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Adler Stettfelder Hell

Ins fränkische Stettfeld zur Brauerei Adler führt mich nun mein nächster Biertest. Einige Biere von dort habe ich schon vorgestellt, im folgenden Test dreht es sich nun um das Helle. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht süßmalzig, auch etwas kräutrig.

Zum Geschmack: Das Bier ist im Körper schlank und hat einen feines, süßmalziges fast schon etwas kekesiges Geschmacksprofil, dass sich auch im Abgang am Gaumen festsetzt. Die Kohlensäure dürfte gerne noch etwas lebendiger sein. Im Abgang ist es süß, fast schon ein wenig zu süß, aber es hält sich noch in Grenzen, da durchaus auch eine gewisse Hopfenwürze vorhanden ist. Es hat aber nicht unbedingt die typische Süße, wie bei anderen Hellen da die Honignote fehlt.

Zum Fazit: Ein würzig süßes, keinesfalls mildes Helles. Es hat am Anfang einen gewissen trinkwiderstand, wenn es sich aber noch ein paar Schluken einpendelt hat man ein durchaus leckeres und süffiges Bier. Lediglich die Kohlensäure ist mir zu wenig. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Schwind 1761 Jubiläumsbier

1761 ist das Gründungsjahr, der Brauerei Schwind, der letzten noch aktiven Traditionsbrauerei auf Aschaffenburger Stadtgebiet. Zum 255. jährigen Jubiläum im Jahre 2016 wurde erstmals das Jubiläumsbier eingebraut, das ich heute nun vorstellen werde. Ganze 5 verschiedene Spezialmalze kamen im Brauprozess des Märzenbieres zum Einsatz, das über einen Alkoholgehalt von 5,5% verfügt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rötlich bis kupferfarbenes Bier mit eher wenig beständigem Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßlicher Duft. Es riecht brotig, karamellig und auch etwas Röstmalz zieht in die Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches vor allem in Richtung Abgang sehr schön karamellig und süßlich im Geschmack ist. Der Nachgang ist noch es etwas mild, aber dennoch bleiben schöne karamellige Noten im Mund. Auch eine leichte Röstaromatik gesellt sich dazu. Ich finde das Bier hat trotz des guten Aromas einen nicht zu schwer wirkenden Malzkörper, bei dem mich vor allem die wirklich gut getroffene Karamellnote überzeugt. Ein leichte Säure erinnert etwas an den Geschmack von Beeren. Die perfekte Balance zwischen Süße und Würzigkeit und dazu noch etwas Hopfenbittere, die sich gute mit einer leicht Röstaromatik ergänzen, rundet das Bier ab.

Zum Fazit: Für mich bisher eines der besten Biere, die ich aus Unterfranken verkostet habe. Ein wirklich gelungenes Bier, bei dem die einzelnen Komponenten sehr gut ausbalanciert sind und sich gut ergänzen. Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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Gampert Schützenfestbier

Aktuell ist wieder die Zeit in der jedes Wochenende wieder ein anderes Fest, sei es Kirchweih, Jahrmarkt oder Schützenfest stattfindet. Bei vielen dieser Feste gibt es dann natürlich auch ein großes Festzelt, oder zumindest einen Bierausschank. Für diese Zeit im Jahr heben viele Brauereien dann ein spezielles Festbier im Sortiment. Manch ein Bier wird dann gezielt für bestimmtes oft sehr großes Fest gebraut, andere wie zum Beispiel die Brauerei Gampert halten es etwas allgemeiner und bieten einfach nur ein Festbier ohne Bezug zu einem bestimmten Fest an. Der Alkoholgehalt des Gampert Schützenfestbier liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier mti einem sehr stabilen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch des Bieres ist malzig, süßlich aber auch mit leichter fruchtiger Richtung, wie reifes Streuobst.

Zum Geschmack: Das Bier hat im ersten Moment einen kräftigen und auch malzigen Körper. Es ht im Abgang ein leichtes Fruchtaroma, überzeugt aber vor allem durch seine Süffigkeit. Das Bier wirkt insgesamt sehr süffig und hat eine schönen getreidigen Körper, der auch eine leichte obstige Noten hat, die für mich in Richtung reifes Streuobst gehen. Hinter dem Malzkörper verbirgt sich ordentlich Substanz. Man hat ein durchaus kräftiges und süffiges Bier mit auch ganz leichter Fruchtnote im Abgang. Die Kohlensäure kommt auch sehr gut und sorgt dafür, dass das Bie rim Abgang süffig bleibt.

Zum Fazit: Manche Biere dieser Brauerei konnten mich nicht vollends überzeugen, dieses Bier hier aber schon. Ein süffiges, würziges und auch leicht fruchtiges Festbier. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Fischer Greuth Lagerbier

Nachdem die fränkische Brauerei Fischer aus Greuth bei Höchstadt an der Aisch bereits 2017 den Brauebtrieb eingestellt hatte, wurde das Bier danach im Lohnbrauverfahren von der Brauerei Rittmayer gebraut. Der Gasthof wurde zunächst weiterbetrieben und das Bier war auch noch in Flaschen erhältlich. Nachdem aber auch dieser aus Altersgründen 23/24 geschlossen wurde, gibt es auch das Bier nicht mehr und es ist aus den Regalen der Läden verschwunden. Ich schwelge in Erinnerung und stelle in diesem Beitrag meine seinerzeit angefertigten Notizen zum Lagerbier vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtrierts bernteingoldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum

Zum Geruch: Ein dezent getreidiges und etwas brotiges Aroma kommt in die Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein dezent würziges Bier mit gewissem kernig-würzigen Geschmack. Es ist aber insgesamt geschmacklich eher dezent. Durchaus etwas Hopfen im Abgang rundet den Geschmack ab. Dazu kommen keksig-karamellige Noten. Es ist ein eher bitteraromatisches Bier mit einem leicht herben Abgang, aber eine relativ leichten Körper. Im weiteren Trinkverlauf bin ich nicht mehr so ganz von diesem Bier überzeugt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Lagerbier mit gewisse Schwächen, das früher bestimmt noch besser geschmeckt hat und von dem es in Franken noch einige bessere gibt.

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Hütten Pils

Aus Franken, nämlich aus dem Fichtelgebirge kommt nun mein nächstes testbier. Es handelt sich dabei um ein Bier der Brauerei Hütten die in Warmensteinach beheimatet ist. Mit einem Alkoholgehalt von 5,2% ist es ungewöhnlich stark für diesen Bierstil.

Zur Optik: Ein klar filtrerites, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein uriges würziges Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein für ein Pils wie ich finde eher milderes Bier. Es ist etwas süßlich und würzig am Gaumen und dann auch etwas bitter. Ich finde das Bier hat insgesamt eine feinmilde Bittere. Im Abgang zeigt sich aber auch etwas Malzsüße. Dennoch finde ich es insgesamt ein eher erfrischendes Bier. Im Nachgang bleibt eher ein leicht süßliches nur leicht hopfig würziges Aroma im Mund erhalten. gegen Ende wird es durchaus etwas hopfiger und ich finde im Abgang ist es dann auch leicht floral. Es dominieren aber eher ein wenig süßliche Noten. Insgesamt ist es ein eher mildes, fast schon etwas getreidiges Pils. Das Bittere kommt nur leicht durch. Für ein Pils ist es aber erstaunlich vollmundig. Der körper dagegen ist durchaus kräftig und präsent.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist geschmacklich eher etwas milder und getreidiger als man es von klassischen Pilsbieren kennt.

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Döbler Pils

Auch beim meinem folgenden biertest bleibe ich wieder in Franken, sogar ebenfalls Mittelfranken nur eben dieses Mal in der Reichstadt Bad Windsheim. Auch sortentechnisch verändere ich mich ein wenig und habe nun ein Pils im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges, blumig bitteres Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein spritziges Bier, das auch eine gute Portion Hopfen mitbringt. Der Hopfen versucht aromatische und auch grasig zu wirken, was ihm auch passabel gelingt. Im Antrunk prickelt das Bier echt ut und versucht in Richtung Abgang auch ein wenig bitter zu sein, was vor allem in Nachgang auch gut zur Geltung kommt. Im Abgang wirkt es zudem auch ein wenig trocken. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus trinkbares und erfrischendes Pils mit schöner Hopfennote in Richtung Abgang.

Zum Fazit: Ein solides und für fränkische Verhältnisse doch auch hopfenbetontes Pils. Von mir bekommt das Bier 4 Sterne.

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Leinburger Lager

In meinem nächsten Biertest wird es wieder etwas fränkischer. Ich teste das Leinburger Lagerbier aus dem Nürnberger Land, welches einer der Klassiker der Brauerei Bub ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht getredig und erinnert etwas an einen Keks. Dazu kommt auch Karamell.

Zum Geschmack: Das Bier ist sehr lebendig und sprudelig und dadurch auch belebend und erfrischend. Es hat eine dezente Hopfenwürze am Gaumen, welche sofort auffällt. Das Bier erweist sich so als durchaus süffig. Es hat eine hopfige Kante, ist aber auch leicht süßlich im Abgang und man schmeckt auch einen Anlfug von Karamell. Es ist würzig, aber nicht zu herb am Gaumen. Die Kohlensäure könnte gege Ende etwas mehr sein.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und süffiges Lagerbier. Für mich eines der bisher besten fränkisches lager und daher bekommt es von mir auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Günther Bräu Schwarzbier

Auch bei meinem nächsten Biertest habe ich wieder etwas fränkisches, nämlich dieses mal das Schwarzbier von Günther Bräu. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen, leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Malzig schokoladig, leicht an Milchkaffee erinnernd ist das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit kräftigem Körper und dann einem etwas süßlich schokoladigen Abgang, bei dem im Nachgang dann aber auch röstige Noten dazu kommen und der auch etwas von Lakritze hat. Das Bier ist durchaus sehr lecker und hat einen überzeugenden röstigen Abgang, der auch etwas süßliches hat. Insgesamt würde ich das Bier als sehr vollmundig beschreiben. Ich habe ein Bier mit einem schönen vollmundigen Körper, dass im Grundgeschmack aber doch eher süßlich ist und nur im Abgang röstig. Für mein empfinden dürfte es gerne deutlich röstiger sein. Insgesamt ist es durchaus auch bis zum Schluss vollmundig und mit einem süßlichen Abgang versehen.

Zum Fazit: Ein solides Schwarzbier, dass mich geschmacklich eher an ein Dunkles erinnert. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Hersbrucker Hopfenpflücker Märzen

Aktuell, also ab Ende August findet wieder die alljährliche Hopfenernte statt. Auch in der Gegend rund um Hersbruck wird dann wieder der Hopfen gezupft, um ihn dann anschließend so schnell wie möglich in den Sudkessel zu geben. Bei der in besagtem Hersbruck ansässigen Bürgerbräu gibt es dann das speziell für diese zeit gebraute Hopfenpflücker Märzen, welches ausschließlich mit frischem Aromahopfen grbaut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier besticht insgesamt durch eine getreidig brotige Note. Auch etwas fruchtiger Hopfen und leichte Röstaromen zeigen sich.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem im ersten Eindruck durchaus röstigen Abgang, der auch von einer durchaus präsenten Hopfenbittere begleitet wird. Der Hopfen wirkt auch leicht grasig, aber insgesamt hätte ich noch etwas mehr Geschmack erwartet. Ich habe ein Bier mit durchaus kräftigem Körper der aber im Abgang aber etwas alkoholisch wirkt. Es hat etwas leicht karamelliges und versucht in Anflügen obstig zu sein, jedoch ist gegen Ende nicht mehr so die hopfenbitter verrohenden und es wirkt dann wie gesagt sogar etwas alkoholisch.

Zum Fazit: Irgendwie überzeugt mich dieses Bier nicht. Es ist etwas unausgewogen und vor allem überraschend alkoholisch. Auch schmeckt es nur leicht aromatisch. Von mir gibt es 2 Sterne.

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Mahrs Sommerpils

Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei und damit gibt es durchaus auch noch das ein oder andere Sommerbier im Regal. Saisonale Sommerbier sind vor allem in den letzten Jahren in Mode gekommen und sind meist fruchtiger und haben in der Regal auch einen geringeren Alkoholgehalt als normale Bier, sodass sie gut zur teilweise doch sehr starken Hitze passen. Auch die Brauerei Mahrs geht mit ihrem Sommerpils in diese Richtung, welches einen Alkoholgehalt von 2,8% mitbringt.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein grasiges, leicht fruchtiges Geruchsaroma.

Zum Geschmack: Ein schlankes und zugleich auch erfrischendes Bier. Man hat ein im Körper schon sehr leichtes Pilsbier, dass im Abgang durchaus auch eine leichte Hopfenherbe hat. Insgesamt hat man ein erfrischendes Bier mit einer leicht hopifgen Note im Abgang. Dazu kommen auch sehr gute grasige Noten. Insgesamt finde ich es aber ein wenig zu mild geraten.

Zum Fazit: Frisch, hopfig mit angenehmer grasiger Hopfenbitter. Mir ist es aber etwas zu mild und von mir bekommt das Bier 3 Sterne.