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Geyer Hausbräu

Im heutigen Biertest geht es wieder nach Franken. Von der Brauerei Geyer aus Oberreichenbach hatte ich bisher noch kein Bier, insofern ist der heutige Test eine kleine Premiere. Von der 1894 gegründeten Brauerei werde ich das Hausbräu, ein klassisch fränkisches Kellerbier verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit Honignoten, die schon an ein Helles erinnern. Es hat eine ganz leichte Fruchtaromatik und etwas hefige Akzente.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck finde ich das Bier sehr mild und eher ein wenig nichtssagend. Es prickelt etwas und ist dezent hopfig und macht das Bier so etwas würzig im Grundgeschmack. Das Bier hat etwas nur leicht spritziges und die Kohlensäure ist insgesamt eher zurückhaltend bei diesem Gebräu. Der Hopfen ist ganz leicht würzig und verleiht ein gewisses Geschmacksaroma. Der Nachgang ist nicht wässrig aber nur sehr dezent vorhanden und insgesamt der Malzkörper ist sehr sehr schlank.

Zum Fazit: Ein solides Kellerbier, das eher leicht und spitzig, sogar ein wenig hopfig ist. Ich würde fast sagen das es sogar in Richtung eines Kellerpils geht. Ich finde es gut aber nicht spannend. Ich gebe gute 3 Sterne dafür.

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Pyraser Kellerbier

Ein fränkisches Kellerbier, dieses Mal aus dem Hause Pyraser soll das nächste Hopfengetränk sein welches ich verkosten werde. Alkoholtechnisch kommt dieses Bier auf 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis ins Braune gehende Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig uriges Bier, das einen süßlich brotigen Geruch in der Nase verursacht.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr schönes Kellerbier das einen würzigen Antrunk hat, bevor es dann im Abgang in Richtung eins sehr schöne, karamelligen Aromas geht. Dieses Aroma breitet sich langsam im Mund aus und nimmt dann den gesamten Mundraum ein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein sehr angenehmes Bier, auch wenn es etwas würziger wird und das Mundgefühl nicht mehr so weich und karamellig ist wie am Anfang.

Zum Fazit: Für mich ist dieses Kellerbier eine runde Sache. Eventuell würde ein wenig Kohlensäure das Bier noch etwas erfrischender machen, ansonsten kann ich nicht viel bemängeln. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Hoepfner Kräusen

Im heutigen Test habe ich das Kräusen aus dem Hause Hoepfner. Laut Website soll das Bier, der Karlsruher Sommer im Glas sein, also bestens geeignet bei den aktuellen Temperaturen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges und leicht karamelliges Aroma. Es hat aber auch hefige Noten mit eine leichte Zitrusaromatik.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man eine eher zurückhaltende Spezialität mit einer hefigen leicht säuerlichen Noten am Gaumen. Es prickelt im Antunk und ist aber auch am Gaumen auf der einen Seite etwas brotig, aber irgendwie bleibt dieses leicht hefige und säuerliche bestehen, was es auch irgendwie teigig macht und ein bisschen an einen Sauerteig erinnert.

Zum Fazit: Ich finde das Bier etwas zu hefig und dieser säuerliche Einschlag passt irgendwie nicht ganz. Ich gebe dem Bier 3 Sterne, da es dennoch irgendwie erfrischend ist.

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Dachsenfranz Kellerbier

Hinter den Bieren der Marke Dachsenfranz verbirgt sich die Adlerbrauerei aus Zuzenhausen unweit von Sinsheim. Mit dem Dachsenfranz selbst ist eigentlich der ursprünglich aus Italien stammende Francesco Regali gemeint, welche nach seiner Tätigkeit als Soldat und Freiheitskämpfer über die Alpen fliehen musste. Er hauste dann bis zu seinem Verschwinden als Raubtierfänger und Fallensteller, auch Trapper genannt in dem Wäldern des Kraichgaus und wurde so zur Legende. Bis heute weiß aber niemand so recht wo der Dachsenfranz abgeblieben ist, da er vom einem Tag auf den anderen einfach verschwand und seither nie wieder gesehen wurde. Nun werde ich aber zum Bier kommen und aus dem Dachsenfranzsortiment das Kellerbier einem genaueren Blick unterziehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig zitroniges Aroma hat man in der Nase. Dazu gesellen sich etwas teigige Noten.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es noch süßlich fruchtig mit zitronigen Einflüssen, dann wird es aber etwas bitterer und auch leicht säuerlich. Die Kohlensäure lässt auch etwas zu wünschen übrig. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man eine dezente Hopfennote im Abgang. Ansonsten hat das Bier etwas hefige Noten, ist aber darüber hinaus recht unspektakulär. Immer mal wieder kommen leichte Zitrusnoten durch. Jedoch wird es im weiteren Trinkverlauf immer hopfiger. Dennoch ist die Hopfennote sehr aromatisch und nicht zu bitterer, sodass ein fein hefig-hopfiger Nachgang entsteht.

Zum Fazit: Ein sehr widersprüchliches Bier. Manche verschiedene Nuancen kommen und gehen und treten in verschiedener Intension auf. Vor allem die Zitrusnoten in Kombination mit dem Hopfen passen eigentlich ganz gut. Manchmal ist es dann aber auch wässrig und schmeckt nach nicht besonders viel. So ganz schlau werde ich aus dem Bier nicht, eventuell muss ich hier auch noch einmal ein Fläschchen verkosten. Ich gebe hier 3 Sterne.

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Zirndorfer Kellerbier

Biertechnisch bleibe ich in Franken, dieses Mal mit einem Kellerbier aus der Spielzeugstadt Zirndorf. Eigentlich eine typische fränkische Landbrauerei gehört die Brauerei, deren Wurzeln bis ins Jahre 1516 zurückreichen schon seit dem Jahre 1996 zum fränkischen Braugiganten Tucher. Trotz schon vorangegangener Übernahmen durch Grüner im Jahre 1936 sowie wieder der Schickedanzgruppe im Jahre 1972 konnte Brauerei bis heute ihre Eigenständigkeit bewahren und lies sich diese auch vertraglich festschreiben. Das Kellerbier, welches ich heute verkosten werde kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig bis karamelliges Bier. Es hat einen schönen Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leicht karamelliges Bier, welches aber geschmacklich wie ich finde nicht so sehr intensiv ist, und auch leicht wässrige Nuancen aufweist. Der Malzkörper ist aber dennoch präsent und für den eher geringen Alkoholgehalt überraschend kräftig. Auch im weiteren trinkverlauf ist es daher ein durchaus kräftiges Bier mit ordentlichen getreidigen Noten die sogar leicht ins karamellige gehen. Diese karamelligen Note nehmen im weiteren Trinkverlauf zu und machen das Bier zu einem durchaus angenehmen Trinkgenuss.

Zum Fazit: Ein gutes und solides Kellerbier. Um zur absoluten Spitzenklasse der Kellerbiere zu gehören ist aber gerade am Anfang noch etwas zu wässrig. Ich gebe ihm aber dennoch eine Wertung von 4 Sternen.

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Ayinger Frühlingsbier

So langsam aber sicher lassen wir nicht nur den Winter hinter uns sondern auch die Coronamaßnahmen werden immer mehr gelockert. Nicht nur die ersten Blumen öffnen ihre Knospen, sondern auch die Gesellschaft öffnet sich nach und nach für einen immer größeren Personenkreis. Deshalb trinke ich heute auch ein Frühlingsbier und zwar jenes von der Ayinger Brauerei aus Oberbayern. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch. Ein leicht getreidiges Aroma. Ansonsten kommt nicht viel dazu

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier das geschmacklich sehr dezent wirkt. Ich nehme nicht so viel Geschmacksvielfalt wahr, was die Gesamtbetrachtung angeht. Es ist ein Bier, welches prickelt und leicht herb am Gaumen wirkt. Leicht süßliche Getreidnoten sind ebenso vorhanden. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit etwas süßlichen Noten die eggen Ende immer mehr zum Vorschein kommen. Dazu ist etwas kernig und leicht hopfig-herb am Gaumen.

Zum Fazit: Ein wirklich solides und gut trinkbares Bier. Es ist wirklich gut trinkbar mir aber einfach noch etwas zu unscheinbar. Ich gebe ihm dafür 3 Sterne.

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Rittmayer Kellerbier

Wieder einmal aus Franken kommt das Bier für meinen nächsten Biertest. Dieses Mal von der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf in Oberfranken. Die Brauerei Rittmayer ist eine der größten Brauereien der Umgebung und füllt in ihrem Abfüllzentrum Biere für viele kleiner Betriebe in der Umgebung ab, die über keine geeignete eigene Abfüllanlage verfügen. Heute geht es aber um ein Bier aus dem eigenen Sortiment, nämlich das klassisch fränkische Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum der sehr flukativ ist.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges und kerniges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb röstiges Bier mit karamelligen Noten im Nachgang, die sich dann wunderschön am Gaumen ausbreiten. Es ist ein Bier, welches kernig bleibt und auch der Hopfen kommt nicht zu kurz. Er prickelt mit der kohlensaure am Gaumen, bevor dann dieser karamellig, leicht röstige Malzgeschmack einsetzt. Die Kohlensäure ist bei diesem Bier sehr hoch dosiert und nimmt erst im Abgang etwas ab. Es ist ein herb karamelliges Bier mit einem doch sehr sehr karamelligen Abgang.

Zum Fazit: Ein gutes Kellerbier, bei dem mich vor allem die karamelligen Noten überzeugen. Insgesamt hat man hier ein wirklich kerniges und richtig uriges Bier wie man es sich von einer fränkischen Landbrauerei vorstellt. Ich vergebe eine Wertung von 4 Sternen.

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Veldensteiner Zwickl

In einem weiteren Test geht es nun um das Zwickel der Marke Veldensteiner, welche von der Kaiser Bräu aus Neuhaus an der Pegnitz stammt. Die Marke Veldensteiner, benannt nach der gleichnamigen, im Ort befindlichen Burg ist inzwischen die bekannteste Linie der Brauerei und auch weitläufiger erhältlich. Der Alkoholgehalt des untergärigen, naturtrüben Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ganz leicht hefige und etwas grünliche Nuancen hat man in der Nase. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein Leicht karamelliges Aroma, aber auch dies leicht grünliche, etwas gurkig bis sogar säuerliche und etwas zuckrige schwingt so ganz lacht mit. Grundsätzlich ist das dominierende, auch in den Nachgang ausstrahlende ein süßliches Aroma. Zusätzlich hat man jetzt im weiteren Trinkverlauf sogar ein wenig herbe Noten, die von den leicht hefigen Tönen unterstützt werden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus doch guten hopfigen Noten, die gegen Ende wieder nachlassen und diesen leichten hefigen und süßlichen Noten wieder mehr Raum einräumen. Diese sind jedoch nicht mehr so zuckrig sind wie am Anfang.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Zwickel nicht, dafür sind diese komischen Beigeschmäcker einfach zu unangenehm. Vor allem aber ist es einfach zu süß. ich gebe ihm daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Baisinger Zwickel

Von Baisinger gibt es ein neues Bier. Seit Februar 2021 gibt es mit dem Zwickel einen Neuzugang in der Baisinger Bierfamilie. Das untergärige Lagerbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent hefiges Aroma hat dieses Bier. Es ist auch nur ganz leicht getreidig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, bei dem die getreidige Süße sich erst im Laufe des Geschmack entfaltet und vor allem im Nachgang durchkommt. Der Hopfen ist eher zurückhaltend. Es ist ein dezent hefig-getreidiges Bier mit einer etwas urigen Hopfennote. Es ist aber insgesamt weder zu süß noch irgendwie anderes ausartend. Manchmal fällt es in leicht belanglose Nuancen zurück, dies ist aber immer nu sehr kurzweilig.

Zum Fazit: Ein solides und süffiges Kellerbier, das wirklich gut läuft. Bisweilen ist es aber etwas dünn im Geschmack. man kann es aber wirklich gut trinken und von mir bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Schlappeseppel Kellerbier

Der Schlappeseppel ist mal wieder verantwortlich für ein Bier das sich meinem Test unterziehen muss. Dieses Mal soll es das Kellerbier sein. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges, ansonsten recht geruchsneutrales Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das wie ich finde zuerst über die hopfige Komponente kommt. Auch im weiteren Trinkverlauf zeichnet sich das Bier durch eine sehr hohe Kohlensäure aus. Es ist auch im Abgang recht herb. Die Hefe ist bei diesem Bier geschmacklich gar nicht so entscheidend wie erwartet.

Zum Fazit: Es wirkt trotz seinem Alkoholgehalt doch einigermaßen schlank. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides, aber kein überragendes Bier.