieses Bier ist nun auch dasjenige, welches ich vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma habe ich hier in der Nase. Ganz leicht nimmt man auch den Hopfen wahr.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck bringt ein getreidig frisches Bier mit deutlicher Hopfennote im Abgang. Den Körper würde ich weder als schlank, noch als besonders kräftig beschreiben, sondern genau in der Mitte. Das Bier hat aber einen etwas unangenehmen hopfigen Nachgeschmack, der etwas zu bitter ist und nicht so ganz ins Gesamtbild passt. Es wirkt im Mundgefühl zudem irgendwie ein wenig schmierig.. Das Bier ist süffig und gegen Ende wird es auch süßlicher und angenehmer. Dennoch habe ich im Nachgang so etwas unangenehm schmieriges das hängen bleibt. Dazu könnte die Kohlensäure höher dosiert sein.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. So richtig überzeugt bin ich von diesem Bier nicht. Teilweise etwas unausgewogen ist es doch und so kann ich leider auch nur 2 Sterne vergeben.

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