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Hohenthanner Winterfestbier

Zum 3 Advent habe ich heute natürlich ein Festbier im Test. Dieses mal gibt es ein Exemplar aus der Hohenthanner Schlossbrauerei aus Niederbayern. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma, welches sehr stark nach Getreide riecht.

Zum Geschmack: Ein brotiges Bier, welches im ersten Antrunk auch sehr frisch wirkt. Der Körper kommt sehr kräftig herüber. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein karamellig, getreidiges Bier mit einer gewissen Malzsüße. Diese ist aber so gut ausbalanciert, das es nicht zu süß wird. Im weiteren Trinkverlauf fehlt eventuell die Kohlensäure ein wenig als Ausgleich im Abgang und so hängen sich die Getreidenoten etwas penetrant an den Gaumen. Gegen Ende sprudelt es sogar wieder etwas mehr.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das man ganz gut trinken kann und das vor allem auch durch seinen kräftigen und präsenten Malzkörper besticht. Mich hat dieses Bier durchaus überzeugt und so gebe ich ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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Königsbräu Festbier

1 Dezember, das bedeutet das die Adventszeit und damit auch wieder die Festbier Saison beginnt. Daher werde ich heute natürlich auch ein Festbier verkosten. Dieses Mal gibt es jenes von der Königsbräu aus Heidenheim-Oggenhausen. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei knackigen 5,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig, süßlich, aber irgendwie auch parfümig. Dazu ist es leicht säuerlich und gurkig.

Zum Geschmack: Ein sehr kalkiger Geschmack, mit diesem säuerlichen, gurkigen ersten Eindruck. Es schmeckt sehr grünlich und im Abgang ist es sehr süß. Die Kohlensäure ist ganz ordentlich dosiert. Insgesamt ist es aber einfach im Abgang eine Spur zu süß. Im weiterten Trinkverlauf ist es etwas gefälliger und dieses gurkig-süßliche lässt nach. Dennoch ist es nicht so richtig überzeugend.

Zum Fazit: Ich finde diese gurkig süßrlich mit leicht estrigen Noten ist irgendwie einfach störend. Es ist nicht ganz so schlimm das es untrinkbar wäre, aber ich hatte schon deutlich bessere Festbiere. ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Härle Clemens Spezial

Mit dem Clemens Spezial habe ich heute einen echten Klassiker der Brauerei Härle im Test. Mit einem Alkoholgehalt von 5,4% steht diese Bierspezialität irgendwo an der Grenze zwischen Export und Märzen. Laut Website handelt es sich um ein Bier, wie es der Brauereigründer Clemens Härle 1897 erstmals in seinem Sudhaus eingebraut hat. Also ist es nicht verwunderlich das es seinen Namen trägt.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes schon leicht rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum und ist klar filtriert.

Zum Geruch: Es reicht sehr getreidig und vor allem auch brotig in der Nase. Dazu hat es auch noch leicht karamellige Einflüsse.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches sehr kernig ist und auch sehr brotiug. Es ist bitter-würzig und hat etwas von Brotkruste. Eine ganz leichte Süße gesellt sich am Gaumen hinzu. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr würziges Bier, das aber auch ein wenig am Gaumen kratzt. Jedoch bleibt es weiterhin ein kerniges Bier, das auch leicht karamellig ist. Es ist aber auch nach wie vor hopfig, insbesondere am Gaumen. Der Gesamtcharakter bleibt aber ein brotiger.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Bier mit Ecken und Kanten. Es ist leicht karamellig, aber sehr würzig und kernig. Dazu kommt ein kräftiger Malzkörper und auch der Hopfen hinterlässt seine Spuren und verleiht dem Bier noch das gewisse Etwas. Ich kann wirklich nichts negatives finden und halte das Bier für einen echten Geheimtipp. Ich gebe ihm daher auch volle 5 Sterne.

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Biermanufaktur Engel Aloisius

Der Engel Aloisis ist ein bierseeliger Charakter aus Ludwig Thomas Realsatire „Der Müncher im Himmel“, welche die Geschichte des gelichnamigen pflichtbewussten bayerischen Dienstmannes erzählt, der im Himmel sein geliebtes Bier schmerzlichst vermisst. Zu seinen Ehren hat die Biermanufaktur Engel aus Crailsheim ihr Märzenbier nach ihm benannt. Ganz Märzentypisch hat das Bier auch einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,9%.

Zur Optik: Ein rotgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einens schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr beeriges Aroma nach Johannisbeere und Erdbeere, aber irgendwie auch ein wenig alkoholisch bittere Töne  habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Sehr frisch und würzig ist dieses Bier. Leicht karamellige Einflüsse, die sich bis in den Nachgang durchziehen und sich dort vor allem in der Backengegend feststezten fallen zunächst auf,.flankiert von leicht beerigen Noten. Die Kohlensäure prickelt schön, vor allem an der Zungespritze. Bittere Naunce sind nur marginal vorhanden. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein sehr feine malziges Aromen, die in einem Mix aus brotigen und leicht süßlich angehauchten Karnmellnoten daher kommen.

Zum Fazit: Dem Aloisius hätte dieses Bier wohl geschmeckt, süffig, malzig und mit einer ordentliche Karamellnote, so kann man sich dieses Bier vorstellen. Mir hat es auch gut geschmeckt und so gebe ich gute 4 Sterne, ledglich die manchmal etwas aufkommende alkoholische Bittere ist etwas störend.

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Gerstenfux Aufbruch Märzen

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier aus Nürtingen am Neckar. Seit im Jahre 1991 die Brauerei Schöll ihre Pforten schloss war es schlecht bestimmt um die Nürtinger Braukultur. Mit der Etablierung des Brauwerk Gerstenfux am Markt, wird diese aber wieder aufleben gelassen. Das Bierwerk hat dabei durchaus auch klassische Bierstile im Sortiment, wie mein heutiges Testbier, das Aufbruch Märzen bestätigt. Der Alkoholgehalt dieses Bieres beträgt hierbei 5,8%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Aroma mit einer leichten röstigen Note. Dazu etwas beeriges und Dörrobst.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck überwiegen harzige Hopfennoten, die von einem kernigen leicht röstigen Getreidearoma ergänzt werden. Im Nachgang hat man etwas süßliches am gaumen, das in die Ecke Waldbeeren geht. Dazu kommen auch Noten von Dörrobst und etwas Dattel. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann eher ein wenig von bitterer Natur. Es schwingt immer etwas hefig-harziges im Geschmack mit.

Zum Fazit: Ein spannendes, sogar eher hopfiges Märzen. Man schmeckt aber auch den kräftigen Malzkörper, der sich aber dezent im Hintergrund hält und so den anderen Nuancen Platz zur Entfaltung bietet. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Ritter St. Georgen 1645 Ur Märzen

Nach dem heiligen Ritter St. Georg, der als angeblicher Drachentöter zur Legende wurde, hat sich die Brauerei meines heutigen Testbieres, die Ritter St. Georgen Brauerei aus Nennslingen in Mittelfranken benannt. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1645 und hat damit schon eine beachtliche Anzahl an Jahren auf dem Buckel. Auf diese Zahl nimmt auch meine heutiges Testbier das 1645 Ur Märzen bezug. Der Alkoholgehalt dieses urigen Märzenbieres liegt bei ordentlichen 5,5%.

Zur Optik: Ein Bier mit einem deutlichen rötlichen Stich. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr brotiger Geruch mit einem kräftigen Malzaroma. Dazu kommen ganz leichte karamellige Einflüsse. Es zudem auch noch gewisse nussige Noten.

Zum Geschmack: Ein kernig frisches Bier mit einem würzig, karamelligen Aroma im Nachgeschmack. Es ist leicht süßlich und erinnert teilweise an nussige und Kastanienaromen. Dazu kommt eventuell ein wenig Lebkuchen. Im Nachgang finde ich es ein wenig wässrig. Jedoch verursacht dieses karamellige, leicht süßliche Malzaroma vor allem am Gaumen einen sehr schönen und feine Geschmack, der sich bis in den Nachgang durchzeiht.

Zum Fazit: Ein schönes, vor allem betont karamelliges Märzen. Es hat ganz leichte Röstaromen, der Grundton geht aber eher ins süßliche. Dazu hat es aber auch andere Geschmacksfacetten. Mir hat es wirklich geschmeckt, dieses urig würzige Bier und so gibt es auch verdiente 4 Sterne.

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Paulaner Oktoberfestbier

O’zapft is. Seit Samstag fließt, nach 2 Jahren coronabedingter Pause, wieder der Gerstensaft auf dem größten Volksfest der Welt, dem Münchner Oktoberfest. Mit dabei ist natürlich auch die Paulaner Brauerei, deren Oktoberfestbier bei den Armbrustschützen, im Winzerer Fähndl, dem Weinzelt sowie bei Käfers Wiesn Schänke ausgeschenkt wird. Dort sieht man dann auch den ein oder anderen Promi, sowie die Spieler des FC Bayern Münchens, die sich das Bier ihres Sponsors auf dem alljährlichen Wiesnbesuch schmecken lassen. Erst am Sonntag war es wieder soweit. Nun aber zum Bier, das einen Alkoholgehalt von 6% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma hat man hier in der Nase. Es geht sehr stark in die brotige Richtung.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zwar ganz erfrischend und süffig, jedoch hat es einen brotig-karamelligen Geschmackston der nicht unbedingt passend wirkt. Dazu fehlt dem Bier die Kohlensäure. Es hat im Abgang auch eine irgendwie unpassende leichte bittere, die etwas alkoholisch ist. Im weiteren Trinkverlauf pendelt sich das Bier aber ein und es wird deutlich bekömmlicher.

Zum Fazit: Nunja es ist bei weitem nicht das Oktoberfestbier, aber es ist würzig und hat seine Ecken und Kanten. Es ist kräftig und malzig, aber leider hat es alkoholische Anklänge und Katerpotential. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen. Prost!

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Härtsfelder Kupfer

Für den nächsten Biertest bleibe ich im Ländle. Es geht aufs Härtsfeld nach Dunstelkingen zur Brauerei Hald. Von dieser soll es heute das Kupfer sein, welches sich stilistisch in die Riege der Märzenbiere einreiht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Der Name ist Programm es hat die Farbe von Kupfer mit bernsteinfarbenem Stich. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges und brotiges Aroma habe ich in der Nase. Es ist leicht karamellig, riecht aber nach dunklem Mischbrot.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man auch hier ein sehr würziges und brotiges Bier. Es prickelt leicht am Gaumen. Der Gesamtgeschmack kommt aber ziemlich genau dem eines klassischen deutschen Mischbrotes gleich. Leicht süßlich und sehr getreidig. Dann und Wann auch etwas derb. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt sich das Bier im wesentlichen treu. Der Malzkörper ist überdies sehr kräftig und es lässt sich eigentlich problemlos trinken.

Zum Fazit: Ein wie ich finde rundum solides Bier, das aber auch nicht wirklich spektakulär ist. Es hätte wie ich finde für ein Märzen noch etwas mehr Geschmack haben können. So reicht es ganz knapp nicht für 4 Sterne bekommt aber gute 3.

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Der Hirschbräu Märzen

Den märze möchte ich mit einem nun folgen Test eines Märzenbieres noch einmal gebührend verabschieden. Ausgesucht habe ich mir dazu das Märzenbier der Hirschbrauerei aus Sonthofen im Allgäu. Alkoholtechnisch bewegt sich das Bier bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma, das deutlcihe karamellige Nuancen aufweist.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr schönes Malzaroma. Es bleibt ist auch im Abgang sehr schön am Gaumen hängen. Es ist ein getreidig süßliches Malzaroma mit einem leicht kaamelligen Unterton. Im weiteren Trinkverlauf wird es eher ein bisschen getreidiger und ist nicht mehr so karamellig.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Märzen zu dem ich nicht mehr viel ergänzen muss. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Veldensteiner Frühlings Märzen

Die letzten Tage kannte das Wetter hauptsächlich eines, nämlich Sonne satt. Der Frühling macht sich sichtbar breit und langsam aber sicher beginnt es auch zu blühen. Das Veldensteiner Frühlingsmärzen, welches ich heute verkosten werde ist damit in vielerlei Hinsicht das ideale Bier um sich an diesem Anblick zu erfreuen. Der Alkoholgehalt dieses speziell für das Frühjahr gebrauten Bieres liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein rotes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr brotig und getreidg in der Nase. dDzu kommt noch etwas röstiges mit karamelligem Einschlag.

Zum Geschmack: Auch hier hat man in den ersten Eindrücken vor allem brotige und kräftig getreidige Noten. Es ist zugleich aber auch kernig und der Hopfen kommt deutlich durch. Vor allem am Gaumen ist es bitter. Diese bittere Erinnert aber nicht zwangsläufig an Hopfen sondern eher an die Bittere einer Brotkruste. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein kernig-getreidiges Bier mit fast schon lebkuchenartigen Noten die etwas ins karamellige gehen. Grundsätzlich schmeckt es in jedem Fall sehr urig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Man hat hier ein wirklich kerniges und kräftiges Bier, bei dem die getreidigen Noten dominieren, es aber auch sollen. Diese sind aber gut eingebunden und nicht zu süß. Dafür haben sie einen sehr würzigen Touch. Die Malzsüße fehlt dem Bier sogar fast noch etwas. Alles in allem ist dieses Bier aber eine sehr süffige Angelegenheit.