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Engelbräu Jubiläumsbier

Zum 325 jährigen Jubiläum hat die 1668 gegründet Engelbräu aus Rettenberg im Allgäu ein spezielles Jubiläumsbier auf den Markt gebracht. Dieses bernsteinfarbene Festbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma mit durchaus dezenter Karamellaromatik

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein kräftiges Bier mit einem durchs leicht karamellig-röstigen Abgang. Es hat auch leicht süßliche Nuancen. Vor allem dieses leicht karamellige weiß zu überzeugen. Der Malzkörper ist kräftig und das Malz dominiert hier klar den Geschmack. Der Hopfen ist eher dezent gehalten und sorgt nur für eine ganz leichte bittere am Gaumen. Insgesamt ist es ein vollmundiges, malz karamelliges Bier, das ich durchaus aus süffig beschreiben würde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Man hat ein vollmundiges, sehr schön malziges Bier mit gutem karamelligen Abgang.

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Langwieser Saphir Pils

Das Bier in Bayern irgendwie zum Lebensgefühl dazugehört merkt man vor allem an der Tatsache, dass wenn man denkt man hätte eigentlich schon alles gesehen, man doch immer wieder noch etwas Neues entdeckt, was man vorher noch nicht kannte. Das ist freilich nicht nur im fränkischen Landesteil so, sondern auch im restlichen Teil des Freistaates. Und wenn man denkt in Bayern gäbe es nur Traditionsbrauereien, die schon seit jeher ihr Helles und ihr Weissbier brauen und jegliche Entwicklung auf dem Biermarkt als neumodischen Quatsch abtun, der irrt gewaltig. Sowohl alteingesessene Traditionsbetriebe, als auch junge Craft und Hobbybrauer zeigen sich höchst innovativ und am Puls der Zeit und bereichern so den bayerischen Biermarkt mit immer wieder neue Kreationen. Mein heutiges Testbier ist so eines und es stammt aus einer noch recht jungen Brauerei die sich erst 2017 gründete. Wenngleich Schreinermeister Josef Langwieser aus Siegenburg in der Hallertau schon seit längerem selbstständig ist, entschloss er sich in jenem Jahr neben der Herstellung von Möbeln ein zweites Standbein aufzubauen, nämlich das Brauen von Bieren. Schon immer Fan guter Biere, beschloss er sich selbst einmal am Sudkessel zu probieren und entwickelte in der Küche seine ersten Biere. Praktischer Weise baute er auch schon seit längerem eigenen Hopfen an, der dann sogleich auch den Weg in den Brautopf fand. Da seine Biere bei Freunden und Bekannten guten Anklang fanden, beschloss er das ganze eine Nummer größer aufzuziehen und mietete sich als Kuckucksbrauer in andere Brauereien ein um deren freien Kapazitäten zur Herstellung seiner Biere zu nutzen. So fanden nach und nach immer Menschen gefallen an seinen Biere und das Saphir Pils hat es nun auch in meinen Blog geschafft. Wie man sich denken kann, liegt hier der Schwerpunkt auf dem Saphirhopfen, wobei der Alkoholgehalt bei 5% liegt.

Zur Optik: Ein trübes, hellorangenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier ist in der Nase ein fruchtiges, an Melone und Zitrus erinnerndes Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier mit knackiger Hopfennote am Gaumen. Im Nachgang wechseln sich dann leicht grasige und fruchtige Noten mit einem leichtem Zitrusaroma ab. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann nicht mehr so fruchtig, sondern wird eher bitterer, fast schon leicht säuerlich. Das Bier prickelt bis zum Schluss wird dann aber immer bitterer. Im Nachgang, wenn der Hopfen sich ein wenig zurückzieht zeigt sich auch ganz leicht etwas Süße.

Zum Fazit: Ein knackiges Pils, bei dem der Hopfen vor allem gegen Ende seine ganze Bandbreite an Bitternoten ausspielt. Dennoch sorgt eine leicht Süße dafür, dasm an keinen allzu trocken Nachgang hat und sich auf den nächsten Schluck freut. Für mich sind das 4 Sterne.

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Schneider Weisse Aventinus

Ein absoluter Klassiker unter den Weizenböcken wartet nun als nächstes Tesbier auf mich. Dabei handelt es sich um den legendären Aventinus von Schneider aus Kelheim, den es schon seit dem Jahre 1907 gibt und der sich damit ältester Weizendoppelbock Bayerns nennen darf. Mit insgesamt 18 Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben findet er auch beim Fachpublikum großen Anklang und so verwundet es kaum, dass das Bier auch eines der am meisten ausgezeichneten Biere der Republik ist. Einem Doppelbock entsprechend liegt auch der Alkoholgehalt bei satten 8,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weiße Schaum der aber nicht besonders stabil ist.

Zum Geruch: Ein sehr sehr schokoladiges Aroma, das aber auch gewisse röstrige Nuancen aufkommen lässt. Eine feine röstige Note zieht sich hier durch den Geruch die auch etwas von Kakao hat. Zudem klingen auch reife Früchte, vor allem die für Weizen typische Banane an.

Zum Geschmack: Ich bin überrascht. Der Körper des Bieres wirkt zwar wirklich kräftig, ich finde es aber aber gar nicht so schwerfällig, wie man bei diesem Alkoholgehalt denken mag. Dafür wird sicherlich die gut eingestellte Kohlensäure sorgen, die das Bier recht süffig und lebendig macht und so hat es auch für einen Weizenbock durchaus eine gewisse Spritzigkeit. Geschmacklich ist hier klar eine sehr reife Banane dominant. Begleitet wird diese von Trockenobst á la Rosine und Dattel, aber auch einem langen durchaus karamelligen und schokoladigen Abgang. Im Nachgang zeigt sich dann auch eine leichte Röstaromatik, jedoch hat man insgesamt ein sattes und vollmundiges Mundgefühl mit einer wirklich wahren Aromenvielfalt, die jeden Schluck etwas anders wirken lässt und ihn dadurch zum wahren Trinkvergnügen macht. Abgerundet wird dies alles durch eine durchaus spürbare Bittere am Gaumen, die mir bis weilen aber etwas zu alkoholisch ausfällt. Gegen Ende merkt man dann durchaus auch die Wirkung des Alkoholgehalts.

Zum Fazit: Was soll ich hier anderes als 5 Sterne für dieses Potpourri an diversen Geschmackseindrücken vergeben. Jeder Schluck ist ein bisschen anders und genau das macht auch den Reiz dieses Getränks aus. Sollte man unbedingt mal probieren.

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Autenrieder Schlossbräu Kellerbier

In meinem nächsten Biertest widme ich mich wieder einem der Schlossbräubiere der Autenrieder Schlossbrauerei. Lagerkellerfrisch, direkt aus dem Tank präsentiert sich bei mir nun deren Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig hefiges Aroma mit keksigen und Zitrusnoten, leichtem Karamell udn etwas Streuobst.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das mich vor allem durch eine schöne Fruchgtigkeit überzeugt. Es hat schönen Zitrusnoten, die dann mit ordentlich Mandarine und etwas Orange daherkommen. Im Abgang kommt dann auch etwas hefiges durch, das für eine leichte Karamellnote sorgt. Man hat ein Bier das durchaus schmackhaft ist, jedoch hat es nicht mehr die Frische und Fruchtigkeit wie zu Beginn. Man schmeckt den malzkörper und das Bier hat im Abgang auch eine leichte Säure und erinnert etwas an Äpfel und Birnen.

Zum Fazit: Ein durchaus recht passables Kellerbier, das von mir eine Wertung von 4 Sternen bekommt. Leider lässt der Geschmack gegen Ende etwas nach.

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Weismainer Krone Pils

Im nächsten Biertest wage ich mich an eines der vielen Pilsbiere aus dem Hause der Weismainer Brauerei aus Oberfranken. Der Alkoholgehalt des Krone-Pils liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und etwas hopfig in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einem durchaus hopfigen Einstieg. Im Abgang und auch Nachgang hat es aber durchaus auch etwas ledriges, was mich jetzt nicht so wirklich überzeugt. Zudem empfinde ich den Nachgang dann auch recht schnell als wässrig. Insgesamt hat man ein Pils das man durchaus noch trinken kann und das im Abgang auch etwas hopfig ist. Es ist aber mir persönlich für ein Pils doch eher zu flacht und langweilig und wirkt so eher generisch.

Zum Fazit: Man kann es zwar trinken, aber so wirklich überzeugt hat mich dieses Bier nicht. Es ist doch sehr langweilig und hat bisweilen etwas ledriges im Geschmack. Von mir gibt’s dafür auch nur 2 Sterne.

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Riedl Zoigl

Von der Brauerei Riedl, die seit Herbst 2024 leider nicht mehr produziert habe ich noch einen Test von deren Zoigl Bier in meinem Archiv entdeckt, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Der Alkoholgehalt, des für die Oberpfalz typischen Bieres lag bei 4,5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr getreidig, geht aber doch eher in eine brotige, schrotige Richtung.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein durchaus würziges Bier, dass ich im ersten Eindruck aber auch ein wenig nichtssagend finde. Das Bier wirkt sehr süffig und hat auch eine gewisse Würze. Die Kohlensäure ist hier hier sehr gut dosiert. Im Abgang ist es auch ei wenig karamellig. Im Körper hingegen gestaltet sich das Bier eher leicht.

Zum Fazit: Ein solides, nicht zu starkes Alltagsbier. Es schmeckt ist süffig, hebt sich aber nicht so recht aus der Masse, der guten aber nicht herausragenden unfiltrierten Biere ab. Daher gibt es von mir 3 Sterne.

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Bischofshof Helles Weissbier

Neben den Weltenburger Klosterbieren hat die Brauerei Schneider aus Kelheim auch die Markenrechte des Regensburger Bischofshof Bier vom dort ansässigen Bistum übernommen. Anders als in Weltenburg soll die Regensburger Brauerei aber Ende des Jahres geschlossen werden und die Produktion der Biere dann in den beiden anderen Brauereien erfolgen. Also immerhin die Marke wird auf jeden Fall erhalten bleiben. Im folgenden Test stelle ich nun das Weizenbier aus Regensburg vor, das einen Alkoholgehalt von 5,1% hat.

Zur Optik. Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine etwas bananiger Geruch. Man hat zudem Noten von leichter Nelke.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das wie ich finde einen eher leichten Körper hat, aber ihm fehlt es wie ich finde klar an Spritzigkeit bzw. Kohlensäure. Der Abgang ist hefig hat aber eine schöne Banane. Deshalb habe ich ein Bier, das im Abgang etwas süßlich ist und eine sehr sehr schöne Banane hat, die dort wunderbar zur Entfaltung kommt. Auch im weiteren Trinkverlauf fehlt es dem Bier einfach etwas an Kohlensäure, da es ansonsten aber eine gute Geschmacksaromatik hat.

Zum Fazit: Ein eher leichter wirkendes, sehr hefiges und damit auch sehr bananiges Weizen. Ich finde es trinkt sich teilweise etwas schwerfällig, da ihm eindeutig die Kohlensäure fehlt, sodass dies hier klar zu Lasten der Spritzigkeit geht. Von mir gibt’s dafür eine Wertung von 3 Sternen.

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Duchesse Anne Triple

Erst einmal geht für meinen nächsten Biertest wieder ein ordentliches Dankeschön an meinen treuen Bierspender, ohne den ich das nun folgende Bier wahrscheinlich nie in mein Glas bekommen hätte. Es handelt sich hierbei tatsächlich um ein Bier aus Frankreich, dass zudem nicht aus dem Elsass stammt. Stattdessen geht es in den äußersten Westen Frankreichs, nämlich in die Bretagne, die auch nicht unbedingt als Weinregion bekannt ist. Hier trinkt man eher Cider oder eben auch Bier. Da auch hier der Biermarkt eher von den großen nationalen und Internationalen Marken dominiert wird, hat sich dort auch in den letzten Jahrzehnten eine lebendige Craft Bier Szene entwickelt, unter anderem auch die Brasserie Lancelot. Gegründet im Jahre 1990 von Bernard Lancelot, legt sie besonderen Fokus auf die keltische Tradition der Region und ließ sich dementsprechend auch bei seinen Bieren von deren Braukunst, die auch schon die Kelten beherrschten, inspirieren. Seit 2021 gehört die Brauerei, die eine der bekanntesten der Region ist, zur Agrial Gruppe, einer Lebensmittelgenossenschaft von über 12.000 angeschlossenen Landwirten. Mein heutiges Testbier nennt sich Duchesse Anne, benannt nach Anne de Bretagne, welche als Herzogin stets darum bemüht war, die Unabhängigkeit der Bretagne gegenüber Frankreich zu bewahren. Stilistisch ist mein Testbier ein Tripel, das auf einen Alkoholgehalt von satten 7,5% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat keinen wirklich besonders ausgebildeten Schaum.

Zum Geruch: Ein duchaus getreidges etwas kräutriges Geruchsaroma zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit durchaus hefigem Aroma, das dann vor allem im Nachgang eine gewisse Süße zeigt, die dann durchaus auch ein etwas cremiges Mundegfühl erzeugt. Man merkt den kräftigen Körper, jedoch ist dieser nicht übermächtig. Zudem ist die Kohlensäure recht passend dosiert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier durchaus süffig durch die gut ausbalancierte Kohlensäure. Es bleibt auch ein durchaus getreidig hefiger Nachgang, der versucht leicht trocken zu wirken. Dennoch ist der Hopfen hier eher ein wenig brav und so fehlt ein wenig die typisch kräutrige Note die ein Tripel ansonsten auszeichnet. So ist das Geschmacksprofil hauptsächlich broitg getreidig und reicht auch leicht nach angerösteter Gerste.

Zum Fazit: Ein würziges, durchaus auch uriges Bier, dem mir ein wenig der Hopfen anbelangt. Es ist kräftig, aber auch ein wenig unausgewogen. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Viechtacher Wilder Wald

Die Viechtacher Brauerei ist inzwischen nach einer Insolvenz leider Geschichte, die Viechtacher Biere sind es aber zum Glück noch nicht und werden inzwischen von der Brauerei Hofmark gebraut. Ein Besonderheit ist hierbei ein Bier Names „Wilder Wald“. Dieses Bier entstammt einer Kooperation mit dem weltweit sehr geschätzten deutschen Hopfenhändler BarthHaas, der hierfür die besonderen Aromahopfen ausgesucht hat. Insgesamt ist das Bier eine Hommage an die Heimatregion der Viechtacher Brauerei, nämlich den Bayerischen Wald und soll dementsprechend auch geschmacklich einen „Waldcharakter“ vermitteln. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr zitrusartiger Geruch mit auch ordentlich Orange oder Mandarine in der Nase.Aber auch etwas Waldbeere und leichte Kräuter rieche ich

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier mit bitterfruchtiger Note, welche vor allem durch einen schönes Zitrus-Orangenaroma am Gaumen im Nachgang überzeugt. Dies bleibt aber auch im Mundraum bestehen. Darüber hinaus ist das Bier sehr spritzig und prickelt speziell im Antrunk sehr. Die sehr dominante Orangen-Zitrusnote die von bitteren Noten an Gaumen und Zunge begleitet wird, dominiert den Geschmack sehr bis in den Abgang. Dies macht das Bier auch insgesamt sehr erfrischend. Der malzkröper ist durchaus präsent udn verabschiedet sich mit einer leichte Karamellnote im Abgang. Neben Zitrus hat man auch leichte Kräuter und auch etwas Holziges im Geschmack.

Zum Fazit: Was hier wirklich nach Wald schmecken soll, wissen ich und mein Gaumen jetzt nicht so richtig. Was aber feststeht das es sich um ein leckeres und süffiges Stöffchen handelt mit wirklich sehr schöner Zitrusnote und ordentlich Hopfenbittere. Dennoch gibt das Bier auch dem Malz etwas Raum zur Entfaltung. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Adler Stettfelder Pils

Einem weiteren Bier der Stettfelder Adlerbrauerei, nämlich dem Pils, widme ich mich im nun folgenden Test. Ich bin also wieder in Franken und stelle somit ein weiteres, der nach wie vor unzähligen Biere der Region vor und arbeite mich somit langsam durch die fränkische Bierlandschaft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen hopfigen, leicht zitrusartigen Duft in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein spritziges, hopfiges aber auch leicht säuerliches Bier. Am Gaumen ist es hopfig, im Nachgang breitet sich aber auch eine leichte Süße im Mundraum aus. Die Kohlensäure ist belebend, aber nicht übertrieben. Das Bier ist süffig, für ein Pils einigermaßen mild. aber erfrischend. Es könnte durchaus noch eine Spur herber sein und auch die Kohlensäure könnte etwas mehr zur Belebung beitragen. So ist es am Gaumen fast schon etwas süßlich bis teigig. Der Hopfen bringt zwar etwas grasige Bittere mit, aber auch ein schönes leichtes Zitrusaroma.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist für ein Pils ein bisschen zu süß bzw. malzig. Dennoch hat es schöne Hopfennoten und vor allem das grasige, zitrpnige Aroma überzeugt mich.