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Griess Kellerbier

Das ich von der Brauerei Griess aus Geisfeld im Landkreis Bamberg bisher noch kein Bier verkostet habe, ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass sie doch recht klein ist und ihre Biere dementsprechend schwer zu bekommen sind. Darüber hinaus braut man dort auch nur 3 Sorten, nämlich ein Leichtbier, ein saisonales Bockbier und mein heutiges Testbier, das Kellerbier. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1872 von Johann Schrauder, als Brauerei Griess kennt man sie aber erst seit dem Jahre 1948 als Peter Griess die Tochter vom damaligen Brauereigentümer Andreas Ruhl, Kunni Ruhl heiratet und so den Namen Griess in die Brauerei bringt. Mit Peter Griess jr. ist seit 1983 der Enkel vom „alten“ Peter Griess für die Brauerei verantwortlich, wobei inzwischen auch dessen Tochter Sandra und der Schwiegersohn Fabian Skaggs in den Betrieb eingebunden sind. Nun komme ich also zum Kellerbier, das einen Alkoholgehalt von 5,2% aufweist.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen kräftigen, brotigen Geruch. Man hat auch etwas Honig und vor allem auch Apfel und Karamell welches sich aufdrängt.

Zum Geschmack: Ich habe ein im ersten Eindruck durchaus sehr speziellen Geschmack mit einem durchaus sehr würzigen Abgang und auch leicht karamelligen bis sogar etwas harzigen Noten im Nachgang. Im Körper ist das Bier insgesamt durchaus kräftiger und überzeugt vor allem durch seine schöne Würze im Abgang, wobei dann im Nachgang ein kräftig karamelliges Aroma einsetzt, dass aber auch etwas an Dörrobst erinnert. Der Hopfen bringt wie erwähnt etwas kräutrige/harzige Noten mit. Dazu hat das Bier zusätzlich aber auch eine leichte Säure im Geschmack die es wirklich erfrischend macht und perfekt abrundet.

Zum Fazit: Ein Bier mit ordentlich Geschmack, bei dem der Gaumen wirklich etwas geboten bekommt. Falls man ihm mal über den Weg läuft unbedingt mitnehmen. Hier ist wirklich alles sehr gut aufeinander abgestimmt und es hat einen sehr eigenen aber unverwechselbaren Charakter. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Kloster Kellerbier

Die bei Dinkelacker für Edeka-Südwest produzierte Eigenmarke Kloster umfasst inzwischen ein doch sehr breites Sortiment an verschiedenen Bierspezialitäten. Unter anderem findet man dort auch ein Kellerbier, welches ich nun im folgenden Biertest vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht getreiges Aroma, ansonsten kommt echt wenig rüber.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, das auch geschmacklich eher neutral ist. Es ist im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit einer ganz feinen Hopfenbittere im Abgang. Das schmeckt man auch feine hefige Noten und eine Würze die auch leichte derb ist, jedoch ist sie sage wir schon eher dezent. Im nachgang bleibt eine leichte Süße im Hals.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides, aber nicht wirklich besonderes Kellerbier, das man schon mal trinken kann.

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Giesinger Simonius

Passend zum Auswärtsspiel des FC Bayern in Norwegen habe ich in nächsten Biertest nun ein Bier aus München. Da ich vom Bierpartner des Rekordmeisters, der Paulanerbrauerei hier schon jedes Bier vorgestellt habe, gibt es nun ein Bier der Giesinger Bräu. Stilistisch bewege ich mich mit dem Simonius im hochprozentigen Bereich, den es handelt sich hier um einen Weizenbock.

Zur Optik: Ein naturtrübes, schokobraunes Bier. Es hat einen mehr als akzeptablen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat Noten von Weizen, einer sehr reifen Banane und Pflaumen, als auch Schokolade, bzw. Schokofrüchten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck auch hier ein erstaunlich schokoaldges Bier, das im Abgang aber auch alkoholische Tendenzen zeigt und das etwas ins leicht bitter schmeckt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier , welches eher in die alkoholische und zu bittere Richtung geht. Vor allem im Abgang ist es zwar herb und kakaoartig aber man schmeckt den Alkohol einfach zu deutlich. Dafür ist es nicht zu süß, obwohl es über einen mächtigen Malzkörper verfügt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 2 Sternen. Mich überzeugt vor allem der doch etwas zu alkoholische Geschmack gar nicht wirklich.

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Schlossbrauerei Au Hallertauer Kellerbier

Als nächstes Testbier habe ich wieder ein Bier aus der Hallertau von der Schlossbrauerei Au. Das Bier nennt sich Hallertauer Kellerbier und ist folglich ein unfiltriertes Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges und gerteidiger Duft komtm in die Nase. Man riecht deutlich die Hefe.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit getreidiger Note und etwas karamelligen Noten. Das Mundgefühl des Bieres ist doch auch ein wenig von der Hefe dominiert und so erzeugt es aber so einen etwas keksigen-teigigen Geschmack. Es ist aber nicht zu viel sondern sehr feinmild und bleibt lange im Nachgang hängen. Auch etwas Hopfen bereichert den geschmack mit frischen leicht kröutrigen Noten. Insgesamt wird das Bier geschmacklich von der Hefe dominiert. Den Körper finde ich eher ein wenig dünn, trotz des Alkoholgehalts.

Zum Fazit: Ein solides, aber nicht überragendes Kellerbier. Von mir bekommt es 3 Sterne.

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Ebensfelder Kellerbier

Bei meinem nächsten Biertest lande ich nun wieder in Ebensfeld beim dortigen Brauhaus. Von dieser soll es nun heute das Kellerbier sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getredg frischer, sehr brotiger Geruch mit ordentlicher Karamellnuance.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier durchaus süffig und zeichnet sich durch einen leicht säuerlich karamelligen Abgang aus, der dann auch im Mundraum länger bestehen bleibt. Ich habe ein Bier bei dem die Kohlensäure ganz gut süffig ist, der Körper recht schlank und das auch insgesamt wirklich überzeugt. Auch durch den leicht säuerlichen Abgang entsteht eine schöne Frische, bei dem dann auch etwas Karamell dazukommt und auch eine ganzleicht würze. Insgesamt ein uriges und sehr vollmundiges, aber dennoch auch würziges und super süffiges Kellerbier. Der Hopfen hat sogar leicht kräutrige Noten.

Zum Fazit: Auch für dieses Stück Franken vergebe ich eine Höchstwertung von 5 Sternen. hier kommt wirklich sehr viel zusammen und man hat definitiv Lust auf den nächsten Schluck.

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Leinburger Senatoren Dunkel

Im Gegensatz zum normalen Dunklen ist das Senatoren Dunkel der Leinburger Brauerei unfiltriert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik. Ein tief schwarz braunes Bier das, wenn man es ins Licht hält auch seine Trübung zeigt.

Zum Geruch: Ein röstiges auch leicht rauchiges Aroma, etwas nussiger Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit kräftigerem Körper und schöner leicht süßlicher Malznote. Der Körper ist präsent und die Kohlensäure sehr gut dosiert, sodass das Bier enorm süffig wirkt. Das Bier hat einen röstige Komponente imd füllt den Mundraum mit seinem Geschmack wirklich recht schön aus. Jedoch könnte der Malzgeschmack gerne noch intensiver sein. Im weiteren Trinkverlauf wird das Bier deutlich runder und zeigt auch etwas hefige Noten im Abgang. Der Nachgang wird dominier von einer süßgetreidigen, leicht milchigen Note, die aber auch etwas rauchiges hat und mich etwas an die typisch holzigen und etwas an Schinken schmeckenden Noten erinnert. Auch etwas Hopfen zeigt sich feinwürzig am Gaumen. Insgesamt finde ich den Malzgeschmack aber etwas zurückhaltend.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist süffig, recht rund, aber ich finde vor allem der Geschmack des dunklen Malzes dürfte gerne noch stärker betont werden.

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Trumer Obertrumer Original

Von der Trumer Brauerei aus dem Salzburger Land habe ich in meinem nächsten Biertest nun das Obertrumer Original, ein unfiltriertes Bio-Zwickelbier mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, eher etwas orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, ansonsten eher zurückhaltendes Geruch. Etwas würzig riecht es dann doch.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus geschmacklich im ersten Eindruck sehr ordentliches Bier. Es ist leicht würzig, aber ansonsten zunächst eher etwas mild. Es ist ein Bier das auch im weiteren Trinkverlauf Trinkverlauf durchaus etwas hopfig, würzig und mit einer leichten Malzsüße versehen, ich finde es aber immer noch etwas zu mild im Geschmack.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches, durchaus auch recht süffiges Bier, dass für meinen Geschmack aber zu mild ausfällt. Daher gibts auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Pillmeier Weizen

Das es in Bayern nicht nur alteingesessene Traditionsbrauereien gibt, sondern sich auch junge Menschen mit einer eigenen Brauerei in einem inzwischen recht schwierigen Markt in die Selbstständigkeit wagen zeigt nun mein nächster Biertest. Dort stelle ich das Weizenbier der erst 2018 gegründeten Pillmeier Bräu aus Langquaid vor. Gegründet wurde die Brauerei von Armin und Karin Pillmeier, die die Brauerei auf ihrem eigenen Hof einrichteten und sich damit einen lange gehegten Traum erfüllten. Wie erwähnt widme ich mich heute dem Weizen, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier, mit einem doch eher hefigen, getreidigen, etwas bananigen Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr kräftig im Körper und hat einen etwas hefigen Abgang. Man schmeckt eine leichte Banane. Mir fällt beim Bier vor allem seine durchaus hohe Kohlensäurekonzentration auf, sodass es auf mich einen sehr spritzigen Eindruck macht. Das Bier zeichnet sich durchaus auch durch eine gewisse Würze am Gaumen aus, die auch etwas nachhängt. Dazu hat man aber auch etwas hefige Noten, die ich aber als etwas zu viel empfinde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Bewertung von 3 Sternen. Ein solides Weizen, dass mir geschmacklich aber zu hefig ist.

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Ziegler Kellerbier

Für den nächsten Biertest begebe ich mich nun wieder ins größte Hopfenbaugebiet der Welt, in die Hallertau. Von der in Mainburg ansässigen Brauerei Ziegler soll es im nächsten Biertest nun deren Kellerbier sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein nur leicht trübes Bier mit einem durchaus sehr überzeugenden weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidges, aber auch etwas muffig riechendes Bier mit getreidig süßlicher Note.

Zum Geschmack: Das Bier ist im ersten Eindruck sehr würzig und rezent. Die Kohlensäure prickelt vor allem im Antrunk ganz gut. Im Nachgang lässt sie leider ein klein wenig nach. Dazu hat das Bier einen leicht säuerlichen Eindruck. Das Bier prickelt sehr schön und hat auch durchaus ein hopfigen Abgang mit leichter Zitrusnote. Ich finde es aber etwas zu bitter.

Zum Fazit: Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich würziges und süffiges Kellerbier, das mir eine Spur zu hopfig ist.

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Ceres Unfiltered

Für den nächsten Biertest habe ich nun wieder etwas dänisches, nämlich das Ceres Unfiltered. Es hat handelt sich hierbei um stärkeres Lager mit Aromahopfen, auch India Pale Lager genannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma, dass etwas an Pfirsich und Orange erinnert. Auch etwas Mandarine ist dabei.

Zum Geschmack: Es ist auch hier ein würziges Bier, das eine überraschend an Orange oder Mandarine angelehntes Aroma hat. Es hat im Abgang gut bittere Noten des Hopfens, die durchaus auch recht knackig sind. Dazu kommt ein Grundbouquet an Orange und Grapefruit ins Mundgefühl. Es zudem ein sehr lebendiges Bier und hat einen kräftigen Körper. Aber auch den Alkohol schemckt man etwas.

Zum Fazit: Ein überraschend fruchtiges Bier. Es ist zudem aber schon auch alkoholisch und mächtig im Körper aber nicht zu kräftig. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.