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Ruppaner 1414 extra

1414 begann das Konstanzer Konzil, welches zum Ziel hatte die gespaltene katholische Kirche wieder zu einen und das Schisma zwischen Rom und Avigno beenden sollte. Dieses geschichtsträchtige Ereigniss hat sich die Konstanzer Ruppaner Brauerei zum Anlass genommen ein Bier gleichen Namens auf den Makrt zu bringen, das 1414 extra. Der Alkoholgehalt des dunklen Kellerbieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotes bis hellbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein milchiges, leicht karamelliges Aroma. Dazu kommt etwas röstiges und auch etwas Schokolade und Beeren. Es hat etwas von Milchkaffee oder Milchschokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht bitter und röstig herb. Im Nachgang kommt dann das milchige und beerige durch. Es ist deutlich herber und bitterer am Gaumen als gedacht und irgendwie passt das nicht so richtig zu den leicht milchigen Noten im Abgang. Im weiteren Trinkverlauf pendelt es sich ein wenig ein und die Kohlensäure ist auch nicht mehr so präsent. Auf der anderen Seite bleibt das röstige, leicht milchige im Abgang. Ansonsten ist das Bier aber nicht besonders geschmacksaromatisch.

Zum Fazit: Hier halten sich die Aromen die Waage. Als Fazit ist es aber wahrlich nichts besonderes, was irgendwie herausragt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Schlappeseppel Kellerbier

Der Schlappeseppel ist mal wieder verantwortlich für ein Bier das sich meinem Test unterziehen muss. Dieses Mal soll es das Kellerbier sein. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges, ansonsten recht geruchsneutrales Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das wie ich finde zuerst über die hopfige Komponente kommt. Auch im weiteren Trinkverlauf zeichnet sich das Bier durch eine sehr hohe Kohlensäure aus. Es ist auch im Abgang recht herb. Die Hefe ist bei diesem Bier geschmacklich gar nicht so entscheidend wie erwartet.

Zum Fazit: Es wirkt trotz seinem Alkoholgehalt doch einigermaßen schlank. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides, aber kein überragendes Bier.

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Schmucker Odenwälder hell

Aus dem Odenwald stammt das nächste Bier, welches ich mir genauer unter die Lupe nehmen werde. Von der Schmucker Brauerei von der schon das ein oder andere Bier durch meinen Test gegangen ist kommt nun das Odenwälder Hell. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Brotige Noten, aber auch etwas fruchtige und etwas karamellige Noten wie ich finde. Es hat etwas von kandierten Äpfeln.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigen sich die ersten Geschmackeindrücke. Man hat brotige und karamellige Noten, aber im Nachgang ist es im ersten Eindruck doch sehr mau und es wird dann auch wässrig. Die Kohlensäure ist recht moderat gestaltet und ab und an vermisst man sie auch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein kernig getreidiges Bier mit einer gewissen getreidigen Noten und ordentlich karamelligen Tönen im Abgang.

Zum Fazit: Ja ein kernig und getreidiges Bier, das mit schönen karamelligen Noten überzeugt. Es ist aber von der Kohlensäure dann zu lasch und so gibt es 3 Sterne.

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Migi Bräu Naturtrüb

Ein weiterer Test bei dem ich für die Besorgung bei meinem treuen Bierspender bedanken muss führt mich in die Schweiz zur Migi Bräu. Deren naturtrüb ist es was sich nun als nächstes meinem kritischen Gaumen unterziehen muss. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma das ich hier vernehme. Es wirkt etwas hefig und auch sonst sehr kernig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch eher süßliches bis sogar zuckriges Bier mit ganz leichter Hopfennote im Abgang. Es ist mir etwas zu süß und das hefige ist bisweilen etwas unangenehm. Das zieht sich leider auch im weiteren trinkverlauf etwas durch den Trinkgenuss.

Zum Fazit: So recht überzeugend ist dieses Bier leider nicht. Vor allem ist es einfach zu süß. So gibt es nur 2 Sterne.

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Winkler Hefepils

Hotel, Restaurant und Brauerei, all das bekommt bei Winkler in Lengenfeld. Da ich ein Bierblog bin kümmere ich mich aber selbstverständlich heute um die Brauerei. Die Privatbrauerei aus der Oberpfalz in der Nähe von Neumarkt hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1628 zurückreicht. Das Hefepils, ein naturtrübes Bier pilsener Brauart mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig getreidiger Geruch. Es ist etwas bitter.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist grasig hopfig und auch im Abgang setzt sich dies fort. Es schwimmt immer wieder eine leicht gurkig zuckrige Malznote mit, die es etwas zu gerstig erscheinen lässt. Die Hopfennote ist aber dominant und leicht metallisch bitter. Es hat im weiteren Trinkverlauf teilweise etwas fruchtige Anflüge.

Zum Fazit: Die leicht zuckrigen Anfluge nehmen leider etwas von den ansonsten recht guten Geschmack. So reicht es nur für 3 Sterne und knapp nicht für 4.

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Härle Clemens ohne Filter

Der Clemens ohne Filter der Allgäuer Härle Brauerei ist mein nächster Testkandidat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr brotiges Aroma mit gewissen kramelligen Tupfern.

Zum Geschmack: Hier habe ich ein sehr herbes Aroma, welches mir im ersten Eindruck auffällt. Vor allem am Gaumen breitet sich das aus. Der Nachgeschmack ist dann eher derb brotig und getreidig. Das geteridige, leicht röstige kommt auch immer wieder mal zu tragen. Ab und an kommt eine ganz leichte Süße der Hefe durch. Insgesamt ist es ein sehr uriges Bier. Die Süffigkeit leidet ein wenig an der Herbe.

Zum Fazit: Das Bier verspricht was es sein soll ein uriges Geschmackserlebnis das an die gute alte Zeit erinnert. Ich gebe daher eine Wertung von 4 Sternen.

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Brauhaus Zollernalb Älbler Export

Das Brauhaus Zollernalb aus Albstadt ist eine noch vergleichsweise junge Brauerei, war jedoch zuletzt in den Schlagzeilen durch die Beteiligung an der Übernahme der insolventen Lehner Brauerei. Braumeister Dominik Reger erfüllte sich mit dem Bau des Brauhauses im Jahre 2011 den Traum von der eigenen Brauerei, die sich seither zur einer festen Institution der Zolleralbregion gemauster hat. Sein Ächter Älber Export ist dabei die klassiche schwäbische Halbe, nur das sie noch naturbelassen in die Flasche kommt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiger Geruch, der an Mandarine und Ananas erinnert. Eventuell kommt noch Granatapfel hinzu.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich ein erstaunlich fruchtiges Aroma, welches im Antrunk auch sofort wieder den Eindruck bestätigt. Man hat zunächst wirklich den Eindruck, das es in Richtung eines Fruchtsaftgetränkes geht. Vor allem den Apfel beziehungsweise dann auch Granatapfel kann man schmecken. Auch Ananas und Mandarine bzw. Apfelsine mache ich aus. Im weiteren Trinkverlauf geht es dann auch stark in Richtung Apfelsine. Alles wird umrandet von echt bitteren Noten. Im weiteren Trinkverlauf lässt die Fruchtigkeit dann ein wenig nach und es kommen ein wenig getreidigere Noten durch.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und auch erstaunlich fruchtiges Bier. Es ist definitiv ein etwas anderes, aber wie ich finde wirklich gut schmeckendes Exportbier. Ich gebe daher die Höchstwertung von 5 Sternen für den Älbler.

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Flensburger Kellerbier

Noch ein Bier aus dem hohen Norden kommt mit dem Flensburger Kellerbier ins Glas. Das für den Norden doch eher untypische Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges und karamelliges Aroma. Man hat eine ganz feine brotige Note.

Zum Geschmack: Ein herbfrisches Bier. Es ist sehr bekömmlich. Am Gaumen hat man feine, leicht malzige Noten. Im Abgang kommen dann noch etwas karamellige Noten. Im Antrunk prickelt es leicht und die Kohlensäure kommt immer wieder durch. Sie ist aber so dosiert, das es nicht zuviel ist. Ein paar süßliche Malznoten hat man auch noch. Insgesamt ist es aber ein eher milderes Aroma das dieses Bier aufweist.

Zum Fazit: Ein gut trinkbares, aber doch auch irgendwie unspektakuläres Bier. Man kann es auf jeden Fall trinken, kann dabei aber nichts tiefgründiges erwarten. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Klosterhof Pils

Von der Heidelberger Klosterhof Brauerei habe ich im nächsten Test ein Pils das es zu verkosten gilt. Das Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, unfiltriertes Bier mit einem sehr ordentlichen Schaum der fast das ganze glas ausfüllt

Zum Geruch: Ähnlich wie das helle ist dieser gerstig erdende Geruch. Zusätzlich kommen noch etwas grasige Hopfennoten hinzu.

Zum Geschmack: Ein sehr hopfenbetontes Bier, das vor allem im Antrunk recht prickelt. Im Abgang wird es dann ein wenig fruchtig, aber vor allem getreidig süß, mir ein wenig zu süß. Außerdem hat es so einen erdigen Grundgeschmack. Vom Hopfen könnte meiner Meinung nach noch mehr kommen. Außerdem Fine ich trotz des Schaums die Kohlensäure ein wenig zu schwach, denn es ist nicht unbedingt prickelnd.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier das sehr kantig ist und das man auch einigermaßen trinken kann. Mich stört aber die fehlende Kohlensäure und es ist etwas zu süß. Das gibt nur 3 Sterne.

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Ayinger Kellerbier

Ich bleibe in Bayern und gehe für den nächsten Test ins Münchner Umland zur Ayinger Privatbrauerei. Das naturtrübe Kellerbier ist das nächste aus dem Sortiment der Brauerei, das sich nun meiner kritischen Analyse unterzeihen muss. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig fruchtiges Aroma. Man hat gewisse teigige Noten. Dazu kommt etwas erdiges, gerstiges.

Zum Geschmack: Auch im ersten Eindruck hat man zunächst getreidg süßliche Noten und auch die Hefe schwingt mit. Im weitern Trinkverlauf kommt dann etwas gerstiges und auch grünlich erdiges durch. Dies tritt vor allem im Abgang in Erscheinung. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein wenig süßlicher, aber man hat auch etwas kerniges am Gaumen beim Abgang.  Es bleibt irgendwie schmierig und unrund.

Zum Fazit: Dieses Bier ist nicht so mein Fall es wirkt irgendwie einfach etwas unrund und unausgereift für mich. So kann ich hier auch nur 2 Sterne vergeben.