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Ammerndorfer Spezial

Um zur einzigen noch aktiven Brauerei im Landkreis Fürth zu gelangen muss man sich in die Markt Ammerndorf begeben. Das nur rund 2000 Einwohner zählende Dorf ist die Heimat der Brauerei der Familie Dorn. Seit 1855 zeichnet sie sich für die Qualität der Biere der 1730 gegründeten Brauerei verantwortlich. Stilistisch zwischen Export und Märzen angesiedelt widme ich mich heute dem Spezial. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötlich angehauchtes Bier. Der Schaum ist passabel.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma mit ganz leichter röstiger Note.

Zum Geschmack: Man hat hier ein süßlich röstiges Bier mit einer leicht beerigen Fruchtaromatik. Man hat so eine richtig schöne Malzaromatik, bei der immer wieder auch der Hopfen dazukommt. Vor allem im Nachgang setzt sich dann dieses nussig süße Malzaroma im Mund fest. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gutes Bier mit dieser schönen Malzaromatik.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein Bier mit einer schönen Malzaromatik.

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Allgäuer Brauhaus Teutsch Pils

Das legendäre Teutsch Pils des Allgäuer Brauhauses aus Kempten wird mein nächstes Testobjekt sein. Ursprünglich von Richard Härtle für das Brauhaus Aulendorf entwickelt, wurde es nach Übernahme selbiger durch das Allgäuer Brauhaus in deren Sortiment übernommen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig leicht hefiges Aroma, dem aber deutliche Hopfennoten beiwohnen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck empfinde ich dieses Bier als wirklich sehr stimmiges und aromatisches Pils, das eine sehr gut auf die Malzmischung abgestimmte Hopfennote hat. Sie ist nicht herb, aber sehr aromatisch. Im weiteren Trinkverlauf wird das Malz etwas mehr schmeckbar. Auch im weitern Trinkverlauf bleibt es ein wirklich sehr gut trinkbares Pilsbier.

Zum Fazit: Vor allem die aromatischen Hopfennoten haben mich durchaus. Überzeugt ein wirklich gut trinkbares Pils mit guter Hopfenaromatik. Dies gibt 4 Sterne.

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Hopfmeister Surfers Ale

Vom Münchner Craft Projekt Hopfmeister habe ich im heutigen Test ein Bier mit dem Namen Surfers Ale. Als eines der ersten Biere des Brauprojekts auf den Markt gekommen handelt es sich hier stilistisch um ein klassisches Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe einen obstigen Charakter, der mich an Zitrusfrüchte, Apfelsine und Pfirsich erinnert. Auch die Orangen und Mandarinenrichtung wird bedient.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer bitteren Note, die aber auch leichte Fruchtaromen immer wieder zulässt. Ich habe hier ein Bier mit einer dezenten Bitternote. Es ist etwas bitter, der Körper ist aber eher schmal und fast schon dünn. Im Abgang hat es gegen Ende des Trinkevrgnügens leicht harzige Noten.

Zum Fazit: Dezente Mandarinen und Zitrusaromen bestimmen das Bier. Die Hopfenbittere ist nicht zu übertrieben und der Geschmack insgesamt ist auch eher leicht. Für einstiege und jemanden, der eine unkompliziertes, aber etwas anderes Bier trinken möchte, das einen geschmacklich nicht überfordert absolut empfehlenswert. Ich gebe 3 gute Sterne.

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Ketterer Gold Export

Aus Pforzheim, in der es neben dem Brauhaus mit der Ketterer brauerei noch einen 2 Bierbetrieb gibt stammt mein nächstes Testobjekt. Hersteller ist eben jene Ketterer Brauerei und mit dem Gold Export habe ich hier eine wie man im südwesten sagt typische Halbe im Programm. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen wirklich sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig frisches Bier, welches doch eher auf etwas süßmalzigere Noten ausgelegt ist.

Zum Geschmack: Hier hat man ein kerniges und kräftiges Bier, welches es in den erste Eindrücken auch vermittelt. Im zweiten Eindruck und vor allem im Abgang schwächelt es jedoch leider ein bisschen und verkörpert nicht den vollends vollmundigen Malgeschmack.

Zum Fazit: Ein Bier, das getreidig ist, aber insgesamt etwas schwächelt. Man kann es auch gut trinken und es geht in die Richtung der klassischen Halbe. Mir ist das aber etwas zu wenig und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Schlossbrauerei Schmieheim Hieronymus

Mit der Schlossbrauerei Schmieheim habe ich heute wieder eine neue Brauerei von der ich bisher noch kein Bier hatte im Test. Auch als Brauerei Stöckle bekannt, dies war der Namen des Gründers Georg Stöckle, hat die Brauerei ihren Sitz in einem wunderschönen Renaissance Schloss inmitten des Örtchens Schmieheim, einer kleinen Gemeinde am Fuße des Schwarzwaldes. 1843 gegründet, ist sie bis heute eine kleine von Familenhand geführte Brauerei geblieben. Ihr wohl bekanntestes Bier ist der Hieronymus, ein Kellerpils, das nach einem alten wiederentdeckten Traditionsrezept aus dem Jahre 1896 gebraut sein soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange goldenes Bier. Der weiße Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiger Geruch. Man riecht ein wenig Melone durch wie ich finde. Dazu rieche ich noch ein wenig Orange.

Zum Geschmack: Hier ist es dann eher ein Mix aus im Antrunk leicht fruchtigen Noten, die dann im Abgang von ein wenig herben Bitternoten des Hopfens ergänzt werden und sich kurz am Gaumen aufbäumen. Man hat im Nachgang ein leicht fruchtiges Mundgefühl, das an Orange bzw. Mandarine erinnert und zudem leicht hefige Noten wahrenbar sind.

Zum Fazit: Ein schönes, abwechslungsreiches Kellerpils und ein echter Geheimtipp. Vor allem auch die leicht fruchtigen Akzente passen einfach perfekt. Ich habe hier nichts zu bemängeln und gebe dafür heut die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Franken Bräu Urhell

Das Urhell der Franken Bräu, die dieses Bier inzwischen dem Trend folgend in der, gerade für Helle sehr beliebten Euroflasche anbietet, ist mein nächstes Tetsbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist leider schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein getreidig frisches Bier. Es riecht aber irgendwie etwas alt.

Zum Geschmack: Es ist getreidig, aber auch sehr mild. Vor allem im Abgang ist es im ersten Eindruck eher nichtssagend. Man hat zwar eine gewisse Malzsüße, die sich im ganzen Trinkverlauf im mundegfühl entfaltet, aber dennoch ist es eher nichtssagend. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eher mild und unkompliziert, aber auch ohne Fehlgeschmack. Es ist sehr süffig.

Zum Fazit: Ja ein wirklich süffiges Helles, das ansonsten aber auch nicht durch viel mehr auffällt. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Hauf Dinkelsbühler Weisse

Aus dem mit einer schönen mittelalterlichen Altstadt gesegneten Dinkelsbühl gibt es heute wieder ein Bier der Brauerei Hauf. Von dieser habe ich mir die Dinkelsbühler Weisse vorgenommen. Diese kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, mittelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Bananige Aromen mit einem gewissen leichten tropischen Einfluss. Man riecht etwas kräutriges und etwas Vanille wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein klassisches Weißbier zeigt sich hier im Geschmack. Es ist leicht getreidig mit gewissen Weizennoten. Im weiteren Trinkverlauf hat man die typischen Weizennoten im Geschmack. Es ist aber dann doch im Gesamtrahmen betrachtet etwas sehr gefällig und irgendwie etwas farblos.

Zum Fazit: Die Banane ist hier vorrangig im Geruch vorhanden. Der Geschmack ist getreidig aber irgendwie sehr einheitlich und generisch. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Pfungstädter Landbier

Das nächste Bier gibt es von der hessischen Pfungstädter Brauerei. Von dieser habe ich nun das Landbier in meinem Test. Dies kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum, der doch recht schnell verschwunden ist.

Zum Geruch: Es riecht leicht rauchig und dadurch auch ein wenig nach Schinkenaromen. Man riecht etwas Buchenholz und es erinnert ein wenig an Wald und wenn man geographisch bleibt beim Odenwald.

Zum Geschmack: Auch hier kommen ganz leicht rauchige Noten, durch die auch hier etwas Schinkentöne mitschwingen. Jedoch ist es auch eine gewisse malzige Note dabei, die sogar leicht süßlich wirkt. Insgesamt ist es ein sehr frisches Bier. Man hat ein wenig hopfige Noten, aber auch getreidige Noten. Leicht schokoladig ist es am Gaumen obendrein. Gegen Ende kommt die Kohlensäure ein wenig arg durch und nimmt ein wenig den Geschmack.

Zum Fazit: Eines der besseren Biere aus der Pfungstädter Brauerei. Es ist eigentlich recht spannend und auch abwechslungsreich. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Neunspringer Carl Kuntze

Auch für meinen nächsten Test geht ein Dank an meinen treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Dieses Mal geht es nach Thüringen zur Brauerei Neunspringe. Die Brauerei mit dem ungewöhnlichen Namen wurde 1867 von Carl Kuntze in Worbis gegründet. Ihr ungewöhnlicher Name geht auf einen Flurnamen zurück und hat mit Quellen zu tun. Angeblich entsprangen gleich 9 auf dem Gelände der Brauerei. Das Carl Kuntze, nach dem Brauereigründer benannte Bier, werde ich heute verkosten. Das helle Vollbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein ganz leicht trübes, goldenes Bier. Es hat eine ganz passable Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein getreidiges und leicht brotiges Aroma habe ich in der Nase. Es ist dazu von einer ordentliche Fruchtnote untermalt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem leicht getredgen Aroma. Es ist etwas bitter und dezent fruchtig im Mundgefühl fast schon leicht saftig. Es wirkt dazu sehr erfrischend, dezent herb und irgendwie einfach ein wenig fruchtig im Nachgang. Der Malzkörper ist vorhanden und durchaus auch präsent. Es ist ein Bier, das auch im weitere Trinkverlauf sehr erfrischend ist. Das Mundgefühl bleibt lange im Mund erhalten und man hat etwas von dem Bier das bleibt.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Bier, das überraschend fruchtig bzw. obstig ist. Vor allem das Mundgefühl das harmonisch wirkt und lange erhalten bleibt überzeugt mich. Das gibt 4 Sterne.

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Detmolder Thusneldabier

Von der Brauerei Strate, von der ich vor kurzen schon einmal das Weizen im Test hatte lege ich nun das Thusneldabier nach. Thusnelda, die Ehefrau des deutschen Nationalhelden Arminus, der die Römer unweit der Brauerei im Teutoburger Wald in ihre Schranken wies ist die Namensgeberin dieses Pilsners. Da bei der Brauerei drei Frauen das sagen hat man sich bewusst für die Frau des Kriegers und nicht für Arminus selbst entschieden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8% und abschließend geht hierfür noch ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs besorgen raus.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist hier sehr getreidig und hat doch eine gewisse brotige Komponente.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer doch bitter pilsigen Note im Abgang. Es ist leicht hopfig, hat aber noch etwas getreidiges und irgendwie leicht erdiges. Der Körper des Bieres ist doch sehr schlank und irgendwie auch ein wenig dünn. Es ist ein Bier, das außer einer dezent bitter-herben Note im Abgang nicht so viel bietet. Das erdige aus dem Anfangsnuancen verschwindet etwas.

Zum Fazit: ich weiß nicht. Irgendwie schmeckt mir dieses Pils nicht so richtig. Nach dem etwas holprigen Einstieg wird es zwar deutlich besser, aber irgendwie schmeckt es unrund und wirkt nicht so recht frisch. Das gibt nur 2 Sterne