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Adnams Ghost Ship

East Anglia, eine Region nordöstlich von London ist das Setting meines nächsten Biertests. Dort in Southwold, einem direkt an der Nordseeküste gelegenen Strandbad ist seit dem Jahre 1872 die Adnams Brewery beheimatet. Die sich noch immer in Familienbesitz befindliche Privatbrauerei legt zudem großen Wert auf Nachhaltigkeit und engagiert sich auf verschiedene Weis für den Umweltschutz, in dem zum Beispiel ein Großteil der für die Produktion benötigte Energie aus erneuerbaren Energien stammt. Neben Bier stellt man hier auch Cider und verschiedenste Spirituosen her. In Sachen Bier bietet das Unternehmen eine sehr große Vielfalt an klassischen englischen Ales und Stouts, aber auch amerikanisch inspirierte Craftbiere und holzfassgelagerte Sondereditionen. Ich widme mich heute aber dem Ghost Ship, einem der Klassiker des Hauses, welches stilistisch ein typisches englisches Pale Ale ist mit einem Alkoholgehalt von 4,5% ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr stark nach Zitrus bzw. Zitronennote in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das durchaus bitter in Richtung Abgang ist und doch ein sehr schönes Zitrusaroma ins Mundgefühl bringt. Es wirkt im Körper aber leider etwas dünn. Dennoch überzeugt mich vor allem die schöne Zitrusaromatik die sich lange bis in den Abgang durchzieht und im Mundraum bleibt. Insgesamt ist es ein fruchtig bitteres Bier mit leichter Säure, lebendiger Kohlensäure aber schwachem Körper.

Zum Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne. Es hat eine knackige Bittere mit fruchtigem Abgang, aber insgesamt finde ich es ein wenig dünn im Geschmack.

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Hahn Pilsner

Ein eher in der Kategorie Billigbier angesiedeltes Gebräu, das ich bei einem Getränkemarkt in Mittelhessen entdeckt habe ist nun mein nächstes Testobjekt. Gebraut wird es für die Hahn Gentränke Union die ihre Sitz im südhessischen Frielendorf hat. Der Produzent dieses Bieres möchte aber leider leider lieber anonym bleiben und ließ sich auch nach längerer Recherche nicht herausfinden, eventuell stoße ich ja zu einem späteren Zeitpunkt auf den Hersteller dieses Gebräus. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichenweißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht tatsächlich nach nicht besonders viel.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das überraschend malzig schmeckt und mich auch sehr an ein Exportbier erinnert. Es ist dabei auch etwas muffig im Abgang. Ich finde, wenn man das Bier trinkt, so macht sich doch ein durchaus präsenter Malzkörper bemerkbar und die würzigen, aber nicht dominierenden Hopfennoten im Abgang lassen eher auf ein Lager denn als ein Pils schließen.

Zum Fazit: Ein trinkbares Bier, das aber seine schwächen speziell im Abgang hat. So richtig Lust auf ein weiteres Bier bekommt man da sicherlich nicht. Auch ist es mir für ein Pils zu malzig. Ich vergebe hierfür 2 Sterne.

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Gerstenfux Dunkles Weizen

Als nächstes Testbier habe ich das dunkle Weizenbier vom Bierwerk Gerstenfux aus den Nürtinger Stadtteil Zizishausen, das für ein dunkles Weizenbier auf einen durchaus überraschend hohen Alkoholgehalt von 5,9% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidig fruchtige Noten. Man hat zudem schöne Aromen von Pflaume und sehr reifer Banane. Dazu kommt etwas schokoladiges.

Zum Geschmack: Auch hier hat man sehr schöne schokoladige Noten, die dann im Abgang von reifen Früchten ergänzt werden. Hier möchte ich vor allem die Pflaumen erwähne. Der Nachgang wird dann etwas trockener und man hat hier vor allem Kakaonoten. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es doch sehr rund im Geschmack, jedoch verliert es gegen Ende etwas von seine intensiven Geschmack und vor allem im Nachgang wird es dann lack.

Zum Fazit. Es ist kräftig und zunächst auch intensiv im Geschmack. gegen Ende trudelt das Bier aber ein bisschen aus und verliert etwas von seinem zu Beginn doch recht intensiven Geschmack. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Gessner Festbier

Ganz im Süden Thüringens in Sonneberg bei der Privatbrauerei Gessner hat man das ganze Jahr über ein Festbier im Sortiment, welches ich im folgenden Biertest nun vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei 5,6%, was es eindeutig der Kategorie Festbier/Märzen zuordnen lässt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht süßlich und kräftig malzig.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr schönes kräftiges Bier mit einem süßmalzigen Aroma. Im Nachgang ist es ganz leicht alkoholisch. Das Bier ist an sich sehr erfrischend und hat eine süßlich malzigen Abgang. Insgesamt zeichnet es eine wirklich ausgeprägte Süffigkeit aus. Die Kohlensäure ist hier meines Erachtens eher dezent zurückhaltend und der Hopfen klingt nur leicht am Gaumen an, vleriht dem Bier aber dennoch die passende Würze. Insgesamt könnte die Kohlensäure etwas mehr sein gehalten, gerade gegen Ende ist das Bier so etwas schwerfällig. Dennoch hat es eine schöne malzige Noten und es ist ein insgesamt kräftiges würziges Festbier

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich süffiges und rundes Festbier mit schöner Würze. Meiner Meinung nach könnte die Kohlensäure gerade gegen Ende gerne noch ein bisschen mehr sein, was das Bier noch lebendiger und süffiger machen würde.

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Altmühltaler Pils

Alsn nächster Biertest kommt wieder eine Bier aus der Serie der Altmühltaler Biere, welche in Ingolstadt bei Herrnbräu gebraut werden. Dieses mal ist nun das Pils an der Reihe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier, mit einer sehr ordentlichen Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Man hat einen leicht hopfigen, ansonsten eher nichtssagenden Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem zunächst recht gut bitteren Einstig, dass dazu noch von einem einigermaßen schlanken Malzkörper umspült wird. Eine gewisse Buttrigkeit ist auch durchaus noch im Nachgang präsent und schmeckt mir persönlich nicht so gut. Der opfen wirkt im nachgang etwas metallisch.

Zum Fazit: Ein gut bitteres, irgendwie aber auch ziemlich eindimensionales und etwas lieblos wirkendes Bier. Auch der buttrige Geschmack stört mich. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Karmeliter Klostertrunk

Im nächsten Biertest wird es wieder etwas fränkischer und ich stelle den Klostertrunk der ehemaligen Karmeliterbrauerei aus Salz in Unterfranken vor. Verkosten werde ich heute den hellen Klostertrunk aus besagtem Hause, der einen Alkoholgehalt von 4,7% mitbringt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellfolenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein schön getreidig süßliches Aroma wie es sich für ein Helles gehört.

Zum Geschmack: Ich habe ein würziges erstes Bier, dass vor allem sehr sehr sprudelt und so zu Beginn noch wenig an Geschmack entfaltet. Der Körper wirkt schlanker, aber durchaus präsent und das Bier wirkt überhaupt nicht dünn. Ich habe ein Bier mit einem etwas getreidigem Malzkörper, der dann auch etwas zum Vorschein kommt, wenn die Kohlensäure etwas verfolgen ist.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sterne. Ein solider Trunk bzw. Lagerbier, das man gut einfach mal so trinken kann. Etwas Besonderes ist es aber nicht.

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Hohenfelder Dunkel

Heut bin ich für meinen ersten Biertest im tiefen Westen Deutschlands, nämlich in Ostwestfalen. Vor sehr langer Zeit habe ich bereits einmal das Pils der in Langenberg ansässigen Privatbrauerei Hohenfelde verkostet. Nun wird im nächsten Bier, das Dunkle von meinem Gaumen inspiziert, ein laut Brauerei an die Originalrezeptur von Brauereigründer Konrad Lappmann angelehntes Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier mit durchaus passablem Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht schokoladig, röstig und auch durchaus auch sehr frisch.

Zum Geschmack: Die Kohlensäure prickelt sehr gut und der Körper des Bieres ist auch trotz geringeren Alkoholgehalts angenehm kräftig. Schon zu Beginn hat man im Abgang eine angenehme Süße, die dann auch vor allem im Nachgang durchaus angenehme Schokoladennoten entfaltet. Dieses Aroma bleibt auch bis zum Ende und im Mundgefühl ist, das Bier wirkt hier fast schon ein wenig cremig. Insgesamt finde ich es eher süßlich schokoladiger und nur bedingt röstig. Eine nicht zu unterschätzende Hopfennote rundet das Bier ab.

Zum Fazit: Ein eher malziges Dunkles, das eher wie ein Dunkelbier aus Bayern schmeckt. Ich hätte mir gerne noch etwas mehr Röstaromatik gewünscht. Dennoch ein rundes Dunkles Bier mit schöner Schokonote. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Hacklberg Zwickl

Aus der drei Flüsse Stadt Passau kommt nun mein nächstes Bier, welches von der Brauerei Hacklberg gebraut wird. Gebraut wird dort auch ein Zwicklbier, welches ich mit diesem Beitrag nun vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen getreidig hefigen Geruch. Leichte Noten von Streuobst gesellen sich dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein würziges Bier mit schönen getreidigen Noten, welche den Geschmack dominieren. Zu einem mittleren Körper gesellt sich eine eher moderat dosierte Kohlensäure. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein vollmundiges und durch die Hefenoten auch erfrischendes Bier mit Noten, die vor allem an Apfel erinnern. Die schöne doch etwas auffälligere Hopfenbittere im Abgang weiß zu überzeugen.

Zum Fazit: Bei dem Bier handelt es sich für mich um ein wirklich gelungenes und süffiges Bier, das von mir die Wertung von 4 Sternen bekommt.

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Held Weizenbock

Beim nächsten Biertest begebe ich mich in die fränkische Schweiz, die neben vieler schöner Kleinstädte und atemberaubender Felsformationen auch in Sachen Bier einiges zu bieten hat. So werde ich im folgenden Test von der Brauerei Held aus Oberailsfeld den Weizenbock, eine in Franken eher untypische Sorte verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein trübes, schokobraunes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr sehr schokoladiges Aroma in der Nase das mich deutlich an Milchschokolade erinnert.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier durchaus mächtig, bestätigt aber den Eindruck aus dem Geruch mit einem langen süßlichen Abgang der sehr an Schokolade erinnert, wobei es im Nachgang dann auch immer mehr in Richtung Kakaopulver geht. Im Körper ist das Bier präsent, aber nicht zu kräftig. Im Abgang ist es leicht süßlich, aber dennoch hat es auch im Nachgang dann dieses schöne schokoladige, leichte Kakaoaroma mit durchaus guter würze. Insgesamt gefällt der schöne schokoladige Abgang, der auch im Nachgang sehr lange im Mundraum bleibt und dennoch auch etwas Malzsüße mit bringt, aber schön dezent und nicht zu übertrieben ist.

Zum Fazit: Ein gutes, wirklich leckeres Bier, bei dem mich vor allem das Schokoladenaroma sehr überzeugt. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Rhöner Kellerbier

Aus der Thüringer Stadt Kaltennordheim im Mittelgebirge Rhön verkoste ich heute das Kellerbier der Rhönbrauerei Dittmar. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen doch sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht getreidig, hat aber auch einen erstaunlich karamelligen, aber auch leicht säuerlichen Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem sehr hefigen und ausgeprägten karamelligen Geschmack. Es ist im Abgang aber auch etwas säuerlich. Dennoch sorgt etwas Hopfen dafür, dass es leicht würzig wird am Gaumen. Das Bier ist durchaus würzig, jedoch fehlt es dem Bier meiner Meinung an Kohlensäure und das karamellige nimmt gegen Ende doch auch merklich ab.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Das Bier ist würzig hat eine leichte Säure. die Karamellnoten nehmen leider jedoch recht schnell ab. Insgesamt ist es gut trinkbar, meiner Meinung nach gibt es aber noch deutlich bessere Kellerbiere.