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Ahornberger Landbier würzig

Die Brauerei Strössner, besser bekannt als Ahornberger Landbrauerei, war eine ehemalige Brauerei in der oberfränkischen Gemeinde Konradsreuth unmittelbar vor den Toren Hofs gelegen. Die 1739 gegründete Brauerei musste jedoch im Jahre 2011 Insolvenz anmelden und ihre Brautätigkeit einstellen. Die Geschichte ihrer bekannten Ahornberger Landbiere ist damit aber noch lange nicht zu Ende erzählt, denn sonst würde es diesen Biertest nicht geben. Das Frankenwälder Brauhaus aus Naila nahm sich nämlich den Konradsreuther Bierspezialitäten an und so werden die Biere seit dem auch dort gebraut. Das Landbier würzig habe ich mir hierbei aus der Produktwelt der Ahornberger Landbiere herausgesucht. Es handelt sich stilistisch um ein Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr brotig und auch etwas leicht karamellig. Man hat eine gewisse Honigsüße.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein sehr getreidiges Bier. Es ist herb am Gaumen, hat aber auch etwas leicht erdiges. Darüber hinaus hat es aber auch etwas leicht süßliches und eine gewisse Honignote. ist dabei aber auch ganz leicht herb am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf kommt der Hopfen noch ein wenig mehr durch und sorgt für ein leichtes prickeln am Gaumen.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein rundes und würziges fränkisches Landbier, wie ich es schätze. Dieses hat sich so auch eine Wertung von guten 4 Sternen verdient.

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Apenzeller Brandlöscher

Bevor ich zu meinem nächsten Biertest komme geht zunächst wieder einmal ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs Besorgen des folgenden Bieres. Mein heutiges Testbier hört hierbei auf den doch ungewöhnlichen Namen Brandlöscher. Laut Website löscht das Bier nahezu jeden Brand, sei die Situation auch noch so feurig oder brenzlig. Kurz gesagt, mit diesem Bier bleibt wohl keine Kehle trocken. Stilistisch handelt es sich bei dem Bier, welches von der Appenzeller Brauerei in der Schweiz gebraut wird, um ein Lagerbier, welches mit etwas Röst- und Karamalz verfeinert wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier, das einigermaßen brotig und getreidig im Geruch ist.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein getreidiges und doch auch süffiges Bier. Es prickelt leicht herb am Gaumen. Insgesamt Bier ist absolut süffig und sehr gut bekömmlich. Ein Wahrer Durstlöscher. Eine leicht Malzsüße, die auch kräftig im Geschmack ist rundet das Bier ab und ist dafür verantwortlich das es os süffig ist.

Zum Fazit: Der Name Durstlöscher passt hier wirklich perfekt. Es ist ein sehr süffiges Lagerbier, bei dem es wenig zu kritisieren gibt. Da es aber nicht sonderlich spektakulär ist reicht es nicht ganz für 5 Sterne, dafür gibt es aber sehr gute 4 Sterne für den Brandlöscher aus Appenzell.

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Der Hirschbräu Märzen

Den märze möchte ich mit einem nun folgen Test eines Märzenbieres noch einmal gebührend verabschieden. Ausgesucht habe ich mir dazu das Märzenbier der Hirschbrauerei aus Sonthofen im Allgäu. Alkoholtechnisch bewegt sich das Bier bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma, das deutlcihe karamellige Nuancen aufweist.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr schönes Malzaroma. Es bleibt ist auch im Abgang sehr schön am Gaumen hängen. Es ist ein getreidig süßliches Malzaroma mit einem leicht kaamelligen Unterton. Im weiteren Trinkverlauf wird es eher ein bisschen getreidiger und ist nicht mehr so karamellig.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Märzen zu dem ich nicht mehr viel ergänzen muss. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Augustiner Dunkel

Ein Dunkles von der Münchner Kultbrauerei Augustiner ist das nächste Bier, welches es in meinen Test geschafft hat. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% ist es im Bereich der klassisch bayerischen Dunkelbiere, am oberen Rand der Skala angesiedelt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Intensive röstmalzige Noten mit einer ordentlichen Portion Lakritze. Dazu hat man ganz leichte Noten von reifem Obst

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es leicht röstig, bevor dann am Gaumen die Lakritznoten herauskommen. Im Nachgang kommen dann verschiedenste Noten zur Entfaltung und es wird durchaus komplex. Auf der einen Seite ist es etwas laktizig bis fast schon schmierig, aber auch sehr schöne schokoladige Noten kommen durch und es ist hinten heraus sogar ein ganz klein wenig herb. Die Kohlensäure kommt nur ganz leicht durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein angenehm zu trinkendes Dunkel, welches nun jedoch deutlich auf der süßlichen Seite zu Hause ist, die sich im Laufe des Trinkgenusses durchgesetzt hat und die manchmal sogar etwas zu präsent ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr sehr gutes Dunkles, welches nur knapp an der Höchstnote scheitert, da es mir einen kleinen Ticken zu süß ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Meckatzer Bock

Fastenzeit ist für Bierfreunde immer auch die Zeit der besonders starken Biere und so hat auch die Meckatzer Brauerei ein speziell für diese kulinarische Jahreszeit gebrautes Bier in ihrem Sortiment. Eben diesen Meckatzer Bock werde ich nun auch im heutigen Test verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,1%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein etwas geruchsarmes Bier. Es hat etwas nussiges und dazu malzig süßliches.

Zum Geschmack: In den ersten Schlucken ist es etwas herb und hopfig, bevor es im Abgang dann etwas süßlicher wird. Es hat am Gaumen bisweilen erstaunlich herbe bis röstige anklänge. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem toastig süßlichen Aroma, das nussige Noten mitbringt. Es ist dann nicht mehr so bitter wie noch zu beginn des Trinkgenusses.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bockbier, das vor allem durch seinen wie ich finde och etwas hopfigen Charakter hervorstich. Dies zeichnet dieses Bier jedoch auch aus, dazu hat es aber auch nussige und toastig-röstige Noten. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Landwehr Bräu Altfränkisch Dunkel

In meinem heutigen Biertest gibt es wieder etwas von der dunklen Seite des Bieregenusses. Zur Abwechslung gibt es natürlich wieder einmal etwas aus Franken, woher den auch sonst, gibt es hier nun einmal die mit Abstand meisten Brauereien. Das Altfränkisch Dunkel der Landwehr Bräu aus Steinsfeld, direkt neben Rothenburg ob der Tauber gelegen, ist dabei heute das Bier meiner Wahl. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum, der jedoch ein wenig an Substanz verliert.

Zum Geruch: Typisch röstige Noten , die stark an eine dunkles und krustiges Landbrot erinnern. Dazu immer wieder ein wenig süßliche Noten.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein brotig süßliches Aroma, welches das Bier in den ersten Schlucken aufweist. Es hat auf der einen Seite süßliche, ja schon fast zuckrige Noten, die aber durch einen gutes weiches Wasser und die brotigen und damit verbunden leicht herben bis urigen Noten gut aufgefangen und ins Gesamtkonstrukt eingebettet werden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr gut süffiges Dunkel. Die süßlichen Noten lassen ein wenig nach und man hat so eine Mischung aus diesen brotigen Noten gepaart mit ein bisschen Kakao wie ich finde.

Zum Fazit: Ein solides und gutes Dunkel. Lediglich das zu süßliche, welches vor allem an Anfang auftaucht ist zunächst störend, wird aber gut eingefangen und legt sich mit der Trinkdauer. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Veldensteiner Frühlings Märzen

Die letzten Tage kannte das Wetter hauptsächlich eines, nämlich Sonne satt. Der Frühling macht sich sichtbar breit und langsam aber sicher beginnt es auch zu blühen. Das Veldensteiner Frühlingsmärzen, welches ich heute verkosten werde ist damit in vielerlei Hinsicht das ideale Bier um sich an diesem Anblick zu erfreuen. Der Alkoholgehalt dieses speziell für das Frühjahr gebrauten Bieres liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein rotes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr brotig und getreidg in der Nase. dDzu kommt noch etwas röstiges mit karamelligem Einschlag.

Zum Geschmack: Auch hier hat man in den ersten Eindrücken vor allem brotige und kräftig getreidige Noten. Es ist zugleich aber auch kernig und der Hopfen kommt deutlich durch. Vor allem am Gaumen ist es bitter. Diese bittere Erinnert aber nicht zwangsläufig an Hopfen sondern eher an die Bittere einer Brotkruste. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein kernig-getreidiges Bier mit fast schon lebkuchenartigen Noten die etwas ins karamellige gehen. Grundsätzlich schmeckt es in jedem Fall sehr urig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Man hat hier ein wirklich kerniges und kräftiges Bier, bei dem die getreidigen Noten dominieren, es aber auch sollen. Diese sind aber gut eingebunden und nicht zu süß. Dafür haben sie einen sehr würzigen Touch. Die Malzsüße fehlt dem Bier sogar fast noch etwas. Alles in allem ist dieses Bier aber eine sehr süffige Angelegenheit.

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Grohe Märzen

Der März hat Einzug gehalten und mit ihm im Schlepptau auch der Frühling. Auch biertechnisch ist der Monat März interessant, verdankt das Märzen Bier ihm doch seinen Namen. Warum das genau so ist, habe ich in vergangenen Beiträgen bereits des Öfteren erwähnt, weshalb ich nun direkt zum Bier kommen möchte, nämlich jenem Märzen der Brauerei Grohe aus Darmstadt. Dieses ist mit einem Alkoholgehalt von gerade einmal 5,1% ein eher schwacher Vertreter dieses Bierstils.

Zur Optik: Ein rötliches Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges Aroma, gepaart mit leicht fruchtigen bzw. beerigen Noten.

Zum Geschmack: Ein Mix aus leicht süßlichen vor allem ein wenig fruchtigen Noten, gepaart mit einer sehr spritzigen Hopfenherbe. vor allem dieses leicht beerige gepaart mit kurzen fein röstigen Anflügen ist sehr gut und erzeugt ein sehr weiches Mundgefühl. Ein wenig herb ist es dazu im Abgang. Insgesamt ist es ein wenig süßlich mit leichten milichig schokoladigen Anklängen und beeriger Umrahmung. Die Kohlensäure ist sehr gut getroffen und prickelt angenehm leicht. Im weiteren Trinkverlauf ist es eventuell sogar etwas zu viel Hopfen, aber dennoch gut trinkbar und süffig.

Zum Fazit: Ein abwechslungsreiches Bier das im Trinkverlauf unterschiedliche Facetten zeigt. Manche sind wirklich gut ein paar überzeugen mich nicht so. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Rittmayer Kellerbier

Wieder einmal aus Franken kommt das Bier für meinen nächsten Biertest. Dieses Mal von der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf in Oberfranken. Die Brauerei Rittmayer ist eine der größten Brauereien der Umgebung und füllt in ihrem Abfüllzentrum Biere für viele kleiner Betriebe in der Umgebung ab, die über keine geeignete eigene Abfüllanlage verfügen. Heute geht es aber um ein Bier aus dem eigenen Sortiment, nämlich das klassisch fränkische Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum der sehr flukativ ist.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges und kerniges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb röstiges Bier mit karamelligen Noten im Nachgang, die sich dann wunderschön am Gaumen ausbreiten. Es ist ein Bier, welches kernig bleibt und auch der Hopfen kommt nicht zu kurz. Er prickelt mit der kohlensaure am Gaumen, bevor dann dieser karamellig, leicht röstige Malzgeschmack einsetzt. Die Kohlensäure ist bei diesem Bier sehr hoch dosiert und nimmt erst im Abgang etwas ab. Es ist ein herb karamelliges Bier mit einem doch sehr sehr karamelligen Abgang.

Zum Fazit: Ein gutes Kellerbier, bei dem mich vor allem die karamelligen Noten überzeugen. Insgesamt hat man hier ein wirklich kerniges und richtig uriges Bier wie man es sich von einer fränkischen Landbrauerei vorstellt. Ich vergebe eine Wertung von 4 Sternen.

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Härle Pils

Mit dem Pils der Brauerei Härle geht es für den nächsten Biertest nach Leutkirch ins Allgäu. Gegründet im Jahre 1897 feiert die Brauerei in diesem Jahr nun schon ihr 125 jähriges Bestehen. Dabei legt die Brauerei großen Wert auf Nachhaltigkeit und eine umweltfreundliche Produktion. So ist auch dieses Pils nur mit Bio zertifizierten Rohstoffen gebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen wiesen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr aromatisches und auch blumiges Aroma. Es riecht sehr sehr grasig.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein sehr aromatisches und hopfenbetontes Bier. Es ist leicht bitter am Gaumen, aber der Hopfen wirkt angenehm udn natürlich und ist bei weitem nicht nur auf die bittere bzw. herbe Note ausgelegt. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein aromatisches Pils, jedoch ist es einen Ticken zu bitter, Das passt dann nicht mehr so ganz.

Zum Fazit: Ein fast perfektes Pils, das seinen Geschmack leider nicht ganz konstant konservieren kann. Dennoch ist es ein schön aromatisches Pils mit teils wirklich guten floral angehauchten Hopfennoten. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.