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Zwiefalter Pilsner Hell

Für meinen heutigen Biertest bleibe ich im Ländle. Dieses Mal gibt es etwas von der Zwiefalter Klosterbrauerei von der schwäbischen Alb. Gebraut wird in den Mauern des Klosters bereits seit dem Jahre 1521. Das Pilsner Hell ist dabei die heutige Sorte meiner Wahl. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches brotiges und auch blumiges Bier ist es in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem prickelnd herben Aroma und einem süßlichen Nachgang. Es ist zum einem hopfig, aber auch süßlich und im Körper sehr schlank. Der Hopfen ist aromatisch und blumig sowie leicht bitter. Auch im weiteren trinkverlauf ist es hopfig und am Gaumen ist es dann etwas herber und spritziger.

Zum Fazit: Ein gutes Pils, das geschmacklich vielleicht etwas zu brav ist und dem die Hopfigkeit etwas fehlt. Dennoch ein anständiges Bier, dem ich eine Wertung von ordentlichen 4 Sternen gebe.

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Härle Pils

Mit dem Pils der Brauerei Härle geht es für den nächsten Biertest nach Leutkirch ins Allgäu. Gegründet im Jahre 1897 feiert die Brauerei in diesem Jahr nun schon ihr 125 jähriges Bestehen. Dabei legt die Brauerei großen Wert auf Nachhaltigkeit und eine umweltfreundliche Produktion. So ist auch dieses Pils nur mit Bio zertifizierten Rohstoffen gebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen wiesen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr aromatisches und auch blumiges Aroma. Es riecht sehr sehr grasig.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein sehr aromatisches und hopfenbetontes Bier. Es ist leicht bitter am Gaumen, aber der Hopfen wirkt angenehm udn natürlich und ist bei weitem nicht nur auf die bittere bzw. herbe Note ausgelegt. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein aromatisches Pils, jedoch ist es einen Ticken zu bitter, Das passt dann nicht mehr so ganz.

Zum Fazit: Ein fast perfektes Pils, das seinen Geschmack leider nicht ganz konstant konservieren kann. Dennoch ist es ein schön aromatisches Pils mit teils wirklich guten floral angehauchten Hopfennoten. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Fischer Landbräu Das Pils

Da es in Franken nun einmal die meisten Brauereien gibt komme ich nicht drum herum immer wieder Biere aus diesem schönen Flecken Erde zu verkosten, was aber auch nichts macht, da die meisten Biere die ich aus Franken bisher hatte wirklich hervorragend waren. Heute gibt es wieder ein Bier der Brauerei Fischer aus Wiseth aus Unterfranken. Ein Pils soll es sein, welchem ich mich heute widme. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Einen hopfig aromatischen Duft habe ich hier in der Nase. Es hat blumige Noten und auch das Malz kommt ganz leicht durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein blumig florales Hopfenaroma, bei dem am Gaumen auch immer mal wieder hopfige Noten durchkommen. Im Nachgang bleiben sie auch leicht am Gaumen hängen. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein druchaus aromatisches Bier bei dem diese blumigen Noten bis in den weit in den Rachen und den Nachgang über anhalten.

Zum Fazit: Ein rundes schön hopfiges Pils das vor allem durch florale Noten zu überzeugen weiß. Mir hat es gut geschmeckt und so gibt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Franz Pils

Die Brauerei Franz ist eine 1842 von Josef Franz in Rastatt gegründete Brauerei. Neben dem großen Hofbräuhaus Hatz war sie jahrelang nur die Nummer 2 in der Stadt und auch heute noch ist die Marke sehr auf den regionalen Markt fokussiert. Nach der Fusion von Hatz mit Moninger und der Produktionsverlagerung nach Karlsruhe, ist sie die einzige noch aktive Brauerei der Stadt. Bis ins Jahre 2015 blieb die Brauerei in Familienbesitz, ehe sie von der Scheidtweiler Gruppe übernommen wurde zu der kurioserweise inzwischen auch die Brauerei Hatz Moninger gehört. Unter dem Dach von Scheidtweiler sind nun also schlussendlich beide Rastatter Marken vereint, wobei Franz nach wie vor in Rastatt braut. Das Pils ist eines der beliebtesten Biere der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr sehr hopfig und blumig-grasig in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein sehr hopfenbetontes Bier mit einer deutlichen Hopfennote am Gaumen, die auch bis in den Nachgeschmack anhält. Man hat dazu noch einen gewissen leicht blumigen/floralen Eindruck. Im weitern Trinkverlauf wird es etwas flacher und es schleichen sich süßlichere und malzige Noten ein. Dennoch ist es insgesamt ordentlich herb ohne dabei aber nur auf die Hopfenherbe beschränkt zu sein.

Zum Fazit: Ja man hat ein gut herbes Bier, bei dem der Hopfen eine ordentlichen Rolle spielt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Hauf Pils

Mein nächstes Bier kommt aus Dinkelsbühl von der Brauerei Hauf. Nach dem schon das ein oder andere Bier von dort den Weg zu mir gefunden hat widme ich mich nun dem Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Es riecht gurkig, und süßmalzig. Hopfen mache ich nicht so wirklich aus, wenn ich ehrlich bin.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich eine urtümliches, aber viel zu süßliches Aroma. Man muss die Hopfenherbe sprichwörtlich in den hintersten Winkeln meines Mundraums suchen. Es ist leicht cremig und getreidig, aber der Hopfen kommt auch im weiteren trinkverlauf so gut wie überhaupt nicht zur Geltung. Es bleibt eher malzorientiert und ist leicht süßlich-getreidig im Abgang, und man könnte etwas mehr Hopfen am Gaumen.

Zum Fazit. Nein das ist kein Pils udn so wirklich schmecken tut es auch nicht. Ich muss, so leid es mir tut, hier die absolute Tiefstwertung von 1 Stern vergeben, da es auch einfach nicht schmeckt.

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Astra Urtyp

Astra ist Kiez, Astra ist Reeperbahn, Astra ist Sankt Pauli. Wie wohl keine andere Biermarke verkörpert Astra das Lebensgefühl auf Hamburgs geiler Meile. Nicht nur durch seine auffallende und bewusst provokative Werbe und Plakataktionen macht die Kultmarke auf sich aufmerksam, sondern ist darüber hinaus auch als Biersponsor des FC St. Pauli sowie anderer kultureller Events im Norden präsent. Ursprünglich von der Bavaria Brauerei direkt auf dem Kiez gebraut ist die Marke seit 1998 im Portfolio der ebenfalls in Hamburg ansässigen Holsten Brauerei zu finden. Leider entschied sich diese die Braustätte auf Sankt Pauli im Jahre 2003 zu schließen und die Biere nun in der eigenen Brauerei in Altona brauen zu lassen. Der Urtyp, ein klassisches Pils ist das beliebteste der Astra Biere und in vielen Hamburger Kneipen, nicht nur auf der Meile zu finden, sowie im Millerntor Stadion des FC St. Pauli. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht keksiges Aroma habe ich in der Nase. Hopfen ist nur ganz marginal wahrnehmbar.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es prickelnd mit einer herben Note die prickelt, aber nicht nachhaltig ist. Es hat eher einen etwas keksigen Nachgeschmack, der mir zu sehr am Gaumen hängt. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, das nicht so recht bekömmlich ist und mir obendrein einfach irgendwie zu süßlich ist für ein Pils. Es hat so ein sehr komisches Aroma, das für mich etwas pappiges hat.

Zum Fazit: Auf dem Kiez, frisch gezapf mag dieses Bier eventuell noch etwas anders schmecken, für mich ist es hier aber ein ziemlich belangloses Bier, das im weiteren Trinkverlauf zusätzlich auch noch einen sehr unangenehmen Beigeschmack hat. Ich gebe ihm daher nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Hoepfner Pilsner

Der 10. Dezember ist ein sehr geschichtsträchtiger Tag, wurde doch an eben jenem Tag im Jahre 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Vereinten Nationen verabschiedet. Leider gibt es aber noch immer kein Menschenrecht auf Bier,  den seinen wir mal ehrlich, gibt es etwas menschenunwürdigeres als nicht zu stillenden Bierdurst? Ich denke nicht. Mit dem folgenden Biertest möchte ich dem zumindest ein kleines bisschen Abhilfe schaffen und all jenen die sich nach ihrem Wochenendbierchen sehnen ein klein wenig Vorfreude bescheren. Ausgesucht habe ich mir hierzu das Pils der Karlsruher Hoepfner Brauerei. Mit einem Alkoholgehalt von 4,7% ist es dabei überraschend leicht.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht geruchsneutrales Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch sehr hopfig mit einer schönen bittere im Abgang, die sich auch im nachgang bitteraromatisch im Mundraum breit macht. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es so schön hopfenbetont, mit einer Bitterkeit am Gaumen, die sogar recht rezent ist. Man hat im Nachgang aber auch getreidige Noten die sogar leicht kekesig sind.

Zum Fazit: Ein recht hopfiges und aromatisches Pils. Der Körper ist wie erwartet mild und leicht. Ich gebe diesem Bier eine Wertung von 4 Sternen, auf das euer Bierdurst gestillt werden möge.

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Bellheimer Silber Pils

Für den ersten Biertest des heutigen Tages geht es in die Verbandsgemeinde Bellheim in die Pfalz. Die Stadt, welche in der Nähe des Rheins liegt, kann auf eine lange Brautradition zurückblicken, die bis Jahre 1865 zurückreicht. Johann Karl Silbernagel hieß der Gründer der Brauerei, die sich im Jahre 1995 mit der Parkbrauerei aus Zweibrücken zusammenschloss. Verkosten möchte ich das Silber-Pils, laut Website ein Bier aus und für die Region, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der aber schnell verschwindet.

Zum Geruch: Ein getreidiges, ganz leicht hopfiges Bier. Es hat etwas metallisch-blumige Aromen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es Bier mit einem schlanken Körper und einem ganz kurzen süßlichen Nachgang. Es prickelt leicht am Gaumen . Das Bier prickelt durch die Kohlensaure bedingt stark, kratz aber etwas unangenehm am Gaumen. Es ist zwar leicht herb an eben diesem, aber für ein Pils viel zu dezent. Dazu hat es eine komisch teigige Note in der Rachengegend. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein geschmacklich sehr dünnes und vor allem immer langweiliger weidendes Pils.

Zum Fazit: Nein das ist überhaupt nicht mein Bier. ich kann es auch nicht weiterempfehlen. Ich finde es dünn und dazu kommt noch diese unangenehm teigige Note. So gebe ich hier konsequent nur 1 Stern.

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Aufsesser Pils

Auch etwas fränkisches darf bei den heutigen Biertests nicht fehlen. Für jemanden der sich mit der deutschen Bierkultur auseinandersetzt, bleibt ob der riesigen Auswahl an fränkischen Bieren auch kaum eine andere Wahl. In die Ortschaft mit der weltweit höchsten Brauereidichte, Aufsess führt mich der Test dabei konkret.  Die Brauerei Rothenbach aus dem Kernort, unterhalb des Schlosses gelegen, ist der Produzent des Bieres. Aus dem Sortiment herausgepickt habe ich mir das Pils, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches Aroma mit auch etwas teigigen und etwas zuckrigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit den süßlichen Getreidenoten. Es ist etwas gerstig und leicht zuckrig. Am Gaumen ist das Bier leicht herb und das süßliche hält sich in Grenzen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer schönen süße, die durch eine gewisse Herbe ergänzt wird, die im Abgang leicht aufkommt.

Zum Fazit: Ein solides Pils, das sich gut trinken lässt im Großen und Ganzen aber nichts besonderes ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. 

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Tettnanger Hopfenkrone

An den Bodensee ins weltbekannte Hopfenanbaugebiet Tettnang führt mich mein nächster Biertest. Mitten im Ort befindet sich mit der Brauerei Krone die einzige Traditionsbrauerei der Kernstadt, die seit über 170 Jahren in Besitz der Familie Tauscher ist. In der 7 Generation wird inzwischen gebraut und für mich gibt es heute die Hopfenkrone zum Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas gerteidig und auch leicht karamellig in der Nase. Dazu ist es auch etwas beerig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck ein doch erstaunlich malzbetonts Bier, das einen brotig karamelligen Malzkörper hat, der das Bier dominiert. Es hat sogar etwas von Lebkuchen. Es ist ein Mix aus karamelligen Noten die dann in hopfige Noten übergehen. Es hat aber vor allem im Nachgang so ein karamelliges und an Lebkuchen erinnerndes Aroma. Es ist sicherlich ein Bier, bei dem man den Hopfen schmeckt, aber es erinnert eher an ein karemellig betontes Märzen. Im Abgang ist es immer wieder etwas wässrig. Die Hopfennoten sind sehr harzig, wenn sie denn durchkommen.

Zum Fazit: So richtig werde ich nicht warm mit diesem Pils. Es schmeckt nicht so richtig hopfig und von einer Hopfenkrone kann man hier nun wahrlich nicht sprechen. Ich gebe dem Bier, da es dennoch einigermaßen schmeckt 2 Sterne.