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Crew Republic Local Hero

Gestartet als Start Up von zwei ehemaligen Unternehmensberatern, die ihres alten Jobs überdrüssig waren, kann man die Jungs Crew Republic schon als deutsche Craftbier Pioniere bezeichnen, denn sie waren eine der ersten, die IPA und Co in die Regal der Getränkemarkte und ins Glas der deutschen Biertrinker brachten. Zwischenzeitlich sogar mit eigener Brauerei in München, werden die Biere nach deren Schließung im Jahre 2023 nun auf der Versuchsanlage bei Bitburger gebraut, wo auch die Craftwerk Sorten entstanden sind. Mit dem Local Hero hat man sich bei Crew Republic nach IPA und Ca. nun auch ins vor allem in München hart umkämpfte Feld der Hellen Lagerbiere gewagt, wobei ihre Interpretation durchaus etwas hopfiger und aromatischer ausfallen sollte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier. Es hat eine goldne Frabe und eine sehr ordetnlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Fruchtig frisch riecht dieses Bier mit einer leichten Honignote.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit schöner Fruchtaromatik und es prickelt leicht am Gaumen. Dennoch hat es etwas von mildem Apfel und auch eine feine Malzsüße. Im Körper ist das Bier recht schlank. Insgesamt eher mild mit nur feiner Malzsüße im Abgang überzeugt das Bier vor allem durch seine Spritzigkeit die es sehr frisch wirken lässt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bier. Durchaus Fruchtiger als andere Helle, ist es nicht so hopfig wie gedacht. Dennoch überzeugt mich vor allem die Kohlensäure sehr die es wirklich zu einem sehr frischen Bier macht. Von mir gibt es fürs Bier daher eine Wertung von 4 Sternen

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Fuglsang Black Bird

Im nächsten Biertest verlasse ich wieder die Grenzen Deutschlands und unternehme in gewisser Weise eine bierige Reise in Deutschlands nördlichsten Nachbarstaat Dänemark. Jedoch geht es gar nicht so weit in den Norden, sondern ich bleibe relativ im Süden von Jütland, jenem Teil Dänemarks, der sich auf dem Festland befindet. Haderslev, der Heimatort meines heutigen Testbieres war sogar bis zum Ende des 1. Weltkriegs ein Teil des deutschen Reichs. Dementsprechend ist auch die Geschichte der im Ort ansässigen Brauerei Fuglsang und ihrer langjährigen Eigentümerfamilie von diesem Deutsch-Dänischen Wechselspiel geprägt. Gegründet wurde die Brauerei 1865 von Sören Christian Fugelsang und wurde bis zum Jahre 2021 in Fünfter Generation von seinen Nachfahren weitergeführt. Dann entschied man sich in der Familie die Bier und Limonadenproduktion an Royal Unibrew, Dänemarks zweitgrößter Braueigruppe zu verkaufen. Das Ende dieser 150 jährigen Familiengeschichte bedeutete nicht nur den Verlust der Eigenständigkeit, sondern auch des Titels Dänemarks älteste Familienbrauerei. Auf der anderen Seite konnte so aber der Fortbestand des Braubetriebs in Südjütland und der Erhalt der Biermarke Fugelsang sichergestellt werden. Die Gebäude, sowie das Mälzereigeschäft verbleiben zudem dabei vorerst im Besitz der Familie. Bekanntestes Bier ist das Fuglsang Black Bird, ein klassisches Lagerbier Pilsener Brauart mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht durchaus brotig und eher getreidig in der Nase.

Zum Geschmack: Hier habe ich ein durchaus frisch wirkendes, aber dennoch auch recht schlankes Bier. Es hat im Abgang ein eher malziges brotiges Aroma mit leicht süßlichen Noten. Das Bier wirkt insgesamt im Körper recht schlank. Die Kohlensäure ist hier ganz gut getroffen. Ich finde das Bier aber etwas zu malzig und gegen Ende setzt sich das malzige auch im Nachgang ein klein wenig zu teigig am Gaumen fast, was ich als nicht besonders angenehm empfinde. Die Hopfenbittere ist eher zurückhaltend und das Bier in dieser Beziehung schon recht mild

Zum Fazit. Den teigigen Nachgeschmack empfinde ich vor allem Gegen Ende als durchaus sehr unangenehm und unpassend. Auch fehlt mir doch auch deutlich der Hopfen im Geschmack. Von mir gibt’s daher nur 2 Sterne für dieses Bier aus Dänemark.

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Bürgerbräu Bamberg Kellerbier

Hinter dem Bürgerbräu Bamberg verbirgt sich nicht etwa eine der vielen Brauereien aus Deutschlands Bierstad Nummer 1, sondern vielmehr handelt es sich hier um eine eher niedrigpreisige Biermarke, die von der Kaiserdom Brauerei gebraut und vertrieben wird. Diese hat immerhin ihren Sitz im 1972 zu Bamberg eingemeindeten Gaustadt, also handelt es sich immerhin um ein echtes im Bamberg gebrautes Bier. Vom Bürgerbräu Bamberg gibt es zudem ein recht umfassendes Sortiment an klassischen Bieren unter anderem auch das typisch fränkische Kellerbier. Der Alkoholgehqlt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges Aroma mit getreidigen Noten die auch etwas nach Cornflakes riechen. Etwas karamellig ist es noch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist hefig süßlich und im Abgang auch ein wenig herb. Der Nachgang wird bestimmt durch eher etwas bittere Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es auf der einen Seite spritzig, aber auch noch in gewisser Weise würzig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein sehr solides, durchaus würziges Kellerbier und hat ein wirklich sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

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Bergmann Kellerpils

Für meinen nächsten Biertest geht es nach längerer Zeit wieder einmal ins Ruhrgebiet in die Bierstadt Dortmund. Die einzige noch aktive Privatbrauerei der Stadt, deren Brauerzeugnisse ich nicht als sogenannte Industriebiere bezeichnen würde ist die Brauerei Bergmann. Im Gegensatz zu den anderen Dortmunder Marken hat man hier auch noch etwas anderes als Pils und Export im Angebot, wie zum Beispiel ein unfiltriertes Kellerpils. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe in der Nase einen fruchtig obstigen Geruch. Es riecht etwas nach Pfirsich oder Aprikose und Zitrus.

Zum Geschmack: Ein im Körper schlankes Bier entfaltet dann auch im Nachgang seine schönen fruchtigen, auch leicht teigigen Aromen. Man hat tatsächlich etwas den Eindruck von Pfirsich und Aprikose im Geschmack. Auch leicht herb und begleitet von etwas Säure zeigt es sich dieses Bier, was auf durchaus vorhandene Zitrusaromen hindeuten lässt. Insgesamt empfinde ich den Geschmack als vollmundig, aber nicht zu bitter, eher etwas fruchtig und vor allem heifg. Insgesamt ist mir das hefige etwas zu teigig.

Zum Fazit: Wie ich finde das beste Biere aus der Bergmann Brauerei. Mir gefällt die Kombination aus Hopfen und Hefe, wenngleich mir das ganze etwas zu sehr in Richtung der Hefe geht, Hier wäre mehr Hopfengeschmack durchaus von Vorteil. Nichts desto Trotz gibt es von mir für dieses Bier 4 Sterne.

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Hübner Steinfelder Osterhäsla

Auch zu Ostern gibt es durchaus das ein oder andere speziell für diesen Anlass gebraute Festbier. Zwar ist hier die Auswahl bei weitem nicht so groß, wie zu Weihnachten, nimmt man aber die ganzen Frühlingsmärzen und Maiböcke hinzu, so hat man doch durchaus eine beachtliche Auswahl an saisonalen Frühlingsbieren. Da heute aber das Osterfest begangen wird, wird es folgenden Test dementsprechend auch um ein Osterbier gehen, nämlich das Osterhäsla der Brauerei Hübner aus Steinfeld im Landkreis Bamberg. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malzig, karamelliger, sogar leicht röstiger Geruch.

Zum Geschmack: Ein süffiges und malziges Bier mir kräftigem Körper. Im Nachgang hat es karamellige Noten und es zeigt sich etwas Hopfenbittere. Dazu schmeckt es durchaus leicht nach Trockenfrüchten. Eventuell Datteln. Auch Wildhonig meine ich zu erkennen Insgesamt wirkt das Bier auf mich im Körper kräftig und hat im Abgang ein durchaus schönes karamnelliges Aroma mit nicht zu verachtender Hopfenbittere zu bieten. Das Malz hat sogar in gewisser Weise ganz leichte Röstaromen zu bieten.

Zum Fazit. So kann man Ostern feiern. Ein doch malzbetontes Bier, das dennoch einen nicht zu verachtenden hopfig bitteren Abgang aufweist. Insgesamt überzeugt aber vor allem die Vielseitigkeit des Malzgeschmacks, der hier von Karamell bis leichter Röstnote einiges zu bieten hat. Von mit gibt es dafür 4 Sterne und in diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Freunden dieses Blogs ein frohes Osterfest.

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Vogelsberger Schöppchen Landweizen

Der Vogelsberg ist ein Mittelgebirge in der Mitte von Hessen zwischen Gießen und Fulda. Im Hauptort der Region in Lauterbach gibt es die Lauterbacher Burgbrauerei, welche nach dem Zusammenschluss mit der Auerhahn und der Alsfelder Brauerei als Vogelsberger Landbrauereien unter dem Dach der Hochstiftbrauerei in Fulda operieren. Vom Vogelsberger Schöppchen gibt es neben dem Hellen auch ein Weizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig frisch mit einer leichten Banane.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das mich durchaus mit seinem etwas leichter wirkenden Körper überrascht. Dazu hat es eine schöne fruchtig bananige Nuance. Es ist auch durchaus würzig in Richtung Abgang und wirkt sehr urig. Man hat insgesamt betrachtet nicht wirklich eine bananige Fruchtigkeit wie im ersten Eindruck. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr sprudelndes und lebendiges Weizen, aber auch sehr würzig und nur wenig süßlich und bananig.

Zum Fazit: Ein würziges und spritziges Weizen, bei dem man den Alkoholgehalt nicht unbedingt merkt. Von mir gibt es dafür 3 Sternen, absolut solide.

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Singhbräu Zähringer

Die eigentliche Stammburg des vor allem zur Stauferzeit bedeutenden Adelsgeschlecht der Zähringer ist nicht etwa die gleichnamige Burg in der Nähe von Freiburg, sondern die heut nicht mehr existierende Limburg, die sich auf dem gleichnamigen Berg bei Weilheim an der Teck befindet. Zwar nannten sich die dort residierenden Grafen noch nicht Zähringer, jedoch finden sich in der Gegend noch viele weitere Burgen die mit diesem einst mächtigen Adelsgeschlecht in Verbindung stehen, wie z.B. die immer noch imposant wirkende Burg Teck. Ebenfalls in Weilheim beheimatet ist auch Singhbräu, deren Märzenbier aufgrund der rötlichen Farbe nach den Zähringern benannt wurde, deren Wappentier ein roter Adler ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein hellbraunes trübes Bier. es hat eine ordentlichen weißen Schaum mit rötlichem Stich.

Zum Geruch: Ein intensives, sehr malziges und zugleich auch süßlicher Duft mit einer ordentlichen Portion Karamell.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem guten Einstieg der dann in einen etwas süßlicheren Abgang übergeht, der zu karamelligen Anflügen neigt. Es ist etwas bitter im Abgang und dennoch irgendwie vollmundig bis brotig. Jedoch kommt das richtig brotige Mundgefühl nicht so richtig rüber. Insgesamt überzeugt das Bier durch einen würzigen Gesamtcharakter ist mir aber etwa szu brav.

Zum Fazit: Kein Highlight aber ein absolut solides Märzenbier mit schönem angedeuteten karamelligen Abgang. Kann man gut trinken und ist auch süffig. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

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Hofmann Hell Dorado

Wie mein folgender Biertest beweist, zeigt man sich auch als alteingesessene fränkische Familienbrauerei durchaus aufgeschlossen gegenüber neuen Zutaten und Braumethoden, um so klassische Biersorten neu zu interpretieren. Stilistisch ist das Hell Dorado ein klassisches Lagerbier wie es in Franken dutzende gibt, jedoch wurde es kaltgehopft u. A. mit der namensgebenden Hopfensorte El Dorado. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges und dezent fruchtiges Aroma. Man hat Zitrusfrüchte, Grapefruit und etwas Ananas.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das geschmacklich eher zurückhaltend ist. Es ist sehr süffig und hat einen dezent bitteren Hopfengeschmack im Abgang, der etwas an Grapefruit erinnert. Es ist dezent fruchtig und hat eine leichte Obstbittere. Im Körper ist es schlank und die Kohlensäure sorgt insgesamt dafür, dass das Bier sehr erfrischend wirkt. Zudem zeigt sich eine leichte Säure die an grapefruit erinnert.

Zum Fazit: Ein solides Bier, es ist hopfig aber insgesamt doch ein wenig zu mild. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Ich hätte durchaus noch mehr Frucht erwartet.

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Wiesener Altfränkisches Landbier

Im nächsten Biertest wird es wie so oft wieder fränkisch. Zur Abwechslung gibt es aber dieses Mal ein Bier aus dem eher als Weinregion bekannten Unterfranken. Wenngleich man sich in Wiesen, wo auch das Brauhaus steht, schon fast in Hessen befindet. Von besagtem Wiesener Brauhaus verkoste ich heute das altfränkische Landbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein kräftig hefiges Aroma mit einer gewissen Zitrusnote und etwas Karamell in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem schön kräftigen und vollmundigen Geschmack. Es ist geschmacklich mit einem sehr kräftigen Körper ausgestattet und hat auch leider etwas alkoholische Noten am Gaumen. Es ist ein sehr würziges Bier, das vor allem durch seien sehr kräftigen Körper besticht. Geschmacklich ist es am Gaumen würzig und so zeigen sich im Abgang durchaus auch hopfige Noten. Alles in allem ist es aber ein eher malzigeres und süßlicheres Bier.

Zum Fazit: Ein kräftiges, geschmacklich aber eher mildwürziges Bier dezente süßlichem Abgang. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Schwechater Zwickl

Ebenfalls trüb wird es auch im nächsten Biertest, wenngleich das Setting ein komplett anderes ist. Dieses Mal begebe ich mich vor die Tore Wiens zur Schwechater Brauerei, die insbesondere unter Führung der Familie Dreher, mit dem von Anton Dreher entwickelten Lagerbier zu einer der weltweit führenden Brauereien wurde. Heute ist freilich viel vom einstigen Glanz verblasst und die Brauerei nunmehr ein Teil der zu Heineken gehörenden Brauunion. Dennoch hat die Brauerei die letzten Jahre viel dafür getan, weg vom Image der Billig- und Dosenbierbrauerei zu kommen, unter anderem auch mit der Einführung neuer Spezialsorten. So wurde auch mein heutiges Testbier das Zwickl auf den Markt gebracht, welches es zunächst nur in der Gastronomie gab, inzwischen aber auch in der Flasche erhältlich ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hefig, fruchtig mit durchaus auch einem leichten Hauch von Zitrus in der Nase zeigt sich dieses Bier.

Zum Geschmack: Ich habe einen sehr runden ersten Eindruck mit einem hefig hopfigen ersten Geschmack. Es hat eine feine Malznote, durchaus auch etwas Säure und am Gaumen eine nicht zu vernachlässigende Hopfennote. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert und macht das Bier sehr süffig. Positiv ist die durchaus würzig angenehme Hopfenbittere am Gaumen, die auch durchaus noch etwas länger hängen bleibt. Der Malzkörper sorgt mit süßlichen, leicht teigigen Noten dafür, dass man einen vollmundigen und runden Geschmack hat. Insgesamt ist das Bier durch die Kohlensäure sehr lebendig und hat auch eine gegen Ende noch deutlich wahrnehmbare Hopfenbittere am Gaumen. Der hefige Geschmack lässt aber gegen Ende doch stärker nach. Dennoch ist das Bier insgesamt sehr ausgewogen.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Hier handelt es sich um ein wirklich gutes Bier. Eines der besten der Brauunion und in der Gastro vom Fass sicherlich noch besser und frischer. Von mir gibt es dafür 4 Sterne, da es wirklich erfrischt, sehr gut ausbalanciert ist und dennoch eine gewisse Geschmackstiefe besitzt.