Ganz im Südwesten Deutschlands, unweit der schweizer und der französischen Grenze liegt die Stadt Lörrach. Auch in Sachen Bier gibt es dort einiges bei der im Ort ansässigen Brauerei Lasser zu entdecken. Nachdem die Brauerei Reitter den Betrieb eingestellt hat, ist die Brauerei lasse die nun einzige verbliebene Großbrauerei in der südbadischen Grenzstadt. Im Sortiment finden sich einige interessante eher außergewöhnliche Biere wie zum Beispiel der Adams Bock, benannt nach Adam Lasser, dem ersten Braumeister der 1850 gegründeten Brauerei, welcher den Betrieb im Jahre 1864 schließlich übernahm und die damit bis heut währende Familientradition begründete. Der Adams Bock ist ein holzfassgereifter dunkler Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.
Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. es hat einen leichten röstig angehauchten weißen Schaum.
Zum Geruch: Man hat schöne Fass und Vanillenoten. Dazu kommen natürlich auch getridge Noten, die aber nicht dominant sind. Auch Trockenobst wie Datteln und Rosinen rieche ich.
Zum Geschmack: Ich habe ein Bier bei dem natürlich sofort die Fassnoten auffallen. Vor Allem auch im Nachgang hat man etwas holzige vor allem aber auch schöne Vanillenoten und Trockenobst. Die vanilligen Noten sind wirklich überzeugend und sind noch mit einem leicht zuckrigen Aroma versehen und bleiben lange im Mundraum. Der Körper ist präsent hier hatte ich aber Bockbiere bei denen dieser durchaus dominanter aufgetreten ist und noch mehr zum Geschmack beiträgt.
Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Wirklich gut umgesetzt, für die Höchstwertung hätte ich mir aber noch etwas mehr vom Malzkörper gewünscht.