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Cast Wee Scotch Ale

Im Zuge der Corona Krise musste die erste Stuttgarter Craft Brauerei, die Cast Brauerei Insolvenz anmelden. Die Ludwigsburger Gasthausbrauerei Rossknecht und ihr Chef Andreas Rothacker übernahmen jedoch den Betrieb mitsamt der Brauerei und brauen ihre Bier, wie auch die Marke 0711 nun in der Feuerbacher Craftbrauerei, welche sich in einer Industriehalle mit auffälligem Anstrich befindet, die man auch aus dem Zug der unmittelbar dort vorbeiführenden Bahnlinie gut erkennen kann. Der folgende Beitrag dreht sich nun um das Wee Heavy Scotch Ale der Cast Brauerei, welches auf einen Alkoholgehalt von 8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe auf der einen Seite getreidige Note, die aber von etwas Süßem überflogen werden. Man hat dazu noch etwas Schokolade aber auch torfige leicht rauchige Noten, die man von Whiskys kennt.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein Bier bei dem man süßlich getreidige Noten hat. Dazu ist es aber auch röstig mit einer herben Akzentuierung. Das Mundgefühl ist insgesamt, eher sogar cremig. Im Abgang hat man schöne Röstnoten und den Hauch eines leichten Raucharomas. Im Körper ist das Bier natürlich sehr mächtig und gegen Ende merkt man es auch durchaus im Kopf.

Zum Fazit: Es ist weniger komplex als gedacht, aber dennoch kein wirklich schlechtes Bier. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Böhringer Edelmärzen

Die Böhringer Brauerei hat wohl zum Anfang letzten Jahres nach einem zuvor eröffneten Insolvenzverfahren ihren Betrieb eingestellt. Leider lässt sich dazu wenig aus der Presse recherchieren und wenn, dann sind diese wenigen Berichte hinter einer Bezahlschranke versteckt. In jedem Fall wurde der Betrieb in Württembergs höchstgelegener Brauerei in Römsterstein auf der Alb eingestellt und was bleibt ist der nostalgische Blick zurück, auf eine Brautradition die bis ins Jahre 1826 reicht. In Erinnerung an die Brauerei werde ich nun noch eine Notiz zu deren Edelmärzen veröffentlichen, das auf einen Alkoholgehalt von 5,9% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, mattgoldenes bis bernsteingoldenes Bier. Es hat eine nicht so besondes herausragende Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Bier, dass vor allem mit Karamellnoten in der Nase auffällt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das sehr von getreidigen Aromen lebt. Diese sind karamellig und auch brotig zugleich und es schmiegt sich sehr schön an den Gaumen. Es ist ein Bier, welches sehr malzig ist und zugleich im Körper kräftig ist, auch wenn es hier ein wenig zu schwer wirkt. Auch fehlt es etwas an Kohlensöure.

Zum Fazit: Ein eher durchschnittliches Bier. Es hat schon einen sehr einnehmenden Körper und durchaus auch schöne Karamellnoten. Es fehlt aber etwas ume s als rundes Trinkvergnügen wirken zu lassen. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Greif Zwickl

Im nächsten Biertest wird nun wieder ein wenig gezwickelt. Dieses mal, wie könnte es anders sein mit einem Zwickelbier aus Franken. Von der Brauerei Greif aus Forchheim habe ich nun schon allerhand Biere hier im Blog verkostet, dieses mal ist nun das naturtrübe Zwicklbier an der Reihe. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen eher mäßigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges Aroma, dass sich hefig und auch etwas karamellig in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht süßlich und man hat etwas getreidiges im Bier. Der süßliche Abgang bleibt lange hängen. Es ist ein insgesamt sehr kerniges und durchaus auch etwas würziges Bier mit eine leicht aromatischen auch etwas zitrusartigen und anhaltenden Nachgang. Dazu kommt dieser schöne, aber gut dezent gehaltene karamellige Nachgang. Eine feine Hopfenbittere sorgt für einen durchaus etwas würzigen Abgang, auch wenn ich das Bier insgesamt als eher mild beschreiben würde. Die Kohlensäure ist eher dezent, aber dennoch wirkt das Bier recht süffig.

Zum Fazit: Ein feines Zwicklbier. Ich bin aber ehrlich und finde es insgesamt geschmacklich ein klein wenig zu mild im Geschmack. Es ist wirklich süffig, aber mir fehlt etwas die geschmackliche Tiefe. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Zillertal Tyroler Imperial Bock

Weiter mache ich mit meinen Biertests im Zillertal. Ich bin also geografisch in Tirol in der alpinen Bergwelt unseres Nachbarlandes Österreich. Die dort beheimatete Zillertal Brauerei kann als alteingesessene Familienbrauerei auf eine über 500 jährige Brauereigeschichte zurückblicken und ist inzwischen nicht nur bei Bierkennern in Österreich für ihre Bierspezialitäten bekannt, die regelmäßig Preise und hohe Bewertungen von Experten erreichen. Unter anderem hat auch das Genussmagazin Falstaff mehrere Biere der Brauerei mit einer Wertung von über 90 Punkten bedacht. Die Tyroler Serie von der es mehrere, auch wechselnde Sorten gibt, unterstreicht den Bezug der Brauerei zu ihrer Heimatregion, wie auch die Tatsache, das viele Biere, eben auch die Tyroler Biere mit 100% Tiroler Getreide gebraut werden. Unter andere gibt es auch mein heutiges Testbier den Tyroler Imperial Bock, der auf einen Alkoholgehalt von 7,5% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich getreidiger Geruch mit etwas tropischen Anklängen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit schönen fruchtigen Noten, welches aber dennoch vor allem vom getreidigen dominiert wird. Im Abgang ist es leicht fruchtig, was auch so am Gaumen hängen bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit spannenden Facetten, wo Bier mir dies insgesamt zu mastig bzw. süßlich ist in den Getreidenoten. Der Körper ist kräftig und es lässt sich reifen Streuobst erahnen.

Zum Fazit. Dieser Bock ist nicht ganz so mein fall. Er ist mir etwas zu süßlich und auch mastig im Geschmack. Hier gibt es von der Brauerei durchaus noch bessere Biere 3 Sterne.

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Friedmann Pils

Wieder einmal etwas aus Franken, dieses mal ein Pils, wird in meinem nächsten Biertest vorgestellt. Dabei ist Franken nicht unbedingt als klassische Pilsregion bekannt. Jedoch hat fast jede Brauerei ein solches Bier im Sortiment und das ein oder andere wird von Bierkennern von nah und fern durchaus sehr geschätzt. Nun habe ich aus Gräfenberg, östlich von Nürnberg, im folgenden Test nun das Pils der Baruerei Friedmann. Mit einem Alkoholgehalt von 5,2% ist es für ein Pils durchaus stärker als gewöhnlich.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr frisches, hopfiges und zitroniges Aroma hat das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr erfrischend mit einer leichten Zitrunote in der Gaumengegend. Es ist erfrischend und hat durchaus etwas, dass mich an nimm 2 Bonbons erinnern lässt. Dennoch kommt dann auch eine gute Portion Hopfen durch die eine schöne grasige Bittere am Gaumen verursacht. Das Pils überzeugt eher durch sein aromatische, grasige Note, als dass es eine wirklich knackige Hopfenbittere aufweist. Die Kohlensäure ist durchaus lebendig, jedoch nicht zu intensiv, sodass sich der Geschmack gut entfalten kann. Der hopfen hat wie erwähnt den Charakter eine etwas fruchtigen, aber auch grasigen Aromas. Dennoch kommt auch eine gewisse Süße des Malzkörper geschmacklich durch und wirkt insgesamt sehr frisch.

Zum Fazit: Nicht das typische hopfig-bittere Pils. Aber das sind die wenigsten Pilsbiere aus Franken. Ich finde es aber sehr frisch und der grasig-fruchtige Hopfen gibt einen etwas anderen Eindruck. Für mich hat es für ein Pils aber etwas zu viel Körper und dürfte hier gerne noch etwas schlanker sein. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Freistil Pia

Auch beim Brauwerk Freistil in Tübingen hat man nicht nur Pale Ale und IPA im Sortiment. Auch untergärig wird dort gebraut und so findet sich auch ein helles Lagerbier im Sortiment. Jedoch ist es nicht einfach nur ein weiteres Helles, welches die Brauerei hier anbietet. Nein es handelt sich beim Bier um ein Dry Hopped Lager, also es wurde während der Lagerung noch einmal kaltgehopft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen so besonders herausstechenden Schaum

Zum Geruch: Man hat ein leichtes Zitrusaroma flankiert von leicht teigigen und hefigen Noten und auch grasig frische Hopfennote lassen sich in der Nase erhaschen.,

Zum Geschmack: Man hat ein anständiges Zitrusaroma mit leicht bitteren Hopfennoten im Abgang. Im Mundraum aber fügt sich alles zu einem harmonischen Aroma mit Zitrusnoten und leicht grasig fruchtigem Abgang, der sich im mundraum ausbreitet und bestehen bleibt zusammen. Auch der Malzkörper sorgt für eine leicht Süße, die typisch für ein Helles auch leicht nach Honig schmeckt. Durch die Zitrusaromen entsteht im Abgang auch eine leichte Säure.

Zum Fazit: Ein wirklich gar nicht mal so schlechtes helles. Es ist natürlich deutlich hopfiger als klassische Vertreter, aber dennoch ordentlich süffig und für alle geeignet, die es auch mal hopfiger und fruchtiger mögen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Farny Winterbier

Zwar ist die Zeit der Festbiere eigentlich schon vorbei, bei dem erneuten Wintereinbruch der seit gestern nicht nur Deutschland beherrscht und noch einmal Massen an Neuschnee gebracht hat, eignet sich jedoch auch einmal ganz gut ein Winterbier. Deshalb gibt es eines, aus einer Region, in der man in Deutschland durchaus auch öfter größere Schneemassen gewohnt ist, nämlich dem Allgäu. Aus dem Baden-Württembergischen Teil der Region gibt es heute also das Farny Winterbier, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches Aroma, welches durchaus auch Getreideelemente hat und so auch süßlich riecht.

Zum Geschmack: Auch im Geschmack dominiert ein kräftiger Malzkörper der getreidige, süßliche Noten mitbringt. Die Malzsüße dominiert dem Geschmack und lässt es insgesamt als sehr gefällig erscheinen. Es hat vor allem im Nachgang eine schönes malziges Aroma, dass im Mund hängen bleibt und auch nach dem Trinken den Mundraum ausfüllt. Im Abgang wird der Geschmack durch eine leichte Hopfenbittere ergänzt, die dem Bier eine leichte Würze verleiht.

Zum Fazit: Ein solides, bis sogar recht gutes Winterbier. Es ist kräftig im Geschmack und hat durchaus auch einen angenehmen, würzigen und lang anhaltenden Abgang. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Flensburger Dunkel

Es wird wieder Dunkel und dafür geht es in den hohen Norden zur nördlichsten Traditionsbrauerei nämlich jener in Flensburg. Bekannt vor allem für ihr Pils, braut man an der Förde aber auch andere Biere, so wie zum Beispiel ein Dunkles Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht nussig, sehr süßlich nach Karamell. Auch etwas Schokolade zeigt sich im Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit malzigem Antrunk, der hier noch etwas pappig schmeckt. Im Nachgang kommt dann eine Karamellmalzsüße, die aber nicht zu intensiv ist. Es bleibt dann durchaus eine karamellige Süße am Gaumen hängen. Das Malz hat etwas röstiges, dieses ist hier aber eher hintergründig . Insgesamt finde ich das Bier recht ausgeglichen, den Nachgang aber etwas pappig. Hier sehe ich noch potential und es fehlt hier dann irgendwie auch der Hopfen, der sich nur kurz etwas herb am Gaumen meldet. So recht weiß ich dann nicht, wohin mich dieses Bier führen will.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von knapp 3 Sternen. Ich finde man hat durchaus Anklänge von Karamell und auch Röstmalznote aber das Ganze hält sich schlussendlich doch eher bedeckt. So wirkt es zu großen Teilen als ein für ein Dunkles eher langweiliges Bier, das sogar leicht pappig schmeckt.

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Maisel & Friends Amber Lager

Pur Trinkfreude mit Liebe gebraut für Grill- und Bierfreunde. Das verspricht die Bayreuther Brauerei Maisel mit ihrem Amber Lager. Dieses Bier ist Teil 3 der BrewBQ Serie, bei der Maisel zusammen mit in der Barbecue und Grillszene bekannten Persönlichkeiten ein Bier herausbringt, welches sich besonders für einen Grillabend eignet. Im Falle des Amber Lagers war dies eine Zusammenarbeit mit Thorsten Brandenburg vom Grillmagazin BBQPit, der 2017 überdies den Titel als offizieller Grillweltmeister erringen konnte. Aus mehreren gemeinsamen Tasting- und Brausessions ist dann schlussendlich das Maisel & Friends Amber Lager entstanden, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes, rötliches Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein brotig obstiges Aroma in der Nase. Ich mache hier zunächst etwas von Zitrus Früchten, Orange und Blutorange aus. Aber auch leicht karamellige etwas beerige Noten hat man

Zum Geschmack: Ich empfinde dieses Bier ist schlank und zunächst eher etwas dünn im Geschmack. Es wirkt im Antrunk etwas fruchtig und der Körper ist einigermaßen ok. Auch die Kohlensäure passt ganz zum Bier. Ich finde die Kohlensäure teilweise sogar etwas zu viel des guten, jedoch ist das Bier insgesamt stimmig, auch wenn es nicht wirklich eine Geschmacksexplosion mit sich bringt. Es klingen leicht rote Beerenfrüchte und vor allem Orange an und das Malz hat einen Hauch von Karamell. Im Abgang zeigt sich eine fein-milde Hopfenbittere.

Zum Fazit: recht süffig ist dieses Bier schon und für eine Grillabend würde es sich auch wirklich gut als Durstlöscher eigenen, von dem man gut und gerne auch ein paar mehr Fläschchen trinken kann. Geschmacklich ist es aber kein wirklich besonderes Highlight, sondern eher recht mild, aber nicht wässrig. Man kann es wirklich gut trinken, sollte aber keine riesige Geschmacksexplosion erwarten. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Van Steenberge Piraat

Nicht nur in der Karibik gab es Piraten, auch an der Fasnet läuft man mit Sicherheit wieder dem ein oder anderen Freibeuter über den Weg. Für alle die sich überlegen, ob sie sich dieses Jahr in ein solches Kostüm werfen wollen, habe ich im folgenden Test das passende Bier. Den der „Piraat“ ist auch ein belgischer Starkbierklassiker der Brouwerij van Steenberge aus Evergem. Da Piraten bekanntlich gerne Rum und andere starke Getränke konsumierten, wird auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart, weshalb es das Bier auf einen Alkoholgehalt von satten 10,5% bringt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat Noten von Wildhonig, Kräutern, Kandiszucker riechen. Auch etwas reife Fruchtaromen kann ich in der Nase finden.

Zum Geschmack: Schon im ersten Eindruck ist es für mich ein geschmacklich sehr intensives und vollmundiges Bier. Es hat einen süßlich, zuckrigen Abgang, der ein bisschen Kandiszucker in Kombination mit dem bitter-kräutrigen Hopfen aber auch an Kräuterbonbons erinnert. Aber auch an sehr reife Früchte, gerade in Richtung roter Beeren lassen sich schmecken. Ein großes Aber hat das Bier allerdings, denn mir ist es vor allem im Abgang viel zu süß und teilweise schon zuckrig und so entseht auch ein etwas klebriger Eindruck am Gaumen. Positiv ist, dass es überhaupt nicht alkoholisch schmeckt, auch wenn man natürlich die Schwere des kräftigen Malzkörpers spürt und das Bier auch etwas wärmendes hat. So zwigen sich der Körper vor asllem auch in den süßen Malzaromen, gegen die der Hopfen nicht ganz ankommt, auch wenn dieser eine gute Portion bitterer Kräuternoten ins Bier bringt. Die Kohlensäure sorgt auch dafür dass es dennoch auch eine gewisse Spritzigkeit aufweist, auch wenn diese hier im Vergleich zu einem Tripel schon etwas zurückgenommen ist.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges und auch komplexes Bier. Mir ist es aber vor allem im Nachgang einfach doch viel zu süß, was dann irgendwo auch einfach unangenehm ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.