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Fürstenberg Export

Heute Im Test befindet sich das Export aus dem Hause Fürstenberg. Die Brauerei der deutschen Adelsfamilie Fürstenberg existiert offiziell seit 1283. Jedoch wurde die eigentliche kommerziell ausgerichtete Brauerei erst im 18 Jahrhundert in Donaueschingen errichtet. Seit 2005 gehört die Brauerei nun aber zur BHI und damit zur Hälfte dem niedrländischen Heineken Konzern. Somit ist die Braustätte in Donaueschingen auch eine der größeren im deutschen Raum. So nun zum Bier. Laut dem Rückenetikett der Flasche war die Brauerei 1886 die erste, die ein Bier dieses Bierstils, also ein Dortmunder Export, im Südwesten Deutschlands braute und vertrieb. Die Farbe zeigt ein schönes hellgelb bis altgold geht aber eher in die klassischen Goldtöne über. Der Geruch ist süßlich malzig und es sind ein wenig verwobene Karamellnoten zu erhaschen. Ein schön würziges Bier steht da vor mir. Im Antrunk kommt der klassische Getreidegeschmack der hier besonders kernig wirkt. Das Bier hat auch ein ausgesprochen weiches Mundgefühl, wobei sich die Malzsüße ganz langsam um den Gaumen legt. Allgemein kann man sagen das sich im Mundgefühl eine sehr angenehme Frische einstellt, die dieses Bier so wunderbar süffig macht. Allerdings muss man auch sagen das, der Nachgeschmack ein wenig wässrig ist. Ein bisschen legt sich die Süße um den Gaumen und man hat leichte karamellige Anteile. Dadurch kann man immer wieder Teigige oder Plätzchenähnliche Aromen erhaschen. Zum Fazit kann ich sagen es ist doch ein sehr rundes Bier was mir gut schmeckt. Es lässt sich also gut trinken und ich kann es empfehlen. Dafür gibt es glatte 4 Sterne.