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Tilmans Pilsner

Craft Beer aus München. So könnte die Schlagzeile meines nächsten Biertests lauten, denn ich stelle nun das Pilsner von Tilmans Biere, dem Brauprejkt des Münchner Braumeisters Tilman Ludwig, vor. Er selbst ist ein sogenannter Gypsy Brauer, sprich er verfügt über keine eigene Brauanlage, sondern mietet sich in Partnerbrauereien ein, bei denen er dann seine Biere braut und abfüllen lässt. In der Thalkirchener Straße in München betreibt er aber zudem eine eigene Bar, in welcher man seine Biere erwerben und direkt vor Ort verkosten kann. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein trübes, etwas hellgoldenes Bier. Schaum ist nicht wirklich viel vorhanden.

Zum Geruch: Ein fruchtig aromatischer Duft mit leicht tropischem etwas grasigen Touch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das schon im Antrunk etwas bitter ist, bei dem jedoch im Abgang und auch im Nachgang immer etwas von diesen tropischen Fruchtnoten mitschwingt. Es ist ein Wechselspiel zwischen bitteren und fruchtig grasige Nuancen. Im Körper ist schlank und macht insgesamt einen sehr aromatischen Eindruck, wobei ihm im weiteren Trinkverlauf etwas die Fruchtigkeit abhanden kommt.

Zum Fazit: Gegen Ende lässt die Fruchtigkeit etwas nach, dennoch hat man hier ein wirklich knackiges und doch auch aromatisches Pilsbier, das von mir eine Wertung von 4 Sternen bekommt.

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Vilser Lechwegbier

Der Lechweg ist ein 126 Kilometer langer Wanderweg, der vom Vormarinsee in Vorarlberg bis zum Lechfall bei Füssen führt. Die Vilser Bergbräu hat diesem legendären Wanderweg nun eben ein Bier gewidmet und dieses Lechwegbier werde ich nun eben in folgendem Beitrag vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange karamelliges Bier. Man hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat leicht fruchtige Noten in der Nase. Zusätzlich kommen noch leicht hopfige Noten mit etwas bitteren Nuancen hinzu.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr fruchtig und geht vom Mundgefühl in die Richtung Melone bzw. Honigmelone wie ich finde. Im Kontrast dazu steht eine herbe Note, die sich am Gaumen doch recht breit macht. Diese leichte Herbe, die sich über die Zunge leg macht den Hauptbestandteil des Geschmacks des Bieres aus.

Zum Fazit. Ein zu Beginn überraschend fruchtiges Bier, das gegen Ende doch dann auch ein wenig hopfiger ist. Kann man trinken auch wenn es nicht so ganz mein Fall ist. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Sportplatzgold Pils

Fussball und Bier das gehört zusammen und insbesondere im Amateurfussball bilden diese beiden Dinge noch immer eine untrennbare Einheit. Egal ob Spieler, Zuschauer, Helfer oder Schiedsrichter rund um den Spieltag freut sich wohl jeder über ein kühles Bier und so ist das Sportplatzgold als eine Art Hommage an dieses einzigartige Flair des Amateurfussballs. Die Idee zum Bier entstand im badischen Lichtenau von Christoph Bauer und Florian Hayn. Als Bierpartner konnten sie die Darmstädter Privatbrauerei gewinnen, mit deren Hilfe sie die Idee in ein nun fertiges Bier umsetzen konnten. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier ohne besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein etwas hopfiges Bier, mit leicht getreidigen Nuancen habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein durchaus etwas hopfiges, leicht herbes Bier das sich hier im Glas zeigt. Ansonsten ist das Bier eher unspektakulär und sogar etwas komisch, leicht metallisch am Gaumen. Es ist ein etwas unangenehmes Hopfenaroma das sich hier entfaltet und am Gaumen im Nachgang festsetzt und doch sehr nach extrakt schmeckt.

Zum Fazit: Wenn dieser künstliche Hopfengeschmack nicht wäre, wäre es sgar ganz gut. So wirkt es doch auch ein wenig billig. Recht unkomplex und vermutlich nach dem Sport auch ein ganz gutes Schüttbier. Von mir gibt es 2 Sterne.

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Maierbräu Onkel Jakob

Eigentlich kennt man aus dem Volksmund ja nur den Bruder Jakob, welcher bekanntlich die Glocken nicht hört, weil er vermutlich noch ein Schäfchen tätigt. Beim Maierbräu in Altomünster gibt es statt dem Bruder aber einen Onkel Jakob, ein Pils, das eine Hommage an die beiden früheren Brauereichefs namens Jakob Maier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ich habe ein klar filtriertes, hellgoldenes Pilsbier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiger, aber auch etwas süßlicher Geruch zeigt sich mir in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einem durchaus etwas bitteren und knackigen, hopfigen Abgang. Das Bier hat einen schlanken Malzkörper und einen etwas süßlichen Abgang, wirkt auf mich aber dennoch floral. Der Hopfen ist wahrnehmbar, aber die Kohlensäure könnte mehr prickeln und das Bier so beleben. Insgesamt ist der Hopfen zwar wahrnehmbar und verleiht dem Bier auch eine gewisse herbe und Würze, es ist aber dennoch eher ein mildes Pils.

Zum Fazit: Ein doch typisch bayerisches Pils. Es ist schlank und hopfig, aber wirkt eher etwas floral als das es wirklich eine knackige Hopfenbittere hätte. Mir insgesamt doch etwas zu mild und so gibt es auch nur 3 Sterne.

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Greif Edel Pils

Pilsig geht es in meinem nächsten Biertest nun im Frankenland weiter. Von der Brauerei Greif aus Forchheim, die ein überaus großes Sortiment an unterschiedlichen Bierspezialitäten anbieten, habe ich nun das Pils, einer der Klassiker aus dem Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein aromatisch floraler Geruch mit dezenter Hopefennote.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit aromatischem Hopfengeschmack, der in Richtung Abgang auch auch ein ganz kleines bisschen herb wird. Das hält sich aber in Grenzen und das Bier wirkt floral un doch schon fast ein wenig mild, aber dennoch irgendwie harmonisch und frisch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier durchaus vollmundig und mit einer dezent herben Noten versetzt. Es ist aber schon geschmacklich für ein Pils eher ein wenig milder.

Zum Fazit. Ein solides, aromatisches Pils, das mir aber eine Spur zu mild ausfällt. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Kummert 33er Pils

Nun folgt in meinem nächsten Biertest wieder ein Bier aus der wirklich schönen Stadt Amberg. Vor wirklich doch sehr langer Zeite hatte ich hier ein letztes Mal ein Bier der dort ansässigen Brauerei Kummert vorgestellt, im folgenden Test folgt nun das Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein aromatisch hopfiger sehr blumiger Geruch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck des Bieres ist ein durchaus hopfig aromatischer. Der Hopfen im Nachgang bleibt auch durchaus länger bestehen. Der Malzkörper hingegen ist schlank und hält sich eher im Hintergrund. Insgesamt wirkt das Bier sehr rund und auch süffig. Es ist nicht mehr ganz so herb wie zu beginn, aber man schmeckt durchaus den Hopfen, welcher sich feinherb am Gaumen festsetzt. Es ist dafür nicht bitter, aber dieser feinherbe Hopfentom weiß schon sehr zu gefallen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich süffiges, sehr rundes Bier mit schönem hopfigem, nicht zu bitteren Geschmack.

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Wettelsheimer Wet Pils

Als nächstes Bier folgt nun das Wet Pils der Brauerei Strauß aus dem unterfränkischen Wettelsheim. Der Alkoholeghalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldeenes Bier. Es hat eine ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges, etwas floraler Duft.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, dass doch insgesamt sehr dezent ausfällt. Es ist ganz leicht bitter und hat etwas keksige Malzanflüge, ansonsten ist es geschmacklich eher mild. Auch leicht buttrige Noten, die man von böhmischen Pilsbieren kennt lassen sich erahnen. Auch die Kohlensäure ist etwas zurückhaltend und dürfte gerne noch etwas mehr sein.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ganz solides Bier, aber etwas zu mild und nicht „pilsig“ genug.

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Hellers Pils

Als nächstes Bier steht nun das Pils der Brauerei Heller aus Herzogenaurach auf der Agenda. Der Alkoholgehalt dieses fränkischen Bieres ist mit 5,3% für ein Pils doch recht hoch.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Der Schaum des Bieres ist eher unspektakulär.

Zum Geruch: Leicht hopfig, sonst nicht besonders auffällig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein doch hopfenbetontes Bier, das bitter ist, aber zugleich auch aromatisch. Es ist im Antrunk zunächst etwas zurückhaltend, wird dann aber im Ab- und Nachgang ordentlich bitter. Man hat ein Bier mit einem schönen aromatischen Malz und Hopfenaroma im Geschmack mit einem für ein Pils ungewöhnlich kräftigen Körper. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus hopfenaromatische Pils, das nicht zu bitter wird.

Zum Fazit: Ein geschmackvolles, nicht unbedingt stiltypisches Pils mit ungewohnt kräftigem aber gehaltvollen Malzkörper. Mich überzeugt es und daher bekommt es auch eine Wertung von 4 Sternen.

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Gutsherrn Pils

Das Gutsherren Pils, welches früher von der Allersheimer Brauerei und heute in Westheim gebraut wird, ist nun mein folgendes Testbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht nur leicht teigig sonst rieche ich nichts.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das irgendwie nach nicht besonders viel schmeckt. Es ist leicht herb am Gaumen, aber vor allem schmeckt das Bier irgendwie pappig und überzeugt mich gar nicht. Es hat einen komischen Nachgang, der irgendwie etwas pappig wirkt. Herbe Hopfennoten schmecke ich überhaupt gar nicht. Eeher geht der geschmack in Richtung metall bzw. Extrakt.

Zum Fazit: Dieses Bier schmeckt gar nich und überzeugt mich daher auch wirklich nicht. Daher gibt es von mir dafür auch nur 1 Sterne. Es wirkt unausgewogen udn künstlich.

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Blanks Kloines

Blanks Kloines ist das Pilsbier der kleinen schwäbischen Brauerei Blank aus Zwiefaltendorf an der Donau. Der Alkoholgealt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, golden bis bernsteinfarbenes bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein geruchsneutrales, aber auch leicht hopfiges Aroma. Auch leicht brotige Einflüsse zeigen sich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr überraschend. Es hat so eine schöne an Apfel erinnernde Fruchtigekeit, die sich zunächst im Mundraum ausbreitet und man hat auch leicht tropische Noten. Diese schöne fruchtnote ist wirklich überraschend auch wenn sie nicht so lange anhält. Am Gaumen wird es dann auch leicht bitter und im Nachgang hat man etwas hefige Noten.

Zum Fazit: ein schönes, auch fruchtiges Kelleprils, das mir wirklich gut geschmackt hat. von mir gibt es dafür 4 sterne.