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Turmherren Urhell

Die Biermarke Turmherren ist eine ursprünglich von der Brauerei Weiss Rössl in Roßstadt am Main in Unterfranken gebrautes Bier, dass im Billigsegment verortet werden kann. 1774 gegründet, wurde die Brauerei schon im Jahre 1989 aufgrund familiärer Verbindungen der beiden Inhaberfamilien von der in Neuhaus ansässigen Brauerei Kaiser übernommen. 2001 folgte dann das Ende der Bierproduktion in Unterfranken und die Biere werden seither in Neuhaus gebraut. Als Firma existiert die Brauerei aber noch immer und kümmert sich wohl um den Vertrieb ihrer Bierspezialitäten. Das Turmherren Urhell kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz leichten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, kerniger Geruch mit leicht süßlichen Noten, der aber wirklich nur ganz marginal.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein prickelndes und kernig getreidiges Bier. Im weiteren Trikverlauf bleibt es ein süßlich kerniges Bier mit einer leichten Getreidesüße am Gaumen. Vor allem im Antrunk ist das Bier süßlich. Im Nachgang kommt dann die Kohlensäure ordentlich durch und kratzt dann auch unangenehm im Gaumen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Man kann es für diesen Preis tatsächlich sogar trinken.

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Trumer Obertrumer Original

Von der Trumer Brauerei aus dem Salzburger Land habe ich in meinem nächsten Biertest nun das Obertrumer Original, ein unfiltriertes Bio-Zwickelbier mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, eher etwas orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, ansonsten eher zurückhaltendes Geruch. Etwas würzig riecht es dann doch.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus geschmacklich im ersten Eindruck sehr ordentliches Bier. Es ist leicht würzig, aber ansonsten zunächst eher etwas mild. Es ist ein Bier das auch im weiteren Trinkverlauf Trinkverlauf durchaus etwas hopfig, würzig und mit einer leichten Malzsüße versehen, ich finde es aber immer noch etwas zu mild im Geschmack.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches, durchaus auch recht süffiges Bier, dass für meinen Geschmack aber zu mild ausfällt. Daher gibts auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Viechtacher Weissbier

Zwar wurde die Viechtacher Brauerei Ende Juli 2024 geschlossen, nach der Schließung sicherte sich die benachbarte Hofmark Brauerei aber deren Markenrechte, die die Biere nun vertreibt und produziert. Auch das Viechtacher Weissbier fällt darunter, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht obstiges, sogar in die erbeerige Richtung gehendes Bier. Dazu kommt Pflaume und eine sehr schöne Banane.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, das geschmacklich zunächst etwas säuerlich ist, aber auch eine durchaus schöne Note des Weizengetreides hat, die auch sehr fruchtig daherkommt mit einem obstigen Abgang, der in Richtung Erdbeeren und Pflaume und auch eine reife Banane geht.

Zum Fazit: Ein wirklich fruchtiges Weizenbier, das noch immer hervorragend schmeckt. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Traugott Simon Export

Beim nächsten Testbier habe ich nun wieder etwas aus der Kategorie Eigenmarke. Neben der Marke Oscar Maxxum gibt es bei der Getränkemarktkette Trinkgut aus NRW nämlich auch noch die Marke Traugott Simon. Auch hier scheint der Name eher fiktiv und ohne besonderen Hintergrund zu sein. Auch lässt sich nicht sagen, bei welcher Brauerei diese Biere gebraut werden, vermutlich werden auch hier wieder verschiedenste Überkapazitäten von diversen Brauereien aufgekauft. Ganz klassisch gibt es im folgenden Testbeitrag nun das Export dieser Marke, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtruiertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichenn weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat insgesamt eine durchaus etwas kräftigeren gerteidigen Eindruck in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt auf mich im ersten Eindruck getreidig, aber auch sehr süßlich und nicht besonders frisch. Es ist im Mundegfühl etwas mastig und wirkt auch dann noch zu süß. Das Bier ist insgesamt einfach unrund und überhaupt nicht süffig. Zudem wirkt der Abgang leicht ledrig und wenn man Hopfen schmecken möchte findet dieser eigentlich gar nicht statt. Diese wirklich penetranten Malzsüße hängt auch noch viel zu lange am Gaumen, sodass man nicht wirklich Lust auf den nächsten Schluck habe

Zum Fazit: Unabhängig davon, dass ich sowieso nicht viel davon halte irgendwelche seelenlose Eigenmarken zu konsumieren, ist dieses Bier auch absolut nicht gut. Daher habe ich die Verkostung dieses Bieres auch vorzeitig, was ich nur sehr selten mache, im Ausguss beenden müssen, da es einfach viel zu süß ist. 1 Stern und selbst das ist eigentlich zu viel.

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Shepherd Neame Bishops Finger

Erstmals 1958 gebraut habe ich auch im nächsten Biertest einen absoluten Klassiker der englischen Bierkultur. Es handelt sich um den Bishops Finger von Shepherd Neame aus der Grafschaft Kent. Seinen ungewöhnlichen Namen hat das Bier von den Schildern die im Mittelalter den Pilgern den Weg zum Dom von Canterbury wiesen und im Volksmund den Namen Bishops Finger erhielten. Ein weitere Besonderheit dieses Bieres ist es, das es laut Brauerei nur an einem Freitag und ausschließliche vom obersten Braumeister gebraut werden darf. Zudem verwendet die Brauerei für dieses Bier ausschließlich regionale Zutaten aus Kent und bezeichnet das Bier daher als „Kentish Strong Ale“. Ob man das Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,2% nun wirklich als Strong Ale bezeichnen muss, weiß ich jetzt nicht unbedingt, wenn man sich aber die klassischen englischen Cask Ales anschaut, trifft dies aber durchaus zu.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr brotig und hat auch einen ganz leichten röstigen Einschlag. Dazu kommt noch etwas karamelliges und ein bisschen Beere oder Nuss

Zum Geschmack: Ein Bier, das im ersten Eindruck etwas röstige Noten hat. Aber auch herbe Noten des Hopfens sind dabei, die sich dann im Nachgang dezent ausbreiten. So entsteht auch ein leicht trockener Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein bisschen ein röstriges Bier mit etwas karamelligen Noten. Es bleibt zudem ein Bier mit einem doch bestimmten aber dezenten Hopfenaroma. Insgesamt ist es ein vollmundiges aber im Körper aber nicht zu kräftig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sterne. Ich finde es einen wirklich guten Vertreter typischer englischer Ales mit eben etwas mehr Körper und damit auch geschmacklicher Tiefe.

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Wettelsheimer Wet Pils

Als nächstes Bier folgt nun das Wet Pils der Brauerei Strauß aus dem unterfränkischen Wettelsheim. Der Alkoholeghalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldeenes Bier. Es hat eine ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges, etwas floraler Duft.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, dass doch insgesamt sehr dezent ausfällt. Es ist ganz leicht bitter und hat etwas keksige Malzanflüge, ansonsten ist es geschmacklich eher mild. Auch leicht buttrige Noten, die man von böhmischen Pilsbieren kennt lassen sich erahnen. Auch die Kohlensäure ist etwas zurückhaltend und dürfte gerne noch etwas mehr sein.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ganz solides Bier, aber etwas zu mild und nicht „pilsig“ genug.

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Wells Bombardier Amber

Dem legendären britischen Boxer Billy Wells im Volksmund auch als Bombardier bekannt wurde mein folgendes Testbier gewidmet. Neben seinen Erfolgen im Schwergewichtsboxen hat sich Billy Wells aber auch als Kanonier in der britischen Armee verdient gemacht, was ihm im übrigen auch seinen Spitznamen einbrachte. Erstmals gebraut wurde das Bier im Jahre 1980 von der Charles Wells Brewery aus Bedford, welche in den letzten Jahren eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Die begann, als sich die 1876 gegründete Brauerei 2006 mit der Londoner Youngs Brewery zusammenschloss. 2017 wiederum entschloss man sich, fast seine gesamten Brauaktivitäten inklusive sämtlicher Markenrechte an Martsons zu verkaufen. Seither besteht Charles Wells nur noch als Pubbetreiber mit über 200 angeschlossenen Lokalen. Zur Versorgung dieser entschloss man sich aber in Bedford eine kleine Braumanufaktur, den Brewpoint zu bauen, in welchem nun exklusiv in den Wells Pubs erhältliche Spezialbiere gebraut werden. Die nun Eagle Brewery genannte ehemalige Wells Brewery ist aber nach wie vor in Betrieb, zunächst genutzt von Marstons, nach einem Verkauf seit 2022 von der spanischen Brauerei Damm. Das bemerkenswerte an dieser Übernahme ist, dass die Brauerei schon davor das bekannte Bier Estrella Damm exklusiv für den britischen Markt nach Originalrezept herstellte. Das Bombardier wird zwar auch dort gebraut, die Markenrechte verblieben aber bei Marstons. Stilistisch ist das Bier ein Amber Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,7%. Das interessante ist, dass dieser Alkoholgehalt nur für das Flaschenbier gilt. Beim Fass bzw. Dosenbier liegt dieser mit 4,1% bzw. 4,3% doch schon etwas darunter.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen sehr schnell verfliegenden Schaum.

Zum Geruch. Das Bier riecht leicht röstig und hat einen etwas keksigen und karamelligen Duft.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas bitteren Geschmack und eher dünnem Körper. Der Abgang ist aber leicht röstig. Das Bier ist durchaus ausgeglichen. Es ist etwas röstig und auch durchaus ausgeglichen. Dazu kommt ein durchaus karamelliger Einschlag im Abgang. Auch der Hopfen passt ganz gut. Was aber am meisten stört ist der doch etwas dünne Körper, der dann auch dafür sorgt das es etwas zu sehr ins wässrige gleitet.

Zum Fazit: Das Bier ist etwas dünn, aber hat durchaus auch, vor allem an Afang, Geschmack zu bieten. Vor allem Röst und Karamellnoten überzeugen hier. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Hellers Pils

Als nächstes Bier steht nun das Pils der Brauerei Heller aus Herzogenaurach auf der Agenda. Der Alkoholgehalt dieses fränkischen Bieres ist mit 5,3% für ein Pils doch recht hoch.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Der Schaum des Bieres ist eher unspektakulär.

Zum Geruch: Leicht hopfig, sonst nicht besonders auffällig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein doch hopfenbetontes Bier, das bitter ist, aber zugleich auch aromatisch. Es ist im Antrunk zunächst etwas zurückhaltend, wird dann aber im Ab- und Nachgang ordentlich bitter. Man hat ein Bier mit einem schönen aromatischen Malz und Hopfenaroma im Geschmack mit einem für ein Pils ungewöhnlich kräftigen Körper. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus hopfenaromatische Pils, das nicht zu bitter wird.

Zum Fazit: Ein geschmackvolles, nicht unbedingt stiltypisches Pils mit ungewohnt kräftigem aber gehaltvollen Malzkörper. Mich überzeugt es und daher bekommt es auch eine Wertung von 4 Sternen.

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Herrnbräu Gold

Ein laut Website mildes, untergäriges Spezialbier, das für mich den Eindruck macht, als dass es gezielt für Partys und Clubs zum aus der Flasche trinken konzipiert wurde, ist nun mein nächstes Testbier. Die Rede ist vom Herrnbräu Gold aus Ingolstadt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, herber Duft.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Eindruck sehr sehr mild ist. Man hat eine gewisse Malzsüße, mehr ist hier aber wirklich geschmacklich nicht los. Der Nachgang ist daher eher nichtssagend. Die Kohlensäure prickelt angenehm und ist erfrischend ohne das es zu viel wirkt. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier, das sehr mild ist und nur einen ganz leicht bitteren Abgang hat. Dazu kommt eben eine ganz kleine Prise von süßen Malznoten. Der körper ist entsprechend schwach ausgeprägt und etwas wässrig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr mildes, nichtssagendes Bier. Es tut niemandem weh, ist aber wirklich geschmacklos und dünn. lediglich die Kohlensäure macht es etwas süffig. Von mir gibt es 2 Sterne.

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Hatz Hefeweizen Hell

Die Biere der Marke Hatz werden seit der Fusion mit der Brauerei Moninger im Jahre 2010 nicht mehr in Rastatt, sondern am dortigen Standort im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel gebraut. Unter anderem auch das helle Hatz Hefeweizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht fruchtiges Aroma. Es hat diese typischen Fruchtnoten von Banane und Pflaume.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zunächst ein Bier mit etwas kernigen Noten, dass vor allem am Gaumen auch etwas von seinem leicht fruchtigen Aroma entfaltet. Im Antrunk ist es getreidig und leicht sprudelig, spritzig. Im Abgang kommt dann eine schöne Frucht mit Banane und auch etwas Vanille. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, mit einem durchaus süßlichen Antrunk, welcher dann in einen kernigen Geschmack und einen leicht kratzenden Abgang übergeht und im Nachgang dann süßlich bananig wird und das auch bleibt.

Zum Fazit: Solides, sehr bananiges Weizenbier. Für meinen Geschmack hat das Bier etwas zu viel Frucht und Hefe. Daher bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.