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Hatz Hefeweizen Hell

Die Biere der Marke Hatz werden seit der Fusion mit der Brauerei Moninger im Jahre 2010 nicht mehr in Rastatt, sondern am dortigen Standort im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel gebraut. Unter anderem auch das helle Hatz Hefeweizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht fruchtiges Aroma. Es hat diese typischen Fruchtnoten von Banane und Pflaume.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zunächst ein Bier mit etwas kernigen Noten, dass vor allem am Gaumen auch etwas von seinem leicht fruchtigen Aroma entfaltet. Im Antrunk ist es getreidig und leicht sprudelig, spritzig. Im Abgang kommt dann eine schöne Frucht mit Banane und auch etwas Vanille. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, mit einem durchaus süßlichen Antrunk, welcher dann in einen kernigen Geschmack und einen leicht kratzenden Abgang übergeht und im Nachgang dann süßlich bananig wird und das auch bleibt.

Zum Fazit: Solides, sehr bananiges Weizenbier. Für meinen Geschmack hat das Bier etwas zu viel Frucht und Hefe. Daher bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Franekenbräu Muswiesen Gribbl Bier

Am 9.10. ist es wieder so weit, dann startet die diesjährige Muswiese in Musdorf. Die Muswiese ist das größte und älteste Volksfest der Region Hohenlohe, deren Anfänge bis ins Mittelalter zurückreichen. Das Fest selbst entwickelte sich aus der Walfahrt zu dortigen Kirche St. Michael und fand dementsprechend immer rund den Michaelstag am 29. September statt. Nun steht dieses Fest also wieder vor der Tür und natürlich gibt es dort auch das ein oder andere Bier im Ausschank, vor allem jenes von Frankenbräu aus Riedbach. Diese braut für diesen Anlass das Muswiesen Gribbl Bier. Als Gribbl werden traditionell die einheimischen Festgänger bezeichnet, wobei man unter dieser Bezeichnung gerade in dieser Region durchaus auch andere, nicht so nette Sachen versteht. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßmalziges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass sehr erfrischend ist und bei dem im Nachgang leicht süßliche Noten im Mundraum hervorkommen. Es prickelt schön und ist auch etwas würzig, jedoch fehlt es dem Bier insgesamt etwas an Substanz und auch Körper. Das Bier ist zudem leicht würzig am Gaumen, aber weder zu süßlich noch besonders bitter. Die Kohlensäure macht das Bier sehr lebendig und auch süffig. Insgesamt finde ich es für ein Festbier aber etwas dünn.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Bewertung von 3 Sternen. Es ist süffig, durchaus auch etwas würzig, aber es fehlt etwas die Tiefe im Geschmack. Insgesamt aber als Festbier ganz gut geeignet, da nicht zu schwer und malzig.

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Binkert Amber Spezial

Als nächstes testbier reiht sich das Amber Spezial vom Brauhaus Binkert ein, das einen Alkoholgehalt von 5,9% hat.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum, der aber schnell wieder verschwindet.

Zum Geruch: Ein fruchtig würziger Geruch. Es hat etwas das sehr in Richtung Mandarine geht. Dazu leicht brotige Nuancen und Karamell.

Zum Geschmack: Das Bier ist etwas bitter und hat einen leicht fruchtigen Abgang. Dazu ist es aber auch harzig bis kräutrig in seiner Hopfung. Es ist hopfig würzig und hat Anflüge, die in die Richtung Mandarine oder Orange gehen. Dazu ist es wirklich gut harzig und auch lange im Nachgang präsent. Auch Karemellnoten und etwas Nuss ergänzen den Geschmack.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich mehr als solides und süffiges Bier, das auch einen leckeren und abwechslungsreichen, etwas anderen Geschmack hat. Geschmacklich in der Richtung klassischer englischer Alebiere.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Pillmeier Weizen

Das es in Bayern nicht nur alteingesessene Traditionsbrauereien gibt, sondern sich auch junge Menschen mit einer eigenen Brauerei in einem inzwischen recht schwierigen Markt in die Selbstständigkeit wagen zeigt nun mein nächster Biertest. Dort stelle ich das Weizenbier der erst 2018 gegründeten Pillmeier Bräu aus Langquaid vor. Gegründet wurde die Brauerei von Armin und Karin Pillmeier, die die Brauerei auf ihrem eigenen Hof einrichteten und sich damit einen lange gehegten Traum erfüllten. Wie erwähnt widme ich mich heute dem Weizen, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier, mit einem doch eher hefigen, getreidigen, etwas bananigen Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr kräftig im Körper und hat einen etwas hefigen Abgang. Man schmeckt eine leichte Banane. Mir fällt beim Bier vor allem seine durchaus hohe Kohlensäurekonzentration auf, sodass es auf mich einen sehr spritzigen Eindruck macht. Das Bier zeichnet sich durchaus auch durch eine gewisse Würze am Gaumen aus, die auch etwas nachhängt. Dazu hat man aber auch etwas hefige Noten, die ich aber als etwas zu viel empfinde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Bewertung von 3 Sternen. Ein solides Weizen, dass mir geschmacklich aber zu hefig ist.

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Kapplerbräu Export hell

Eine der beiden Brauereien aus dem bayerischen Altomünster ist Kapplerbräu. Deren beliebtestes Bier ist das Export Hell, das 2012 sogar Gold beim European Beer Star Award erlangte. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, brotig ist der Duft in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr erfrischendes Bier mit einem kräftigen, leicht süßlichen Malzkörper. Das Bier ist sehr süffig und hat einen etwas würzigen Abgang. Süßliche Getreidenoten, die auch im Nachgang im Mund bleiben überwiegen hier aber. Das Bier hat einen schönen runden Gesamteindruck mit schöner Malzaromatik, die bis in den Abgang bestehen bleibt und das Bier sehr gut abrundet. Hopfen ist nur leicht vorhanden.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Exportbier, das den Gold Award zu Recht gewonnen hat. Ich habe nicht viel auszusetzen und daher bekommt das Bier von mir eine Wertung von 5 Sternen.

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Ziegler Kellerbier

Für den nächsten Biertest begebe ich mich nun wieder ins größte Hopfenbaugebiet der Welt, in die Hallertau. Von der in Mainburg ansässigen Brauerei Ziegler soll es im nächsten Biertest nun deren Kellerbier sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein nur leicht trübes Bier mit einem durchaus sehr überzeugenden weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidges, aber auch etwas muffig riechendes Bier mit getreidig süßlicher Note.

Zum Geschmack: Das Bier ist im ersten Eindruck sehr würzig und rezent. Die Kohlensäure prickelt vor allem im Antrunk ganz gut. Im Nachgang lässt sie leider ein klein wenig nach. Dazu hat das Bier einen leicht säuerlichen Eindruck. Das Bier prickelt sehr schön und hat auch durchaus ein hopfigen Abgang mit leichter Zitrusnote. Ich finde es aber etwas zu bitter.

Zum Fazit: Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich würziges und süffiges Kellerbier, das mir eine Spur zu hopfig ist.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Sternenfeld Helles

Jeder, der schon einmal dort war, oder zumindest daran vorbeigefahren ist, wird mir zustimmen, dass die Bergstraße ein wirklich schöner Flecken Erde ist. Die bergige Region zwischen Darmstadt und Heidelberg ist vor allem für ihre imposanten Burgen und malerischen kleinen Städte wie Weinheim oder Heppenheim bekannt. Kulinarisch ist die Region vor allem vom Weinbau geprägt, da das meist doch recht warme Klima optimale Anbauvoraussetzungen bietet. Dadurch findet man in der Region aber durchaus auch andere mediterrane Pflanzen wie Oliven oder Mandeln. Aber Bier? Dafür ist die Region nun wahrlich nicht bekannt und so findet sich abgesehen von Darmstadt und Heidelberg auch keine größere Brauerei in dieser Region. Eine Bensheimer Familie möchte diesen Zustand aber ändern und hat deshalb im Jahre 2020 das Sternenfeld Helle auf den Markt gebracht. Über eine eigene Brauerei verfügt man aber noch nicht und so lässt man das Bier im Auftrag bei einer nicht näher genannten Traditionsbrauerei in der Oberpfalz brauen. Dennoch möchte man mit dem Bier den Menschen vor Ort eine regionale Alternative zu den Bieren von Außerhalb bieten und vermarktet das Bier daher bewusst regional. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ich habe ein trübes, leicht bernstein schimmerndes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein keksig getreidiges Aroma, dass sich in der Nase breit macht.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches im ersten Eindruck wirklich sehr erfrischend ist und sich dann langsam im Mundraum ausbreitet. In Richtung Abgang sind es aber auch etwas keksige und wie ich finde irgendwie karamellige Noten die hinzukommen. Es ist aber auch ein sehr würziges Helles und für mich etwas zu keksig. Insgesamt zeichnet sich das Bier würzig und vollmundig, aber auch teilweise etwas zu mild. Die Kohlensäure ist ganz gut getroffen und verleiht die nötige Spritzigkeit.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein leckeres Bier mit rundem Geschmack, aber etwas zu mild und teilweise einem etwas unangenehmen keksigen-teigigen Malzgeschmack im Nachgang.

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Staudenbräu Stauden Hell

Das Dorf Walkertshofen im schwäbischen Teil des Freistaat Bayern ist die Heimat der Brauerei der Familie Schorer besser bekannt als Staudenbräu. Aus ihrem Sortiment habe ich heute nun ein Helles, dass auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich brotiger Geruch mit einem durchaus ordentlich teigigen Anflug in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Körper eher schlank bis dünn ist, aber geschmacklich noch nicht sehr ausgeprägt. Es hat eine etwas würzige Note am Gaumen. Gar nicht überzeugend ist so ein etwas keksiger bis schwefelig wirkender Malzgeschmack. Der Hopfen ist präsent und für meinen Geschmack ist es für ein Helles fast schon ein wenig zu bitter. Insgesamt wirkt das alles einfach nicht ganz ausbalanciert udn gegen Ende hat es dann für mich sogar etwas zu wenig Malz und auch Kohlensäure.

Zum Fazit: Insgesamt wirkt das Bier noch ein wenig unausgereift und nicht richtig ausbalanciert. Von mir gibt es dafür dann auch nur 2 Sterne.

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Ceres Unfiltered

Für den nächsten Biertest habe ich nun wieder etwas dänisches, nämlich das Ceres Unfiltered. Es hat handelt sich hierbei um stärkeres Lager mit Aromahopfen, auch India Pale Lager genannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma, dass etwas an Pfirsich und Orange erinnert. Auch etwas Mandarine ist dabei.

Zum Geschmack: Es ist auch hier ein würziges Bier, das eine überraschend an Orange oder Mandarine angelehntes Aroma hat. Es hat im Abgang gut bittere Noten des Hopfens, die durchaus auch recht knackig sind. Dazu kommt ein Grundbouquet an Orange und Grapefruit ins Mundgefühl. Es zudem ein sehr lebendiges Bier und hat einen kräftigen Körper. Aber auch den Alkohol schemckt man etwas.

Zum Fazit: Ein überraschend fruchtiges Bier. Es ist zudem aber schon auch alkoholisch und mächtig im Körper aber nicht zu kräftig. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Adler Stettfelder Hell

Ins fränkische Stettfeld zur Brauerei Adler führt mich nun mein nächster Biertest. Einige Biere von dort habe ich schon vorgestellt, im folgenden Test dreht es sich nun um das Helle. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht süßmalzig, auch etwas kräutrig.

Zum Geschmack: Das Bier ist im Körper schlank und hat einen feines, süßmalziges fast schon etwas kekesiges Geschmacksprofil, dass sich auch im Abgang am Gaumen festsetzt. Die Kohlensäure dürfte gerne noch etwas lebendiger sein. Im Abgang ist es süß, fast schon ein wenig zu süß, aber es hält sich noch in Grenzen, da durchaus auch eine gewisse Hopfenwürze vorhanden ist. Es hat aber nicht unbedingt die typische Süße, wie bei anderen Hellen da die Honignote fehlt.

Zum Fazit: Ein würzig süßes, keinesfalls mildes Helles. Es hat am Anfang einen gewissen trinkwiderstand, wenn es sich aber noch ein paar Schluken einpendelt hat man ein durchaus leckeres und süffiges Bier. Lediglich die Kohlensäure ist mir zu wenig. Von mir gibt es 4 Sterne.