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Wiesener Kellerbier

Fränkisch wird es nun wieder in meinem nächsten Biertest, denn ich widme mich dem Kellerbier des Bürgerlichen Brauhaus aus Wiesen in Unterfranken. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braun bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig süßliches Aroma das auch noch eine erstaunlich fruchtige Nuance mitbringt. Es hat etwas von Pflaume und Rosinen bzw. Trockenobst und Nüssen.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das röstig ist und vor allem im Abgang kommen sehr sehr gute Röstnoten durch, die auch lange im Gamuen hängen bleiben. Dieses Bier weis somit durchaus zu überzeugen. Vor allem bringt es sehr viel Geschmack mit. Es wirkt darüber hinaus auch im weiteren Trinkverlauf sehr röstig was den Geschmack eindeutig dominiert. Dennoch hat man so eine ganz leichte Malzsüße mit etwas an reifen Pflaumen und auch Karamell, sodass das Bier nicht zu trocken wirkt sondern schön rund und vollmundig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich rundes und süffiges Bier, das mir wirklich sehr gefällt. Sehr vielfältig und wohlschmeckend und von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Sportplatzgold Pils

Fussball und Bier das gehört zusammen und insbesondere im Amateurfussball bilden diese beiden Dinge noch immer eine untrennbare Einheit. Egal ob Spieler, Zuschauer, Helfer oder Schiedsrichter rund um den Spieltag freut sich wohl jeder über ein kühles Bier und so ist das Sportplatzgold als eine Art Hommage an dieses einzigartige Flair des Amateurfussballs. Die Idee zum Bier entstand im badischen Lichtenau von Christoph Bauer und Florian Hayn. Als Bierpartner konnten sie die Darmstädter Privatbrauerei gewinnen, mit deren Hilfe sie die Idee in ein nun fertiges Bier umsetzen konnten. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier ohne besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein etwas hopfiges Bier, mit leicht getreidigen Nuancen habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein durchaus etwas hopfiges, leicht herbes Bier das sich hier im Glas zeigt. Ansonsten ist das Bier eher unspektakulär und sogar etwas komisch, leicht metallisch am Gaumen. Es ist ein etwas unangenehmes Hopfenaroma das sich hier entfaltet und am Gaumen im Nachgang festsetzt und doch sehr nach extrakt schmeckt.

Zum Fazit: Wenn dieser künstliche Hopfengeschmack nicht wäre, wäre es sgar ganz gut. So wirkt es doch auch ein wenig billig. Recht unkomplex und vermutlich nach dem Sport auch ein ganz gutes Schüttbier. Von mir gibt es 2 Sterne.

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Sperber Steiger Schwarze

Als Hommage an die über 1000 jährige Tradition des Eisenerzbergbaus in Sulzbach-Rosenberg hat die dortige Brauerei Sperber Bräu ihr dunkles Weizen den immer durstigen Bergleuten gewidmet und es Schwarzer Steiger genannt. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% ist es zudem auch recht kräftig.

Zur Optik: Ein trübes, teifschwarzes Bier mit ordentlichem, leicht bräunlich angehauchtem Schaum.

Zum Geruch: Es riecht süßlich röstig & etwas nach Schokolade.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus schokoladiges Bier im Abgang, dass im ersten Eindruck aber auch spritzig wirkt. Insgesamt finde ich es geschmacklich aber doch ein wenig sehr zurückhaltend. Es prickelt vor allem sehr. sodass es für ein dunkles Weizen ungewöhnlich spritzig und nicht zu schwer wirkt. Das Bier ist insgesamt wirklich eher nichtssagend. Eine leichte Schokoladennote kommt durch. Ansonsten ist es etwas süßlich aber geschmacklich wirklich sehr neutral.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier nicht wirklich. Trotz seines auf dem Papier kräftigen Malzkörpers schmeckt man davon nicht viel. Von mir gibt es 2 Sterne. Es wirkt einfach ein wenig lieblos.

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Schlenkerla Lager

Weitere mache ich nun mit einem Bier der weltweit bekannten Rauchbiermarke Schlenkerla aus Bamberg. Im Gegensatz zu anderen Bieren ist das Schlenkerla Lager das einzige Bier dieser Marke bei dem kein Rauchmalz zum brauen verwendet wurde. Da es aber in der gleichen Anlage wie die anderen Biere gebraut wird soll es dennoch einen subtilen Rauchgeschmack haben. Mit einem Alkoholgehalt von gerade einmal 4,3% ist es zudem ein recht leichtes Bier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht rauchiges Aroma. Man hat schon etwas Holz und Schinken.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr würzig und getreidig. Es schwingen aber auch leicht süßliche und hopfige Noten und auch leichte Schinkennote mit. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Wechselspiel der oben genannten Komponenten, wobei ich finde, dass die Süße eher dominanter ist. Im weiteren Trinkverlauf wird es ein Bier, welches immer herber und damit auch würziger wird. aber dennoch hat es immer noch eine dezent rauchige Note. Die Kohlensäure ist wie bei anderen fränkischen Lagerbieren eher mittelmäßig ausgeprägt, wodurch es sehr bekömmlich ist.

Zum Fazit: Ein gutes fränkisches Bier mit schöner Würze udn auch leichtem Raucharoma. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Raab Bock

Herbst heißt zumindest in Franken Bockbierzeit und auch bei der Brauerei Raab hat man dann wieder das Bockbier im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat durchaus sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein in der Nase wirklich intensiv brotiger Geruch, der sich mir hier zeigt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck zeigt sich das Bier, das vor allem im Nachgang durchaus kräftig und dann auch leicht süßlich bis karamellig ist. Die Kohlensäure ist hier ganz gut dosiert und lässt das Bier süffig erscheinen. Vor allem im Nachgang hat man gute karamellige Noten, die mir aber auch etwas zu süß erscheinen. Die Kohlensäure dürfte hier durchaus etwas stärker sein und ich finde, dem Bier fehlt es insgesamt etwas an Würze, vor allem im Nachgang. Ich hab ein bis zum Ende hin kräftiges Bier, das aber im Abgang ein wenig zu süß ist, ansonsten aber mit einer guten Süffigkeit punkten kann.

Zum Fazit: Einige Punkte, wie die schöne Karamellnote sind wirklich gut umgesetzt, andere hingegen sind noch ausbaufähig, wie z.B. die Hopfenwürze. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Peroni

Das ein oder andere Bier der doch auch hierzulande sehr bekannten italienischen Biermarke Peroni habe ich in meinem Bierblog vorgestellt. Nun komme ich aber zu absoluten Klassiker im Sortiment, nämlich dem ganz normalen Peroni Lagerbier, welches in Italien an den drei Standorten Rom, Padua und ganz im Süden in Bari gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat durchaus ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ehrlicherweise ist der Geruch doch recht flach und bringt außer ein wenig Malz nicht wirklich viel.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck handelt es sich um ein durchaus sehr lebendiges Bier mit einem leichten süßmalzigen Abgang. Vor allem die Kohlensäure ist bei diesem Bier durchaus sehr präsent wodurch es durchaus. Man hat ein Bier, dass im weiteren Trinkverlauf im Abgang dann durchaus süßlicher wird und ich finde es auch zumindest im Antrunk nicht dünn. Im Nachgang hat man etwas wässrige Noten, aber auch durchaus eine süßmalzige Geschmackskomponente. Was fehlt ist etwas der Hopfen, denn bittere Noten, auch nur eine leichte Würze am Gaumen fehlen fast vollends. Gegen ende wird es dann noch etwas wässriger. insgesamt passabel. Die Kohlensäure lässt gegen Ende etwas stark nach und so ist es nicht mehr so süffig wie zu Beginn.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 2 Sternen. Es ist doch schon sehr mild und teilweise auch wässrig. Gut gekühlt aber sicherlich eine anständige Erfrischung.

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Moosbacher Brotzeitseidla Helles

Zur Brotzeit war es in Bayern Jahrhunderte lang üblich, dass eine Hoibe oder je nach Region ein Seidla Bier selbstverständlich dazu gehörte. Heute trinkt man zwar nicht mehr unbedingt zu jeder Vesperpause, vor allem währende der Arbeitszeit nicht, ein Bier, aber zu einer zünftigen Brotzeit mir Wurst und Käse passt auch heut noch meiner Meinung nach nichts besser als ein ordentliches Bier. Ob es sich dabei wie im Falle meines heutigen Testbieres und ein Helles oder eine andere Sorte handelt, dass soll doch jeder nach seinem eigenen Geschmack entscheiden. Mein heutiges Testbier jedenfalls, das sich Brotzeitseidla Helles nennt, wird in der Oberpfalz von der Brauerei Scheurer in Moosbach gebraut und hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Der Schaum ist doch recht schnell wieder verschwunden.

Zum Geruch: Ein doch eher getreidiges, brotiges Aroma das sich in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem schönen getreidgen Aroma, das aber nicht unbedingt süßlich, sondern eher recht kernig und würzig wirkt und Richtung Abgang auch von etwas hopfigen Noten begleitet wird. Es ist ein kerniges und würziges Bier, dem aber etwas die Malzsüße fehlt und es wirkt leicht unrund.

Zum Fazit: Etwas unrund wirkt dieses doch eher etwas würzigere Helle. Ein solides Bier, von dem ich aber nicht unbedingt noch viele weitere trinken muss. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Maierbräu Onkel Jakob

Eigentlich kennt man aus dem Volksmund ja nur den Bruder Jakob, welcher bekanntlich die Glocken nicht hört, weil er vermutlich noch ein Schäfchen tätigt. Beim Maierbräu in Altomünster gibt es statt dem Bruder aber einen Onkel Jakob, ein Pils, das eine Hommage an die beiden früheren Brauereichefs namens Jakob Maier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ich habe ein klar filtriertes, hellgoldenes Pilsbier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiger, aber auch etwas süßlicher Geruch zeigt sich mir in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einem durchaus etwas bitteren und knackigen, hopfigen Abgang. Das Bier hat einen schlanken Malzkörper und einen etwas süßlichen Abgang, wirkt auf mich aber dennoch floral. Der Hopfen ist wahrnehmbar, aber die Kohlensäure könnte mehr prickeln und das Bier so beleben. Insgesamt ist der Hopfen zwar wahrnehmbar und verleiht dem Bier auch eine gewisse herbe und Würze, es ist aber dennoch eher ein mildes Pils.

Zum Fazit: Ein doch typisch bayerisches Pils. Es ist schlank und hopfig, aber wirkt eher etwas floral als das es wirklich eine knackige Hopfenbittere hätte. Mir insgesamt doch etwas zu mild und so gibt es auch nur 3 Sterne.

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Kapuziner Weissbier Kristall

Als nächstes Testbier gibt es in meinem folgenden Blogbeitrag nun das Kristallweizen der Marke Kapuziner. Wieder einmal geht es also um einen Mönchsorden, welcher für ein Bier herhalten muss. Gebraut werden diese Biere in Kulmbach und das Kristallweizen kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, leicht bananiger Geruch und auch etwas Hopfen hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leicht teigiges feinmalziges Bier mit einem sehr schönen süßlichen Abgang. Das Bier hat eine sehr feine Malznote, die ich äußerst überzeugend finde und die schön prickelt. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf wunderbar getreidig und hat so eine leichte Karamellnote die getreidig sehr gut durchkommt. Gegen Ende ist es aber etwas schwerfällig zu trinken und hier vermisse ich dann schon die Kohlensäure.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Kristallweizen, welches mich aber nicht so wirklich überzeugt hat. Startet es überraschend gut wird vor allem gegen Ende doch jeder Schluck ein wenig zur Qual. Von mir gibt es eine Wertung von 2 Sternen.

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Einsiedler Hell

Auch in Sachsen ist das Helle nach bayerischer Brauart inzwischen im Biermarkt angekommen und so kann ich im folgenden Test nun das Einsiedler Hell aus Chemnitz vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine durchaus sehr schöne Schaumhaube

Zum Geruch: Ein getreidiger, auch leicht metallischer Geruch. Riecht etwas nach Mineralwasser.

Zum Geschmack: Es hat einen würzigen, etwas aromatischen Geschmack. Im Körper wirkt es aber eher dünn. Am Gaumen ist zudem eine leichte Hopfung wahrzunehmen. Malzsüße ist wenn überhaupt nur leicht vorhanden und so wirkt das Bier insgesamt schon ein wenig wässrig bzw. mild. Etwas Honigsüße, die typische bei Hellen ist kommt noch dazu.

Zum Fazit: Also dieses Helle ist nun wahrleich kein Highlight. Es ist so mild, das ich eben auch nicht so viel dazu schreiben kann. Es ist genießbar aber geschmacklich schon sehr langweilig. Bei mir reicht es daher auch nur zu 2 Sternen.