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Zirndorfer Hell

Gebraut werden die Zirndorfer Bier schon länger nicht mehr in der für ihre Spielzeugindustrie bekannten Stadt bei Nürnberg. Stattdessen werden sie bei Tucher in Nürnberg/Fürth gebraut unter deren Dach sich die Brauerei seit 1996 wiederfindet. Neuestes Produkt ist das angesichts des 350 jährigen Jubiläums erstmals gebraute Zirndorfer Hell und dieses Bier stelle ich im folgenden Beitrag auch nun vor. der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: In die Nase kommt ein eher dezent brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Ein Bier, bei dem am Anfang durchaus auch die Kohlensrue eine Rolle spielt. Im Abgang entsteht so eine keksige Malzsüße. Mir persönlich ist diese keksige Note im Abgang aber fast schon ein bisschen zu sehr präsent. Hopfen findet eher wenig statt, der Körper ist schlank und die Kohlensäure perlt ganz gut.

Zum Fazit: Ein wirklich nicht so besonderes, für meinen Geschmack gar schon langweiliges helles. Etwas keksige Malzsüße und diese ist auch schon etwas, gerade gegen Ende zu präsent. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Heubacher Helles

Das neueste Bier von Heubacher ist ein Helles, welches ich nun hier vorstellen möchte. Ganz dem Trend folgend, hat man sich auch in Heubach entschieden, dass Sortiment untergäriger Lagerbiere um ein Helles zu ergänzen, wenngleich man mit dem Uralb Spezial eigentlich schon lange ein Bier im Sortiment hat, welches ich ebenfalls als Helles klassifizieren wurde. Mit 5,0% ist das Helle sogar 0,2% stärker als das Uralb Spezial, welches nur einen Alkoholgehalt von 4,8% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgodnes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiges, sonst eher milder, recht unspektakulärer Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass sich im ersten Eindruck im Antrunk noch etwas mild gestaltet. Dementsprechend ist auch der Körper des Bieres recht schlank. Dennoch wirkt es recht süffig und hat auch eine leichte Kernigkeit im Abgang, die dem Bier eine gewisse Würz verleiht. Mir persönlich fehlt aber etwas die Süße. Auch die Kohlensäure passt und das Bier wirkt insgesamt lebendig und frisch. Meistens recht weich im Mundgefühl hat man bisweilen aber auch einen etwas pappgien bzw. leicht strohigen Eindruck, was mich etwas stört.

Zum Fazit. Ein eher hopfenbetonteres, nicht unbedingt malziges Helles. Hier schmeckt man dann schon einen Unterschied zum Uralb Spezial. Insgesamt hat man hier ein würziges, zugleich aber durchaus auch etwas langweiliges, leicht wässriges Helles, dem etwas der Körper fehlt. Von mir gibt es daher 3 Sterne für dieses Bier.

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Gut Forsting Arschlecken 350

Sepp Bumsinger ist eine sehr prollig wirkende bewusst überzeichnete Urbayrische Kunstfigur des Kabarettisten Markus Langer, mit der dieser vor Allem über YouTube viele Menschen zum lachen bringt und der sich über die Jahre eine vor allem in Bayern große Fangemeinde aufgebaut hat. Für genau diese Fangemeinde gibt es in Zusammenarbeit mit der Brauerei Gut Forsting das Arschlecken 350 Bier. Ein Bier das mit seinem Namen eben schon genau so klingt wie die Figur Sepp Bumsinger, grob, derb und doch immer sehr direkt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen eher recht spärlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es reicth getreidig, süßlich, auch etwas strohig und ledrig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es wirklich einfach sehr mildes Bier. Ich mache im Abgang nur ganz leicht süßliche Noten aus. Der Körper wirkt aber stabil und nicht wässrig oder lasch, auch wenn dies im Mundgefühl nicht so ganz durchkommt. Im weiteren Trinkverlauf kommen dann auch ein wenig süßliche Noten durch und es entsteht ein süßmalziges Grundaroma.

Zum Fazit. Wirklich nichts besonderes. Ein mildes Vollbier mit leicht süßlichen Getreidenoten. Absolut austauschbares 0815 Helles, aber bei weitem jetzt auch nicht schlecht oder ungenießbar. Ich schwanke hier bei der Wertung aber 2 Sterne wären dann doch ein bisschen wenig für dieses Bier, weshalb es dann doch 3 bekommt.

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Arnsteiner Ernte Hell

Beim meinem nächsten Testbier handelt es sich Mal wieder um eines aus Franken. Dieses Mal aber nicht aus Ober- oder Mittelfranken, sondern aus Unterfranken. Die Brauerei Bender stellt neben den Herzog von Franken Bieren nämlich auch noch Biere der Marke Arnsteiner her, benannt nach dem Produktionsstandort der Brauerei. Ansonsten ist Arnstein eine malerische Kleinstadt mit einer schönen kleinen Altstadt die sich an einen Felssporn schmiegt auf dessen Gipfel die Burg Arnstein thront. Das Ernte Hell, mein heutiges Testbier ist ansonsten ein typisch fränkisches Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch zeigt ein getreidiges, eher süßliches Geruchsprofil.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches ich durchaus als würzig beschreiben würde. Der Abgang und vor allem der Nachgang zeigt aber eine doch etwas komische Hopfung, die fast schon etwas metallisches hat. Die gut dosierte Kohlensäure überdeckt aber zum Glück etwas diesen Geschmack, sodass er nicht mehr so störend durchkommt. Im Nachgang bleibt sie aber dennoch noch etwas hängen.

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Scharly das Landbier Hell

Wie kommt ein Getränkehändler der mehrere Märkte im Raum Heilbronn betreibt dazu, seine Eigenmarke von einer Brauerei im Allgäu zu beziehen? Nun die Antwort auf diese Frage weiß ich leider nicht, was ich aber weiß, dass mein heutiges Testbier, dass Landbier Hell, welches Scharly als kostengünstige Eigenmarke vertreibt, von der Engelbräu in Rettenberg am Fuße des Grünten gebraut wird. Der Alkoholegehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit durchaus leicht süßlichen Noten im Geruch.

Zum Geschmack: Ein getreidg süßliches Aroma zeigt sich im ersten Eindruck. Es ist nicht besonders Spektakulär, hat aber so eine gewisse Honigsüße, welche typisch für Helle Biere aus Bayern ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es frisch und getreidig im Aroma. So bleibt es bis zum Ende recht süffig aber im Großen und Ganzen auch doch recht mild. Hopfen riecht man nicht wirklich.

Zum Fazit: Ein solides, aber recht unspektakuläres Bier. Ein typisches Helles wie man es eben inzwischen an jeder Ecke findet. Süffig, leicht süßlich, aber insgesamt recht mild. Das gibt 3 Sterne.

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Döbler Altstadt hell

Aus der ehemaligen freien Reichsstadt Windsheim, die seit 1961 das Prädikat „Bad“ führt habe ich im folgenden Biertest nun wieder ein Bier der Brauerei Döbler. Das Bier nennt sich Altstadt Hell und wenn man schon einmal in Windsheim war, weiß man, dass die Altstadt mit ihren vielen Fachwerkhäuser auch wirklich sehenswert ist und sich meiner Meinung nach ein Ausflug dorthin wirklich lohnt. Auch um sich mal mit dem folgenden Testbiere und den anderen Brauschätzen der Brauerei Döbler vertraut zu machen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonders auffälligen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiger, ansonsten eher noch ein wenig dezenter Geruch kommt mir in die Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein erfrischendes, aber auch recht geschmacksneutrales Lagerbier. Im Abgang hat man leicht herb würzige Hopfennoten. Die Kohlensäure ist hier für ein fränkisches Lagerbier schon auffallend lebendig und so wirkt das Bier sehr erfrischend und spritzig. Der Körper ist schlank und so hat man nur eine leichte Malzsüße die den Geschmack abrundet.

Zum Fazit: Ein würzig mildes, solides Helles mit ganz ordentlicher Hopfenwürzung. Ansonsten eher ein wenig mild und unauffällig. Aber sehr süffig. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Einbecker Lager

Mit dem Lager hat die Einbecker Brauerei vor gar nicht allzu langer Zeit ein neues Bier auf den Markt gebracht, welches eher Freunde eines milden und vor allem leichteren Trinkgenusses ansprechen soll, denn mit einem Alkoholgehalt von nur 4,4% bewegt es sich schon in der Näher amerikanischer Light Biere.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier, mit passablem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein durchaus etwas leicht hopfiger Geruch der mir hier in der Nase begegnet. Ansonsten ist das Bier eher ein wenig nichtssagend.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass ich als durchaus süffig empfinde. Es ist im Abgang etwas bitterer aber nicht zu sehr, dass an von einem Pils sprechen könnte. Im Körper wirkt das Bier eher leicht, aber die Kohlensäure ist ganz gut dosiert und macht es sehr erfrischend. Grundsätzlich kommt auch eine leichte Malzsüße im Geschmack hinzu, welche dann schon charakteristisch für das Bier ist und den Hopfen ein wenig in den Hintergrund drängt.

Zum Fazit: Ein okayes Bier, nichts Besonderes, aber auch nicht wirklich schlecht. Kann man, vor allem gut gekühlt bestimmt ganz gut trinken, da es wirklich süffig ist. Auf der anderen Seite ist es aber auch sehr mild im Geschmack. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Erlkönig Hell

Josef und Ludwig Erl führen die gleichnamige Traditionsbrauerei aus Geiselhöring nun in der inzwischen 5. und 6. Generation, die 1871 mit Ulrich Erl begann. Er erwarb die bereits 1852 als Brauerei Mayer gegründete Brauerei und begründete damit die bis heute anhaltende Familientradition. Aushängeschild ist bis heute das Erlkönig Hell, das unter anderem 2018 die Bronzemedaille beim European Beer Star Award erringen konnte und auch sonst bisher die ein oder andere Auszeichnung eingeheimst hat. Daher habe ich schon eine gewisse Erwartungshaltung an mein folgendes Testbier, das einem Alkoholgehalt von 5% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, leicht süßlich minimal Honig und Hopfen zeigen sich in der Nase.

Zum Geschmack. Das Bier ist süffig und hat einen durchaus würzigen Abgang, der dennoch auch leicht süßlich ist. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert und wirkt sehr belebend, was zur Süffigkeit des Bieres beiträgt. Es ist zwar wie beschrieben ein durchaus würziges Bier, für meinen Geschmack könnte es aber dennoch ein wenig mehr Hopfen vertragen. Der Körper des Bieres ist eher schlank und im weiteren trinkverlauf kommen durchaus vermehrt eher süßlichere Noten zum Vorschein.

Zum Fazit: Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Helle. Es ist wirklich lecker und an sich eine runde Sache. Hier und da könnte es noch etwas mehr sein, aber ein süffiges und sehr frisch wirkendes Bier.

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Antoniter Bayerisch hell

Egal ob Augustiner, Franziskaner oder auch Paulaner. Viel bekannte Biermarken in Deutschland haben ihren Namen von einem Mönchsorden. Dies ist oft der Tatsache geschuldet, dass viele Brauereien ihren Ursprung in einem Kloster hatten, denn im frühen Mittelalter waren es oft die Mönche in den Klöstern, die sich der Braukunst verschrieben hatten. Aus vielen dieser Klosterbrauereien wurden jedoch im Laufe der Jahrhunderte kommerzielle Bürgerliche Brauereien und so blieb oft nur der Name, der noch an den Ursprung der Brauerei erinnert. Somit steht heute hinter keiner der bekannten Biermarken mit Bezug zu einem Mönchsorden noch ein richtiges Kloster, sondern sie alle sind inzwischen kommerzieller Natur und teilweise Teil globaler Großkonzerne. Auch mein nächstes Testbier ist so ein Fall, denn das Antoniter Hell hat weder einen direkten Bezug zu einem Kloster noch wirklich zu besagten Mönchsorden. Die produzierende Brauerei, die Kaiser Bräu aus Neuhaus in Franken, nutzt hier lediglich den Namen und das Antoniterkreuz zur besseren Vermarktung ihres Bieres. Vermutlich will man so auch etwas von der Beliebtheit des Augustinerbieres abgreifen. Ob es auch geschmacklich etwas taugt, soll nun der folgende Biertest herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Shaum.

Zum Geruch: Ein brotig getridges Aroma, dass aber nicht so süßlich ist.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier mit leicht würziger Note im Abgang. Hier zeigt es dann durchaus auch einen etwas hopfigen Eindruck. Aber auch das Malz zeigt sich und sorgt für eine gewisse Süße, die sich dann schön im Nachgang im Mundraum ausbreitet. Insgesamt ist es im Körper eher schlank, die Kohlensäure prickelt dafür aber sehr gut und macht das Bier insgesamt schön süffig. Geschmacklich ist es mild und daher auch leider ein wenig nichtssagend.

Zum Fazit: Ein eher leichteres Bier, dessen Geschmack für mich aber grundsätzlich in Ordnung geht. Kann man trinken, aber irgendwie ist es auch austaschbar und hat wenig Tiefe. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Bimberla Helles Unfiltriert

Das Bimberla Bier der Braukommune Kunigundenberg in Lauf an der Pegnitz ist nun mein nächstes Testbier auf diesem Blog. Stilistisch ist das Bier ein unfiltriertes Helles mit einem Alkoholgehalt von 4,9%. Im Allgemeinen bedeutet der fränkische Ausdruck Bimberla so viel ein Wichtigtuer oder eine kleine kompakte Person. In Lauf an der Pegnitz, der Heimat der Brauerei, gibt es zudem eine Sagenfigur namens Bimberla über die allerlei Geschichten erzählt werden.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mehr als üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht in der Nase erstaunlich fruchtig, leicht keksig und auch karamellig mit ein wenig Bisquit.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen Geschmack der anfangs noch etwas teigiges hat, dass an Bisquit oder auch etwas an Plätzchenteig erinnert. Im Abgang kommt dann ein Schwall Hopfenherbe. Das Bier ist wirklich süffig und hat einen harzig fruchtigen Abgang mit schönen keksig karamelligen Noten. Dazu wird am Gaumen auch der Hopfen mit feinen Bitternoten vorstellig.

Zum Fazit: Sicherlich nicht wirklich etwas Besonderes, vor allem im Franken. Aber dennoch ein Bier, das die fränkische Biervielfalt definitiv bereichert. Man kann es gut trinken, es ist super süffig und auch seine unkomplexe einfachere Art macht es zu einem wirklich gut trinkbaren Feierabendbier im Biergarten. Von mir gibt es 4 Sterne.