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Alsfelder Weizen

Die Stadt Alsfeld in Mittelhessen ist vor allem für ihre schöne Altstadt und insbesondere das 1512 erbaute Rathaus bekannt. Dieses findet sich auch im Wappen der Brauerei wieder, wobei man hier auch leider wieder von ehemaliger Brauerei sprechen muss, denn in Alsfeld selbst wird schon seit 2019 nicht mehr gebraut. Nachdem man 2015 zum 2. Mal nach 2011 in die Insolvenz gehen musste, wurde die Brauerei von der benachbarten Lauterbacher Burgbrauerei übernommen, die die Produktion der Alsfelder Biere schrittweise ins eigene Brauhaus verlagerte. Damit endete die Geschichte einer Brauerei die im Jahre 1858 mit Leopold Wallach begann. Da die Inhaberfamilie Wallach jedoch jüdischen Glaubens war, wurden sie von den Nazis gezwungen ihren Betrieb zu verkaufen, welcher daraufhin von einer Genossenschaft Alsfelder Gastwirte übernommen wurde. Die Umwandlung der Brauerei in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1993 führt dazu, dass Rhönsprudel einen Großteil der Anteile am Unternehmen übernahm, bis man sich nach nun zwei Insolvenzen heute über die Lauterbacher Burgbrauerei im Portfolio des Hochstiftlichen Brauhauses aus Fulda befindet. Die Marke Alsfelder gibt es aber nach wie vor und von den Alsfelder Bieren stelle ich heute das Weizenbier vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas bananiges Aroma. Es hat dennoch auch schöne fruchtige Noten.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein getreidiges und schön banaiges Bier, das diese Nuance vor allem im Abgang Preis gibt. Man hat also ein klassisches Weizenbier im Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein durchaus rundes, eher hefiges Bier mit einem leicht dezent bitteren Abgang, der sehr zu Überzügen weiß. Immer wieder setzt die Banane hier schöne Akzente.

Zum Fazit: Ein solides, aber nicht besonderes Weizenbier. Man kann es trinken und es ist auch nicht schlecht oder hat irgendwelche Fehlaromen. Man macht also nicht wirklich etwas Falsch mit diesem Bier, kann aber auch kein geschmackliches Highlight erwarten. Daher komme ich auf eine Wertung von 3 Sternen.

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Wunderbraeu Pils

Wunderbräu aus München haben sich auf die Fane geschrieben Biere zu brauen bei denen ausschließlich Biozertifizierte Zutaten verwendet werden. Darüber hinaus soll auch der Brauprozess möglichst nachhaltig sein und das traditionelle Brauhandwerk im Vordergrund stehen. Für den Test habe ich mir nun heute deren Pils geschnappt, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht floraler, ansonsten etwas zurückhaltender Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Pils mit schöner Hopfenaromatik, die aber dennoch einigermaßen mild ist. Es ist gut bitter aber es schwingt immer eine leicht süßliche Note mit. Es ist ein durchaus herb aromatische Pils Bier, das auch einigermaßen floralen Touch im Abgang hat. Gegen Ende wird das Bier vor allem im Abgang etwas süßlicher.

Zum Fazit: Ein eher bayerisches Pils mit durchaus hopfigen Applikationen. Ich finde es erfrischend, auch wenn es durchaus hopfigere Pilsbiere gibt. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Kronenbourg 1664 Blanc

Die Elsässer Brauerei Kronenbourg ist die größte und bekannteste Brauerei Frankreichs. Seit letzten Sommer versucht man dort verstärkt auch in den deutschen Biermarkt zu expandieren. Im Supermarkt sind mir nämlich seit letzten Jahr plötzlich verstärkt diese markanten kleinen blauen Fläschchen mit der Aufschrift 1664 aufgefallen, die man vorher nur aus Spezialgeschäften, dem Internet oder eben Frankreich kannte. Das diese Unterfangen von Kronenbourg mit ihrem beleibtesten Bier, dem 1664 Lagerbier schwer werden dürfte hat man dort bereits vorab erkannt und so versuchte man es von Anfang an mit dem 1664 Blanc, einem klassischen Witbier, dass sich geschmacklich durchaus von den deutschen Bieren abhebt und bewusst auf einen fruchtigeren, zitronigeren Geschmack setzt, um vielleicht bei jenen Konsumenten zu punkten, denen der klassische Biergeschmack nicht so sehr zusagt. Wobei ich ehrlicherweise, beim Blick auf die Zutatenliste die Bezeichnung Bier für dieses Gebräu schon mehr als gewagt finde, denn neben den für ein Witbier typischen Zutaten Orangenschale und Koriander, finde sich hier auch noch Glukosesirup und der Stabilisator E414 im Bier, was meiner Meinung nach absolut nichts in einem als Bier verkauften Getränk zu suchen hat und auch absolut keine natürlichen Zutaten sind. Nun denn, ich will dem Getränk mit einem Alkoholgehalt von 5% erst einmal eine faire Chance einräumen. Zur genaueren Geschichte der Brauerei, die zum Carlsberg Konzern gehört, werde ich dann, wenn ich deren Lagerbier vorstellen werde noch genaueres dazu schreiben.

Zur Optik. Ein trübes, hellorangenes Bier. Es hat einen durchaus ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig nach Orange oder Apfelsine. Eine leichte Säure und Zitrusaromen gesellen sich hinzu. Die Süße die den Geruch bestimmt wirkt aber fats schon etwas zuckrig und künstlich.

Zum Geschmack: Auch im ersten Eindruck bestätigst sich der sehr fruchtig, süßliche Geschmack. Es nicht so zuckrig wie gedacht, dass muss man ehrlicherweise anerkennen. Im Abgang hat man aber etwas, dass an Süßstoff erinnert. Vorrangig hat man aber Organennoten mit Einschlägen in Richtung Mandarine und Zitrone. Diese Geschmäcker wirken aber nicht unbedingt natürlich, sondern eher künstlich und auch gesüßt wie man sie von anderen Lebensmitteln wie Jogurt, Fruchtgummis oder Limonaden kennt. Insgesamt ist das Bier auch sehr spritzig und wirkt so wirklich erfrischend. Auch hat man im Abgang durchaus kräutrigen Hopfen und den Koriander, der dem Ganzen etwas Würze verleiht.

Zum Fazit: Geschmacklich geht das Ganze schon sehr in Richtung Radler oder eben belgische Fruchtbiere, wenngleich hie die typische Säure fehlt. Dadurch wirkt es künstlicher und eben auch süßlicher. Wenn man rein den Geschmack betrachtet schmeckt es gar nicht mal so schlecht, aber eben nicht unbedingt nach Bier. Dennoch sehr erfrischend und spritzig. Von mir bekommt es 3 Sterne, auch wenn ich angesichts der Zutatenliste gerne noch einen Abziehen würde.

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Scherdel Edelhell

Die Kulmbacher Brauerei hatte Anfang des Jahres angekündigt, die zu ihr gehörende Hofer Brauerei Scherdel zum Jahresende 2026 stillzulegen und die Produktion der Biere ins Stammwerk nach Kulmbach zu verlagern. Für die 1831 gegründete Brauerei ist dieser Schock nicht die erste existenzielle Notlage, rutschte man doch schon im Jahre 2003 in die Insolvenz. Durch den Einstieg der Kulmbacher Brauerei konnte die Schließung damals abgewendet werden. Wie sich nun aber zeigt, sieht die Brauerei nun trotzdem ihrem unweigerlichen Ende entgegen. Wie bei vielen anderen Schließungen kleinerer Konzerntöchter auch, war die Produktion an mehreren Standorten einfach nicht mehr lukrativ. Gerade in einem so kriselnden Branchenumfeld wie der Bierbranche, in der die Brauereien mit steigenden Kosten und sinkenden Konsumzahlen zu kämpfen haben ist es eben oft nur noch schwer möglich kostendeckend zu produzieren. Nun soll es immerhin die Marke weiterhin geben, welche dann wie so viele andere Marken auch aus den Sudkesseln in Kulmbach kommen wird. Der Ruf des Bieres war zwar schon vor der Schließung nicht unbedingt der beste, ob er sich mit der Produktionsverlagerung nun bessert, darf allerdings stark bezweifelt werden. Nichtsdestotrotz stelle ich heute eines der bekanntesten Scherdel Biere vor, das Edelhell, ein laut Brauerei Pilsbier mit einem ungewöhnlich hohen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hopfig, aber auch buttrige wie ich finde fast schon auch karamellige und brotige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb frisches Bier, dass aber zunächst keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Es prickelt am Gaumen und ist ganz ordentlich herb. Zudem hat es aber auch etwas brotiges, leicht karamelliges. Klar schmeckt man auch buttrige Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus dezent hopfigen Noten im Antrunk, bevor es aber im Abgang etwas süßlicher und dann auch getreidger wird. Für ein Pils hat dieses Bier schon viel Körper. Der Hopfen wirkt sogar durchaus ein wenig aromatisch und nicht ganz so billig wie in anderen Scherdel Bieren

Zum Fazit: Eines der besseren Biere aus dieser Brauerei. Ganz solide und doch etwas ungewöhnlich für ein Pils. Von mir gibt es 3 Sterne.

 

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Wurm Vollbier Dunkel

Ein Dunkles aus Franken, nämliches jenes von der Brauerei Wurm aus Pappenheim ist nun das nächstes Bier, dass ich hier auf dem Blog vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei moderaten 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunschwarzes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas röstiges und leicht keksiges Aroma. Aber insgesamt im Duft eher ein wenig schwächer ausgeprägt.

Zum Geschmack: Es ist im Antrunk zunächst kurz prickelnd, bevor man dann im Nach- und Abgang eine angenehme Portion Röstmalz bekommt, die auch eine leicht trockenen Charakter hat. Im Nachgang kommen ab und an leicht milchige, etwas schokoladige Noten hinzu. Insgesamt ist es aber schon eher ein röstig herbes Bier das ich hier habe. Dieser Eindruck hält sich auch bis zum Schluss. Bisweilen ist aber der Körper ein wenig zu schwach.

Zum Fazit: Ein solides Dunkles, das eine klare Betonung der Röstnote aufweist. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Birkenwäldle Vollbier

Ein neues Bier für Stuttgart? Ist da angesichts der Platzhirsche von Dinkelacker und Hofbräu überhaupt Platz dafür? Pierre und Patrick Schanzenbach finden ja und haben mit dem Birkenwäldle Bio Vollbier ihre Nische im Stuttgarter Biermarkt gefunden. 2025 gingen sie mit ihrem neuen Bierprojekt an den Start und brauen ein Bier, welches vollständig mit nach ökologischen Richtlinien angebauten Zutaten gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, organenes Bier.

Zum Geruch: Der Hopfen stich heraus man hat leicht harzige Noten und Kräuter, aber auch etwas frucht und eine leichte Malzsüße.

Zum Geschmack: Auch hier ist der Hopfen dominant. Man hat einen kräutrig bitteren Hopfen der hier den Geschmack klar dominiert. Die Kohlensäure prickelt sehr gut und kratzt nur leicht am Gaumen und insgesamt ist das Bier sehr süffig. Im Nachhinein hat man auch etwas Süße und eine leichten Grapefruit-Zitrus Geschmack. Der Körper ist eher mittelmäßig ausgeprägt.

Zum Fazit: Ein doch würziges und uriges Bier mit klarer Kante. Für den normalen Biertrinker ist das vielleicht etwas zu viel und kann in Teilen auch etwas unausgewogen wirken. Mir hat das aber wirklich hervorragend geschmeckt und so gibt es von mir 4 Sterne.

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Arnsteiner Ernte Hell

Beim meinem nächsten Testbier handelt es sich Mal wieder um eines aus Franken. Dieses Mal aber nicht aus Ober- oder Mittelfranken, sondern aus Unterfranken. Die Brauerei Bender stellt neben den Herzog von Franken Bieren nämlich auch noch Biere der Marke Arnsteiner her, benannt nach dem Produktionsstandort der Brauerei. Ansonsten ist Arnstein eine malerische Kleinstadt mit einer schönen kleinen Altstadt die sich an einen Felssporn schmiegt auf dessen Gipfel die Burg Arnstein thront. Das Ernte Hell, mein heutiges Testbier ist ansonsten ein typisch fränkisches Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch zeigt ein getreidiges, eher süßliches Geruchsprofil.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches ich durchaus als würzig beschreiben würde. Der Abgang und vor allem der Nachgang zeigt aber eine doch etwas komische Hopfung, die fast schon etwas metallisches hat. Die gut dosierte Kohlensäure überdeckt aber zum Glück etwas diesen Geschmack, sodass er nicht mehr so störend durchkommt. Im Nachgang bleibt sie aber dennoch noch etwas hängen.

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de Ryck Arend Tripel

Vor längerer Zeit hatte ich bereits schon einmal ein Arend Bier der belgischen Brauerei de Ryck vorgestellt, nämlich das Blond. Dort erkläre ich auch die Geschichte hinter dem Namen und der Brauerei. Wer sich also dafür interessiert, dem empfehle ich noch einmal diesen Beitrag zu lesen. Ich komme hier jedenfalls direkt zum Bier und dieses wird heute eben nun das Arend Tripel sein. Sortentypisch sind belgische Tripelbiere im Alkoholgehalt recht stark, weshalb auch dieses Bier mit beachtlichen 8% daherkommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangefarbenes Bier. Es hat eher nur recht wenig Schaum.

Zum Geruch: Ein harzig kräutriger Geruch mit Pinie und getreidgenen Nuancen, sowie Wildhonig

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr frisch und lebendig durch die Kohlensäure, aber auch getreidig und im Abgang mit einer ordentlich harzigen Bittere. Leicht schmeckt es auch nach Weizenmalz. . Der Abgang wird aber auch von einer langen Malzsüße begleitet. Insgesamt prickelt die Kohlensäure sehr und passt gut zum Bier. Man hat aber auch Noten von Wildhonig und eine harzige Hopfenbittere im Abgang, die bis zum Schluss bestehen bleibt.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein interessantes und würziges Bier mit schöner knackig harziger Hopfenbittere.

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Dreykorn Laufener Kellerbier

Weiter mache ich mit meinen Biertest beim Laufener Kellerbier der Brauerei Dreykorn. Damit befinde ich mich wieder im Großraum Nürnberg, also in Franken. Das ein oder andere Bier von dort habe ich bereits vorgestellt, weshalb ich nun direkt zum Biertest übergehe. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen eher nur recht mäßigen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier zeichnet sich in der Nase durch einen eher brotig, karamelligen Duft aus.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Geschmack ins seiner Textur sehr teigig und karamellig ist. Dieser Eindruck bleibt auch durchaus im Nachgang im Mundraum. Die Kohlensäure ist wie in Franken üblich eher rehct moderat dosiert und macht das Bier bekömmlich. Im Abgang ist es mir dieser teigige Geschmack teilweise etwas zu viel. Dennoch gefallen mir vor allem die schönen Karamellnoten im Nachgang, die sich dann schön im Mundraum ausbreitet. Der Hopfen sorgt für eine leichte Würze, die das Ganze abrundet.

Zum Fazit: Ein schöne und süffiges Kellerbier mit würzigem Abgang und schöner Karamellnote. Dabei ist es dennoch recht einfach und nicht zu komplex, aber keinesfalls mild oder Geschmacksarm. Ein gute Mischung und mir deshalb 4 Sterne wert.

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Herrnbräu Hefe Weißbier Hell

Ein in Bayern, vor allem in der Region um Ingolstadt sehr weit verbreitetes Weissbier ist jenes von Herrnbräu aus eben besagtem Ingolstadt. Die doch recht große Brauerei, deren Aktien über die Brauholding Bayern-Mitte sogar an der Münchner Börse gehandelt werden, legt in ihrem Sortiment einen besonderen Fokus auf die Weißbierpalette, wobei dennoch auch die beliebten untergärigen Bierklassiker wie Helles & Dunkles angeboten werden. Das Helle Weissbier ist und bleibt aber der absolute Klassiker von Herrnbräu und diesen will ich im folgenden Beitrag nun vorstellen. Der Alkoholeghalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis mattgoldenes Bier. Es hat einen wie cih finde durchaus ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr kräftige Getreidenoten und auch ein wenig Banane zieht hier in die Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, dass im ersten Eindruck recht spritzig ist und das vor allem im Antrunk recht auslebt wenn die Kohlensäure die Zungenspitze kitzelt. So wirkt auch der Körper gar nicht so kräftig, obwohl das Weißbier eine für diese Sorte durchaus ordentlichen Stammwürze hat. Der Nachgang hingegen gestaltet sich dann durchaus kräftiger und vor allem getreidig bis eher brotig. Auch leicht herbe Hopfennoten, sorgen für eine angenehme Würze. Dadurch das die Kohlensäure sehr lebendig und präsent nimmt sie leider viel Raum für die Geschmacksentfaltung. So gelingt es dem Bier leider nicht wirklich eine schöne Banane zu entfalten, sodass dieser für Weißbier typische Geschmackseindruck eher nur leicht durchkommt. Dafür zeigt sich neben den getreidig süßlichen Noten auch etwas Nelke.

Zum Fazit: Ein Bier, dass seine Prozente sehr gut hinter der Kohlensäure verstecken kann. Es ist lebendig und spritzig, getreidig und hat eine leichte Fruchtsüße. Ein ganz solides, wie finde aber nicht ganz perfekt ausbalanciertes Weissbier. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.