Veröffentlicht in 2-Sterne

Dizzy Hippo 2019 Session IPA

Mein heutiges Testbier, das Dizzy Hippo oder auch unter dem Namen Fat Rhino bekannt, wurde von Eichbaum für den Discounter Lidl hergestellt. Beim Bier selbst handelt es sich um ein Session IPA mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellorangenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat fruchtig getreidige Noten, mit einem leicht hefigen Touch. Das fruchtige ist hier in der tropischen Richtung unterwegs, vornehmlich Ananas und Kiwi, aber auch leichte Zitruseinflüsse mache ich aus.

Zum Geschmack: Ein hopfenherbes Bier mit einer leichten Bittere. Der Charakter des Bieres ist eher ganz leicht und so hat es auch einen schlanken Körper. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es doch eher schlank und unspektakulär.

Zum Fazit: Wahrlich kein Bier. Das einen umhaut. Es ist relativ kurz beschrieben, da nicht viel kommt. Daher bekommt es von mir auch nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Ottenbräu Hefeweizen

Im heutigen zweiten Biertest darf ich euch dieses Mal ein Bier der Ottenbräu aus Abensberg in Bayern vorstellen. Trotz ihrer Tradition, die bis ins Jahre 1609 zurückreicht ist die Ottenbräu nach wie vor ein Einmanbetrieb. Der Mann hinter der Brauerei ist Robert Neumaier, der den Betrieb vom Vater übernommen hat. Verkosten möchte ich dabei heute das Hefeweizen der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein leicht orangenes, trübes Bier mit einem ausgeprägten weißen Schaum, der absolut in Ordnung ist.

Zum Geruch: Ein eher dezentes Aroma mit einer ganz leichten Banane in der Nase. Dazu kommt noch etwas Getreide.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Weissbier, das eher nicht so von der ganz spritzigen Sorte ist. Hier finde ich im ersten Eindruck die Kohlensäure sogar ein wenig zu viel dosiert. Im Abgang ist es leicht fruchtig. Man hat etwas von Grünem Apfel und eine eindeutige Nelkennote.

Zum Fazit: Ein für mich wie ich finde sehr gutes Weissbier, das wirklich auch geschmacklich überzeugt und vor allem durch seine Würzigkeit punkten kann. Ich gebe dem Bier eine Punktzahl von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Kehrwieder Kreativbrauerei Arania

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Kehrwieder Kreativbrauerei aus Hamburg. Aus ihrer Shipa Serie gibt es dieses Mal das Arania. Es handelt sich hierbei um ein Single Hop IPA, bei dem oben stehende Hopfensorte im Vordergrund steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen leichten rötlichen Stich. Der Schaum ist nur ca. 1cm breit.

Zum Geruch: Ein hopfiger, leicht fruchtiger Geruch. Man riecht leicht Melone und Traube. Auch ein wenig Mandrine und Orange schwingt mit im Geruch.

Zum Geschmack: Ein sehr herbes Bier, dass von Anfang an aber auch ein wenig ölig wirkt. Es ist ein sehr ausgeprägtes Zitrusaroma in diesem Bier vorhanden, das muss man auf jeden Fall festhalten. Es ist wirklich von Anfang bis Ende durch eine gute Spur Bitterkeit gekennzeichnet. Man schmeckt aber auch das Malz mit seinen süßmalzigen Bett deutlich durch.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich hervorragendes IPA, das schöne Zitrusnoten, aber auch saftige, grasige Aromen versprüht. Dazu kommt eine dezente Bitterkeit, die das Ganze abrundet. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

ABK Kellerbier

Mein heutiger zweiter Biertest führt mich wieder ins Allgäu nach Kaufbeuren zu dort ansässigen Aktienbrauerei. Diese Produziert auch ein Kellerbier, welches es heute in meinen Biertest geschafft hat. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein trübes, mittelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein herb getreidiges Aroma. Jedoch hat man auch ein wenig ein neutrales Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ein kerniges Bier, das jedoch ein insgesamt recht leichtes Mundgefühl vermittel. Es hat gewisse karamellige Noten im Nachgang wie ich feststelle. Insgesamt ist es aber eher ein sehr gefälliges Bier ohne besondere Ausprägungen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr  ansprechend mit diesen leicht karamelligen, zugleich aber auch etwas herben Noten, wenn auch nur ganz ganz marginal.

Zum Fazit: Ein gut trinkbares, gefälliges Kellerbier. Es schmeck ohne groß aufzufallen, ist aber auch überhaupt nicht negativ. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Stone Woot Stout

Mein heutiges Testbier ist ein Bier, das wieder eher auf der schwereren Seite Zuhaus ist. Es handelt sich um das Woot Stout von Stone Brewing aus Kalifornien. Alleine die Zutatenliste kann sich sehen lassen. So sind da auch Roggen, Weizenmalz sowie Pecanüsse zu finden. Als wäre das nicht genug, wird ein Viertel des fertigen Bieres noch in Bourbon Fässern gelagert. Heraus kommt ein Imperial Stout mit einem Alkoholgehalt von 11,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es keinen besonders nennenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, malziges Aroma. Dazu kommen holzige Noten, die auf die Fasslagerung schließen lassen. Aber auch etwas vanilliges und nussiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste eindruck ist ein sehr vielschichtiger. Er mischt sich aus getreidigen, röstigen, fruchtigen und süßlichen Noten zusammen. Im Abgang bleibt ein süßlich milchiges Mundgefühl mit gewissen röstigen Anflügen. Auch im weiteren Trinkverauf ist es ein sehr aromatisches Bier mit wirklich fast vanilleartigen Noten im Abgang. Im Abgnag wirkt es manchmal aber auch etwas alkoholisch bitter. Dazu kommen immer wieder mal nussige und holzige Noten.

Zum Fazit: Ich gebe dem Ganzen die Höchstpunktzahl von 5 Sternen. Es ist ein sehr komplexes und zugleich auch vielschichtiges Bier.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Wettelsheimer Hell

Für meinen heutigen zweiten Biertest geht es dieses Mal in die mittelfränkische Stadt Treuchtlingen, genauer gesagt in den Teilort Wettelsheim. Dort befindet sich die Brauerei Strauß, deren Ursprünge bis ins Jahre 1797 zurückreichen. Noch heute befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Strauß. Das untergärige Vollbier ist, das Traditiosnprodukt der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein helles, goldenes Bier. Es hat eine mittlere weiße Schaumkrone und ist klar filtriert.

Zum Geruch: Ein sehr süßlicher Geruch. Man hat klare getreidige Noten, die aber nicht ins brotige, sondern eher in die Biskuitrichtung gehen. E hat eine leichte Fruchtigkeit von Äpfeln und Birnen.

Zum Geschmack: Es ist ein interessantes Bier. Im Antrunk ist es malzaromatisch, aber im Abgang spielt dann schon auch der Hopfen ein wenig mit und man hat leicht harzige Noten am Gaumen. Die Kohlensäure prickelt wirklich ordentlich und ist sogar noch im Abgang präsent. Sie lässt das Bier durch und durch spritzig und frisch wirken. Jedoch ist es mir ein bisschen zu viel, da sie ein wenig das Malzbett überdecken. Diese leichten herben Hopfennoten, die am Gaumen einsetzen harmonieren perfekt mit den süßlichen Malznoten.

Zum Fazit: Ein wirklich abwechslungsreiches Bier. Für ein Helles wirkt es sehr urig und eher weniger süßlich. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Yankee & Kraut Dry Humor

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der beiden Jungs von Yankee & Kraut aus Ingolsstadt. Beim dry Humor handelt es sich um ein Brut IPA, also einer hochvergorenen Variante des IPAs, das es noch etwas sektartig erscheinen lässt und eher bitter und trocken schmeckt. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht, nach Ananas und hat gleichzeitig auch noch etwas sektartiges, traubiges in der Nase. Dazu mache ich noch Mandarine und etwas Pfirsich aus.

Zum Geschmack: Ein im Antrunk recht trockenes Bier, entfaltet es doch im Abgang eine sehr fruchtiges Aroma. Man schmeckt hier eindeutig die Noten von Mandarine durch. Aber auch Birne und Pfirsich sind sehr gut heraus zu schmecken. Es hat im Nachgang diese angekündigte Trockenheit und ist etwas spritzig, jedoch erinnert es nicht so direkt an Sekt. Es ist doch eher fruchtig und man muss tief in den Nachgang gehen um sektartiges zu schmecken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es im Antrunk harmonisch und im Abgang dann doch recht trocken.

Zum Fazit: Ein Bier, das überraschenderweise fruchtiger ist als gedacht. Ich finde es gar nicht so trocken und bitter wie beschrieben. Mir hat es aber dennoch geschmeckt und so gebe ich hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Zombräu Voodoo

Mit dem Voodoo von Zombräu wird es im heutigen Biertest eher leicht. Beim Bier handelt es sich um ein Session Pils, das zwar nur einen Alkoholgehalt von 3,6% hat, bei dem aber dennoch eine ordentliche Portion Hopfen versenkt wurde.

Zur Optik: Ein bernsteinfabenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Bier, dass aber auch gewisse Zitrusromen aufweist. Alles in allem ist eine gute Basis an fruchtig hopfen Aromen vorhanden.

Zum Geschmack: Auch hier dieser eher zitrusartige, zugleich aber auch spritzige Geschmack. Jedoch finde ich das dieser nur leicht anklingt und es insgesamt eher flach ist. Der Hopfen ist hier klar dominierend und es kommt am Gaumen im Nachgang nur ganz kurz zu leicht fruchtigen Anflügen. Man hat hauptsächlich bittere Noten des Hopfens im Geschmack.

Zum Fazit: Es ist nicht die Hopfenbombe, die einem beschrieben wurde, da bn ich ein wenig enttäuscht. Auch sonst fehlt dem Bier einfach ein wenig der Wumms, auch wenn es für seinen Alkoholgehalt recht harmonisch gestaltet wurde. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne

Veröffentlicht in 2-Sterne

Saalfelder Jubiläumsbier

Mein heutiges Testbier ist dieses Mal wieder eine Spende meines treuen Unterstützers vielen Dank hierfür. Es verschlägt mich dabei wieder mal nach Thüringen, dieses Mal zum Bürgerlichen Brauhaus Saalfeld. Die Brauerei wurde 1892 von der Familie Gütermann gegründet, wurde aber wie so viele zu DDR Zeiten enteignet und Volkseigener Betrieb. Nach der Wende gelangte sie wieder in Privatbesitz, wobei die Kulmbacher Brauerei Anteile hält. Das Jubiläumsbier, ist ein Fest bzw. Märzenbier, das mit einem Sonderetikett zum 70sigsten Jubiläum der Chöre der Saalfelder Johanneskirche versehen ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht brotig im Geruch. Man hat aber auch etwas obstiges, das an Birne und Zwetschge erinnert.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein sehr kerniges Bier. Es hat auf der einen Seite getreidig süßliche Noten, aber auch hopfige Noten. Es wirkt sehr urig und kernig im Nachgang, aber irgendwie auch ein wenig schmierig und leicht penetrant. Auch im weiteren Trinkverlauf passt das gesamte Bier nicht so richtig zusammen und es wirkt irgendwie auf der einen Seite brotig, aber mit komischen herben Noten die dann nicht so recht passen.

Zum Fazit: Nach einem noch guten Einstieg wird das Bier komisch. Es ist irgendwie brotig auf der einen Seite auf der anderen Seit aber auch unpassend herb. Ich werde mit diesem Bier nicht warm und gebe 2 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Schoppe Holy Shit Endboss Ale

Für meinen heutigen Biertest kehre ich wieder zurück nach Deutschland und dann mit einem richtigen Hammer, dem Holy Shit Endboss Ale von Schoppe aus Berlin. Mit seinen 12% Alkohol ist das Triple Ale sicherlich nichts für schwache Nerven.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, sehr trübes Bier. Es hat sogar einen annehmbaren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch sehr intensives Fruchtaroma, welches aber sehr sehr reif wirkt. Man schmeckt auch etwas den Alkohol.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es eine wahre Aromenbombe. Mann kann gar nicht genau sagen welche Frucht wirklich Durchkommt, es wirkt aber für seine Alkoholgehalt erstaunlich saftig. Es hat etwas von Maracuja, Nektarine und Granatapfel wenn man es definieren möchte. Im weiteren Trinkverlauf wird es alkoholischer, jedoch schmeckt man das nicht unmittelbar. Es wird aber auch süßlicher. Den mächtigen Malzkörper kann das Bier nicht verstecken und will es auch nicht.

Zum Fazit: Das Bier nimmt seinen Namen wirklich ernst. Es ist ein richtiger Endgegner. Es ist wirklich serh voluminös und mächtig im Geschmack, aber auch vollmundig und fruchtig. Es ist wirklich sehr facettenreich und mir daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen wert.