Veröffentlicht in 4-Sterne

Elch Nix Amore

Erst 2007 gegründet ist die Elch Brauerei im fränkischen Thulsbrunn noch vergleichsweise jung. Dennoch hat sie bereits eine feste Fangemeinde und auch ich werde mit dem Nix Amore getauften Kellerbier nun das nächste Bier nachlegen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen eher nicht wirklich besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein überraschend fruchtig blumiger Geruch gemischt mit Karamell in der Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist das Bier zunächst süßlich, jedoch ist es in Richtung Abgang überraschend hopfig am Gaumen, sogar etwas fruchtig bis floral. Es ist ein würziges Bier, dass die hopfige Komponente ganz klar am Abgang hat. Es ist auch etwas getreidig. Insgesamt ist es ein hopfenbetontes Kellerbier, das auch eine gewisse Fruchtigkeit in Richtung Abgang besitzt, die durchaus zu überzeugen weiß.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein eher würziges, aber deswegen keinesfalls schlechtes Kellerbier. Dennoch kein Kellerpils, da durchaus auch Getreidenoten zu erkennen sind.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Eibauer Zwickl dunkel

Mein nächstes Testbier kommt aus dem sächsischen Teil der Lausitz, der Oberlausitz. Ganz im Südeosten von Sachsen in der Nähe von zwickau liegt das kleine Dörfchen Eibau, das überregional für sein Bier insbesondere seine dunklen Biere bekannt ist. Nachdem ich vor einiger Zeit schon einmal das helle Zwicklbier von dort vorgestellt habe gibt es im folgenden Test nun die dunkle Version davon. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weiß bräunlichen Schaum.

Zu Geruch: Ein süßlichesr Geruch. Es ist röstig, hat aber auch Toffeenoten und etwas Schokolade. Dazu auch noch Lakritze.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, bei dem diese süßliche Note, die mich an Toffee und etwas an Lakritze erinnert im Geschmack besonders durchkommt. Dazu kommen aber auch getreidige Noten die etwas röstig sind. Dieser Laktizegeschmack ist aber klar dominant im Gesamtprofil. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz angenehm zu trinken, die Süße des Malzes wird aber stärker und ist fast schon ein bisschen störend.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides dunkles Bier, das mir aber, je länger mane s trinkt eine Spur zu süß ausfällt.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Hacklberg Zwickl

Aus der drei Flüsse Stadt Passau kommt nun mein nächstes Bier, welches von der Brauerei Hacklberg gebraut wird. Gebraut wird dort auch ein Zwicklbier, welches ich mit diesem Beitrag nun vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen getreidig hefigen Geruch. Leichte Noten von Streuobst gesellen sich dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein würziges Bier mit schönen getreidigen Noten, welche den Geschmack dominieren. Zu einem mittleren Körper gesellt sich eine eher moderat dosierte Kohlensäure. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein vollmundiges und durch die Hefenoten auch erfrischendes Bier mit Noten, die vor allem an Apfel erinnern. Die schöne doch etwas auffälligere Hopfenbittere im Abgang weiß zu überzeugen.

Zum Fazit: Bei dem Bier handelt es sich für mich um ein wirklich gelungenes und süffiges Bier, das von mir die Wertung von 4 Sternen bekommt.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Rhöner Kellerbier

Aus der Thüringer Stadt Kaltennordheim im Mittelgebirge Rhön verkoste ich heute das Kellerbier der Rhönbrauerei Dittmar. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen doch sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht getreidig, hat aber auch einen erstaunlich karamelligen, aber auch leicht säuerlichen Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem sehr hefigen und ausgeprägten karamelligen Geschmack. Es ist im Abgang aber auch etwas säuerlich. Dennoch sorgt etwas Hopfen dafür, dass es leicht würzig wird am Gaumen. Das Bier ist durchaus würzig, jedoch fehlt es dem Bier meiner Meinung an Kohlensäure und das karamellige nimmt gegen Ende doch auch merklich ab.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Das Bier ist würzig hat eine leichte Säure. die Karamellnoten nehmen leider jedoch recht schnell ab. Insgesamt ist es gut trinkbar, meiner Meinung nach gibt es aber noch deutlich bessere Kellerbiere.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Ulmer / Bauhöfer Keller No. 5

In die Ortenau zur Familiebrauerei Bauhöfer führt mich nun mein nächster Biertest. Das ein oder andere Bier von dort hat es bereits zu mir in den Blog geschafft, nun widme ich mich deren naturtrüben Keller No. 5. Die 5 Steht für die Nummer des Lagerkellers in dem dieses Bier reifen darf, nämlich dem Lagerkeller Nummer 5, dem tiefsten und kältesten der der Brauerei zur Verfügung steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch fruchtig aromatischer Geruch der eine leicht zitronige und orangige Note hat und bei dem zudem die Hefenoten mitspielen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das doch relativ unspektakulär ist. Es hat im Abgang hefige Noten, die deutlich in Richtung Mandarine oder Apfelsine gehen. Im Körper ist es schön kräftig und man merkt die 5,4%. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas hopfiger und das Bier dadurch im Abgang auch herber. Insgesamt zeigt sich einger durchaus eher hopfig dominierter Abgang der von einer leichten Malzsüße umspült wird.

Zum Fazit: Ein durchaus leckeres Kellerbier, das eher etwas würziger und hopfiger im Charakter ist. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schwechater Zwickl

Ebenfalls trüb wird es auch im nächsten Biertest, wenngleich das Setting ein komplett anderes ist. Dieses Mal begebe ich mich vor die Tore Wiens zur Schwechater Brauerei, die insbesondere unter Führung der Familie Dreher, mit dem von Anton Dreher entwickelten Lagerbier zu einer der weltweit führenden Brauereien wurde. Heute ist freilich viel vom einstigen Glanz verblasst und die Brauerei nunmehr ein Teil der zu Heineken gehörenden Brauunion. Dennoch hat die Brauerei die letzten Jahre viel dafür getan, weg vom Image der Billig- und Dosenbierbrauerei zu kommen, unter anderem auch mit der Einführung neuer Spezialsorten. So wurde auch mein heutiges Testbier das Zwickl auf den Markt gebracht, welches es zunächst nur in der Gastronomie gab, inzwischen aber auch in der Flasche erhältlich ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hefig, fruchtig mit durchaus auch einem leichten Hauch von Zitrus in der Nase zeigt sich dieses Bier.

Zum Geschmack: Ich habe einen sehr runden ersten Eindruck mit einem hefig hopfigen ersten Geschmack. Es hat eine feine Malznote, durchaus auch etwas Säure und am Gaumen eine nicht zu vernachlässigende Hopfennote. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert und macht das Bier sehr süffig. Positiv ist die durchaus würzig angenehme Hopfenbittere am Gaumen, die auch durchaus noch etwas länger hängen bleibt. Der Malzkörper sorgt mit süßlichen, leicht teigigen Noten dafür, dass man einen vollmundigen und runden Geschmack hat. Insgesamt ist das Bier durch die Kohlensäure sehr lebendig und hat auch eine gegen Ende noch deutlich wahrnehmbare Hopfenbittere am Gaumen. Der hefige Geschmack lässt aber gegen Ende doch stärker nach. Dennoch ist das Bier insgesamt sehr ausgewogen.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Hier handelt es sich um ein wirklich gutes Bier. Eines der besten der Brauunion und in der Gastro vom Fass sicherlich noch besser und frischer. Von mir gibt es dafür 4 Sterne, da es wirklich erfrischt, sehr gut ausbalanciert ist und dennoch eine gewisse Geschmackstiefe besitzt.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Herrmann Kellerbier

Im nächsten Biertest stelle ich wieder eine kleine fränkische Landbrauerei vor, von der ich bisher noch gar kein Bier hier im Blog hatte. Das mag zum einen daran liegen, dass die Brauerei doch recht klein ist und zum anderen auch ganzjährig nur 3 verschiedene Sorten anbietet. Die Rede ist von der Brauerei Herrmann aus Ampferbach im Kreis Bamberg. Gebraut wird hier schon seit 1753, allerdings erst seit 1961 unter dem Namen Herrmann. Zuvor hieß die Brauerei Schiller und änderte den Namen erst durch die Einheirat von Erwin Herrmann. Zur Brauerei gehört auch ein Felsenkeller, in welchem das Bier lagern und reifen darf und im Sommer frisch gezapft ausgeschenkt wird. Eines der drei Biere die dort genossen werden können ist das hauseigene Kellerbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt und welches ich im folgenden Beitrag nun vorstellen werde.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfabrnes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr keksiges Aroma, getreidges Aroma, das mich etwas an Cerealien erinnert. Eine leichte Fruchtigkeit lässt sich zudem ausmachen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass zunächst doch einen etwas süßlichen Charakter hat, jedoch absolut nicht zu süß wirkt. Denn es ist auch ein Bier, dass einen würzigen Charakter hat, sodass man den Hopfen hier am Gaumen durchaus wahrnimmt, welcher dann auch für eine schöne Balance sorgt. Die Kohlensäure prickelt sehr schön und macht das Ganze süffig. Im Abgang kommt auch eine leicht karamellige Nuance durch. Es ist insgesamt ein sehr würziges hopfiges Kellerbier, was ihm so einen richtig rustikal-urigen Charakter verleiht. Manchmal ist das Mundgefühl vor allem im Nachgang etwas zu teigig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein fränkisches Keller/Landbier wie man es sich vorstellt. Urig, würzig mit ganz eigenem Charakter. Ein Bier mit Ecken und Kanten.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Autenrieder Schlossbräu Kellerbier

In meinem nächsten Biertest widme ich mich wieder einem der Schlossbräubiere der Autenrieder Schlossbrauerei. Lagerkellerfrisch, direkt aus dem Tank präsentiert sich bei mir nun deren Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig hefiges Aroma mit keksigen und Zitrusnoten, leichtem Karamell udn etwas Streuobst.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das mich vor allem durch eine schöne Fruchgtigkeit überzeugt. Es hat schönen Zitrusnoten, die dann mit ordentlich Mandarine und etwas Orange daherkommen. Im Abgang kommt dann auch etwas hefiges durch, das für eine leichte Karamellnote sorgt. Man hat ein Bier das durchaus schmackhaft ist, jedoch hat es nicht mehr die Frische und Fruchtigkeit wie zu Beginn. Man schmeckt den malzkörper und das Bier hat im Abgang auch eine leichte Säure und erinnert etwas an Äpfel und Birnen.

Zum Fazit: Ein durchaus recht passables Kellerbier, das von mir eine Wertung von 4 Sternen bekommt. Leider lässt der Geschmack gegen Ende etwas nach.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Riedl Zoigl

Von der Brauerei Riedl, die seit Herbst 2024 leider nicht mehr produziert habe ich noch einen Test von deren Zoigl Bier in meinem Archiv entdeckt, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Der Alkoholgehalt, des für die Oberpfalz typischen Bieres lag bei 4,5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr getreidig, geht aber doch eher in eine brotige, schrotige Richtung.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein durchaus würziges Bier, dass ich im ersten Eindruck aber auch ein wenig nichtssagend finde. Das Bier wirkt sehr süffig und hat auch eine gewisse Würze. Die Kohlensäure ist hier hier sehr gut dosiert. Im Abgang ist es auch ei wenig karamellig. Im Körper hingegen gestaltet sich das Bier eher leicht.

Zum Fazit: Ein solides, nicht zu starkes Alltagsbier. Es schmeckt ist süffig, hebt sich aber nicht so recht aus der Masse, der guten aber nicht herausragenden unfiltrierten Biere ab. Daher gibt es von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Viechtacher Wilder Wald

Die Viechtacher Brauerei ist inzwischen nach einer Insolvenz leider Geschichte, die Viechtacher Biere sind es aber zum Glück noch nicht und werden inzwischen von der Brauerei Hofmark gebraut. Ein Besonderheit ist hierbei ein Bier Names „Wilder Wald“. Dieses Bier entstammt einer Kooperation mit dem weltweit sehr geschätzten deutschen Hopfenhändler BarthHaas, der hierfür die besonderen Aromahopfen ausgesucht hat. Insgesamt ist das Bier eine Hommage an die Heimatregion der Viechtacher Brauerei, nämlich den Bayerischen Wald und soll dementsprechend auch geschmacklich einen „Waldcharakter“ vermitteln. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr zitrusartiger Geruch mit auch ordentlich Orange oder Mandarine in der Nase.Aber auch etwas Waldbeere und leichte Kräuter rieche ich

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier mit bitterfruchtiger Note, welche vor allem durch einen schönes Zitrus-Orangenaroma am Gaumen im Nachgang überzeugt. Dies bleibt aber auch im Mundraum bestehen. Darüber hinaus ist das Bier sehr spritzig und prickelt speziell im Antrunk sehr. Die sehr dominante Orangen-Zitrusnote die von bitteren Noten an Gaumen und Zunge begleitet wird, dominiert den Geschmack sehr bis in den Abgang. Dies macht das Bier auch insgesamt sehr erfrischend. Der malzkröper ist durchaus präsent udn verabschiedet sich mit einer leichte Karamellnote im Abgang. Neben Zitrus hat man auch leichte Kräuter und auch etwas Holziges im Geschmack.

Zum Fazit: Was hier wirklich nach Wald schmecken soll, wissen ich und mein Gaumen jetzt nicht so richtig. Was aber feststeht das es sich um ein leckeres und süffiges Stöffchen handelt mit wirklich sehr schöner Zitrusnote und ordentlich Hopfenbittere. Dennoch gibt das Bier auch dem Malz etwas Raum zur Entfaltung. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.