Veröffentlicht in 5-Sterne

Autenrieder Schlossbräu Original

Neben seiner normalen Produktlinie hat die Schlossbrauerei aus Autenried auch die Schlossbräu Biere im Sortiment. Hinter diesem steckt ein Team von jungen, kreativen Brauern, die sich hier handwerklich mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen, etwas abseits des Mainstreamgeschmacks austoben wollen. Ich widme mich heute dem Schlossbräu Original, einem kräftigen Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klares goledenes Bier. Es hat einen schönen weissen schaum.

Zum Geruch: Fruchtig, süß, getreidg. Es hat ein wenig einen kernigen Einschlag. Dazu kommt ein leichter Zitrusgeruch.

Zum Geschmack: Ein wirklich im ersten Eindruck recht abwchslungsreiches Bier, da es sowohl fruchtige als auch leicht getreidige Aromen verbindet. Man schemckt deutlich den Aromahopfen heraus, der in diesem Bier verwendet wurde. Vor allem im Abgang kommen bei diesem Bier, leicht fruchtige nach Zitrus und Mandarine schmeckende Aromen durch. Man hat etwas Honignoten. Der Köprer ist kräftig und natürlich ist auch das Malzaroma sehr präsent.

Zum Fazit: Ein überzeugendes, etwas anderes Exportbier. Ich gebe dem Bier hier die Topwertung von 5 Sternen, da es ein Bier ist, das nicht nur malzig schmeckt, sondern auch fruchtige Noten sehr gut ins Gesamtboquet einbidet. Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Hofmark Zwickl

Es gibt tatsächlich immer wieder Brauereien von denen ich bisher noch kein Bier hatte. So ist das auch bei meinem heutigen Bier der Fall. Es handelt sich hierbei um die Brauerei Hofmark aus Loifling im bayerischen Wald. Die familiengeführte Brauerei kann auf eine stolze Brautradition von über 400 Jahren zurückblicken, genauer gesagt seit 1590. Ich werde heute aus dem Sortiment das Braumeister Zwickl verkosten. Das auf einen Alkoholgehalt von 5,1% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtig-hefiges Aroma. Man hat Zitrusnoten, aber auch etwas von Plätzchenteig. Dazu ist es etwas keksig

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem sogar noch leicht herben Aroma, das auch etwas florale Noten hat. Die Kohlensäure prickelt etwas und man hat einen doch leicht herben Nachgang, der von etwas keksigem flankiert wir. Die Kohlensöure prickelt osgar sehr und kratz auch etwas im Abgang. Dennoch wirkt das Bier auf mich sehr erfrischend. Der Nachgang ist nur dezent fruchtig, etwas getreidig, aber auch eine ordentliche Portion nichtssagend. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier mit hefig kesigen Noten, die dann auch mehr bestand haben und besser durhckommen, wenn die Hefe nicht mehr so extrem ist. Überzeugend ist für mich vor allem auch die leichte Zitrusaromatik.

Zum Fazit: Ein solides Zwickl, welches sich die Waage hält. Es hat etwas zu viel Kohlensäure, aber dafür auch eine feine Zitrusaromatik. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Evora Export

Die Bierotheken, haben sich inzwischen in vielen deutschen Großstädten als Fachmärkte für besondere Biere etabliert. Je nach Standort haben sie auch ein spezielles Hausbier. Im Falle der Bierothek Fürth ist es mein heutiges Testbier, das Evora Export. Der Name kommt von einer alten Fürther Brauerei, Evora und Meyer, die aber bereits im Jahre 1941 ihren Braubetrieb eingestellt hat und an die sich wohl nur absolut alteingesessen Fürther Bierkenner erinnern werden. Der Alkoholgehalt dieses dem Original nachempfundenen Exportbieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein leicht trübes dunkelgoldenes Bier. Es hat eine ca. 2 cm breite Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein sehr malziger bis brotiger Geruch. Es riecht noch sehr gerstig und urgetreidig sowie zudem leicht erdig.

Zum Geschmack: Ein erfrischendes Bier. mit einer sehr würzigen Hopfennote die auffällt. Es erinnert fast schon an ein Pils. wenn da nicht der kräftige Malzkörper wäre. Im Antrunk prickelt es und geht dann nahtlos in einen herb hopfigen Geschmack über. Unterstützt wird diese von einer grobgetreidigen Malznote, die überhaupt nicht süßlich ist, sondern sehr urig gorbkernig. bisweilen ist es etwas metallisch.

Zum Fazit: Ich finde es ein würziges und durchaus sehr abwechslungsreiches Bier. Man hat viele verschiedene Nuancen und ich bin bereit dem Bier dafür 4 Sterne zu geben.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Fiedler Bock

Auch nach der Weihnachtszeit kann man getrost noch Bockbiere trinken, gibt es doch auch Brauereien, die das ganze Jahr über solch köstliche Biere anbieten. Eine davon ist die Brauerei Fiedler aus dem Erzgebirge. Als eine der wenigen Brauerei überlebte sie die Verstaatlichungswelle der DDR und blieb bis heute in Besitz der Familie Fiedler, die sich für die Qualität der Biere verantwortlich zeigt. Der Bock kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,1%.

Zur Optik: Ein schwarzes bis röstbraunes Bier. Es ist klar filtriert. Der Schaum ist ein wenig verflogen für einen Bock aber ok.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma, mit einer Lakritz bzw. mit Toffeenote. Dominant ist aber das röstige Aroma.

Zum Geschmack: Ein süßliches Aroma das man im Antrunk hat, jedoch ist sind es generell sehr sehr röstige Aromen. Der Alkohol kommt gar nicht durch und man hat teilweise im Abgang sogar ein wenig ein Aroma das fast schon wässrig wird bzw. mehr Geschmack vertragen kann. Auch im weiteren Trinkverlauf halte ich es für ein eher sehr gefälliges Bockbier, bei dem aber das letzte stück Aroma fehlt. Bisweilen macht sich gegen Ende dann auch eine gewisse zuckrige Süße breit die ein wenig unangenehm ist. Lakritznoten sidn jedoch auch in Hülle udn Fülle vorhanden und machen den Geschmack etwas abwechslungsreichen, können die süße aber nicht überdecken.

Zum Fazit: Ein röstig süßlicher Bock, der mir aber fast schon ein wenig zuckrig vorkommt. Der Trinkgenuss ist in manchen Bereichen auch doch eher zäh. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Landwehr Bräu Toppler Pils

Ich habe noch so viele Biertests von Bieren aus Franken, das ich beinahe jeden Tag 2 veröffentlichen könnte und noch lange nicht am Ende wäre, da ich bei weitem noch nicht alle Biere getrunken haben, die in dieser herrlichen Bierregion gebraut werden. Heute gibt es das Toppler Pils, ein Bier der Landwehrbäu, welches nach Heinrich Topller, benannt ist. Dieser war im Spätmittelalter Bürgermeister der freien Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber, in welcher sich die Landwehr Bräu befindet. Im übrigen soll er ein früherer Eigner des Anwesens gewesen sein, auf welchem sich die Brauerei heute befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Den Schaum sucht man leider vergeblich.

Zum Geruch: Hopfig und fruchtig ist es im Geruch.

Zum Geschmack: Ein deznet herber erster Geschmackseindruck der auf der Zunge bleibt. Drumherum ist ein leicht süßlicher aber dezenter Malzkörper. Ich schmecke eine leicht Traubennote. Insgesamt ist es ein sehr schlankes und doch auch mildes Pils. Auf der anderen Seite ist es dafür eher etwas im aromatischen Bereich zuhause, mit leicht grasigen Noten. Jedoch ist es phasenweise auch ein wenig dünn.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von soliden 3 Sternen. Nichts besonderes, aber man kann es gut trinken. Die leicht grasigen Noten bewahren das Bier, vor der fast völligen Geschmacksneutralität.

Veröffentlicht in Allgemein

Zipfer Urtyp

Für den heutigen Biertest habe ich mit dem Zipfer Urtyp einen richtigen Österreichischen Klassiker. Im Gegensatz zum normalen Märzen aus Zipf geht dieses Bier mit seinem Alkoholgehalt von 5,4% schon eher in die Richtung dessen, was man in Deutschland unter einem Märzen versteht, pendelt sich aber eher in Richtung eines Exports ein.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidig süßlich und nicht zu sehr brotig in der Geruchs Note. Eine gewisse Süße ist vorhanden.

Zum Geschmack: Auch hier kommt die eher malzige Note durch, doch eher mit gewissen, leicht süßlichen Noten. Es hat im Abgang leicht herbe Töne, die aber nur ganz marginal sind. Insgesamt ist es ein doch sehr süffiges Bier, was doch recht vollmundig daher kommt. Es hat am Gaumen eine gewisse Malzsüße. Grundsätzlich ist es geschmacklich aber zurückhaltend, ohne das sich hier ein spezielles Aroma in den Vordergrund stellen würde.

Zum Fazit: Eine klassische, recht schnörkellose Halbe ohne besondere Ansätze. Es ist recht süffig und hat auch keine Fehlaromen oder ähnliches. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Ulmer Hexen Sud

Biere speziell für die Fasnet, auch das gibt es mittlerweile. So eines habe ich mit dem Hexen Sud der Ulmer Brauerei Bauhöfer nun vor mir stehen. Pünktlich zum 11.11 eines jeden Jahres wird dieses Bier eingebraut, sodass es rechtzeitig fertig wird um ab Januar die durstigen Kehlen der vielen tausend Narren hinunterzulaufen. Der Alkoholgehalt dieses untergärigen Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiger, hefig-zitrusartiger Geruch.

Zum Geschmack: Ein bitter hefiges Aroma. Man hat diese feinen karamelligen und Zitrusnoten gepaart mit ein wenig Hopfen. Das Mundgefühl ist sehr fein und weich. Ganz leicht herbe Noten hat man zusätzlich noch am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit durchaus fruchtigen Noten, die an grünen Apfel erinnern und im Großen und Ganzen dominant sind. Die bittere lässt nach und das mundegfühl ist insgesamt dominiert durch eben jene erwähnte Apfelnote, die sich insebesondere im Nachgang voll und ganz ausprägt. Im Antrunk bleibt es bis zum Schluss einigermaßen spritzig, wobei die Kohlensäure nach dem Antrunk abrupt verschwindet und Platz für die fruchtigen Noten aus Apfel und Zitrus lässt.

Zum Fazit: Ein wie ich finde gutes Bier, das sehr schön zur närrischen Zeit passt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein unkompliziertes Bier mit Fruchtaromatik und dennoch auch etwas herben Hopfennoten.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Bosch Pils

Aus NRW von der Brauerei Bosch stammt mein nächstes Bier. Das Bad Laaspher Unternehmen zeichnet sich verantwortlich für das Pils, welches ich heute verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bitter hopfiges Aroma mit getreidigen Noten. Eher hat es sogar noch süßliche Noten.

Zum Geschmack: Ein Mix aus hopfigen und süßlichen Noten mit einem getreidigen Einfluss. Es hat etwas obstiges, ist mir aber für ein Pils irgendwie etwas zu süß. Durchaus mit einer hopfigen Note bis zum Abgang, ist es dann ist es aber schon ein wenig zu süß. Die Kohlensäure ist ok. Auch im weiteren Trinkverlauf ein eher unrundes Pils, welches einfach zu süßlich ist. Die bleibt leider so und auch gegen Ende ist es mir vom Gesamteindruck immer noch zu süßlich. Die Hopfen und Getreidenoten wirken nicht so genau aufeinander abgestimmt. Mir ist dieses Bier einfach nicht pilsig genug da der Hopfen weder wirklich aromatisch ist noch knackig bittere Nuancen anbietet.

Zum Fazit: Eigentlich fand ich die Biere der Brauerei Bosch bisher immer recht gut, jedoch hat mich das Pils überhaupt nicht abgeholt. Mit ist es einfach zu süßlich und nicht hopfig genug. Hierfür kann ich dann leider auch nur 2 Sterne geben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Göller Rauchbier

Ein klassisch fränkisches Rauchbier habe ich heute im Test. Dieses mal von der Brauerei Göller aus Zeil am Main. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma mit rauchigen Noten die an Speck oder Schinken erinnern. Etwas holziges kommt noch dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein nur dezent rauchiges Bier, das aber ein cremiges Mundgefühl hat. Es ist etwas brotig am Gaumen. Dazu ist es erstaunlich kernig und leicht herb und der Rauchgeschmack kommt eigentlich gar nicht richtig zur Geltung bzw. hält sich sehr bedeckt. Der Nachgang hat etwas mineralisches. Irgendwie kommt im ganzen Bier die rauchige Note nur leicht durch. Auf der einen Seite ist das durchaus angehen, jemandem wie mir der sich geschmacklich an Rauchbieren durchaus auch erfreuen kann, fehlt hier aber auch etwas.

Zum Fazit: Für Einstiger ins Thema Rauchbier, oder solche die den intensiven rauchig-holzigen Geschmack nicht so sehr schätzen halte ich das Bier durchaus für Empfehlenswert. Für die hartgesottenen Rauchbierfans, die sich an den speziellen Aromen eines Rauchbieres erfreuen ist dieses Bier eher nichts. Ich versuche einen Mittelweg zu finden und gebe hier diplomatische 3 Sterne. Auch da es an sich eigentlich kein schlechtes Bier ist.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Riegele würziges Export

Für meinen nächsten Beitrag geht es nach Augsburg oder Augschburg wie die Einheimischen zu sagen pflegen. Aus dem umfassenden Sortiment der Brauerei Riegele gibt es daher nun das würzige Export, eine klassische Halbe wie man in meiner Heimat sagen würde. Mit einem Alkoholgehalt von 5,5% hat es dazu auch ordentlich Wumms.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit ein bisschen brotigen Noten. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack. Im Antrunk hat man ein schönes pricklendes Getreidearoma, aber nicht besoners viel Geschmacksnuancen. Es ist wie der Name vermuten lässt sehr würzig, jedoch fehlt mir hier eine echt Geschmacksexplosion. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man immer wieder, leichte süßggetreidige Noten, jedoch ist es etwas zu süßlich und mir fehlt ein wenig brotige und kräftige Noten. Es wirkt trotz der weniger intensiven Geschmacks nicht wässrig, sondern schon kräftig im Körper. Es wirkt gegen Ende aber etwas unrund.

Zum Fazit: Normalerweise sind die Biere der Brauerei Riegele ein wirklicher Hochgenuss, jedoch überzeugt mich das Export nicht so ganz. Man kann es aber wirklich trinken und es als schlecht zu bezeichnen wäre wirklich vermessen. Ich hatte jedoch einfach etwas mehr Geschmacksexplosion erwatet. Ich gebe 3 Sterne.