Veröffentlicht in 4-Sterne

Giengener Höhlenbärle

Meinfolgendes Testbier ist eine Hommage an die Charlottenhöhle in Giengen Hürben. Die Höhle ist heute eine der größten Schauhöhlen Süddeutschlands und bietet zudem mit der dazugehörigen Höhlenerlebniswelt viele verschiedene Freizeitmöglichkeiten rund um die eigentliche Höhle. Als es noch Bären auf der schwäbischen Alb, suchten diese ebenfalls gerne die Höhle auf udn genau diesen Höhlenbrären widmet die Giengener Schlüsselbrauerei das gleichnamige Bier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein kastanienrotes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Fast schon eher ein wenig geruchsneutral, zeigt sich doch vor allem eine nussiger/röstiger, auch etwas an Kastanien erinnernder Geruch.

Zum Geschmack: Ein leicht röstiges Aroma mit beerigen Noten. Diese halten bis ganz in den Nachgang an. Insgesamt hat das Bier ein wirklich sehr harmonisches Mundgefühl und hält auch bis weit weit in den Nachgang an. Das Mundgefühl ist sehr vollmundig und in sich zeigt sich das Bier durchaus harmonisch mit karamelligen leicht röstigen Noten im Abgang. Gegen Ende entsteht der Eindruck, dass das Bier etwas zu süßlich wird.

Zum Fazit: Wirklich nicht schlecht. Von mir bekommt das Bier eine Bewertung von 4 Sternen. Ein wirklich gutes und süffiges Bier mit schönem Mundgefühl.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Eller Birkacher Rotbier

Relativ weit im Nord von Oberfranken in der Nähe von Coburg befindet sich die Brauerei Eller. Seit 1822 wird hier in Birkach am Forst von der Familie Eller Bier gebraut. Wie es sich für eine oberfränkische Landbrauerei gehört betriebt man auch einen Gasthof, in dem Biere frisch genossen werden können. Das Birkacher Rotbier ist einer der Klassiker der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, golden bis rötliches Bier mit einer ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr karamelliges, leicht brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das im ersten Eindruck einen wirklich schönen malzigen und dann auch interessant karamelligen Nachgang hat. Im Köper zeigt sich das Bier eher schlanker, aber im Nachgang setzt dann ein schöner getreidiger und dann im Abgang wunderbar karamelliger Geschmack ein. insgesamt ist das Bier süffig, ich vermisse aber den Hopfen ein wenig. Insgesamt hat man ein vollmundiges Bier, dass bis zum Ende auch durchaus geschmacksvoll bleibt und bei dem mich vor allem der karamellige Geschmack überzeugt.. Auch etwas leicht nussiges schmecke ich im Bier. Im Körper zeigt es sich schlanker und gegen Ende lässt die Kohlensäure doch etwas schnell nach.

Zum Fazit: Ein insgesamt durchaus leckeres Bier. Es ist süffig schlank und hat eine wundere Karamellnote. Für meinen Geschmack dürfte es gerne noch etwas mehr Hopfen haben. Daher bekommt das Bier von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

DuPont Biere de Miel

Ein belgisches Bier mit Honig, Akazienhonig habe ich in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das Biere de Miel von der Brasserei Dupont und wer des französischen mächtig ist, wird schon am Namen erkennan, dass es sich hier eben um ein mit Honig gebrautes handelt. Wie für Belgien üblich, wurde aber auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart und so beläuft sich dieser auch hier auf satte 8%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat nicht besonders viel Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Der Honig ist natürlich auch im Geruch vorhanden und dazu ist es auch noch etwas hefig und leicht fruchtig.

Zum Geschmack. Es ist ein Bier, bei dem man den Honig deutlich herausschmeckt. Dieser verbindet sich gut mit einem Malzgeschmack und dies ist auch im Abgang so. Es hat darüber hinaus noch sehr kräutrige Hopfennoten und erinnert geschmacklich und vom Mundgefühl an Kräuterbonbons. Der Körper ist kräftig und unterstützt den Geschmack.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein kräftiges und vollmundiges Bier, bei dem man den Honig deutlich schmeckt der gut mit den kräutrigen Hopfennoten zusammenpasst. Ein etwas spezielles Bier, jedoch auch etwas nicht alltägliches.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Wunderbraeu Pils

Wunderbräu aus München haben sich auf die Fane geschrieben Biere zu brauen bei denen ausschließlich Biozertifizierte Zutaten verwendet werden. Darüber hinaus soll auch der Brauprozess möglichst nachhaltig sein und das traditionelle Brauhandwerk im Vordergrund stehen. Für den Test habe ich mir nun heute deren Pils geschnappt, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht floraler, ansonsten etwas zurückhaltender Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Pils mit schöner Hopfenaromatik, die aber dennoch einigermaßen mild ist. Es ist gut bitter aber es schwingt immer eine leicht süßliche Note mit. Es ist ein durchaus herb aromatische Pils Bier, das auch einigermaßen floralen Touch im Abgang hat. Gegen Ende wird das Bier vor allem im Abgang etwas süßlicher.

Zum Fazit: Ein eher bayerisches Pils mit durchaus hopfigen Applikationen. Ich finde es erfrischend, auch wenn es durchaus hopfigere Pilsbiere gibt. Von mir gibt es 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Wurm Vollbier Dunkel

Ein Dunkles aus Franken, nämliches jenes von der Brauerei Wurm aus Pappenheim ist nun das nächstes Bier, dass ich hier auf dem Blog vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei moderaten 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunschwarzes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas röstiges und leicht keksiges Aroma. Aber insgesamt im Duft eher ein wenig schwächer ausgeprägt.

Zum Geschmack: Es ist im Antrunk zunächst kurz prickelnd, bevor man dann im Nach- und Abgang eine angenehme Portion Röstmalz bekommt, die auch eine leicht trockenen Charakter hat. Im Nachgang kommen ab und an leicht milchige, etwas schokoladige Noten hinzu. Insgesamt ist es aber schon eher ein röstig herbes Bier das ich hier habe. Dieser Eindruck hält sich auch bis zum Schluss. Bisweilen ist aber der Körper ein wenig zu schwach.

Zum Fazit: Ein solides Dunkles, das eine klare Betonung der Röstnote aufweist. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Birkenwäldle Vollbier

Ein neues Bier für Stuttgart? Ist da angesichts der Platzhirsche von Dinkelacker und Hofbräu überhaupt Platz dafür? Pierre und Patrick Schanzenbach finden ja und haben mit dem Birkenwäldle Bio Vollbier ihre Nische im Stuttgarter Biermarkt gefunden. 2025 gingen sie mit ihrem neuen Bierprojekt an den Start und brauen ein Bier, welches vollständig mit nach ökologischen Richtlinien angebauten Zutaten gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, organenes Bier.

Zum Geruch: Der Hopfen stich heraus man hat leicht harzige Noten und Kräuter, aber auch etwas frucht und eine leichte Malzsüße.

Zum Geschmack: Auch hier ist der Hopfen dominant. Man hat einen kräutrig bitteren Hopfen der hier den Geschmack klar dominiert. Die Kohlensäure prickelt sehr gut und kratzt nur leicht am Gaumen und insgesamt ist das Bier sehr süffig. Im Nachhinein hat man auch etwas Süße und eine leichten Grapefruit-Zitrus Geschmack. Der Körper ist eher mittelmäßig ausgeprägt.

Zum Fazit: Ein doch würziges und uriges Bier mit klarer Kante. Für den normalen Biertrinker ist das vielleicht etwas zu viel und kann in Teilen auch etwas unausgewogen wirken. Mir hat das aber wirklich hervorragend geschmeckt und so gibt es von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

de Ryck Arend Tripel

Vor längerer Zeit hatte ich bereits schon einmal ein Arend Bier der belgischen Brauerei de Ryck vorgestellt, nämlich das Blond. Dort erkläre ich auch die Geschichte hinter dem Namen und der Brauerei. Wer sich also dafür interessiert, dem empfehle ich noch einmal diesen Beitrag zu lesen. Ich komme hier jedenfalls direkt zum Bier und dieses wird heute eben nun das Arend Tripel sein. Sortentypisch sind belgische Tripelbiere im Alkoholgehalt recht stark, weshalb auch dieses Bier mit beachtlichen 8% daherkommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangefarbenes Bier. Es hat eher nur recht wenig Schaum.

Zum Geruch: Ein harzig kräutriger Geruch mit Pinie und getreidgenen Nuancen, sowie Wildhonig

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr frisch und lebendig durch die Kohlensäure, aber auch getreidig und im Abgang mit einer ordentlich harzigen Bittere. Leicht schmeckt es auch nach Weizenmalz. . Der Abgang wird aber auch von einer langen Malzsüße begleitet. Insgesamt prickelt die Kohlensäure sehr und passt gut zum Bier. Man hat aber auch Noten von Wildhonig und eine harzige Hopfenbittere im Abgang, die bis zum Schluss bestehen bleibt.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein interessantes und würziges Bier mit schöner knackig harziger Hopfenbittere.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Dreykorn Laufener Kellerbier

Weiter mache ich mit meinen Biertest beim Laufener Kellerbier der Brauerei Dreykorn. Damit befinde ich mich wieder im Großraum Nürnberg, also in Franken. Das ein oder andere Bier von dort habe ich bereits vorgestellt, weshalb ich nun direkt zum Biertest übergehe. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen eher nur recht mäßigen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier zeichnet sich in der Nase durch einen eher brotig, karamelligen Duft aus.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Geschmack ins seiner Textur sehr teigig und karamellig ist. Dieser Eindruck bleibt auch durchaus im Nachgang im Mundraum. Die Kohlensäure ist wie in Franken üblich eher rehct moderat dosiert und macht das Bier bekömmlich. Im Abgang ist es mir dieser teigige Geschmack teilweise etwas zu viel. Dennoch gefallen mir vor allem die schönen Karamellnoten im Nachgang, die sich dann schön im Mundraum ausbreitet. Der Hopfen sorgt für eine leichte Würze, die das Ganze abrundet.

Zum Fazit: Ein schöne und süffiges Kellerbier mit würzigem Abgang und schöner Karamellnote. Dabei ist es dennoch recht einfach und nicht zu komplex, aber keinesfalls mild oder Geschmacksarm. Ein gute Mischung und mir deshalb 4 Sterne wert.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Dachsenfranz Spezial Hell

Ins badische zur Adlerbrauerei Zuzenhausen, die ihre Biere unter dem Markennamen Dachsenfranz vertreibt geht es im nächsten Biertest. Ich verkoste dort das Dachsenfranz Spezial Hell. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma und zugleich ist es aber auch leicht karamellig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es frisch und süßlich, mit einer leichten Honigsüße, aber auch einem auf der Zunge auftretenden leicht bitteren Ton. Es ist für mich ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen den keksigen, süßlichen Getreidenoten und der leichten bittere des Hopfen, die ihm so einen würzigen Charakter verleiht. Dieser würzigen Eindruck bleibt lange bestehen und sorgt so für einen sehr langen Abgang, der Lust auf den nächsten Schluck macht. Der Körper ist gut ausbalanciert und wirkt nicht zu kräftig aber auch nicht schlank.

Zum Fazit: Ein wirklich ganz gutes Bier. Es ist kräftig süffig und wirklich schön würzig im Abgang. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Erlkönig Hell

Josef und Ludwig Erl führen die gleichnamige Traditionsbrauerei aus Geiselhöring nun in der inzwischen 5. und 6. Generation, die 1871 mit Ulrich Erl begann. Er erwarb die bereits 1852 als Brauerei Mayer gegründete Brauerei und begründete damit die bis heute anhaltende Familientradition. Aushängeschild ist bis heute das Erlkönig Hell, das unter anderem 2018 die Bronzemedaille beim European Beer Star Award erringen konnte und auch sonst bisher die ein oder andere Auszeichnung eingeheimst hat. Daher habe ich schon eine gewisse Erwartungshaltung an mein folgendes Testbier, das einem Alkoholgehalt von 5% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, leicht süßlich minimal Honig und Hopfen zeigen sich in der Nase.

Zum Geschmack. Das Bier ist süffig und hat einen durchaus würzigen Abgang, der dennoch auch leicht süßlich ist. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert und wirkt sehr belebend, was zur Süffigkeit des Bieres beiträgt. Es ist zwar wie beschrieben ein durchaus würziges Bier, für meinen Geschmack könnte es aber dennoch ein wenig mehr Hopfen vertragen. Der Körper des Bieres ist eher schlank und im weiteren trinkverlauf kommen durchaus vermehrt eher süßlichere Noten zum Vorschein.

Zum Fazit: Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Helle. Es ist wirklich lecker und an sich eine runde Sache. Hier und da könnte es noch etwas mehr sein, aber ein süffiges und sehr frisch wirkendes Bier.