Die Zugspitze ist bekanntlich mit einer Höhe von 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Unmittelbar neben dem Gipfel verläuft die Grenze zum Bundesland Tirol, womit sich ein Teil des Zugspitzmassiv, nämlich vornehmlich der westliche Teil in Österreich befindet. Der Ort Vils hingegen liegt zwar auch in Tirol an der deutschen Grenze, jedoch durchaus ein Stückchen entfernt von der Zugspitze, wenngleich man sie von der Stadt aus durchaus sehen kann. Benannt ist die Stadt nach dem gleichnamigen Fluss, der hier in den Lech fließt. Von der im Ort ansässigen Vilser Bergbräu gibt es nun passend zu dieser ganzen Thematik im folgenden Test das im Haus gebraute Zugspitzbier, dass einen Alkoholgehalt von 4,9% hat.
Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.
Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit gewissen getreidigen Noten.
Zum Geschmack: Auch hier macht sich ein würziger Geschmack bemerkbar, der im Abgang leicht karamellige bzw. hefige Noten auf sich vereint. Hier schmeckt man dann auch leicht zitrus bzw. etwas, dass an Plätzchenteig erinnert. Dominant ist hierbei vor allem eine sehr hoch dosierte Kohlensäure, die bis in den Abgang ausstrahlt und dort in leichte Hopfennoten übergeht. Im Nachgang bleibt etwas hefiges im Mund zurück. Auch gegen Ende zeichnet sich dieses Bier vor allem durch seine sehr lebendige Kohlensäure aus, die das Bier wirklich spritzig und süffig macht.
Zum Fazit: Insgesamt ist das Bier sehr lebendig und spritzig. Im Körper ist es eher schlank und geschmacklich eher etwas milder. Von mir gibt es 3 Sterne.