Auch wenn heute nach zuletzt zwei eher etwas regnerischen Tagen wieder die Sonne scheint, gibt es im folgenden Beitrag nun ein Bier aus Regen. Richtig diese Stadt gibt es wirklich und sie befindet sich ganz im Osten Bayerns im Bayerischen Wald. Regen ist nicht nur staatlich anerkannter Luftkurort, sondern auch Heimat der Brauerei Falter. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1649, firmierte jedoch lange Zeit als Bürgerliche Brauhaus, bis sie im Jahre 1928 von Johann Baptist Falter, Sohn einer Brauerfamilie die eine gleichnamige noch immer aktive Brauerei in Drachselsried betreibt, erworben wurde. Heute führt Sepp Falter den Betrieb in dritter Generation und das Aushängeschild der Brauerei, das helle Exportbier, werde ich im folgenden Test nun vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.
Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat durchaus ganz ordentlichen weißen Schaum.
Zum Geruch: Ein getreidig brotiger, leicht süßlicher Geruch. Es hat etwas von Streuobst.
Zum Geschmack: Ein Bier mit durchaus kräftigem Körper und überraschend hopfigem Abgang. Die Kohlensäure ist sehr lebendig und der Körper des Bieres durchaus vollmundig und kräftig. Insgesamt ist es ein eher würzigeres Exportbier und Hopfenbetont. Das Malz kommt hier gar nicht so zum Ausdruck. Auch im Nachgang bleibt eher ein dezent hopfig herber Geschmack im Mund und dementsprechend ist er auch ein wenig trocken. Ich vermisse schon ein wenig den Malzgeschmack und es ist durchaus süffig, für ein richtiges Export ist es mir aber eine Spur zu hopfig und zu wenig malzig.
Zum Fazit: Rein geschmacklich betrachtet ist es ein durchaus leckeres Bier. Für ein Export ist es mir aber zu hopfig, Hier hätte ich mehr Malz und Süße erwartet. Dennoch bekommt es 4 Sterne.