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Superfreunde x the Dudes Beerzebulb

Beerzebulb heißt ein Bier einer Kooperation der Craftbeer Enthusiasten von Superfreunde und der Lifestylemarke The Dudes aus Berlin. Stilistisch ist das Bier ein IPA und der Alkoholgehalt liegt bei 6,66% was auch den Namen erklärt.

Zur Optik: Ein orangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma, aber jetzt nicht explosiv fruchtig. Es riecht nach Kiwi bzw. Passionsfrucht. Dazu kommen schöne harzige Noten. Die andere Komponente wird dann noch ergänzt durch karamellige und am Rande anklingende getreidige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat das Bier zunächst einmal einen herb bitteren Geschmack, der sich jedoch langsam legt und dann getreidgere Noten preisgibt. Es bleibt zwar eher herb, erinnert dann aber eher ein ein grobes Landbrot bzw. Brotkruste. Dazu kommen etwas harzige Noten. Gegen Ende ist es dann etwas weniger bitter, vereinzelt im Ab- und Nachgang kommen aber auch etwas karamellige Noten.

Zum Fazit: Ein grundsätzlich sehr überzeugendes IPA bei dem sich harzige Hopfennoten und leicht karamelliges Malz gut ergänzen. Von mir gibt das eine Wertung von 4 Sternen.

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Wildbräu/Grandauer Urstoff Export

Als nächstes Testbier habe ich nun wieder etwas bayerisches und zwar den Urstoff Export von Wildbräu aus Oberbayern. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiger, leicht keksiger, etwas fruchtiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein kräftiges, leicht süßliches bis brotiges Bier. Etwas Hopfenbittere rundet den Geschmack ab. Auch im weiteren trinkverlauf habe ich ein süßlich getreidiges Bier, bei dem die Kohlensäure leicht am Gaumen kratzt. Es ist dabei nur dezent bitter und sehr süßlich im Gesamtkonstrukt.

Zum Fazit: Ein süßliches Exportbier, das dennoch eine gewisse Würze nicht verstecken möchte. Alles in Allem finde ich das Bier überzeugend und ist mir eine Wertung von 4 Sternen wert.

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Gruut Inferno

Im Mittelalter, lange vor dem Erlass des deutschen Reinheitsgebotes, war es verbreitet, anstatt des Hopfens eine Art Kräutermischung zur Würzung der Biere zu benutzen. Dieses sogenannte Grut konnte je nach Region und Jahreszeit die unterschiedlichsten Kräuter enthalten. Da der Hopfen aber das Bier länger haltbar machte und insgesamt auch besser schmeckte konnte er sich irgendwann durchsetzen. Zudem wurden teils gifte oder stark berauschende Substanzen beigemischt, was letztendlich zum Erlass des Reinheitsgebots führte. Die Stadsbrouwerij aus Gent möchte jedoch mit ihren Bieren wieder an diese alte mittelalterliche Tradition anknüpfen und wirbt damit keinen Hopfen für ihre Biere zu verwenden. Stattdessen wird mit einer speziellen Krautmischung aus mittelalterlichen Bieren gebraut. Mit dem Inferno habe ich direkt das stärkste Bier, das stilistisch in Richtung eines Tripels geht, im Test. Der Alkoholgehalt liegt entsprechend auch bei 9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fileschichtiges Bier mit getreidiger Geruch. Aber auch Honig, Kandiszucker und eine gute Portion Kräuter kann ich riechen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das durchaus sehr kräftig und geschmacklich intensiv ist, aber dennoch trotz seines Alkoholgehalts nicht zu schwer wirkt. Den Alkohol schmeckt man tatsächlich kaum heraus. Es bringt eine angenehme bittere mit und kräutrige, würzige Noten im Abgang. Im Gegensatz zum Malz sind die Kräuternoten aber nur dezent und bestimme nicht den Geschmack. Hier zeigt sich ein süßmalziges Aroma, gepaart mit etwas Lebkuchen, was wohl auch von der Kräutermischung kommt und Honig sowie Kandiszucker. Die Kohlensäure ist doch eher hoch dosiert und macht das Bier sehr spritzig. Eine leichte Säure und Zitrusnoten runden den Geschmack ab.

Zum Fazit: Wirklich interessant und spannend. Durch den fehlenden Hopfen ist es zwar etwas weniger Herb, jedoch gibt es durchaus auch Biere mit Hopfen die einen ähnlichen kräutrigen Geschmack erzeugen. Insgesamt sehr gut ausbalanciert und für mich auch die Höchstwertung von 5 Sternen wert.

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Bräu im Moos Weissbier

Ein richtiges Weissbier aus Oberbayern habe ich in meinem nächsten Biertest. Es handelt sich um jenes der Bräu im Moos, einer Brauerei aus dem Landkreis Altötting. Deren Weissbier werde ich im folgenden Beitrag nun vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein eher getreidgiges Bier, bei dem man den Weizen recht gut riecht. Banane kommt nur marginal und etwas Nelke und Kräuter.

Zum Geschmack: Ich habe ein wirklich sehr süffiges Bier mit doch recht stark hefig getreidigem Abgang. Hier fällt mir vor allem der etwas schwerere Körper auf und auch die Kohlensäure fehlt mir hier etwas. Ich habe insgesamt ein eher hefigeres Weißbier mit durchaus kräftigerem Körper, dass vollmundig im Geschmack ist. Es ist wenig spritzig, dafür eher etwas süßlicher. Gegen End wird das Bier immer mehr hefiger und auch fruchtiger und dann zeigt sich auch eine schöne Banane und leichte Pflaume. Abgerundet wird das Bier durch etwas Hopfen am Gaumen und eine leichte Gewürznelke.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein vollmundiges, aber auch sehr hefiges und schweres Weizen.

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Winkler Hell

Bekannt ist die Brauerei Winkler aus dem oberpfälzischen Lengenfeld vor allem für ihr Kupfer Spezial. Aber wie es sich für eine bayerische Brauerei gehört hat man auch ein Helles im Sortiment. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma mit einer schönen Honignote.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist getreidig mit einem leichten estrigen Aroma. Es hat so etwas das ins zuckrige geht. Dieser Eindruck tritt aber zum Glück nur am Anfang auf. Danach bleibt das Bier ganz gut trinkbar und man hat diese wunderschöne Malzsüße. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein sehr schönes süßliches Malzaroma, ohne aber eine kräftigen körper zu haben. Das Bier ist sehr süffig, hat aber für meinen Geschmack etwas zu wenig Kohlensäure. Der Hopfen zeigt sich nur mit leicht grasigen Eindrücken

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides erfrischendes Helles, welches mir in Teilen aber zu süß ausfällt.

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Excellent 11°

Etwas aus Tschechien werde ich nun folgenden Beitrag vorstellen. Das Bier nennt sich schlicht Excellent und wird von der bekannten Brauerei in Pilsen gebraut. Auf ihrer Webseite wirbt die Brauerei zudem damit, dass beim Brauen eine sogenannte Dreifachhopfung angewendet wird, wobei die letzten Hopfengabe erst nach dem eigentlichen Kochen der Würze erfolgt, wenn das Bier bereits wieder abkühlt. Ausschließlich Saazer Hopfen wurde zum Brauen des Bieres, welches einen Alkoholgehalt von 4,7% aufweist, verwendet.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Teigig buttriger auch hopfiger Geruch.

Zum Geshmack: Im ersten Eindruck sind zunächst im Antrunk getreidig süßliche Noten zu schmecken, bevor dann am Gaumen leicht hopfige Noten im Abgang dann wieder eher etwas getreidige Noten dominant sind. Ich habe teilweise einen etwas teigigen Eindruck und man hat dieses typisch buttrige wie man es bei viele tschechischen Bieren vorfindet. Der Hopfen hat auch etwas leicht fruchtig, grasiges, ist in der Regel jedoch eher bitter. Störend ist die etwas zu dominante teigig keksige Malznote.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ganz solide, aber ihm fehlt es leider etwas an Substanz. Die Hopfung ist jetzt auch nicht so ausgeprägt oder aromatisch wie von der Brauerei angepriesen.

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Walder Bräu Dunkel

Mal wieder etwas aus meinem Heimatland Baden-Württemberg habe ich nun im nächsten Biertest. Zwar habe ich bereits einen großen Teil der Biere von hier vorgestellt, aber bei weiten noch nicht alle, denn immer wieder einmal findet man dann doch noch ein Bier, dass ich noch nicht vorgestellt habe, wie zum Beispiel heute das Dunkle von Walder Bräu aus Königseggwald. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichtes röstoges Aroma mit ein paar schokoladigen Noten zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Man hat hier ein eher süßlich angehauchtes Geschmackserlebnis. Es zeigen sich schokoladige Noten, die aber durch die getreidigen Noten etwas eingebremst werden. Vor allem fehlen mir richtige Röstnoten im Geschmack. Der Körper ist kräftig und im Abgang zeigen sich auch durchaus würzige Noten des Hopfens, sodass es nicht zu süß wird. Dazu schmeckt man auch leicht nussige Aromen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich mehr als solides, gutes Dunkles.

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Eschweger Zwickl / Naturtrüb

Wie die Eschweger Klosterbrauerei auf ihrer Website bekanntgab, wurde das Eschweger Zwickl aufgrund von Verbraucherwünschen in Eschweger Naturtrüb umbenannt. Auch die Gebindegröße hat sich geändert und so gibt es das Bier nun in der 0,5 Liter Flasche. Das Bier ans ich ist aber das Selbe geblieben und wird nun in diesem Beitrag vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein durchaus frisches, leicht getreidiges Aroma in der Nase. Ansonsten riecht es eher neutral.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Eindruck durchaus herb ist. Man hat ein würziges Kellerbier mit auch hefigen Noten und einem leicht teigigen Zitrusgeschmack. Der Körper ist dagegen eher etwas leichter. Die hopfigen Noten bleiben aber auch im Nachgang lange im Mundraum bestehen.

Zum Fazit: Ein eher hopfigeres kellerbier, bei dem mir ein wenig der Tiefgang fehlt. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Dingslebener Lava

Lava. So nennt die Südthüringer Brauerei Metzler, die unter dem Markennamen Dingslebener auftritt ihr Schwarzbier. Mit einem Alkoholgehalt von 6% ist es durchaus auch ein kräftiges Bier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, schwarzbraunes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht etwas röstig, ansonsten noch leicht Kaffee

Zum Geschmack: Das Bier ist im Körper durchaus sehr kräftig wie zu erwarten und hat auch die etwas süßliche Komponente in Richtung Abgang, vor allem nimmt man aber den kräftigen Malzkörper wahr. Insgesamt könnte die Röstaromatik für mich aber noch intensiver sein. Es ist im Mundgefühl aber auch ein bisschen cremig. Der Abgang hält zudem auch leicht süßmalzige Noten parat. Zudem entwickeln sich im Nachgang schöne Kaffeenoten. Gepaart werden diese von einemleicht milchigen Eindruck der dieses cremige Mundgefühl erzeugt. Dennoch stehen die Röstaromen klar im Vordergrund.

Zum Fazit: Ein kräftiges und vollmundiges Bier, das schon ein bisschen an in Stout erinnert. Damit versprüht es leichte Guinness Vibes, ist aber im Körper deutlich kräftiger und auch etwas süßer und nicht so trocken. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Hellbräu Pilgerbier

Altötting ist bei Katholiken, vor allem in Deutschland und Europa, als bedeutender Marienwallfahrtsort bekannt. Eingesetzt haben soll die Wallfahrt der Legende nach ab ca. 15000 durch die als Wunder betrachtete Wiederbelebung eines eigentlich ertrunkenen kleinen Jungen in der bereits seit seit dem frühen Mittelalter bestehenden Gnadenkappele. Seither pilgern Menschen aus aller Welt nach Altöttung um dem in der Kappelle aufgestellten Gnadenbild der Mutter Gottes zu huldigen. Ebenso sind auch die Herzen der bayerischen Könige in dieser Kapelle beerdigt. Als Stärkung für die nach der langen Reise erschöpften Pilger hat die ebenfalls in Altötting ansässige Hellbräu ein Pilgerbier im Sortiment. Dieses hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes bis orangenes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr karamellige Noten, aber auch leicht säuerliche Zitrusnoten, die ich in der Nase verspüre.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein sehr hefiger Geshcmack, der auf der einen Seite natürliche karamellige Noten beeinhaltet, auf der anderen Seite aber auch ganz feine an plätzchenteig erinnernde Noten die hefiger Natur sind. Eine leichte Säure mit Zitrusnoten rundet das Trinkerlebnis ab und sorgt für die nötige Frische.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein süffiges und erfrischendes Bier wie ich es nach einer langen Wanderung auch genißen würde.