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Binkert Amber Spezial

Als nächstes testbier reiht sich das Amber Spezial vom Brauhaus Binkert ein, das einen Alkoholgehalt von 5,9% hat.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum, der aber schnell wieder verschwindet.

Zum Geruch: Ein fruchtig würziger Geruch. Es hat etwas das sehr in Richtung Mandarine geht. Dazu leicht brotige Nuancen und Karamell.

Zum Geschmack: Das Bier ist etwas bitter und hat einen leicht fruchtigen Abgang. Dazu ist es aber auch harzig bis kräutrig in seiner Hopfung. Es ist hopfig würzig und hat Anflüge, die in die Richtung Mandarine oder Orange gehen. Dazu ist es wirklich gut harzig und auch lange im Nachgang präsent. Auch Karemellnoten und etwas Nuss ergänzen den Geschmack.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich mehr als solides und süffiges Bier, das auch einen leckeren und abwechslungsreichen, etwas anderen Geschmack hat. Geschmacklich in der Richtung klassischer englischer Alebiere.

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Pillmeier Weizen

Das es in Bayern nicht nur alteingesessene Traditionsbrauereien gibt, sondern sich auch junge Menschen mit einer eigenen Brauerei in einem inzwischen recht schwierigen Markt in die Selbstständigkeit wagen zeigt nun mein nächster Biertest. Dort stelle ich das Weizenbier der erst 2018 gegründeten Pillmeier Bräu aus Langquaid vor. Gegründet wurde die Brauerei von Armin und Karin Pillmeier, die die Brauerei auf ihrem eigenen Hof einrichteten und sich damit einen lange gehegten Traum erfüllten. Wie erwähnt widme ich mich heute dem Weizen, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier, mit einem doch eher hefigen, getreidigen, etwas bananigen Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr kräftig im Körper und hat einen etwas hefigen Abgang. Man schmeckt eine leichte Banane. Mir fällt beim Bier vor allem seine durchaus hohe Kohlensäurekonzentration auf, sodass es auf mich einen sehr spritzigen Eindruck macht. Das Bier zeichnet sich durchaus auch durch eine gewisse Würze am Gaumen aus, die auch etwas nachhängt. Dazu hat man aber auch etwas hefige Noten, die ich aber als etwas zu viel empfinde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Bewertung von 3 Sternen. Ein solides Weizen, dass mir geschmacklich aber zu hefig ist.

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Kapplerbräu Export hell

Eine der beiden Brauereien aus dem bayerischen Altomünster ist Kapplerbräu. Deren beliebtestes Bier ist das Export Hell, das 2012 sogar Gold beim European Beer Star Award erlangte. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, brotig ist der Duft in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr erfrischendes Bier mit einem kräftigen, leicht süßlichen Malzkörper. Das Bier ist sehr süffig und hat einen etwas würzigen Abgang. Süßliche Getreidenoten, die auch im Nachgang im Mund bleiben überwiegen hier aber. Das Bier hat einen schönen runden Gesamteindruck mit schöner Malzaromatik, die bis in den Abgang bestehen bleibt und das Bier sehr gut abrundet. Hopfen ist nur leicht vorhanden.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Exportbier, das den Gold Award zu Recht gewonnen hat. Ich habe nicht viel auszusetzen und daher bekommt das Bier von mir eine Wertung von 5 Sternen.

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Ziegler Kellerbier

Für den nächsten Biertest begebe ich mich nun wieder ins größte Hopfenbaugebiet der Welt, in die Hallertau. Von der in Mainburg ansässigen Brauerei Ziegler soll es im nächsten Biertest nun deren Kellerbier sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein nur leicht trübes Bier mit einem durchaus sehr überzeugenden weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidges, aber auch etwas muffig riechendes Bier mit getreidig süßlicher Note.

Zum Geschmack: Das Bier ist im ersten Eindruck sehr würzig und rezent. Die Kohlensäure prickelt vor allem im Antrunk ganz gut. Im Nachgang lässt sie leider ein klein wenig nach. Dazu hat das Bier einen leicht säuerlichen Eindruck. Das Bier prickelt sehr schön und hat auch durchaus ein hopfigen Abgang mit leichter Zitrusnote. Ich finde es aber etwas zu bitter.

Zum Fazit: Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich würziges und süffiges Kellerbier, das mir eine Spur zu hopfig ist.

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Sternenfeld Helles

Jeder, der schon einmal dort war, oder zumindest daran vorbeigefahren ist, wird mir zustimmen, dass die Bergstraße ein wirklich schöner Flecken Erde ist. Die bergige Region zwischen Darmstadt und Heidelberg ist vor allem für ihre imposanten Burgen und malerischen kleinen Städte wie Weinheim oder Heppenheim bekannt. Kulinarisch ist die Region vor allem vom Weinbau geprägt, da das meist doch recht warme Klima optimale Anbauvoraussetzungen bietet. Dadurch findet man in der Region aber durchaus auch andere mediterrane Pflanzen wie Oliven oder Mandeln. Aber Bier? Dafür ist die Region nun wahrlich nicht bekannt und so findet sich abgesehen von Darmstadt und Heidelberg auch keine größere Brauerei in dieser Region. Eine Bensheimer Familie möchte diesen Zustand aber ändern und hat deshalb im Jahre 2020 das Sternenfeld Helle auf den Markt gebracht. Über eine eigene Brauerei verfügt man aber noch nicht und so lässt man das Bier im Auftrag bei einer nicht näher genannten Traditionsbrauerei in der Oberpfalz brauen. Dennoch möchte man mit dem Bier den Menschen vor Ort eine regionale Alternative zu den Bieren von Außerhalb bieten und vermarktet das Bier daher bewusst regional. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ich habe ein trübes, leicht bernstein schimmerndes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein keksig getreidiges Aroma, dass sich in der Nase breit macht.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches im ersten Eindruck wirklich sehr erfrischend ist und sich dann langsam im Mundraum ausbreitet. In Richtung Abgang sind es aber auch etwas keksige und wie ich finde irgendwie karamellige Noten die hinzukommen. Es ist aber auch ein sehr würziges Helles und für mich etwas zu keksig. Insgesamt zeichnet sich das Bier würzig und vollmundig, aber auch teilweise etwas zu mild. Die Kohlensäure ist ganz gut getroffen und verleiht die nötige Spritzigkeit.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein leckeres Bier mit rundem Geschmack, aber etwas zu mild und teilweise einem etwas unangenehmen keksigen-teigigen Malzgeschmack im Nachgang.

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Staudenbräu Stauden Hell

Das Dorf Walkertshofen im schwäbischen Teil des Freistaat Bayern ist die Heimat der Brauerei der Familie Schorer besser bekannt als Staudenbräu. Aus ihrem Sortiment habe ich heute nun ein Helles, dass auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich brotiger Geruch mit einem durchaus ordentlich teigigen Anflug in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Körper eher schlank bis dünn ist, aber geschmacklich noch nicht sehr ausgeprägt. Es hat eine etwas würzige Note am Gaumen. Gar nicht überzeugend ist so ein etwas keksiger bis schwefelig wirkender Malzgeschmack. Der Hopfen ist präsent und für meinen Geschmack ist es für ein Helles fast schon ein wenig zu bitter. Insgesamt wirkt das alles einfach nicht ganz ausbalanciert udn gegen Ende hat es dann für mich sogar etwas zu wenig Malz und auch Kohlensäure.

Zum Fazit: Insgesamt wirkt das Bier noch ein wenig unausgereift und nicht richtig ausbalanciert. Von mir gibt es dafür dann auch nur 2 Sterne.

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Ceres Unfiltered

Für den nächsten Biertest habe ich nun wieder etwas dänisches, nämlich das Ceres Unfiltered. Es hat handelt sich hierbei um stärkeres Lager mit Aromahopfen, auch India Pale Lager genannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma, dass etwas an Pfirsich und Orange erinnert. Auch etwas Mandarine ist dabei.

Zum Geschmack: Es ist auch hier ein würziges Bier, das eine überraschend an Orange oder Mandarine angelehntes Aroma hat. Es hat im Abgang gut bittere Noten des Hopfens, die durchaus auch recht knackig sind. Dazu kommt ein Grundbouquet an Orange und Grapefruit ins Mundgefühl. Es zudem ein sehr lebendiges Bier und hat einen kräftigen Körper. Aber auch den Alkohol schemckt man etwas.

Zum Fazit: Ein überraschend fruchtiges Bier. Es ist zudem aber schon auch alkoholisch und mächtig im Körper aber nicht zu kräftig. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Adler Stettfelder Hell

Ins fränkische Stettfeld zur Brauerei Adler führt mich nun mein nächster Biertest. Einige Biere von dort habe ich schon vorgestellt, im folgenden Test dreht es sich nun um das Helle. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht süßmalzig, auch etwas kräutrig.

Zum Geschmack: Das Bier ist im Körper schlank und hat einen feines, süßmalziges fast schon etwas kekesiges Geschmacksprofil, dass sich auch im Abgang am Gaumen festsetzt. Die Kohlensäure dürfte gerne noch etwas lebendiger sein. Im Abgang ist es süß, fast schon ein wenig zu süß, aber es hält sich noch in Grenzen, da durchaus auch eine gewisse Hopfenwürze vorhanden ist. Es hat aber nicht unbedingt die typische Süße, wie bei anderen Hellen da die Honignote fehlt.

Zum Fazit: Ein würzig süßes, keinesfalls mildes Helles. Es hat am Anfang einen gewissen trinkwiderstand, wenn es sich aber noch ein paar Schluken einpendelt hat man ein durchaus leckeres und süffiges Bier. Lediglich die Kohlensäure ist mir zu wenig. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Gruibinger Brunnenbier

Das wohl bekannteste Bier der Lammbrauerei Hilsenbeck aus Gruibingen, das Brunnenbier, werde ich im nun folgenden Test vorstellen. Seinen Namen hat es vom Gruibinger Dorfbrunnen, der eigens zu Einweihung des sanierten Maierhofes so umgebaut worden war, das nicht Wasser, sondern eben jenes Bier aus ihm floss. Zur Freude der Anwesenden natürlich als Freibier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelgoldenes bis oranges Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr getreidige und brotige Noten bestimmen den Duft. Etwas reicht man auch die Hefe und es zeigen sich leichte Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein brotiger Geschmack mit leichten karamelligen bis teigigen Einflüssen der Hefe. Die Rezenz ist doch recht gut und passt zum Bier. Durchaus bitter-würzige Hopfennoten runden das Bier ab. Dadurch entsteht auch ein leicht trockener Nachgang. Der Körper ist eher schlank. Man hat ein durchaus süffiges Bier mit würzigem, leicht hefigem Abgang und einer feinen süßlichen Note. Der Hopfen hat durchaus auch etwas florales wie ich finde. Die Kohlensäure passt ganz gut und macht das Bier süffig, jedoch nimmt sie gerade gegen Ende wie ich finde etwas zu stark ab.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem ich fast schon in die Richtung Kellerpils gehen würde. Es ist würzig und auch süffig, jedoch bin ich mir nicht sicher wie gut mehrere Exemplare des Bieres dem Körper bekommen. Von mir gibt es 4 Sterne, wobei ich sagen muss, dass der Geschmack des Bieres in meiner Wahrnehmung in den letzten Jahren durchaus auch etwas schwankend ist, was vermutlich mit der Bügelflasche zusammenhängt.

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Gutsherrn Pils

Das Gutsherren Pils, welches früher von der Allersheimer Brauerei und heute in Westheim gebraut wird, ist nun mein folgendes Testbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht nur leicht teigig sonst rieche ich nichts.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das irgendwie nach nicht besonders viel schmeckt. Es ist leicht herb am Gaumen, aber vor allem schmeckt das Bier irgendwie pappig und überzeugt mich gar nicht. Es hat einen komischen Nachgang, der irgendwie etwas pappig wirkt. Herbe Hopfennoten schmecke ich überhaupt gar nicht. Eeher geht der geschmack in Richtung metall bzw. Extrakt.

Zum Fazit: Dieses Bier schmeckt gar nich und überzeugt mich daher auch wirklich nicht. Daher gibt es von mir dafür auch nur 1 Sterne. Es wirkt unausgewogen udn künstlich.