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Haselbacher Bayrisch Hell

Die Schlossbrauerei Haselbach war eine ehemals im gleichnamigen Schloss in der niederbayerischen Stadt Haselbach ansässige Brauerei, welche 2001 von der Löwenbrauerei Passau übernommen wurde, zu welcher die Eigentümerfamilie eine familiäre Verbindung hat, da beide Brauereien im wesentlichen von Mitgliedern der Familie Stockbauer geprägt wurde. Nach dem Ende des Braubetriebs in Haselbach lebt die MArke HAselbacher weiter, jedoch gibt es nicht nur ein von der Löwenbrauerei Passau prouziertes Haselbacher Helles, nein es gibt auch ein von der für die Gefako Getränkemärkte produziertes Haselbacher Helles, welches von der Brauerei Schnitzlbaumer in Traunstein hergestellt wird. Dies hat jedoch meines Wissens nicht unbedingt etwas mit der historischen Schlossbrauerei zu tun, wenngleich sich auf dem Etikett eine historische Abbildung des Haselbacher Schlosses befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist gnz ok, aber nicht wirklich üppig.

Zum Geruch: Getreidig, kernig und etwas süßlich. Grundlegend aber eher geruchsneutral zeigt sich das Bier.

Zum Geschmack: Es ist süßgetreidigig mit einem doch eher leichten Körper, der es auch bis in den Nachgang sehr leicht und mild wirken lässt. Eine gewiisse Malzsüße schwingta aber immer mit. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf süßlich mineralisch. Insgesamt zeigt sich im Mundgefühl sehr sanftes und weiches Bier mit leichter bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Helles, ohne große Ecken oder Kanten, aber man kann es durchaus trinken, wenn man ein solides, recht preiswertes helles Lagerbier sucht.

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Giesinger Dunkel

Ein weiteres Bier aus München, dieses Mal wieder von der Giesinger Brauerei, gibt es nun in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das dunkle Lagerbier, ein typische bayerische bzw. münchener Biersorte, die jedoch ein bisschen im Schatten des allseits beliebten Hellen steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier, Es hat einen ganz pasablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma mit sehr intensiven Brotnoten. Man hat ein sehr schönes Kaffeearoma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es kaffeeartig und schokoladig, ohne dabei zunächst zu röstig zu wirken. Das Bier prickelt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz passabel mit einem doch eher süßlichen, leicht schokoladigen Bouquet, dass vor allem durch süßliche Malzaromen besticht und nur im Abgang eine leichte Röstnote aufweist.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein gutes klassisches dunkle, das eher süßlich im Geschmack ist einen vollen Körper besitzt und nur leichte Röstnoten hat.

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Lasser Adams Bock

Ganz im Südwesten Deutschlands, unweit der schweizer und der französischen Grenze liegt die Stadt Lörrach. Auch in Sachen Bier gibt es dort einiges bei der im Ort ansässigen Brauerei Lasser zu entdecken. Nachdem die Brauerei Reitter den Betrieb eingestellt hat, ist die Brauerei lasse die nun einzige verbliebene Großbrauerei in der südbadischen Grenzstadt. Im Sortiment finden sich einige interessante eher außergewöhnliche Biere wie zum Beispiel der Adams Bock, benannt nach Adam Lasser, dem ersten Braumeister der 1850 gegründeten Brauerei, welcher den Betrieb im Jahre 1864 schließlich übernahm und die damit bis heut währende Familientradition begründete. Der Adams Bock ist ein holzfassgereifter dunkler Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. es hat einen leichten röstig angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat schöne Fass und Vanillenoten. Dazu kommen natürlich auch getridge Noten, die aber nicht dominant sind. Auch Trockenobst wie Datteln und Rosinen rieche ich.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier bei dem natürlich sofort die Fassnoten auffallen. Vor Allem auch im Nachgang hat man etwas holzige vor allem aber auch schöne Vanillenoten und Trockenobst. Die vanilligen Noten sind wirklich überzeugend und sind noch mit einem leicht zuckrigen Aroma versehen und bleiben lange im Mundraum. Der Körper ist präsent hier hatte ich aber Bockbiere bei denen dieser durchaus dominanter aufgetreten ist und noch mehr zum Geschmack beiträgt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Wirklich gut umgesetzt, für die Höchstwertung hätte ich mir aber noch etwas mehr vom Malzkörper gewünscht.

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Eibauer Zwickl dunkel

Mein nächstes Testbier kommt aus dem sächsischen Teil der Lausitz, der Oberlausitz. Ganz im Südeosten von Sachsen in der Nähe von zwickau liegt das kleine Dörfchen Eibau, das überregional für sein Bier insbesondere seine dunklen Biere bekannt ist. Nachdem ich vor einiger Zeit schon einmal das helle Zwicklbier von dort vorgestellt habe gibt es im folgenden Test nun die dunkle Version davon. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weiß bräunlichen Schaum.

Zu Geruch: Ein süßlichesr Geruch. Es ist röstig, hat aber auch Toffeenoten und etwas Schokolade. Dazu auch noch Lakritze.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, bei dem diese süßliche Note, die mich an Toffee und etwas an Lakritze erinnert im Geschmack besonders durchkommt. Dazu kommen aber auch getreidige Noten die etwas röstig sind. Dieser Laktizegeschmack ist aber klar dominant im Gesamtprofil. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz angenehm zu trinken, die Süße des Malzes wird aber stärker und ist fast schon ein bisschen störend.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides dunkles Bier, das mir aber, je länger mane s trinkt eine Spur zu süß ausfällt.

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Adnams Ghost Ship

East Anglia, eine Region nordöstlich von London ist das Setting meines nächsten Biertests. Dort in Southwold, einem direkt an der Nordseeküste gelegenen Strandbad ist seit dem Jahre 1872 die Adnams Brewery beheimatet. Die sich noch immer in Familienbesitz befindliche Privatbrauerei legt zudem großen Wert auf Nachhaltigkeit und engagiert sich auf verschiedene Weis für den Umweltschutz, in dem zum Beispiel ein Großteil der für die Produktion benötigte Energie aus erneuerbaren Energien stammt. Neben Bier stellt man hier auch Cider und verschiedenste Spirituosen her. In Sachen Bier bietet das Unternehmen eine sehr große Vielfalt an klassischen englischen Ales und Stouts, aber auch amerikanisch inspirierte Craftbiere und holzfassgelagerte Sondereditionen. Ich widme mich heute aber dem Ghost Ship, einem der Klassiker des Hauses, welches stilistisch ein typisches englisches Pale Ale ist mit einem Alkoholgehalt von 4,5% ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr stark nach Zitrus bzw. Zitronennote in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das durchaus bitter in Richtung Abgang ist und doch ein sehr schönes Zitrusaroma ins Mundgefühl bringt. Es wirkt im Körper aber leider etwas dünn. Dennoch überzeugt mich vor allem die schöne Zitrusaromatik die sich lange bis in den Abgang durchzieht und im Mundraum bleibt. Insgesamt ist es ein fruchtig bitteres Bier mit leichter Säure, lebendiger Kohlensäure aber schwachem Körper.

Zum Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne. Es hat eine knackige Bittere mit fruchtigem Abgang, aber insgesamt finde ich es ein wenig dünn im Geschmack.

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Hahn Pilsner

Ein eher in der Kategorie Billigbier angesiedeltes Gebräu, das ich bei einem Getränkemarkt in Mittelhessen entdeckt habe ist nun mein nächstes Testobjekt. Gebraut wird es für die Hahn Gentränke Union die ihre Sitz im südhessischen Frielendorf hat. Der Produzent dieses Bieres möchte aber leider leider lieber anonym bleiben und ließ sich auch nach längerer Recherche nicht herausfinden, eventuell stoße ich ja zu einem späteren Zeitpunkt auf den Hersteller dieses Gebräus. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichenweißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht tatsächlich nach nicht besonders viel.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das überraschend malzig schmeckt und mich auch sehr an ein Exportbier erinnert. Es ist dabei auch etwas muffig im Abgang. Ich finde, wenn man das Bier trinkt, so macht sich doch ein durchaus präsenter Malzkörper bemerkbar und die würzigen, aber nicht dominierenden Hopfennoten im Abgang lassen eher auf ein Lager denn als ein Pils schließen.

Zum Fazit: Ein trinkbares Bier, das aber seine schwächen speziell im Abgang hat. So richtig Lust auf ein weiteres Bier bekommt man da sicherlich nicht. Auch ist es mir für ein Pils zu malzig. Ich vergebe hierfür 2 Sterne.

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Gerstenfux Dunkles Weizen

Als nächstes Testbier habe ich das dunkle Weizenbier vom Bierwerk Gerstenfux aus den Nürtinger Stadtteil Zizishausen, das für ein dunkles Weizenbier auf einen durchaus überraschend hohen Alkoholgehalt von 5,9% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidig fruchtige Noten. Man hat zudem schöne Aromen von Pflaume und sehr reifer Banane. Dazu kommt etwas schokoladiges.

Zum Geschmack: Auch hier hat man sehr schöne schokoladige Noten, die dann im Abgang von reifen Früchten ergänzt werden. Hier möchte ich vor allem die Pflaumen erwähne. Der Nachgang wird dann etwas trockener und man hat hier vor allem Kakaonoten. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es doch sehr rund im Geschmack, jedoch verliert es gegen Ende etwas von seine intensiven Geschmack und vor allem im Nachgang wird es dann lack.

Zum Fazit. Es ist kräftig und zunächst auch intensiv im Geschmack. gegen Ende trudelt das Bier aber ein bisschen aus und verliert etwas von seinem zu Beginn doch recht intensiven Geschmack. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Gessner Festbier

Ganz im Süden Thüringens in Sonneberg bei der Privatbrauerei Gessner hat man das ganze Jahr über ein Festbier im Sortiment, welches ich im folgenden Biertest nun vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei 5,6%, was es eindeutig der Kategorie Festbier/Märzen zuordnen lässt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht süßlich und kräftig malzig.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr schönes kräftiges Bier mit einem süßmalzigen Aroma. Im Nachgang ist es ganz leicht alkoholisch. Das Bier ist an sich sehr erfrischend und hat eine süßlich malzigen Abgang. Insgesamt zeichnet es eine wirklich ausgeprägte Süffigkeit aus. Die Kohlensäure ist hier meines Erachtens eher dezent zurückhaltend und der Hopfen klingt nur leicht am Gaumen an, vleriht dem Bier aber dennoch die passende Würze. Insgesamt könnte die Kohlensäure etwas mehr sein gehalten, gerade gegen Ende ist das Bier so etwas schwerfällig. Dennoch hat es eine schöne malzige Noten und es ist ein insgesamt kräftiges würziges Festbier

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich süffiges und rundes Festbier mit schöner Würze. Meiner Meinung nach könnte die Kohlensäure gerade gegen Ende gerne noch ein bisschen mehr sein, was das Bier noch lebendiger und süffiger machen würde.

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Altmühltaler Pils

Alsn nächster Biertest kommt wieder eine Bier aus der Serie der Altmühltaler Biere, welche in Ingolstadt bei Herrnbräu gebraut werden. Dieses mal ist nun das Pils an der Reihe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier, mit einer sehr ordentlichen Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Man hat einen leicht hopfigen, ansonsten eher nichtssagenden Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem zunächst recht gut bitteren Einstig, dass dazu noch von einem einigermaßen schlanken Malzkörper umspült wird. Eine gewisse Buttrigkeit ist auch durchaus noch im Nachgang präsent und schmeckt mir persönlich nicht so gut. Der opfen wirkt im nachgang etwas metallisch.

Zum Fazit: Ein gut bitteres, irgendwie aber auch ziemlich eindimensionales und etwas lieblos wirkendes Bier. Auch der buttrige Geschmack stört mich. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Karmeliter Klostertrunk

Im nächsten Biertest wird es wieder etwas fränkischer und ich stelle den Klostertrunk der ehemaligen Karmeliterbrauerei aus Salz in Unterfranken vor. Verkosten werde ich heute den hellen Klostertrunk aus besagtem Hause, der einen Alkoholgehalt von 4,7% mitbringt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellfolenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein schön getreidig süßliches Aroma wie es sich für ein Helles gehört.

Zum Geschmack: Ich habe ein würziges erstes Bier, dass vor allem sehr sehr sprudelt und so zu Beginn noch wenig an Geschmack entfaltet. Der Körper wirkt schlanker, aber durchaus präsent und das Bier wirkt überhaupt nicht dünn. Ich habe ein Bier mit einem etwas getreidigem Malzkörper, der dann auch etwas zum Vorschein kommt, wenn die Kohlensäure etwas verfolgen ist.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sterne. Ein solider Trunk bzw. Lagerbier, das man gut einfach mal so trinken kann. Etwas Besonderes ist es aber nicht.