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Stoxbräu Brauhaus

Von Stoxbräu, einer erst 2020 gegründete Brauerei aus dem fränkischen Stockheim gibt es nun das Brauhaus Zwickelbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht karamelliger Duft steigt mir in der Nase empor.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem sehr kräftigen Köper. Im Abgang kommen karamnellige Noten zum Vorschein, die sich dann auch im Nachgang gut im Mundraum ausbreiten. Diese Noten sind zwar gut wahrnehmbar, jedoch habe ich diesem Geschmack bei anderen Zwickelbieren schon ausgeprägte erlebt. Der Hopfen ist nur dezent und das Bier insgesamt eher milder im Geschmack.

Zum Geschmack: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Ein sehr süffiges Kellerbier, das mir aber eine Spur zu mild geraten ist.

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Spalter Hell 1538

Ein Helles in der handlichen 0,33 Flasche gibt es bei der Stadtbrauerei Spalt im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat leicht hopfige Noten, die etwas grasig am Gaumen kitzeln. Dazu hat man auch leicht süßmalzige Nuancen. Der Geruch ist aber insgesamt dezent.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Moment sehr erfrischend wirkt. Es ist leicht süßlich und dazu auch gute Hopfenbetont ohne zu bitter zu sein. Es hat eine leicht herbe Note am Gaumen, die den Hopfen sehr betont. Der Körper ist sehr leicht, aber grundsätzlich handelt es sich um ein hopfenbetontes Bier.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein nettes, für den gewöhnlichen Trinker eines Hellen vielleicht zu hopfenbetontes Bier. Der Hopfen ist shcön umgesetzt aber es nimmt dem Bier leider ein wenig die Süffigkeit.

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Maisel & Friends Taonga

Unter dem Label Project Maisel dürfen seit dem Jahre 2020 alle Auszubildenden die ihre Lehre erfolgreich abschließen, zum Ende ihrer Ausbildung ein Bier kreieren, welches dann als limitierter Sondersud in den Handel kommt. Dabei stehen nicht nur die angehenden Brauer im Fokus, sondern auch die Auszubildenden aus anderen Bereichen der Brauerei dürfen am Projekt mitwirken. Das Bier des Jahrgangs 2025 nennt sich Taonga und ist als New Zealand IPA deklariert. Geschmacklich nimmt einem das Bier dabei wirklich mit ans andere Ende der Welt, denn die Besonderheit ist hier, das zum Brauen ausschließlich neuseeländische Hopfensorten verwendet wurden. Der Alkoholgehalt ist mit 5,5% für ein IPA recht moderat gehalten.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiger Geruch. Man hat Noten die auch an tropische Früchte wie Kiwi oder auch leicht an Melone & Passionsfrucht erinnern.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck zeigt sich ein durchaus sehr lebendiges Bier. Es prickelt, hat eine leichte Bittere am Gaumen und etwas fruchtige Süße. Die Kohlensäure prickelt sehr gut. Insgesamt ist ein durchaus vollmundiges Bier. mit ganz ordentlicher Hopfenbittere, die für ein IPA eher etwas dezent ist. Man durchaus ein saftiges Mundgefühl und es deuten sich leichte auch tropische Fruchtaromen an. Geschmacklich ist mir das ganze aber Alles ein wenig zu dezent.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. In Ansätzen deutet es sein Geschmackspotential an mit leichter Fruchtnote und einem durchaus saftigen Mundgefühl. Mir ist das alles aber ein wenig zu dezent.

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Elch Nix Amore

Erst 2007 gegründet ist die Elch Brauerei im fränkischen Thulsbrunn noch vergleichsweise jung. Dennoch hat sie bereits eine feste Fangemeinde und auch ich werde mit dem Nix Amore getauften Kellerbier nun das nächste Bier nachlegen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen eher nicht wirklich besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein überraschend fruchtig blumiger Geruch gemischt mit Karamell in der Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist das Bier zunächst süßlich, jedoch ist es in Richtung Abgang überraschend hopfig am Gaumen, sogar etwas fruchtig bis floral. Es ist ein würziges Bier, dass die hopfige Komponente ganz klar am Abgang hat. Es ist auch etwas getreidig. Insgesamt ist es ein hopfenbetontes Kellerbier, das auch eine gewisse Fruchtigkeit in Richtung Abgang besitzt, die durchaus zu überzeugen weiß.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein eher würziges, aber deswegen keinesfalls schlechtes Kellerbier. Dennoch kein Kellerpils, da durchaus auch Getreidenoten zu erkennen sind.

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Brauhaus Höchstadt Lager

Das Brauhaus in Höchstadt ist eine der eher kleineren Brauereien in Franken un dihre Biere auch in der Heimstadt nur schwer in Getränkemärkten zu bekommen. Dennoch werde ich im folgenden Test nun deren Lagerbier vorstellen, das einen Alkoholghalt von 4,8% hat und das einzige Bier ist, welches die Brauerei in einer Bügelflasche anbietet.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch eher süßgetreidiger, dennoch auch malzbetonter leicht hopfiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier durchaus vollmundig im Geschmack. Im Abgang wirkt das Mundgefühl in der Textur ein klein wenig ölig. Die Kohlensäure fehlt hier irgendwie einfach. Durch die fehlende Kohlensäure wirkt das Bier auch nicht ganz so süffig und speziell der Nachgang ist dann auch ein wenig nichtssagend und dünn. Es ist ein Bier mit einem leicht süßlichen Malzgeschmack, das durchaus Substanz hat, es könnte aber einfach etwas mehr Geschmack und vor allem Kohlensäure vertragen. Leichter Hopfengeschmack sorgt im Abgang für etwas würzig

Zum Fazit. Ein mildes, eher etwas süßliches Lagerbier. Mir ist es etwas zu langweilig und die Kohlensäure fehlt etwas. Dennoch recht süffig. Von mir gibt’s 3 Sterne.

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Drei Kronen 1457 Lager

Auch von der nächsten Brauerei hatte ich bisher noch kein Bier auf diesem Blog vorgestellt. Es handelt sich dabei wie so oft um eine der vielen Landbrauereien im Landkreis Bamberg. Die Brauerei von der ich spreche ist die Brauerei Drei Kronen aus Memmelsdorf. Trotz einer Historie von mehr als 565 Jahren braut man hier keineswegs nur fränkische Klassiker sondern zeigt hier sehr experimentierfreudig, wenn es um neue Biersorten geht. Immer wieder gibt es besondere Biere, wenngleich man auch beliebte Klassiker im Sortiment hat, die das Gesicht der Brauerei prägen. Neben der Brauerei werden hier in vierter Familiengeneration auch ein weithin beliebter Gasthof samt Hotel betrieben. Einer der Klassiker wenn man so will ist das 1457 Lager, dass ich in diesem Blog nun vorstellen werde. 1457 steht dabei für das Jahr in dem zum ersten Mal ein Brauhaus in Memmelsdorf erwähnt wurde auf dessen Historie sich die heutige Brauerei beruft. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik. Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr schöner karamelliger Duft. Es riecht auch leicht nach reifen Beeren oder Rosinen bzw Trockenobst.

Zum Geschmack: Ein durchaus würziges, aber eher leichtes Bier. Der schöne karamellige Geruch kommt im Geschmack zu Beginn noch nicht ganz zum tragen. Hier überzeugt vor allem der würzige dezent bittere Abgang, welcher dann in eine ausgeprägte Malzsüße übergeht. Insgesamt hat das Bier durchaus Charakter ich hätte mir aber noch etwas mehr Karamellnoten erhofft. So ist es etwas zu mild und eher süßlich und könnte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe haben. Erst gegen Ende zeigt das Bier dann auch etwas mehr Karamellmalz. Im Körper ist es ein eher schlankeres Bier.

Zum Fazit: Ein würziges, durchaus aber etwas einfaches Lagerbier, das so ein wenig diesen Alltags und Feierabendbiercharakter hat. Es ist süffig, hat eine schöne Malzsüße, lässt sich unkompliziert trinken und ist bestimmt auch was für den Biergarten. Ich hatte mir nach dem wirklich schönen Geruch noch etwas mehr Geschmackstiefe erwartet. Ich gebe dem Bier daher sehr gute 3 Sterne.

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Weiherer Zapfenduster

Beim nächsten Bier wird es tief dunkel und zugleich auch ein wenig exotisch, denn beim Zapfenduster handelt es sich um ein deutsch-brasilianisches Gemeinschaftsprojekt zwischen Roland Kundmüller von der gleichnamigen fränkischen Landbrauerei und Alexandre Bazzo von der Cervejaria Bamberg. Der ungewöhnliche Name für eine Brauerei aus Brasilien ist dabei aber kein Zufall, denn Gründer und Eigentümer Alexandre Bazzo bringt damit seine Liebe zu fränkischem und insbesondere Bamberger Rauchbier zum Ausdruck. Für seine in Brasilien gebrauten Rauchbiere ist er dafür auch bei internationalen Bierwettbewerben schon mehrfach ausgezeichnet worden. Nun also der Gemeinschaftssud mit der Weiherer Brauerei. Herausgekommen ist dabei der so ziemlich dunkelste aller Bierstile, ein Imperial Stout, sodass auch der Name Zapfenduster hier mehr als passend ist. Wie es sich für eine Kooperation zwischen zwei so Rauchbier begeisterten Bierbrauern gehört, wurde hier auch noch spezielles Rauchmalz verwendet. Mit einem Alkoholgehalt von 8,5% ist es zudem auch nichts, was man einfach so in sich reinschüttet.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunschwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges an Kaffee erinnerndes Bier mit einem ordentlichen Mocca on top. Sehr schöne Schokoladen und Röst- bzw. auch Rauchnoten kommen dabei noch in die Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem wirklich wunderschönen Schokoaroma, dass sich ganz leicht röstig im Mundraum ausbreitet. Es erinnert dabei stark an einen Mocca Kaffee und insgesamt hat man ein wirklich wunderbar cremiges Mundgefühl. Es zeigt sich eine wirklich sehr schöne Kaffeenote, die auch ein wenig an Kaffeepralinen erinnert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem sehr ausgeprägten Geschmack mit feiner Röstnote im Abgang und auch leicht holzigen Rauchanklängen.

Zum Fazit. Ein fabelhaft cremiges Mundgefühl und ein wirklich intensiver Geschmack machend as Bier zu einem der Besten die ich bisher getrunken hatte. Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Karmeliter Klostertrunk

Im nächsten Biertest wird es wieder etwas fränkischer und ich stelle den Klostertrunk der ehemaligen Karmeliterbrauerei aus Salz in Unterfranken vor. Verkosten werde ich heute den hellen Klostertrunk aus besagtem Hause, der einen Alkoholgehalt von 4,7% mitbringt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellfolenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein schön getreidig süßliches Aroma wie es sich für ein Helles gehört.

Zum Geschmack: Ich habe ein würziges erstes Bier, dass vor allem sehr sehr sprudelt und so zu Beginn noch wenig an Geschmack entfaltet. Der Körper wirkt schlanker, aber durchaus präsent und das Bier wirkt überhaupt nicht dünn. Ich habe ein Bier mit einem etwas getreidigem Malzkörper, der dann auch etwas zum Vorschein kommt, wenn die Kohlensäure etwas verfolgen ist.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sterne. Ein solider Trunk bzw. Lagerbier, das man gut einfach mal so trinken kann. Etwas Besonderes ist es aber nicht.

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Held Weizenbock

Beim nächsten Biertest begebe ich mich in die fränkische Schweiz, die neben vieler schöner Kleinstädte und atemberaubender Felsformationen auch in Sachen Bier einiges zu bieten hat. So werde ich im folgenden Test von der Brauerei Held aus Oberailsfeld den Weizenbock, eine in Franken eher untypische Sorte verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein trübes, schokobraunes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr sehr schokoladiges Aroma in der Nase das mich deutlich an Milchschokolade erinnert.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier durchaus mächtig, bestätigt aber den Eindruck aus dem Geruch mit einem langen süßlichen Abgang der sehr an Schokolade erinnert, wobei es im Nachgang dann auch immer mehr in Richtung Kakaopulver geht. Im Körper ist das Bier präsent, aber nicht zu kräftig. Im Abgang ist es leicht süßlich, aber dennoch hat es auch im Nachgang dann dieses schöne schokoladige, leichte Kakaoaroma mit durchaus guter würze. Insgesamt gefällt der schöne schokoladige Abgang, der auch im Nachgang sehr lange im Mundraum bleibt und dennoch auch etwas Malzsüße mit bringt, aber schön dezent und nicht zu übertrieben ist.

Zum Fazit: Ein gutes, wirklich leckeres Bier, bei dem mich vor allem das Schokoladenaroma sehr überzeugt. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Bernd das Bier Nordic Red

Jeder kennt wohl Benrd das Brot, das steht gut gelaunte Kastenbrot aus dem Kinderkanal. Da Brot und Bier bekanntlich aus sehr ähnlichen Zutaten bestehen und Bier auch gerne mal als Flüssiges Brot bezeichnet wird, liegt es doch nahe sein neues Brauprojekt Bernd das Bier zu nennen. Das hat sich zumindest Bernd Wulkesch gedacht, der sich den selben Vornamen mit der inzwischen weltbekannten Fernsehfigur teilt. Wulkesch selbst ist Gastronom im Bamberger Bootshaus und verfügt über zudem über Brauerfahrung von mehr als 20 Jahren. Angefangen als Hobbyprojekt in der Garage braut er sein Bier inzwischen im größeren Stil in der Weiherer Brauerei und so kann man das Bier mittlerweile nicht nur im Bootshaus genießen. So kann auch nun eines dieser Bier, in meinem Fall das Nordic Red verkosten. Stilistisch handelt es sich um ein Rotbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, rot schimmerndes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiger, sonst recht neutraler Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus süffiges und vollmundiges Bier. Es wirkt auf mich aber ein bisschen wässrig bzw. dünn im Körper. Die Röstaromatik mag sich nur leicht entfalten. Insgesamt gestaltet sich das Bier dann im weiteren Trinkverlauf durchaus auch als erfrischend im Abgang dann auch schön karamellig und leicht süßlich. Insgesamt empfinde ich das Bier als durchaus süffg und es hat eine schon eine hervorzuhebende Karamellnote . Im Körper wirkt es auf mich aber nach wie vor etwas dünn. Auch ist der Nachgang eher süßlich als röstig.

Zum Fazit: Ein süffiges Rotbier, bei dem es mir aber etwas an Körper fehlt. Ansonsten gefällt vor allem die sehr schöne Karamellnote. Von mir gibt es 3 Sterne.