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Dachsbräu Hell

Ich mache weiter mit den Biertests. Nun an anderer Stelle in Bayern, nämlich in Weilheim. Es gibt in Deutschland einige Städte und Gemeinden mit diesem Namen, ich für meinen Teil befinde mich aber in Weilheim in Oberbayern. Der Ort ist einer der zentralen Städte des Pffafenwinkels, einer südbayerischen Region zwischen Lech und Loisach, und hat eine Einwohnerzahl von etwa 23.300 Menschen. Im Ort gibt es die Dachsbräu, ein Betrieb mit Tradition die bis ins Jahr 1879 zurückreicht. Klassisch bayrisch verkoste ich heute das Dachs Hell, wobei hier der ein oder andere Fan des typisch bayerischen Hellen stutzig werden dürfte, denn genau genommen handelt es sich hier gar nicht um ein Helles sondern ein Exportbier. Dies erkennt man unter anderen wenn man sich das Frontetikett der Flasche genauer anschaut. Auch der Alkoholgehalt von 5,5% weißt auf ein Exportbier hin.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziges Aroma. Es hat etwas in der Nase, dass leicht an Birnen oder auch grüne Äpfel erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bleibt ein Bier mit einem schön malzigen Geschmack, der allerdings auch einen etwas keksigen Nachgang hat. Der Körper ist kräftig und die Kohlensäure prickelt durchaus etwas um die Zunge herum. Insgesamt zeichnet sich das Bier vor allem durch schön kräftige süßmalzige Noten aus. Diese empfinde ich wirklich sehr schön ausgeprägt und aromatisch. Durch die Kohlensöure hat dieses kräftige Bier dennoch einen sehr erfrischenden Charakter.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein kräftiges und leckeres, wirklich sehr schön getreidiges eher süßliches Exportbier. Es ist sehr süffig und erfrischend.

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