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Eulchen Helles

Im nächsten Biertest geht es nach Mainz. Von der noch jungen, erst 2013 gegründeten Eulchen Brauerei verkoste ich im folgenden Biertest nun deren Helles. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, strohgelbes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidige, an Brot erinnernde Noten bestimmen den Geruch.

Zum Geschmack: Ein Bier, das auch hier vorrangig getreidig schmeckt, ich finde aber, dass es nicht so recht frisch wirktr. In der Gaumengegend ist es etwas würzig. Ansonsten finde ich es eher etwas milder im Geschmack. Das Bier ist auch im weiteren Trinkverlauf nur im Antrunk etwas brotig. Ansonsten gestakte es sich er auch würzig vor allem auch im Abgang, wenn eine leichte Hopfenbittere hinzu kommt.

Zum Fazit: Ein für mich etwas zu biederes, mildes Helles. Daher gibt es von mir auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Spalter Hell 1538

Ein Helles in der handlichen 0,33 Flasche gibt es bei der Stadtbrauerei Spalt im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat leicht hopfige Noten, die etwas grasig am Gaumen kitzeln. Dazu hat man auch leicht süßmalzige Nuancen. Der Geruch ist aber insgesamt dezent.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Moment sehr erfrischend wirkt. Es ist leicht süßlich und dazu auch gute Hopfenbetont ohne zu bitter zu sein. Es hat eine leicht herbe Note am Gaumen, die den Hopfen sehr betont. Der Körper ist sehr leicht, aber grundsätzlich handelt es sich um ein hopfenbetontes Bier.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein nettes, für den gewöhnlichen Trinker eines Hellen vielleicht zu hopfenbetontes Bier. Der Hopfen ist shcön umgesetzt aber es nimmt dem Bier leider ein wenig die Süffigkeit.

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Hoepfner Helles

Mal wieder etwas aus dem Ländle, wenn auch aus Baden, habe ich in meinem nächsten Biertest nun im Glas. Von der Brauerei Hoepfner aus Karlsruhe nehme ich nämlich deren Helles unter die Lupe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier wirkt auf mich brotig mit einem Hauch von Zitrus in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sehr erfrischend wirkt. Es ist etwas süßlich im Geschmack. DIe Kohlensäure sorgt dafür, dass das Bier insgesamt schön spritzig ist und auch leicht und erfrischend wirkt. Dadurch ist es sehr süffig und lässt sich zügig trinken. Die Geschmacksintensität ist eher nicht besonders ausgeprägt und das Bier insgesamt eher mild.

Zum Fazit: Ein ganz nettes, recht süffiges Bier. Aber insgesamt schon recht mild aber nicht wässrig. Daher gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Stöhrs Sonjas Süffiges Seidla Helles

Handgebrautes fränkisches Bier aus Kirchlauert. Das verspricht die Mikrobrauerei Stöhrs Brauart. Betrieben wird diese von Jonas Stöhr, der die Brauerei 2018 gründete. In Kleinsuden werde hier die verschiedensten Biere hergestellt unter anderem auch ein unfiltriertes helles Lagerbier namens Sonjas Süffiges Seidla. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas hefig und hat auch Zitrusaromen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass einem insgesamt kräftigen Körper hat und auch einen leicht süßlichen Abgang aufweist. Dazu strahlt das Bier eine durchaus interessante hefige Fruchtigkeit aus die auch etwas ins bananige geht, jedoch vor allem im Nachgang etwas zu süß ist. Eine leichte Hopfenwürze zeigt sich dennoch im Abgang. Es zeigt sich auch eine leichte Säure und insgesamt würde ich das Bier schon als recht süffig beschreiben.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ja es ist durchaus ein wenig zu mild und im Abgang auch teilweise etwas zu süß. Dennoch finde ich es durchaus recht ausgewogen und süffig im Gesamteindruck.

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Haselbacher Bayrisch Hell

Die Schlossbrauerei Haselbach war eine ehemals im gleichnamigen Schloss in der niederbayerischen Stadt Haselbach ansässige Brauerei, welche 2001 von der Löwenbrauerei Passau übernommen wurde, zu welcher die Eigentümerfamilie eine familiäre Verbindung hat, da beide Brauereien im wesentlichen von Mitgliedern der Familie Stockbauer geprägt wurde. Nach dem Ende des Braubetriebs in Haselbach lebt die MArke HAselbacher weiter, jedoch gibt es nicht nur ein von der Löwenbrauerei Passau prouziertes Haselbacher Helles, nein es gibt auch ein von der für die Gefako Getränkemärkte produziertes Haselbacher Helles, welches von der Brauerei Schnitzlbaumer in Traunstein hergestellt wird. Dies hat jedoch meines Wissens nicht unbedingt etwas mit der historischen Schlossbrauerei zu tun, wenngleich sich auf dem Etikett eine historische Abbildung des Haselbacher Schlosses befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist gnz ok, aber nicht wirklich üppig.

Zum Geruch: Getreidig, kernig und etwas süßlich. Grundlegend aber eher geruchsneutral zeigt sich das Bier.

Zum Geschmack: Es ist süßgetreidigig mit einem doch eher leichten Körper, der es auch bis in den Nachgang sehr leicht und mild wirken lässt. Eine gewiisse Malzsüße schwingta aber immer mit. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf süßlich mineralisch. Insgesamt zeigt sich im Mundgefühl sehr sanftes und weiches Bier mit leichter bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Helles, ohne große Ecken oder Kanten, aber man kann es durchaus trinken, wenn man ein solides, recht preiswertes helles Lagerbier sucht.

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Karmeliter Klostertrunk

Im nächsten Biertest wird es wieder etwas fränkischer und ich stelle den Klostertrunk der ehemaligen Karmeliterbrauerei aus Salz in Unterfranken vor. Verkosten werde ich heute den hellen Klostertrunk aus besagtem Hause, der einen Alkoholgehalt von 4,7% mitbringt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellfolenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein schön getreidig süßliches Aroma wie es sich für ein Helles gehört.

Zum Geschmack: Ich habe ein würziges erstes Bier, dass vor allem sehr sehr sprudelt und so zu Beginn noch wenig an Geschmack entfaltet. Der Körper wirkt schlanker, aber durchaus präsent und das Bier wirkt überhaupt nicht dünn. Ich habe ein Bier mit einem etwas getreidigem Malzkörper, der dann auch etwas zum Vorschein kommt, wenn die Kohlensäure etwas verfolgen ist.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sterne. Ein solider Trunk bzw. Lagerbier, das man gut einfach mal so trinken kann. Etwas Besonderes ist es aber nicht.

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Crew Republic Local Hero

Gestartet als Start Up von zwei ehemaligen Unternehmensberatern, die ihres alten Jobs überdrüssig waren, kann man die Jungs Crew Republic schon als deutsche Craftbier Pioniere bezeichnen, denn sie waren eine der ersten, die IPA und Co in die Regal der Getränkemarkte und ins Glas der deutschen Biertrinker brachten. Zwischenzeitlich sogar mit eigener Brauerei in München, werden die Biere nach deren Schließung im Jahre 2023 nun auf der Versuchsanlage bei Bitburger gebraut, wo auch die Craftwerk Sorten entstanden sind. Mit dem Local Hero hat man sich bei Crew Republic nach IPA und Ca. nun auch ins vor allem in München hart umkämpfte Feld der Hellen Lagerbiere gewagt, wobei ihre Interpretation durchaus etwas hopfiger und aromatischer ausfallen sollte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier. Es hat eine goldne Frabe und eine sehr ordetnlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Fruchtig frisch riecht dieses Bier mit einer leichten Honignote.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit schöner Fruchtaromatik und es prickelt leicht am Gaumen. Dennoch hat es etwas von mildem Apfel und auch eine feine Malzsüße. Im Körper ist das Bier recht schlank. Insgesamt eher mild mit nur feiner Malzsüße im Abgang überzeugt das Bier vor allem durch seine Spritzigkeit die es sehr frisch wirken lässt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bier. Durchaus Fruchtiger als andere Helle, ist es nicht so hopfig wie gedacht. Dennoch überzeugt mich vor allem die Kohlensäure sehr die es wirklich zu einem sehr frischen Bier macht. Von mir gibt es fürs Bier daher eine Wertung von 4 Sternen

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Hofmann Hell Dorado

Wie mein folgender Biertest beweist, zeigt man sich auch als alteingesessene fränkische Familienbrauerei durchaus aufgeschlossen gegenüber neuen Zutaten und Braumethoden, um so klassische Biersorten neu zu interpretieren. Stilistisch ist das Hell Dorado ein klassisches Lagerbier wie es in Franken dutzende gibt, jedoch wurde es kaltgehopft u. A. mit der namensgebenden Hopfensorte El Dorado. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges und dezent fruchtiges Aroma. Man hat Zitrusfrüchte, Grapefruit und etwas Ananas.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das geschmacklich eher zurückhaltend ist. Es ist sehr süffig und hat einen dezent bitteren Hopfengeschmack im Abgang, der etwas an Grapefruit erinnert. Es ist dezent fruchtig und hat eine leichte Obstbittere. Im Körper ist es schlank und die Kohlensäure sorgt insgesamt dafür, dass das Bier sehr erfrischend wirkt. Zudem zeigt sich eine leichte Säure die an grapefruit erinnert.

Zum Fazit: Ein solides Bier, es ist hopfig aber insgesamt doch ein wenig zu mild. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Ich hätte durchaus noch mehr Frucht erwartet.

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Irseer Kloster Helles

Mal wieder etwas vom Kloster Irsee aus dem Allgäu wird es in meinem nächsten Biertest geben. Dieses Mal soll es das Helle sein, welches wie alle Biere aus der Klosterbrauerei nicht filtriert wurde und auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig würziges Bier im Geruch. Es hat dazu brotige und leichte Honignoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein wie im Geruch leicht karamelliges Bier mit einer deutlich süßlichen Getreidenote. Im weiteren Eindruck ist es vor allem im Antrunk doch noch recht wässrig, bevor dann gegen Ende ein etwas süßlich karamelliger Geschmack hinzukommt der leichte Zitruseinflüsse hat. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es doch sehr unspektakulär bis auf die leicht süßliche Note. Der Hopfen kommt hier nicht so wirklich zur Geltung.

Zum Fazit: Eher etwas unspektakulär, aber wirklich süffig und rund im Gesamtkontext. Es dürte gerne einen durchaus ausgeprägteren Geschmack haben. So ist es mir etwas zu mild geraten und bekommt von mir 3 Sterne.

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Schloss Eggenberg Classic Märzen

Im nächsten Biertest geht es wieder über die Grenze zu unseren südöstlichen Nachbarn nach Österreich. Von der Brauerei des Schlosses Eggenberg, die vor allem für ihre ausgefallen Starkbiere wie den Samichlaus bekannt ist habe ich im folgenden Test nun das Märzen, die klassische Österreichische Halbe. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein keksig süßliches Aroma ist es, dass ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches von einem getreidigen Aroma dominiert wird. Im Körper ist es eher ein wenig leichter gestaltet. Im Nachgang zeigt sich eine feine Hopfenbittere die dem Bier durchaus etwas Würze verlieht. Insgesamt dominiert aber ein feinmalziges Aroma mit im Nachgang etwas zu starker süße. Die Kohlensäure ist insgesamt eher dezent.

Zum Fazit: Ein durchaus eher würziges bis hopfiges Märzen. mir gefällt das. Es handelt isch um ein schlankes aber keinesfalls geschmacksloses Bier. Von mir gibt es dafür 4 Sterne,