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Hellbräu Pilgerbier

Altötting ist bei Katholiken, vor allem in Deutschland und Europa, als bedeutender Marienwallfahrtsort bekannt. Eingesetzt haben soll die Wallfahrt der Legende nach ab ca. 15000 durch die als Wunder betrachtete Wiederbelebung eines eigentlich ertrunkenen kleinen Jungen in der bereits seit seit dem frühen Mittelalter bestehenden Gnadenkappele. Seither pilgern Menschen aus aller Welt nach Altöttung um dem in der Kappelle aufgestellten Gnadenbild der Mutter Gottes zu huldigen. Ebenso sind auch die Herzen der bayerischen Könige in dieser Kapelle beerdigt. Als Stärkung für die nach der langen Reise erschöpften Pilger hat die ebenfalls in Altötting ansässige Hellbräu ein Pilgerbier im Sortiment. Dieses hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes bis orangenes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr karamellige Noten, aber auch leicht säuerliche Zitrusnoten, die ich in der Nase verspüre.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein sehr hefiger Geshcmack, der auf der einen Seite natürliche karamellige Noten beeinhaltet, auf der anderen Seite aber auch ganz feine an plätzchenteig erinnernde Noten die hefiger Natur sind. Eine leichte Säure mit Zitrusnoten rundet das Trinkerlebnis ab und sorgt für die nötige Frische.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein süffiges und erfrischendes Bier wie ich es nach einer langen Wanderung auch genißen würde.

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Zirndorfer Hell

Gebraut werden die Zirndorfer Bier schon länger nicht mehr in der für ihre Spielzeugindustrie bekannten Stadt bei Nürnberg. Stattdessen werden sie bei Tucher in Nürnberg/Fürth gebraut unter deren Dach sich die Brauerei seit 1996 wiederfindet. Neuestes Produkt ist das angesichts des 350 jährigen Jubiläums erstmals gebraute Zirndorfer Hell und dieses Bier stelle ich im folgenden Beitrag auch nun vor. der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: In die Nase kommt ein eher dezent brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Ein Bier, bei dem am Anfang durchaus auch die Kohlensrue eine Rolle spielt. Im Abgang entsteht so eine keksige Malzsüße. Mir persönlich ist diese keksige Note im Abgang aber fast schon ein bisschen zu sehr präsent. Hopfen findet eher wenig statt, der Körper ist schlank und die Kohlensäure perlt ganz gut.

Zum Fazit: Ein wirklich nicht so besonderes, für meinen Geschmack gar schon langweiliges helles. Etwas keksige Malzsüße und diese ist auch schon etwas, gerade gegen Ende zu präsent. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Zötler Herzsolo

Das Zötler nicht nur die klassische Palette an deutschen Standardbieren beherrscht, zeigen sie mit ihren Kreativbieren. Gerade jetzt für den Sommer ist hier auch das Bier namens Herzsolo eine gute Alternative, denn hier handelt es sich um ein hochvergorenes obergäriges Bier, bei dem sowohl belgische Witbier Hefe, als auch die klassische Zötler Weizenbier Hefe eingesetzt werden. Zusätzlich erfolgte eine Kalthopfung mit ganzen 4! verschiedenen Hopfensorten. Dadurch soll ein schlankes, spritziges und besonders fruchtiges Bier entstehen, dass gerade jetzt im Sommer eine erfrischende Wirkung erzielen soll. Ob das wirklich stimmt, soll nun dieses Bier herausfinden. Wie bei den anderen Kreativbieren von Zötler auch, hat die Brauerei aber auch hier noch eine besondere Widmung, denn dieses Gebräu soll eine Hommage an Niklas Zötler, den Großvater des heutigen Braumeisters sein, der gerne Weizenbier trank und eben auch Abends in gemütlicher Rund die ein oder andere Partei Doppelkopf spielte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen eher mäßigen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig mit leichten Noten die an Orange erinnern udn auch Banane.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier, welches hopfig ist und zugleich auch spritzig. Dennoch hat man im Abgang dann auch eine gewisse Fruchtigkeit, die sich immer mehr im Mundraum ausbreitet. Diese Fruchtigkeit ist aber klar von Orange, Mandarine und etwas Zitrusfrucht dominiert. Es ist durchaus auch herb und kräutrig. Im weiteren Trinkverlauf nehmen dann leider die Fruchtnoten etwas ab.

Zum Fazit: Dieses Bier ist schon irgendwo fruchtig, aber ehrlicher Weise hätte ich mir hier doch etwas mehr erwartet. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.