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Hütten Fichtelgold

Für meinen nächsten Biertest geht es wieder ins Fichtelgebirge. Ich befinde mich also östlichen Teil Oberfrankens und verkoste ein Bier, dass von der Brauerei Hütten aus Warmensteinach gebraut wird. Dieses nennt sich Fichtelgold, ist ein Märzenbier und hat dementsprechend auch einen Alkoholgehalt von 5,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, kupfer bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein sher süßlicher doch karamellig betonter geruch in der nase.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein kräftiges und zugleich auch malzbetontes Bier mit schönem leicht karamelligen Abgang, der auch gut den Mundraum ausfüllt. Insgesamt ist das Bier im Körper kräftig und überzeugt durch einen vollmundigen Geschmack. Im Abgang zeigt entfaltet sich im weiteren Trinkverlauf das karamellige Aroma immer besser und hält sich dann wirklich gut im Mundraum. Es erinnert mich auch leicht an Bratapfel. Hopfen kommt nur leicht im Nachgang, mir gefällt aber vor allem diese schöne Karamellnote, die sich sanft um den Gaumen legt und dann im Nachgang je länger sie bleibt durchaus auch etwas würziger wird. Die Kohlensäure ist perfekt dosiert und macht das Bier bekömmlich und süffig.

Zum Fazit: Ein wuchtiges aber wirklich schönes und leckeres Bier. Es darf durchaus noch etwas würziger sein, dass muss bei einem Märzen aber auch nicht zwangsläufig der Fall sein. Wichtig das es kräftig und malzig ist. ohne dabei zu schwer oder zu süß zu wirken. Das Alles ist hier der Fall und deshalb vergebe ich dafür auch die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Fürst Wallerstein Ipf Mess Festbier

Am 3.7. beginnt in Bopfingen wieder die Ipf Messe, die auf einen Besuch des Württembergischen Königs Friedrich I. zurückgeht, der am 10.7.1811 die Stadt und den Ipf besuchte. Auf dem Gipfel des Ipf wurde daraufhin zu ehren des Königs ein Markt abgehalten. Im Anschluss an den Besuch ersuchten die Bürger Bopfingens beim König die Bitte ein solches Volksfest nun jedes Jahr auf dem Gipfelplateau des Ipf abhalten zu dürfen. 1812 erhielten sie schließlich diese Genehmigung und seither ist die Ipf Messe fester Bestandteil im Festkalender der Stadt, die heutzutage immer über das erste Juliwochenende stattfindet. Inzwischen findet das Fest aber nicht mehr auf dem Ipf statt, sondern auf dem Sechtaplatz am Fuße des Ipf und neben dem eigentlichen Fest veranstaltet der Handels und Gewerbeverein auch tatsächlich eine Messeausstellung auf der sich regionales Gewerbe vorstellt. Das dazugehörige Festbier wird von der Brauerei Wallerstein gebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,7%.

Zur Optik. Ein leicht trübes, satt goldenes Bier mit einem stabilen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht getreidig, etwas süßlich in der Nase.

Zum Geschmack. Ich habe ein im Körper durchaus kräftiges, auch wuchtiges Bier, dass aber auch einen durchaus süßlichen Abgang hat. Auffällig ist der lange und dann wirklich auch süßliche Abgang, der mir ein bisschen zu klebrig wirkt und der sich auch im Nachgang am Gaumen festsetzt. Insgesamt hat man ein süffiges Bier, dass zeitweise etwas zu süß geraten ist. Hopfen deutet sich im Abgang leicht bitter am Gaumen an. Vor allem im Nachgang ist schon etwas mastig zu süßlich. Der Geschmack erinnert etwas an sehr reifes Streuobst. Die Kohlensäure ist moderat und daurch ist das Bier sehr bekömmlich aber dennoch süffig.

Zum Fazit. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist durchaus süffig, aber mit einfach zu mächtig und zu süß geraten. Hier fehlt eindeutig die Würze. Daher gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Riedl Märzen

Als nächstes Testbier reiht sich nun das Märzen der ehemaligen Brauerei Riedl aus der Oberpfalz ein. Mit einem Alkoholgehalt von 5% ist es für ein Märzen ein eher schwächeres Bier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, platingoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht kräftig und hat etwas karamellige Nuancen. Dazu ist es leicht süßlich.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen schönen doch auch kräftigen Körper mit etwas süßlichem Abgang, der auch karamellige Auswüchse hat. Das Bier ist sehr süffig und hat eine sehr schöne Malzaromatik. Es ist auch etwas würzig, jedoch finde ich insgesamt fehlt mir dem Bier einfach etwas. Ich hatte einfach schon Märzenbiere, bei denen die Geschmacksintensität einfach noch ein bisschen höher war. Vor allem im Malzkörper dürfte es gerne noch etwas mehr sein.

Zum Fazit: Ein solides Märzenbier, das durchaus seinen Momente hat. Für mich fehlt hier aber einfach noch etwas an Geschmack. Daher gibt’s auch nur 3 Sterne.

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Eschenbacher Frankentrunk

Der Frankentrunk der Eschenbacher Privatbrauerei, die sich seit 2018 in der Hand von Arcobräu aus Niederbayern befindet, hat es mir in meinem nun nächsten Biertest angetan. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht röstog süßliche Noten. Etwas nussiges, dass eventuell auch etwas an Kastanie erinnert gesellt sich hinzu.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Abgang ein etwas schokoladiges, leicht cremiges Aroma hat. Im Abgang prickelt das Bier mit einer ordentlichen Portion Kohlensäure. Röstaromen oder ähnliches kommen aber nur ganz vereinzelt vor. Ich finde es nur im Abgang ein klein wenig bitter, auch alkoholisch und dann aber auch würzig mit einem leicht trockenen Nachgang, der im Mundraum bleibt. Dann kommt auch etwas das Aroma des dunklen Bieres durch udn es zeigen sich leichte Röstnoten.

Zum Fazit: Etwas lieblos dieses Bier. Im Vergleich zu anderen Bieren aus Franken ist es etwas langweilig. Auch wirkt es etwas unausgewogen und ist mir ein Tick zu alkoholisch. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Freistädter Märzen

Als nächstes Testbier habe ich nun wieder ein Bier aus Österreich in meinem Test. Dieses Mal das Märzenbier der Braucommune aus Freistadt. Neben vielen interessanten Bierkreationen die dort gebraut werden, handelt es sich beim Märzenbier eher um eine Standartsorte, wenn man so will die Österreichische Halbe. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges Aroma mit etwas süßlicher Note.

Zum Geschmack Ich habe ein schlankes und feinmalziges Bier. Gegen Abgang kommen auch leichte Hopfennoten hinzu die den ersten Eindruck gekonnt abrunden. Ich finde, dass das Bier sehr frisch wirkt . Im Körper ist es schlank. Ich persönlich finde aber, dass es ihm etwas an Kohlensäure fehlt. So geht ihm etwas die erfrischende Spritzigkeit ab. Auch im weiteren Trinkverlauf fehlt dem Bier meiner Meinung nach einfach die Kohlensäure und wirkt so etwas abgestanden.

Zum Fazit: Ein Bier das, wenn man so will ein wenig vor sich hin plätschert. Nichts besonderes und insbesondere gegen Ende fehlt dem Bier auch eindeutig die Kohlensäure. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Ottenbräu Pfingstfestbier

Gefühlt ist gerade wieder jene Zeit im Jahr, in der jede Woche ein anderer Feiertag ansteht. So stand dieses Wochenende ganz im Zeichen des Pfingstfestes. Wenn auch eher selten, gibt es doch die ein oder andere Brauerei, die speziell zu diesem Fest auch ein eigenes Bier im Kalender hat, welches nur für diesen speziellen Anlass gebraut wird. So ist das zum Beispiel auch bei Ottenbräu aus Abensberg der Fall, deren Pfingstfestbier ich nun heute vorstellen werde. Wie es sich für ein Märzen/Festbier gehört ist dieses Bier auch etwas stärker eingebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,8%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht kräftig und auch brotig in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck des Bieres ist ein kräftiger, im Abgang leicht süßlicher. Vor allem ist das Bier getreidig. Im Körper hingegen ist es eher kräftiger, mit durchaus etwas fruchtigem Abgang, der dennoch vor allem süßlich am Gaumen hängen bleibt. Insgesamt schmeckt man durchaus auch reiferes Streuobst. Der Körper ist schon präsent, dennoch merkt man nicht unbedingt den starken Alkoholgehalt des Bieres. Die Kohlensäure ist gut dosiert und ist insgesamt doch sehr lebendig, was dass Bier schön süffig und vollmundig macht. Das Bier ist auch im weiteren Trinkverlauf durchaus süffig und hat einen schön süßlichen Abgang. Würze ist wenn dann nur leicht vorhanden, dass braucht das Bier aber auch nicht unbedingt, da man einen schönen getreidigen bisweilen auch leicht karamelligen Abgang hat

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein kräftiges, dennoch auch süffiges und irgendwie trotzdem ausgewogenes Bier.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Gessner Festbier

Ganz im Süden Thüringens in Sonneberg bei der Privatbrauerei Gessner hat man das ganze Jahr über ein Festbier im Sortiment, welches ich im folgenden Biertest nun vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei 5,6%, was es eindeutig der Kategorie Festbier/Märzen zuordnen lässt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht süßlich und kräftig malzig.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr schönes kräftiges Bier mit einem süßmalzigen Aroma. Im Nachgang ist es ganz leicht alkoholisch. Das Bier ist an sich sehr erfrischend und hat eine süßlich malzigen Abgang. Insgesamt zeichnet es eine wirklich ausgeprägte Süffigkeit aus. Die Kohlensäure ist hier meines Erachtens eher dezent zurückhaltend und der Hopfen klingt nur leicht am Gaumen an, vleriht dem Bier aber dennoch die passende Würze. Insgesamt könnte die Kohlensäure etwas mehr sein gehalten, gerade gegen Ende ist das Bier so etwas schwerfällig. Dennoch hat es eine schöne malzige Noten und es ist ein insgesamt kräftiges würziges Festbier

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich süffiges und rundes Festbier mit schöner Würze. Meiner Meinung nach könnte die Kohlensäure gerade gegen Ende gerne noch ein bisschen mehr sein, was das Bier noch lebendiger und süffiger machen würde.

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Hübner Steinfelder Osterhäsla

Auch zu Ostern gibt es durchaus das ein oder andere speziell für diesen Anlass gebraute Festbier. Zwar ist hier die Auswahl bei weitem nicht so groß, wie zu Weihnachten, nimmt man aber die ganzen Frühlingsmärzen und Maiböcke hinzu, so hat man doch durchaus eine beachtliche Auswahl an saisonalen Frühlingsbieren. Da heute aber das Osterfest begangen wird, wird es folgenden Test dementsprechend auch um ein Osterbier gehen, nämlich das Osterhäsla der Brauerei Hübner aus Steinfeld im Landkreis Bamberg. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malzig, karamelliger, sogar leicht röstiger Geruch.

Zum Geschmack: Ein süffiges und malziges Bier mir kräftigem Körper. Im Nachgang hat es karamellige Noten und es zeigt sich etwas Hopfenbittere. Dazu schmeckt es durchaus leicht nach Trockenfrüchten. Eventuell Datteln. Auch Wildhonig meine ich zu erkennen Insgesamt wirkt das Bier auf mich im Körper kräftig und hat im Abgang ein durchaus schönes karamnelliges Aroma mit nicht zu verachtender Hopfenbittere zu bieten. Das Malz hat sogar in gewisser Weise ganz leichte Röstaromen zu bieten.

Zum Fazit. So kann man Ostern feiern. Ein doch malzbetontes Bier, das dennoch einen nicht zu verachtenden hopfig bitteren Abgang aufweist. Insgesamt überzeugt aber vor allem die Vielseitigkeit des Malzgeschmacks, der hier von Karamell bis leichter Röstnote einiges zu bieten hat. Von mit gibt es dafür 4 Sterne und in diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Freunden dieses Blogs ein frohes Osterfest.

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Singhbräu Zähringer

Die eigentliche Stammburg des vor allem zur Stauferzeit bedeutenden Adelsgeschlecht der Zähringer ist nicht etwa die gleichnamige Burg in der Nähe von Freiburg, sondern die heut nicht mehr existierende Limburg, die sich auf dem gleichnamigen Berg bei Weilheim an der Teck befindet. Zwar nannten sich die dort residierenden Grafen noch nicht Zähringer, jedoch finden sich in der Gegend noch viele weitere Burgen die mit diesem einst mächtigen Adelsgeschlecht in Verbindung stehen, wie z.B. die immer noch imposant wirkende Burg Teck. Ebenfalls in Weilheim beheimatet ist auch Singhbräu, deren Märzenbier aufgrund der rötlichen Farbe nach den Zähringern benannt wurde, deren Wappentier ein roter Adler ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein hellbraunes trübes Bier. es hat eine ordentlichen weißen Schaum mit rötlichem Stich.

Zum Geruch: Ein intensives, sehr malziges und zugleich auch süßlicher Duft mit einer ordentlichen Portion Karamell.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem guten Einstieg der dann in einen etwas süßlicheren Abgang übergeht, der zu karamelligen Anflügen neigt. Es ist etwas bitter im Abgang und dennoch irgendwie vollmundig bis brotig. Jedoch kommt das richtig brotige Mundgefühl nicht so richtig rüber. Insgesamt überzeugt das Bier durch einen würzigen Gesamtcharakter ist mir aber etwa szu brav.

Zum Fazit: Kein Highlight aber ein absolut solides Märzenbier mit schönem angedeuteten karamelligen Abgang. Kann man gut trinken und ist auch süffig. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

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Lang Bräu Spezial

Auch wenn die Lang Bräu im letzten Jahr Ende Mai ihre Pforten geschlossen hat, habe ich es mir nicht nehmen lassen noch einmal vor Ort vorbei zu fahren und noch einmal das gesamte Sortiment mitzunehmen um es hier noch einmal fachmännisch meinem Gaumen zu unterziehen, denn das Gasthaus gibt es ja weiterhin und die ein oder andere alte Lang Sorte kommt dort, gebraut von der Brauerei Jacob auch zum Ausschank. Der folgende Test dreht sich um das Lang Spezial, stilistisch ein Märzen mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum geruch: Ein getreidg süßliches Aroma. Es ist etwas brotig.

Zum Geschmack: Ich habe ein im Körper kräftiges Bier, das im Abgang aber dennoch auch eine gute Würze hat. Im Körper ist es kräftig. Es ist insgesamt ein durchaus würziges Bier mit einem sehr eigenen Geschmack. Dazu hat es etwas Hopfen am Gaumen im Abgang. Ich habe ein Bier mit kräftigem Körper und einer durchaus angenehmen Würze am Gaumen, sodass es wirklich süffig ist. Der Abgang ist sehr vollmundig und langanhaltend.

Zum Fazit. Ein würziges und auch etwas eigenwilliges Bier. Mir iste s manchmal etwas zu unausgewogen und auch etwas eigen. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.