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Duvel 666

Die Zahl 666 steht im biblischen Sinne betrachtet für das Böse, den Antichristen oder kurz den Teufel und da ist es auch nicht weiter verwunderlich das die Brauerei Duvel (deutsch für Teufel) ein Bier mi dem Namen 666 herausbringt. Die 666 stehen dabei nicht nur für die Verbindung zum Teufel, sondern auch für den Alkoholgehalt von 6,66%. Außerdem wurden 6 verschiedene Hopfensorten benutzt.

Zur Optik: Ein naturtrüber, bernsteinfarbener Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein Bier mit einer sehr sehr ausgeprägten Zitrusnote in der Nase. Es hat wie ich finde etwas von Kräuterbonbons, diese sind wirklich deutlich zu riechen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem durchaus bitterfruchtigen Aroma. Es hat im Abgang etwas süßliche Nuancen. Besonders ansprechend ist ein etwas herberer Abgang, der such eine gewisse Fruchtigkeit zulässt. Im Nachgang entfaltet sich dann vor allem bis hoch in die Backen so ein fruchtig kräturegs Aroma, dass einen sehr schönen leichten Zitrus oder Orangeneinfluss hinterlässt und für eine gewisse Säure sorgt. Geschmacklich sind aber vor allem Mandarine und Kräuter dominant.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 5 Sternen. Ein wirklich rundum gelungenes Bier und eines der besseren aus Belgien. Schöne Fruchtigkeit trifft hier auf knackig kräutrigen Hopfen bei einem durchaus präsenten Körper.

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Yankee & Kraut Hercooles

Jeder kennt wohl Herkules. Sei es durch die griechische Sage oder den Disneyfilm mit dazugehöriger Serie. Dazu ist Herkules aber auch eine beliebte Bitterhopfensorte aus der Hallertau. Bei Yankee & Kraut aus Ingolstadt gibt es auch ein Bier, das angeehnt an den griechischen Halbgott Hercooles genannt wurde. Stilistisch ist es ein Saison/Farmhouse Ale mit einem Alkoholgehalt von 8%.

Zur Optik: Ein natutrübes, bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Doch eher brotige Noten, aber auch Zitrus und Kräuter kommen in die Nase

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein etwas fruchtiges, aber zugleich auch herbes Bier. Auch im weiteren Verlauf wird das Bier obstig fruchtig. Im Körper ist es sehr kräftig und dadurch auch mit einem mehr als wahrnehmbaren Malzkörper verbunden. Sehr gut ergänzt wird das Ganze von einem hopfigen, dzent bitteren Abgang. Man hat Zitrus, eine leichte Säure wie sich das für ein Famrhaouse Ale gehört. Gepaart mit den sehr brotigen Getreidenoten, ergibt das insgesamt ein sehr rustikales Bier.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein rustikales, uriges und würziges Bier, wie man sich so ein Farmhouse Ale vom Lande eben vorstellt, auch wenn das in diesem Falle aus der Stadt kommt.

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Adnams Ghost Ship

East Anglia, eine Region nordöstlich von London ist das Setting meines nächsten Biertests. Dort in Southwold, einem direkt an der Nordseeküste gelegenen Strandbad ist seit dem Jahre 1872 die Adnams Brewery beheimatet. Die sich noch immer in Familienbesitz befindliche Privatbrauerei legt zudem großen Wert auf Nachhaltigkeit und engagiert sich auf verschiedene Weis für den Umweltschutz, in dem zum Beispiel ein Großteil der für die Produktion benötigte Energie aus erneuerbaren Energien stammt. Neben Bier stellt man hier auch Cider und verschiedenste Spirituosen her. In Sachen Bier bietet das Unternehmen eine sehr große Vielfalt an klassischen englischen Ales und Stouts, aber auch amerikanisch inspirierte Craftbiere und holzfassgelagerte Sondereditionen. Ich widme mich heute aber dem Ghost Ship, einem der Klassiker des Hauses, welches stilistisch ein typisches englisches Pale Ale ist mit einem Alkoholgehalt von 4,5% ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr stark nach Zitrus bzw. Zitronennote in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das durchaus bitter in Richtung Abgang ist und doch ein sehr schönes Zitrusaroma ins Mundgefühl bringt. Es wirkt im Körper aber leider etwas dünn. Dennoch überzeugt mich vor allem die schöne Zitrusaromatik die sich lange bis in den Abgang durchzieht und im Mundraum bleibt. Insgesamt ist es ein fruchtig bitteres Bier mit leichter Säure, lebendiger Kohlensäure aber schwachem Körper.

Zum Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne. Es hat eine knackige Bittere mit fruchtigem Abgang, aber insgesamt finde ich es ein wenig dünn im Geschmack.

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Uiltje Prima Donna

Het Uiltje – auf deutsch die Eule nennt sich eine niederländische Craft Brauerei aus Haarlem, der Stadt in der auch das Jopen Bier gebraut wird. Gegründet wurde sie im Jahre 2010 wobei man sein Bier zunächst in anderen Brauereien als Lohnbräu brauen lies. Seit 2016 verfügt man aber über eine eigene Braustätte in Haarlem, die wiederholt auf die Liste der 100 besten Brauereien des Bewertungsportals Ratebeer gewählt wurde. Seit 2021 wiederum ist man Teil der niederländischen Braueriegruppe Royal Swinkels zu der unter anderem auch die Bavaria Brauerei gehört. Mein heutiges Testbier von Uiltje nennt sich Prima Donna, laut Beschreibung ein Limoncello Blonde Ale. Klingt erst mal recte ungewöhnlich, doch ist diesem Bier nicht wirklich Limoncello beigemischt, sondern vielmehr soll dieses Bier geschmacklich durch seine ausgeprägte Zitrusaromatik an den italienischen Likör erinnern. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik Ein naturtrübes, Goldens Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma bei dem auch eine gute kräutrige Note durchkommt. Grasige Aromen hat men gepaart mit etwas, dass an Gin erinnert.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier bei dem auch hier diese kräutrige Note auftaucht. Geschmacklich istd iese aber lange nicht so dominant wie im Geruch. Das Bier hat eine leichte Säure und im Abgang schmeckt man dezent die Zitrone. Gepaart mit dem Malzkörper hat es etwas von einem Zitronenradler, wenngleich es nicht so schlank wirkt. Bor allem im Abgang hat man aber diesen kräutrigen, trockenen Hopfen, bei dem einen durchaus etwas die Kehle austrocknet. Das muss man definitiv mögen. Ansonsten finde ich es geschmacklich schon ein wenig dünn bzw. leicht wässrig.

Zum Fazit: Ich hätte mir noch etwas mehr Zitrusaroma gewünscht. hier steht klar der Hopfen im Vordergrund, dennoch finde ich den Körper etwas dünn. Von mir gibt es 3 Sterne für dieses Bier.

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Kloster Scheyern Frühlingsrauschen

Eine nettes Bierchens namens Frühlingsrauschen, was perfekt zur aktuellen Jahreszeit passt, wird nun das nächste Bier sein, welches ich im Blog vorstellen werde. Gebraut von der Klosterbrauerei Scheyern, die einen Teil ihrer Biere für den überregionalen Vertrieb bei Tucher in Lizenz brauen lässt, wird dieses Bier aber im Kloster selbst, speziell für die Frühlingszeit gebraut und ist dann auch nur ein paar Wochen lang erhältlich. Stilistisch ist es etwa kein Frühlingsmärzen oder Bock, sondern ein eher leichteres Frühlingsale mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine sehr schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Das Bier hat schöne Zitrusnoten und Grapefruit, aber auch etwas grüner Apfel. Auch etwas blumiges lässt sich riechen.

Zum Geschmack: Ich habe ein erfrischendes Bier mit einem fruchtigen Abgang. Es ist floral und auch Grapefruit und Zitrus mache ich aus. Im Antrunk prickelt das Bier gut und hat gesamt ein schön weiches Mundgefühl. Es ist nicht so bitter wie ich gedacht hätt, dafür aber schön spritzig was es sehr erfrischend macht. Insgesamt habe ich ein Bier mit einem leicht bitteren, etwas süßlichen Abgang. Man schmeckt etwas malziges, aber auch etwas süßlich das etwas an Eisbonbons erinnert.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es sehr erfrischend und auch die Fruchtigkeit mach Lust auf den Frühling. Lediglich etwas mehr Hopfenbittere wäre wünschenswert.

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Fleisbacher 7 Hops

Über das Schicksal der Fleisbacher Brauerei, einer noch recht jungen Brauerei im Westen von Mittelhessen, lässt sich leider nichts Genaues sagen. Ob und wann die Brauerei geschlossen wurde und aus welchem Grund konnte ich daher nicht mit eindeutiger Sicherheit recherchieren. Ich für meinen Fall habe das folgende Bier Ende 2022 erworben und dazu eine Verkostungsnotiz angefertigt. Die Fleisbacher Brauerei hatte ein sehr umfangreiches in Sortiment mit verschiedenen Produktlinien, unter Anderem auch die Legends of Fleisbach, von denen ich heute ein Bier names 7 Hops habe. Wie man dem Namen entnehmen kann, liegt die Besonderheit dieses Bieres darin, dass hier nicht weniger als stolze 7 verschiedene Hopfensorten verwendet wurden. Stilistisch ist das Bier ein IPA mit einem Alkoholgehalt von 7 Prozent.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch; Ein sehr fruchtiges und grasiges Aroma, dass sich hier in der Nase ausbreitet. Vor allem eine sehr starke Orange und etwas Mandarine mache ich im Geruch aus, die diesen auch dominieren. Dazu auch grasige und kräutrige Hopfennoten.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, welches im Antrunk druchaus bitter ist, in Richtung Abgang, aber vor allem dann im Nachgang auch die im Geruch erwähnten Noten von Orange und Mandarine entfaltet. Teileweise ist mir das Bier etwas zu bitter, aber dennoch hat das Bier ein vollmundiges Aroma, da auch der Malzkörper etwas zum Geschmack beiträgt und recht gut mit dem Hopfen arbeitet. So hat man kein trockenes und zu herbes Mundgefühl, sondern das Bier schmeckt ssehr vollmundig und fruchtig mit einer leichten Kräuternote. Die Kohlensäure ist dementsprechend auch recht üppig vorhanden udn fast schon ein wenig störend.

Zum Fazit: Ein recht hopfiges und eigentlich auch schön fruchtiges Bier. Schade dass es das wohl nicht mehr gibt. Von mir gibts dafür 4 Sterne.

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Rodenbach Classic

Vor fast 10 Jahren, 2017 habe ich zum letzten Male ein Bier aus der Belgischen Traditionsbrauerei Rodenbach verkostet, die weltberühmt für ihre Rotbiere ist. Das Rodenbach Classic ist Wort wörtlich der Klassiker der belgischen Brauerei und Quasi auch eine Benchmark seines Bierstiels, dem Flämischen Red Ale. Das Besondere hier ist das es sich beim Bier um einen Verschnitt aus 75% Jungbier und 25% eines 2 jährigen im Holzfass gelagerten Bier handelt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, rötliches Ale, das keinen besonderes auffälligen Schaum zeigt.

Zum Geruch: Sofort kommen einem säuerliche Fruchtaromen in die Nase. Die Sauerkirsche ist hier natürlich dominant. Auch getreidige Noten kommen dennoch durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, dass diesen säuerlich fruchtigen Aromen der Sauerkirsche sofort nachkommt. Es zieht einem hier im ersten Eindruck schon ein wenig die Mundwinkel zusammen, wenn man diesen Geschmack nicht gewohnt ist. Dennoch hat das Mundgefühl aber auch etwas cremiges. Das Bier ist insgesamt ein Wechselspiel von süßlichen Noten und einer obstigen Säure. Im Nachgang hat man etwas getreidige Noten und eine feine Hopfenbittere. Die Kohlensäure ist hier sehr lebendig. Insgesamt ist die Kirsche hier das klar dominierende Geschmacksmoment.

Zum Fazit: Die Säure macht das Bier sehr erfrischend und wer solche ein Bier mag ist hier wirklich sehr gut aufgehoben. Dazu diese schöne Fruchtaromatik, die sehr natürlich wirkt und die gut abgestimmte getreidige Aromatik des Bieres, die einen dann wieder auf den Boden des Biertrinkens holt, gefallen mir. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Brewers Tribute Pale Ale

Auch Brwers Tribute sind ein weiteres Berliner Craftbeerprojekt, welches seinen Ursprung in der Hochphase der Craftbierwelle Mitte der 2010er Jahre hat. gegründet 2015 von zwei Bierbegeisterten freunden, war die Brauerei zunächst nur als Brewpub konzipiert. Seit man sich 2019 aber vergrößerte, gibt es die Biere auch in der Flasche. Nachdem zum Duo nach einigen Jahren noch ein weiterer bierbegeisterter Partner dazugestoßen war, vertreibt man inzwischen seine Bier größtenteils unter dem Label Berliner Jungs. Das Brewers Tribute Pale Ale stelle ich nun in diesem Beitrag vor. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr sehr fruchtig, fast schon etwas saftig. Man riecht sehr schön Mango, aber auch Zitrus, Grapfruit und etwas Mandarine. Alles wirkt sehr frisch.

Zum Geschmack: Das Bier prickelt sehr sehr stark im Mund und wirkt dadurch wirklich sehr lebendig. Es wirkt auch im Abgang dezent bitter. Insgesamt macht es so einen sehr erfrischenden ersten Eindruck. Die Bittere, die sich am Gaumen zeigt hat hier eine durchaus harzige Ausprägung. Vor allem ist das Bier aber durch die Kohlensäure sehr sehr lebendig. Eine wirklich ausgeprägte Fruchtigkeit entfaltet sich nur in Nuancen, dennoch ist de Kohlensäure im weiteren Trinkverlauf nicht mehr ganz so präsent und lässt dem Bier Raum zur Entfaltung. Der Hopfengeschmack könnte für meinen Geschmack dann noch etwa intensiver sein. Der Körper ist durchaus präsent, trägt geschmacklich aber nicht wirklich viel Bier. Der Hopfen steht hier klar im Fokus und sorgt für einen fruchtig herben Abgang und im Nachgang bleiben vor allem Noten von Orange und Grapefruit hängen.

Zum Fazit: Ein typisches Pale Ale, das aber nicht nur bitter ist sondern auch fruchtige und harzige Noten hat. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Cast Wee Scotch Ale

Im Zuge der Corona Krise musste die erste Stuttgarter Craft Brauerei, die Cast Brauerei Insolvenz anmelden. Die Ludwigsburger Gasthausbrauerei Rossknecht und ihr Chef Andreas Rothacker übernahmen jedoch den Betrieb mitsamt der Brauerei und brauen ihre Bier, wie auch die Marke 0711 nun in der Feuerbacher Craftbrauerei, welche sich in einer Industriehalle mit auffälligem Anstrich befindet, die man auch aus dem Zug der unmittelbar dort vorbeiführenden Bahnlinie gut erkennen kann. Der folgende Beitrag dreht sich nun um das Wee Heavy Scotch Ale der Cast Brauerei, welches auf einen Alkoholgehalt von 8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe auf der einen Seite getreidige Note, die aber von etwas Süßem überflogen werden. Man hat dazu noch etwas Schokolade aber auch torfige leicht rauchige Noten, die man von Whiskys kennt.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein Bier bei dem man süßlich getreidige Noten hat. Dazu ist es aber auch röstig mit einer herben Akzentuierung. Das Mundgefühl ist insgesamt, eher sogar cremig. Im Abgang hat man schöne Röstnoten und den Hauch eines leichten Raucharomas. Im Körper ist das Bier natürlich sehr mächtig und gegen Ende merkt man es auch durchaus im Kopf.

Zum Fazit: Es ist weniger komplex als gedacht, aber dennoch kein wirklich schlechtes Bier. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Van Steenberge Piraat

Nicht nur in der Karibik gab es Piraten, auch an der Fasnet läuft man mit Sicherheit wieder dem ein oder anderen Freibeuter über den Weg. Für alle die sich überlegen, ob sie sich dieses Jahr in ein solches Kostüm werfen wollen, habe ich im folgenden Test das passende Bier. Den der „Piraat“ ist auch ein belgischer Starkbierklassiker der Brouwerij van Steenberge aus Evergem. Da Piraten bekanntlich gerne Rum und andere starke Getränke konsumierten, wird auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart, weshalb es das Bier auf einen Alkoholgehalt von satten 10,5% bringt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat Noten von Wildhonig, Kräutern, Kandiszucker riechen. Auch etwas reife Fruchtaromen kann ich in der Nase finden.

Zum Geschmack: Schon im ersten Eindruck ist es für mich ein geschmacklich sehr intensives und vollmundiges Bier. Es hat einen süßlich, zuckrigen Abgang, der ein bisschen Kandiszucker in Kombination mit dem bitter-kräutrigen Hopfen aber auch an Kräuterbonbons erinnert. Aber auch an sehr reife Früchte, gerade in Richtung roter Beeren lassen sich schmecken. Ein großes Aber hat das Bier allerdings, denn mir ist es vor allem im Abgang viel zu süß und teilweise schon zuckrig und so entseht auch ein etwas klebriger Eindruck am Gaumen. Positiv ist, dass es überhaupt nicht alkoholisch schmeckt, auch wenn man natürlich die Schwere des kräftigen Malzkörpers spürt und das Bier auch etwas wärmendes hat. So zwigen sich der Körper vor asllem auch in den süßen Malzaromen, gegen die der Hopfen nicht ganz ankommt, auch wenn dieser eine gute Portion bitterer Kräuternoten ins Bier bringt. Die Kohlensäure sorgt auch dafür dass es dennoch auch eine gewisse Spritzigkeit aufweist, auch wenn diese hier im Vergleich zu einem Tripel schon etwas zurückgenommen ist.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges und auch komplexes Bier. Mir ist es aber vor allem im Nachgang einfach doch viel zu süß, was dann irgendwo auch einfach unangenehm ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.