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Eschenbacher Frankentrunk

Der Frankentrunk der Eschenbacher Privatbrauerei, die sich seit 2018 in der Hand von Arcobräu aus Niederbayern befindet, hat es mir in meinem nun nächsten Biertest angetan. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht röstog süßliche Noten. Etwas nussiges, dass eventuell auch etwas an Kastanie erinnert gesellt sich hinzu.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Abgang ein etwas schokoladiges, leicht cremiges Aroma hat. Im Abgang prickelt das Bier mit einer ordentlichen Portion Kohlensäure. Röstaromen oder ähnliches kommen aber nur ganz vereinzelt vor. Ich finde es nur im Abgang ein klein wenig bitter, auch alkoholisch und dann aber auch würzig mit einem leicht trockenen Nachgang, der im Mundraum bleibt. Dann kommt auch etwas das Aroma des dunklen Bieres durch udn es zeigen sich leichte Röstnoten.

Zum Fazit: Etwas lieblos dieses Bier. Im Vergleich zu anderen Bieren aus Franken ist es etwas langweilig. Auch wirkt es etwas unausgewogen und ist mir ein Tick zu alkoholisch. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Bielefelder Abendrot

Bielefeld, ob es diese Stadt nun gibt oder nicht, ist nun wahrlich nicht als Bierstadt bekannt. Obwohl in Bielefeld schon seit Jahrzehnten nicht mehr gebraut wurde, hat mit Dr. Oetker der Mutterkonzern von Deutschlands größter Brauereigruppe, der Radeberger Gruppe, hier seinen Sitz. Diese sprichwörtlich lange Durststrecke fand nun glücklicherweise im Jahr 2016 mit der Gründung der Bielefelder Braumanfaktur durch Mike Cacic ihr Ende. Zunächst noch als Gypsy Brauer in der Schlossbrauerei Rheder und der Westheimer Brauerei unterwegs, hat er seit 2022 auch eine eigene Brauerei auf dem Gelände der ehemaligen Möllerwerke im Stadtteil Brackwede. Vorrangig eher klassische Bierstile finde sich im Sortiment, wie Helles und Pils. Mit dem Bielefelder Abendrot, meinem heutigen Testbier finde sich aber auch ein Dunkles bzw. Rotbier im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rostbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum und auffällig schwimmende Hefeteilchen.

Zum Geruch: Ein karamelliges, röstig angehauchter Geruch. Dazu habe ich eine leicht beerige Nuance.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, dass im Antrunk noch zurückhaltend ist, aber dann in Richtung Abgang seinen vollen Geschmack ausbreitet. Zunächst noch etwas röstig, bringt es dann eine sehr feine beerig süßliche Aromatik mit. Es zeichnet ein wunderbares Wechselspiel zwischen diesem süßlichen nussig-karamelligen und einer immer wieder dazwischen kommenden herb röstigen Note, die dem Bier eine gewisse Würze verleiht. Im Nachgang dominiert aber dieses nussig karamellige, das je länger es im Mund durchaus auch süßer wird. Leitgeschmack ist aber diese wunderbaren Karamellnoten.

Zum Fazit: Ein wirklich sensationelles Bier. Eines der besten Rotbiere die ich bisher hatte. Vor allem dieses sehr gut ausbalancierte Wechselspiel zwischen Karamell und Röstnoten überzeugt mich wirklich. Von mir gibt es daher die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Antoniter Bayerisch hell

Egal ob Augustiner, Franziskaner oder auch Paulaner. Viel bekannte Biermarken in Deutschland haben ihren Namen von einem Mönchsorden. Dies ist oft der Tatsache geschuldet, dass viele Brauereien ihren Ursprung in einem Kloster hatten, denn im frühen Mittelalter waren es oft die Mönche in den Klöstern, die sich der Braukunst verschrieben hatten. Aus vielen dieser Klosterbrauereien wurden jedoch im Laufe der Jahrhunderte kommerzielle Bürgerliche Brauereien und so blieb oft nur der Name, der noch an den Ursprung der Brauerei erinnert. Somit steht heute hinter keiner der bekannten Biermarken mit Bezug zu einem Mönchsorden noch ein richtiges Kloster, sondern sie alle sind inzwischen kommerzieller Natur und teilweise Teil globaler Großkonzerne. Auch mein nächstes Testbier ist so ein Fall, denn das Antoniter Hell hat weder einen direkten Bezug zu einem Kloster noch wirklich zu besagten Mönchsorden. Die produzierende Brauerei, die Kaiser Bräu aus Neuhaus in Franken, nutzt hier lediglich den Namen und das Antoniterkreuz zur besseren Vermarktung ihres Bieres. Vermutlich will man so auch etwas von der Beliebtheit des Augustinerbieres abgreifen. Ob es auch geschmacklich etwas taugt, soll nun der folgende Biertest herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Shaum.

Zum Geruch: Ein brotig getridges Aroma, dass aber nicht so süßlich ist.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier mit leicht würziger Note im Abgang. Hier zeigt es dann durchaus auch einen etwas hopfigen Eindruck. Aber auch das Malz zeigt sich und sorgt für eine gewisse Süße, die sich dann schön im Nachgang im Mundraum ausbreitet. Insgesamt ist es im Körper eher schlank, die Kohlensäure prickelt dafür aber sehr gut und macht das Bier insgesamt schön süffig. Geschmacklich ist es mild und daher auch leider ein wenig nichtssagend.

Zum Fazit: Ein eher leichteres Bier, dessen Geschmack für mich aber grundsätzlich in Ordnung geht. Kann man trinken, aber irgendwie ist es auch austaschbar und hat wenig Tiefe. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Glaabsbräu Hefeweizen

Im nächsten Biertest habe ich nun ein Weizenbier aus Südhessen. Es kommt von der ältesten Brauerei Südhessen, der Glaabsbräu aus Seligenstadt. Ohne Frage ist so ein Weizenbier dazu auch noch das richtige Getränk für den heute beginnenden Sommer. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine passablen weißen Schaum, der jedoch nicht sehr beständig ist.

Zum Geruch: Urig getreidige auch etwas herbe Noten hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein hefig fruchtiges Bier mit einem auf der einen Seite getreidigen Aroma, aber auch bestimmt leicht herben Noten am Gaumen. Dazu hat man im Mund eine gewisse Süße. Im weiteren Trinkverlauf beliebt es ein süßliches Bier, das vor allem im Antrunk mit diesen süßlichen Noten spielt. Im Mittelteil ist es etwas getreidiger bzw. auch herber und schrotiger. Im Abgang hingegen wird es wieder etwas fruchtiger. Gegen Ende verfällt das Bier aber immer mehr in eine sehr hefige Note, die dann auch sehr lange anhält und teilweise ein etwas schlammiges Mundgefühle rzeugen aber durchaus auch eine ordentliche Banane mitbringen. Eine gut dosierte Kohlensäure und Hopfenbitetre verhindern aber das es zu hefig wird. Auch etwas Nelke lässt sich im Geschmack erkennen.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches, mir aber doch eine Spur, vor allem am Ende, zu hefiges Weizenbier. Von mir gibt es dafür eine Wertung von 3 Sternen.

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Bimberla Helles Unfiltriert

Das Bimberla Bier der Braukommune Kunigundenberg in Lauf an der Pegnitz ist nun mein nächstes Testbier auf diesem Blog. Stilistisch ist das Bier ein unfiltriertes Helles mit einem Alkoholgehalt von 4,9%. Im Allgemeinen bedeutet der fränkische Ausdruck Bimberla so viel ein Wichtigtuer oder eine kleine kompakte Person. In Lauf an der Pegnitz, der Heimat der Brauerei, gibt es zudem eine Sagenfigur namens Bimberla über die allerlei Geschichten erzählt werden.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mehr als üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht in der Nase erstaunlich fruchtig, leicht keksig und auch karamellig mit ein wenig Bisquit.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen Geschmack der anfangs noch etwas teigiges hat, dass an Bisquit oder auch etwas an Plätzchenteig erinnert. Im Abgang kommt dann ein Schwall Hopfenherbe. Das Bier ist wirklich süffig und hat einen harzig fruchtigen Abgang mit schönen keksig karamelligen Noten. Dazu wird am Gaumen auch der Hopfen mit feinen Bitternoten vorstellig.

Zum Fazit: Sicherlich nicht wirklich etwas Besonderes, vor allem im Franken. Aber dennoch ein Bier, das die fränkische Biervielfalt definitiv bereichert. Man kann es gut trinken, es ist super süffig und auch seine unkomplexe einfachere Art macht es zu einem wirklich gut trinkbaren Feierabendbier im Biergarten. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Brewdog Malt Fiction

Das Pendant zum gestern vorgestellten Hop Fiction ist das Malt Fiction, ein ebenfalls von Brewdog exklusiv für Aldi Süd gebrautes Bier. Anders als beim Hop Fiction steht hier, wie man sich beim Namen denken könnte, das Malz im Vordergrund. Herausgekommen ist dabei schlussendlich ein malzbetontes Red Ale mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein trübes, rötliches Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen fruchtigen, tropischen Geruch, der durchaus an tropische Früchte erinnert. Das ist eher unerwartet. Dennoch zeigen sich auch leichte Röstnoten.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Antrunk noch verhalten wirkt. Im Abgang aber mit einer deutlich fruchtigen, leicht säuerlichen Komponente versehen ist, die mich doch etwas an Strauchbeeren, vor allem Johannisbeere erinnert. Insgesamt zeigt sich ein süffiges Bier mit durchaus etwas schlankerem Köper, dass im Abgang von Fruchtnoten begleitet wird, die ich eher bei roten Beeren verorten würde. Es ist dann nicht mehr so säuerlich wie zu beginn, zeigt aber dafür durchaus eine leichte Röstaromatik. Der Körper trägt seinen Teil zum Geschmack bei und insgesamt wirkt das Bier einfach sehr rund. und süffig.. Mir gefällt besonders dieses karamellig fruchtige Aroma im Abgang sehr gut, dass auch noch länge im Nachgang bestehen bleibt. Dazu ist das Bier etwas röstig und der Nachgang wirkt auch nur leicht trocken.

Zum Fazit: Einem überraschend fruchtigen Geruch folgt dann geschmacklich ein typisches Red Ale. Es wirkt sehr rund nicht überladen und mir gefällt dieses Bier doch etwas besser als das Hop Fiction. Vn mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Brewdog Hop Fiction

Eines von zwei Bieren, die von Brewdog für den Discounter Aldi Süd gebraut wurden, ist das Hop Fiction. So möchten beide Seiten das Thema Craft Bier für ein breiteres Publikum zugänglich machen, dass sonst vielleicht nicht wirklich mit den Begriffen Pale Ale oder IPA etwas anfangen kann. Stilistisch ist das Bier ein Pale Ale, dass auf einen Alkoholgehalt von 4,2% kommt.

Zur Optik. Ein leicht trübes, helloranges Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht fruchtig und hat Noten von Zitrus und Grapefruit.

Zum Geschmack: Ich habe ein erfrischendes Bier mit leichtem Körper, aber auch etwas Zitrus im Nachgang. Die Kohlensäure des Bieres ist dabei durchaus sehr lebendig. Insgesamt handelt es sich somit um ein eher leichtes Bier mit durchaus bitterfruchtigem Hopfenaroma, dass im Nachgang vor allem Noten von Grapefruit und Zitrone hat und so auch eine leichte Säure mitschwingt.

Zum Fazit: Ein ganz solides, nicht zu komplexes Pale Ale, dass sicherlich ein gutes Einstiegsbier für diejenigen ist, die mit dem Thema Craftbier noch nicht so viel Berührungspunkte haben. Aber auch Biertrinker die gerne mal etwas anderes trinken wollen sind hier ganz gut aufgehoben, wenn es mal etwas einfacher sein soll. Von mir gibt es 3 Sterne.

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ABK Dunkel

Etwas dunkel wird mein nun folgender nächster Biertest. Ich verkoste dieses Mal das dunkle der Aktien Brauerei aus Kaufbeuren. Die Brauerei ist bekannt dafür ein sehr umfangreiches Sortiment an unterschiedlichen Biersorten anzubieten. Von Hell bis Dunkel über Weizen, Pils und diverse Saisonbiere ist hier für jeden Bierliebhaber etwas im Sortiment. Mit einer Tradition die angeblich bis ins Jahre 1308 zurückreicht, besitzt der Betrieb eine Braugeschichte von fast einem dreiviertel Jahrhundert. So lange muss man erst mal durchhalten, wenngleich in letzter Zeit immer wieder Berichte über wirtschaftliche Schwierigkeiten des Unternehmens und damit verbundenen Sparmaßnahmen seitens der Eigentümer aufkamen. Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Kernpunkt dieses Beitrags, nämlich zum Bier. Dort habe ich wie gesagt das Dunkle im Glas, dass auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent röstiges Aroma mit einem leichten brotigen Touch. Sonst hat man geruchlich nicht so viel zu bieten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, dass milchige, aber auch leicht röstige Noten aufweist. Es ist ordentlich Getreide im Geschmack, aber alles ist nicht zu aufdringlich und eher etwas milder. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr solides, aber eher unspektakuläres Bier, das insgesamt ein Tick zu mild ist für meinen Geschmack. Es ist wie beschrieben etwas röstig im Abgang und im Nachgang breitet sich dann eine gewisse getreidige Süße mit leichter Schokoladennote aus.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides, Alltagsdunkles bei dem man nicht viel falsch machen kann. Es hat durchaus alle Aspekte, die man von einem bayerischen dunklen erwarten kann, jedoch ist es geschmacklich auch eher mild. Hier gibt es dunkle Biere mit deutlich intensiverem und vielfältigerem Geschmack.

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Affligem Blond

Belgisch wird es nun in meinem nächsten Biertest, wobei man eher sagen könnte, das es sich um eine niederländisch belgisches Bier handelt, denn die Marke Affligem ist inzwischen im Portfolio von Heineken gelandet, welche die Biere von der Brauerei Alken in Belgien brauen lässt. Ursprünglich in der gleichnamigen Brauerei selbst gebraut, wurde das Bier ab den 1950er Jahren zunächst von der Brauerei Hertog und ab 1970 dann von der Brauerei de Smedt gebraut. Nachdem die Produktion in der Brauerei de Smedt, welche 2000 von Heineken übernommen wurde, nach und nach zurückgefahren wurde, wird das Bier seit 2022 nun vollständig bei der Brauerei Alken gebraut. Im folgenden Test verkoste ich nun das Affligem Blond, dass einen Alkoholgehalt von 6,8% hat.

Zur Optik: Ein trübes, leicht goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit obstigen Noten die an Apfel aber auch leicht an Birne erinnern. Es hat dazu etwas Pfirsich und eine kräutrige Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer eher herben Note die am Gaumen hängt. Der Hopfen zeigt hier ein deutlich kräutriges Aroma. Es ist somit schon ganz gut bitter am Gaumen. Dennoch hat das Bier hier einen durchaus sehr süßlichen Abgang. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier dass diese Geschmacksnoten des ersten Eindrucks bestätigt. Der Körper zeigt eine gewisse Kräftigkeit. Diese hält sich aber im Rahmen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist durchaus kräftig und hat auch geschmacklich etwas zu bieten. Gegenüber anderen belgischen Bieren hängt es, was die Intensität des Geschmacks angeht aber schon zurück.

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Vilser Bergbräu Zugspitzbier

Die Zugspitze ist bekanntlich mit einer Höhe von 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Unmittelbar neben dem Gipfel verläuft die Grenze zum Bundesland Tirol, womit sich ein Teil des Zugspitzmassiv, nämlich vornehmlich der westliche Teil in Österreich befindet. Der Ort Vils hingegen liegt zwar auch in Tirol an der deutschen Grenze, jedoch durchaus ein Stückchen entfernt von der Zugspitze, wenngleich man sie von der Stadt aus durchaus sehen kann. Benannt ist die Stadt nach dem gleichnamigen Fluss, der hier in den Lech fließt. Von der im Ort ansässigen Vilser Bergbräu gibt es nun passend zu dieser ganzen Thematik im folgenden Test das im Haus gebraute Zugspitzbier, dass einen Alkoholgehalt von 4,9% hat.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit gewissen getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Auch hier macht sich ein würziger Geschmack bemerkbar, der im Abgang leicht karamellige bzw. hefige Noten auf sich vereint. Hier schmeckt man dann auch leicht zitrus bzw. etwas, dass an Plätzchenteig erinnert. Dominant ist hierbei vor allem eine sehr hoch dosierte Kohlensäure, die bis in den Abgang ausstrahlt und dort in leichte Hopfennoten übergeht. Im Nachgang bleibt etwas hefiges im Mund zurück. Auch gegen Ende zeichnet sich dieses Bier vor allem durch seine sehr lebendige Kohlensäure aus, die das Bier wirklich spritzig und süffig macht.

Zum Fazit: Insgesamt ist das Bier sehr lebendig und spritzig. Im Körper ist es eher schlank und geschmacklich eher etwas milder. Von mir gibt es 3 Sterne.