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Hohenfelder Dunkel

Heut bin ich für meinen ersten Biertest im tiefen Westen Deutschlands, nämlich in Ostwestfalen. Vor sehr langer Zeit habe ich bereits einmal das Pils der in Langenberg ansässigen Privatbrauerei Hohenfelde verkostet. Nun wird im nächsten Bier, das Dunkle von meinem Gaumen inspiziert, ein laut Brauerei an die Originalrezeptur von Brauereigründer Konrad Lappmann angelehntes Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier mit durchaus passablem Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht schokoladig, röstig und auch durchaus auch sehr frisch.

Zum Geschmack: Die Kohlensäure prickelt sehr gut und der Körper des Bieres ist auch trotz geringeren Alkoholgehalts angenehm kräftig. Schon zu Beginn hat man im Abgang eine angenehme Süße, die dann auch vor allem im Nachgang durchaus angenehme Schokoladennoten entfaltet. Dieses Aroma bleibt auch bis zum Ende und im Mundgefühl ist, das Bier wirkt hier fast schon ein wenig cremig. Insgesamt finde ich es eher süßlich schokoladiger und nur bedingt röstig. Eine nicht zu unterschätzende Hopfennote rundet das Bier ab.

Zum Fazit: Ein eher malziges Dunkles, das eher wie ein Dunkelbier aus Bayern schmeckt. Ich hätte mir gerne noch etwas mehr Röstaromatik gewünscht. Dennoch ein rundes Dunkles Bier mit schöner Schokonote. Von mir gibt es 4 Sterne.

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