Eines der ersten Opfer der Coronapandemie war die Wernecker Brauerei, die ihren Betrieb auf Grund der damals noch nicht abzusehenden Lage und allgemein schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen im Jahre 2020 nach über 400 Jahren einstellte. Bei der unterfränkischen Brauerei wurden damals sowohl Bier mit dem Markennamen Frankonia, als auch ein Kellerbier namens Laurentius hergestellt, was nun die Verbindung zu meinem folgenden Testbier herstellt, denn die Kauzen Bräu aus Ochsenfurt übernahm damals sowohl die Markenrechte, als auch die Rezepturen von der Wernecker Brauerei. Bis heute wird das bier nun dort gebraut und von mir hier vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.
Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.
Zum Geruch: Ich habe ein Bier, das geruchstechnisch eher neutral ist und nicht so recht viel aussagt. Leicht hefige und karamellige Noten kommen in die Nase.
Zum Geschmack: Ich habe einen Geschmack der würzig bis rudimentär ist. Es ist etwas karamellig im Abgang und diese Note breitet sich auch angenehm im Mundraum aus. Ab und an wirkt es aber etwas teigig. Es ist etwas würzig am Gaumen und auch der Nachgang bleibt dann durchaus würzig. Insgesamt finde ich es aber dennoch ein wenig mild.
Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine solide 3. man kann es gut trinken, aber wirklich etwas besonderes ist es nicht. Es neigt dazu, schon etwas zu mild zu sein.