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Omer Vander Ghinste Le Fort

Vor einigen Jahre hatte ich bereits schon das Le Fort Tripel der belgischen Brauerei Omer Vander Ghinste vorgestellt. Im aktuellen Test folgt nun die normale Version, stilistisch ein dunkles Ale bzw. Dubbel, welches mit satten 10% Alkoholgehalt schon etwas stärker als das Tripel ist.

Zur Optik: Ein leicht trübes, dunkelbraunes Bier. es wie bei diesem Alkoholgehalt zu erwarten keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein zugleich süßliches Aroma mit Noten von Toffee aber auch einer sehr straken Lakritznote.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch noch recht lebendiges Bier, dass aber auch leicht bitter ist und zugleich vor allem gegen Abgang malzig das sich dann auch lange im Nachgang bestätig. Man hat Noten von Tofee, Lakritze und Trockenfrüchten, aber auch etwas Honig. Es ist ach etwas röstig und das Malz zeigt Getreidenoten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein recht ausgewogenes Bier, welches aber im Abgang eher ein wenig süßlich ist dann im Nachgangsogar etwas trocken wirkt. Auch den Alkoholgehalt schmeckt und spürt man.

Zum Fazit: Ein wirklich rundes stimmiges Bier. Eventuell ist es mir etwas zuw wuchtig, aber ein typisches belgisches Starkbier mit interessanter Aromenvielfalt. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Kalkbräu Vollbier

Mit der Kalkbräu stelle ich nun wieder eine noch recht junge, aus der wahrlich nicht brauereiarmen Stadt Bamberg kommende, Brauerei vor. Gegründet wurde sie im Jahre 2022, als die beiden Freunde Thomas und Benedikt beschlossen ihr Hobby und die daraus resultierenden Bieren mit anderen zu teilen. Vor allem die Coronazeit nutzten die beiden um zu experimentieren und ihre Rezepte zu entwickeln. Durch die positive Resonanz aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und ersten Anfragen, wo man denn ihr Bier käuflich erwerben könnte, fühlten die beiden sich motiviert, dass Ganze etwas größer aufzuziehen. So war dann schließlich das Kalkbräu geboren. Der Name hat eigentlichen tiefgründigen Hintergrund und entstammt laut Website eher einem zufälligen Gedankengang unter der Dusche und leitet sich vom traditionell sehr kalkhaltigen Wasser der Stadt Bamberg ab. Aktuell gibt es ein Kellerbier und ein Vollbier und dieses stelle ich heute im Blog vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, aber auch leicht fruchtiges Bier. Es hat auch etwas von Beere und auch leicht Pfirsich mache ich aus.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier im ersten Eindruck ein durchaus fruchtig süßes Bier. Es hat aber auch einen durchaus hopfig würzigen Abgang, der auch leicht harzig ist. Dennoch hat es auch eine leicht beerige Note. Die Kohlensäure ist eher gering und so ist das Bier sehr bekömmlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Wechselspiel zwischen leichtr fruchtigen Noten und etwas Karamell. Eine leichte Hopfenbittere sorgt für eine angenehme Würze und rundet das Bier ab.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes, überraschend fruchtiges Lagerbier. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Göller Zum Hirschen

Mit ihren vielen verschiedenen Craftbieren bietet die Brauerei Göller aus Zell am Main für jeden Monat ein anderes Bier und bringt somit ordentlich Abwechslung ins Bierregal. Vom malzig rauchigen Stout bis zum wirklich schön fruchtigen IPA ist hier für jeden Bierliebhaber etwas dabei. Auch für jene, die es lieber etwas leichter mögen hat man mit dem Zum Hirschen gerade für die heißen Sommertage ein eher leichteres Bier im Sortiment. Die Brauart des Bieres ist obergärig und mit einem Alkoholgehalt von 4,3% würde ich es als Session-Ale einstufen.

Zur Optik: Ein trübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Aroma an Zitrusfrüchten und grünem Apfel aber auch etwas Orange zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein schlankes, spritziges Bier mit einem fruchtig süßen Abgang, dass an Noten erinnert, die in die Richtung von Orange und anderer leicht säuerlicher Zitrusfrüchte geht. Aber auch ein klein wenig Pfirsich mache ich aus. Es ist im weiteren Trinkverlauf nicht mehr ganz so fruchtig wie zu beginn, aber ist durchaus spritzig und leicht bitter im Abgang. Das Bier wirkt insgesamt durchaus süffig und überzeugt mit dem leicht hefigen fruchtig-säuerlichen Abgang. Der Körper ist schlank und im Abgang hat an immer wieder diese hefigen Noten mit dem leichten Hauch von Zitrus und vor allem einer guten Orangennote.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen für dieses fruchtig spritzige Sommerbier. Ich finde es wirklich sehr lecker und man merkt nicht wirklich, dass es doch etwas weniger Alkohol als herkömmliches Bier hat.

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Söhnstetter Hausbier

Ursprünglich gebraut für das Hotel Zum Kreuz in Steinheim konnte man das Hausbier aus Söhnstetten aber auch in gut ausgewählten Getränkemärkten bekommen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht brotig, getreidg und ist leicht säuerlich in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr urig, etwas cremig und auch leicht fruchtig bis beerig. Es hat im nNachgang wie ich finde etwas von Aprikose und Waldbeeren. Das Bier prickelt insgesamt ganz gut, es hat einen etwas hefigen, leicht teigigen Abgang. Ich finde aber auch, dass das fruchtige, leicht säuerliche Aroma gut im Nachgang noch länger im Mundraum bleibt. Der Körper wirkt indes recht schlank.

Zum Fazit: EIn solides, mir etwas zu säuerliches Bier. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Stark 9 Extra Strong

Target 2000 ist eine italienische Firma, welche den Einzelhandel mit Craft- und Spezialitätenbieren sowohl aus dem In- als auch dem Ausland beliefert. Dabei werden sowohl ausländische Marken importiert, als auch Eigen und Handelsmarken produziert, welche das Unternehmen zum laut eigenen Angaben führenden Hersteller und Lieferant solcher Biere in ganz Italien machen. Gebraut wird dabei in der zum Unternehmen gehörenden Craftbrauerei Amarcord oder aber in Lizenz bei der polnischen Brauerei Van Pur. Dort lässt Target 2000 auch mein folgendes Testbier brauen, welches einfach nur „Stark – extra Strong“ genannt wurde. Der Name ist hier auch wirklich Programm, hat es doch den auf dem Fronetikett prominent platzierten Alkoholgehalt von satten 9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Der Schaum ist nicht wirklich üppig.

Zum Geruch: Ein süßmalziger, doch auch leicht alkoholischer Geruch.

Zum Geschmack: Ein im Körper kräftiges, im Abgang durchaus süßmalziges Aroma, das auch im Nachgang etwas mastiges, süßliches hat,. Dennoch finde ich es erstaunlicherweise gar nicht so alkoholisch wie vergleichbare sehr starke Lagerbiere. Natürlich kommt ab und an eine leicht alkoholische Bittere zum Vorschein, welche aber dennoch recht dezent gehalten ist. Es ist im Abgang zeitweise sogar ein wenig nichtssagend, aber dennoch eigentlich erstaunlich süffig, da die Kohlensäure recht lebendig ist und belebend wirkt. Teilweise ist das Bier ein wenig arg süßlich, aber dennoch ist auch dieser Geschmack in einem wirklich erträglichen Rahmen.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. In Anbetracht vergleichbarer Biere hatte ich keine besondere Erwartungshaltung. Dennoch ist das Bier recht süffig und gefährlich. Gar nicht os alkoholisch wie gedacht und auch die Süße hält sich Grenzen. Von mir gibt es 3 Sterne,

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Ebensfelder fränkisches Landbier

Ein echtes fränkisches Landbier aus Oberfranken habe ich im nun folgenden Beitrag im Test. Dieses Mal geht es zum Ebensfelder Brauhaus, dem ehemaligen Schwanenbräu im Landkreis Lichtenfels. Von dort verkoste ich nun eben jenes fränkische Landbier, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiges Aroma hat man in der Nase. Ansonsten ist es hier eher zurückhaltend.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier, welches durchaus brotige Facetten hat und auch eine leichte Hopfenwürze am Gaumen Preis gibt. Ich finde es ist ein würziges Bier mit immer wieder leicht durchdringender süßlicher, getreidiger Note. Der Körper ist dennoch recht schlank. Der Abgang wirkt ein klein wenig metallisch. Die Kohlensäure ist hier eher dezent, was das Bier sehr bekömmlich macht. Insgesamt ist es ein getreidiges, eher milderes und süßliches Bier.

Zum Fazit: Ein solides und unkompliziertes Landbier/Helles, das sich einfach gut wegtrinken lässt. Es ist nicht wirklich super spektakulär oder komplex, sondern recht einfach zu trinken und dementsprechend auch süffig. Von mir gibts dafür 3 sehr gute Sterne.

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Singhbräu 4Korn

Ein wahrlicher Hopfensmoothie zeigt sich in meinem nächsten Biertest, denn das 4 Korn von Singhbräu aus Weilheim steht nun auf meiner Testagenda. 4Korn deshalb, weil hier beim Brauprozess Weizen, Roggen, Dinkel und die obligatorische Gerste verwendet wurden. Als Hefe wurde zudem die aktuell sehr beliebte Farmhousehefe Kveik verwendet, die dem Bier ein besonders fruchtiges Aroma verleihen soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat keinen so besodners ausgeprägten Schaum bzw. ist dieser schnell wieder verflogen.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit fruchtigen Akzenten. Es erinnert leicht an beerige Noten.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit getreidigen Noten und einem Ansatz von einem leicht bitteren Abgang. Der Körper ist hier dementsprechend auch eher leicht und zurückhaltender. Die hopfigen Noten kommen zum einem dominanten sehr urig getreidigen Malzroma, das aber wie beschrieben vor dem Hintergrund eines eher leichten Körpers auftritt. Insgesamt wirkt das Bier sehr getreidig, ursprünglich und würzig.

Zum Fazit: Man muss diese Art von Bier durchaus mögen, da es einen doch eher etwas gewöhnungsbedürftigen Malzgeschmack aufweist. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Kasteel Hoppy

Ich denke vielen aufmerksamen Lesern und Fans dieses Blog ist auch bekannt, dass ich neben diesem Blog auch einen Podcast namens Ausgedacht und Nachgetrunken betreibe. Auch dort dreht sich alles um Bier und ich und meine Freunde verkosten hier abwechselnd zu einem bestimmten Thema Biere und bewerten diese dann auch. Nach einer längeren Pause haben wir am Montag wieder eine neue Folge veröffentlicht, die sich thematisch um die belgische Bierkultur dreht. Wer sich dafür interessiert ist herzlich dazu eingeladen, hier bei Spotify einmal reinzuhören.

Darum ist logischerweise das Thema des folgenden Beitrags auch ein Bier aus Belgien. Die Biere aus der Kasteel Reihe sind ist die wohl beliebtesten im Sortiment der Brouwerij van Honsebrouck und dementsprechend auch deren Aushängeschild. 2013 wurde diese Bierlinie um die Sorte Hoppy ergänzt, womit man auch eine Alternative, zu den zu dieser Zeit auch in Belgien immer beliebter werdenden Pale Ales und IPAs bieten wollte. Man entschied sich zudem dafür, dem Bier einen lokalen Touch zu verpassen, indem man ausschließlich belgischen Hopfen verwendete. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr hopfig und hat eine schöne Orangennote. Man hat schöne grasige und kräutrige Noten des Hopfens.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das fruchtige Noten hat, die sehr schön an eine saftige Zitrone erinnert, mit leicht säuerlichen Nuance am Gaumen. Auch andere Zitrusfrüchte wie Mandarine oder Orange deuten sich an. Der Hopfen hat eher einen kräutrig-floralen und eben auch fruchtigen Geschmack. Das sorgt auch für einen etwas trockenen Abgang. Er wirkt zwar knackig, aber nicht zwangsläufig übermäßig bitter oder harzig. Mir persönlich fehlt etwas Kohlensäure.

Zum Fazit: Der Name ist Programm. Hier wurde definitiv nicht mit Hopfen gespart. Dieser zeigt sich aber nicht zwangsläufig bitter, sondern eher kräutrig und fruchtig. Mir fehlt aber die letzte Überzeugung, die dieses Bier wirklich als etwas Besonderes dastehen lässt, das sich von anderen Bieren abhebt. Es ist aber insgesamt mehr als solide und lässt sich gut trinken. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Eichbaum Rotes Räuberbier/Rotbier

Bei meinem nächsten Biertest mache ich einen Zwischenstopp in der Kurpfalz. In Mannheim hat die Brauerei Eichbaum ihren Sitz und von dort kommt dann auch mein nächstes Testbier. Die 1679 gegründete Brauerei hat eine bewegte Geschichte hinter sich, ist aber seit 2010 wieder eine Privatbrauerei. Dennoch ist die Brauerei eine der größten im Südwesten und vor allem durch ihr Pils UrEich bekannt. Heute verkoste ich aber eine andere, doch recht spannende Spezialität. Früherer unter dem Rotes Räuberbier bekannt, wird mein heutiges Testbier nun schlicht als Rotbier verkauft und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,9%.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein röstig getreidiges Bier, das auch cremige und beerige Noten in der Nase erahnen lässt.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einem etwas süßlichen Antrunk, bevor es dann im Abgang dezent würzig wird. Es ist vor allem im Abgang ein doch eher bitteres Bier, jedoch nur dezent. Insgesamt ist es ein Bier, das etwas malzig mit süßlichen und auch leicht keksig karamelligen Noten ist, die im Abgang etwas röstig sind und auch beerige Nuancen offenbaren.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat durchaus gute Ansätze, jedoch finde ich es trotzdem auch ein wenig generisch. Da gibt es andere Rotbiere, speziell im fränkischen, die noch besser schmecken.

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Bergmann Spezial

Wer denkt, dass es nach dem Niedergang der Dortmunder Bierindustrie in der Stadt nur noch Einheitsindustriebier gibt, welches alles aus der selben Brauerei stammt der irrt gewaltig. Denn mit dem Bergmann Bier wurde im Jahre 2007 eine alte Dortmunder Biermarke wieder zu neuem Leben erweckt.

Auch die ursprüngliche Bergmann Brauerei fiel dem Konzentrationsprozess im Ruhrgebiet zum Opfer und wurde 1971 von der ebenfalls in Dortmund ansässigen Ritter Brauerei übernommen, die den Betrieb umgehend im Jahre 1972 stillelegte. Damit endete die 1796 von Wilhelm Bergmann begründete Tradition des Bergmann Bieres vorerst. Nachdem die Markenrechte an Bergmann Bier im Jahre 2003 aufgegeben wurden, nutzte der Dortmunder Thomas Raphael die Gelegenheit und erwarb diese im Jahre 2005 für gerade einmal 300 Euro, als er diese zufällig in einer Online Markendatenbank entdeckte. Anschließend begann er ab dem Jahre 2007 damit, die Marke wieder zu reaktivieren und brachte erste Flaschen des neuen Bergmann Exports auf den Markt. Anfangs wurden diese noch von der Brauerei Bosch aus dem Wittgensteiner Land gebraut, ehe er mit wachsendem Erfolg nach und nach begann eigene Braustätten aufzubauen. Seit 2017 braut man nun in einer eigenen Brauerei in Phönix West und hat inzwischen nicht nur in Dortmund viele Fans, denn es gibt wohl kaum einen besseren Markennamen für Bier aus dem Ruhrgebiet als Bergmann. Darum wirbt die Brauerei auch bewusst mit dem Slogan „Harte Arbeit ehrlicher Lohn“. Starten möchte ich aber nicht mit dem Klassiker sondern mit dem Bergmann Spezial, eine Art Rotbier, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein durchaus etwas röstiges Aroma das sich hier in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Ein Geschmacklich durchaus erfrischendes Bier. Es ist etwas röstig und leicht karamellig im Abgang. Die Stärke des Körpers würde ich im Mittelbereich zwischen stark und eher schwach einordnen. Mit hat im Abgang definitiv eine leichte Röstaromatik, wenn auch nicht zu stark ausgeprägt, insgesamt finde ich das Bier aber eher etwas zurückhaltend und fast ein bisschen zu mild. Die Kohlensäure ist insgesamt ganz gut dosiert und verlieht dem Bier eine prickelnde erfrischende Wirkung. Die röstigen Noten sind definitiv wahrnehmbar klingen aber nur leicht an. Auch die Würze des Hopfens trägt zum Geschmack bei, ist hier aber nicht hervorstechend.

Zum Fazit: Inesgatm hätte ich mir einfach ein intensiveres Geschmackserlebnis erwartet. Mir ist das Bier eine Spur zu mild. Dennoch ein wirklich gut zu trinkendes Bier mit guten Ansätzen. Das gibt 3 Sterne.