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Schwaben Bräu Weihnachtsbier

Nach längerer Pause gibt es heute mal wieder einen Test im Programm. Passend zur Jahreszeit hab ich mir natürlich wie könnte es anders sein ein Weihnachtsbier ausgesucht. Schön verpackt in der 0,5 Liter Bügelflasche steht es da vor mir und wartet darauf genossen zu werden. Also Plopp und hinein ins Glas. Zuerst einmal bin ich echt überrascht welch Schaumentwicklung dieses Bier hat eine schön stabile weiße Schaumhaube, welche auch nach längerer Zeit noch sehr stabile ist. Es fällt desweiteren auch auf das, dass Bier sehr sprudelig und lebhaft ist. In dem klaren opalen Gebräu sieht man nämlich schön wie die Kohlesäurebläschen nach oben steigen. Da bin ich ja nun mal gespannt ob sich dieser erste optisch positive Eindruck nun auch Geschmacklich bestätigt.

Zum Geschmack: man schmeckt als aller erstes diese wahnsinns frische des Bieres welche zuerst einmal für ein wohliges Mundgefühl sorgt, auf der anderen Seite jedoch auch ein wenig wässrig wirkt. Allerdings ist die im Unterton so eine leichte unpassende Bittere im Mittelteil des Gebräus zum Einstieg ein wehnig hinderlich. Diese verblasst jedoch im zunehmenden Trinkverlauf. Die süße des Malzes kommt leicht durch hält sich aber allgemein sehr bedeckt. Im Nachtrunk schmeckt man vielleicht ein bisschen diesen nach Plätzchenteig anmutenden leicht süß-säuerlichen Geschmack mit ein bisschen Lakritznoten. So muss man jedoch sagen, dass der Geschmack dieses Bieres allenfalls unterer Durchschnitt darstellt. Es ist zwar sehr süffig und lässt sich gut trinken, jedoch hat es nun mal auch nichts herausstechendes zu bieten und ist teilweise ein wenig pappig und penetrant auf der Zunge. So kann ich als Fazit sagen die Optik und der Eindruck zwar toll jedoch Geschmacklich eher im unteren mittleren Bereich. Ich würde sagen mit einer 3 von 5 ist dieses Bier relativ treffend bewertet.