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Hatz Hefeweizen Hell

Die Biere der Marke Hatz werden seit der Fusion mit der Brauerei Moninger im Jahre 2010 nicht mehr in Rastatt, sondern am dortigen Standort im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel gebraut. Unter anderem auch das helle Hatz Hefeweizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht fruchtiges Aroma. Es hat diese typischen Fruchtnoten von Banane und Pflaume.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zunächst ein Bier mit etwas kernigen Noten, dass vor allem am Gaumen auch etwas von seinem leicht fruchtigen Aroma entfaltet. Im Antrunk ist es getreidig und leicht sprudelig, spritzig. Im Abgang kommt dann eine schöne Frucht mit Banane und auch etwas Vanille. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, mit einem durchaus süßlichen Antrunk, welcher dann in einen kernigen Geschmack und einen leicht kratzenden Abgang übergeht und im Nachgang dann süßlich bananig wird und das auch bleibt.

Zum Fazit: Solides, sehr bananiges Weizenbier. Für meinen Geschmack hat das Bier etwas zu viel Frucht und Hefe. Daher bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Pillmeier Weizen

Das es in Bayern nicht nur alteingesessene Traditionsbrauereien gibt, sondern sich auch junge Menschen mit einer eigenen Brauerei in einem inzwischen recht schwierigen Markt in die Selbstständigkeit wagen zeigt nun mein nächster Biertest. Dort stelle ich das Weizenbier der erst 2018 gegründeten Pillmeier Bräu aus Langquaid vor. Gegründet wurde die Brauerei von Armin und Karin Pillmeier, die die Brauerei auf ihrem eigenen Hof einrichteten und sich damit einen lange gehegten Traum erfüllten. Wie erwähnt widme ich mich heute dem Weizen, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier, mit einem doch eher hefigen, getreidigen, etwas bananigen Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr kräftig im Körper und hat einen etwas hefigen Abgang. Man schmeckt eine leichte Banane. Mir fällt beim Bier vor allem seine durchaus hohe Kohlensäurekonzentration auf, sodass es auf mich einen sehr spritzigen Eindruck macht. Das Bier zeichnet sich durchaus auch durch eine gewisse Würze am Gaumen aus, die auch etwas nachhängt. Dazu hat man aber auch etwas hefige Noten, die ich aber als etwas zu viel empfinde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Bewertung von 3 Sternen. Ein solides Weizen, dass mir geschmacklich aber zu hefig ist.

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Gutenberg Hefe Weissbier

beim Namen Gutenberg muss man in Deutschland wohl an 2 Name denken. Zum einen wäre da der ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und zum anderen natürlich der Mann, ohne den sich unsere Welt wohl nicht so entwickelt hätte wir sie heute kennen , nämlich den Mainzer Erfinder des Buchdrucks Johannes Gutenberg. Letzterer ist auch auf dem Etikett meines heutigen Testbieres zu finden, welches zudem auch seinen Namen verwendet. Ansonsten hat Johannes Gutenberg aber keinen Bezug zum Bier, da es weder aus seiner Heimatstadt Maniz stammt, noch seine Familie irgend einen persönlichen Bezug zu diesem Gebräu hat. Vielmehr handelt es sich beim Bier um eine Handelsmarke, welche vom Einsiedler Brauhaus in Chemnitz gebraut wird. Das Original Weissbier ist eines von 3 Sorten die es vom Bier gibt und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen sehr sehr hefigen und vor allem auch bananigen Geruch und Vanillenoten, die sehr stark präsent sind

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auch geschmacklich sehr hefig wirkt, aber vor allem auch mit einer fruchtigen Note im Abgang besticht. Der Körper ist einigermaßen kräftig. Die süße lässt etwas nach und vor allem im Abgang hat man auch hefige Noten. Es fehlt mir aber einfach ein wenig die Kohlensäure und der Hopfen spielt auch gar keine Rolle.

Zum Fazit: Kann man trinken, aber das Bier hat auch seine schwächen. Mir ist es etwas zu hefig und die Würze fehlt. Daher vergebe ich hierfür 3 Sterne.

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Abk Fendt Vario Weizen

Aufatmen in Kauffbeuren. Wie die Kaufbeurer Aktienbrauerei am 28.08 mitteilte kann der Braubetrieb bis auf weiteres uneingeschränkt fortgeführt werden. Nachdem bereits Mitte Juni Insolvenz beantragt worden ist, wurde nun zum 28.08 offiziell das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Mit einem Sanierungskonzept, welches unter anderem jedoch mit dem Wegfall von 46 Jobs und damit über der Hälfte der aktuell 84 Stellen verbunden ist, soll so die Rettung geschafft werden. Auch der Mehrheitseigentümer, die britische ROKiT Gruppe hat dem Sanierungsplan zugestimmt und die dafür notwendigen finanziellen Mittel bereit gestellt. Es bleibt nun zu hoffen, dass die Sanierung gelingt und es die aus meiner Sicht wirklich guten Biere auch weiterhin geben wird. Im folgenden Test wird nun das Vario Weizen, eines der Biere aus der Kooperation mit Fendt geben, das auf einen Alkoholgehalt von 5,3% kommt.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, beeriges Aroma. Ansonsten kommen noch Pflaume durch. Insgesamt ist es ein sehr reifes Fruchtaroma. Aber auch leicht säuerlich riecht das Bier.

Zum Geschmack: Ein getreidig fruchtiges Aroma. Ich schmecke ganz klar Pflaume und eine sehr reife Banane heraus. Eventuell geht es in Richtung Kochbanane, da der Geschmack nicht so ganz süßlich ist. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein fruchtiges, aber nicht unbedingt süßliches Aroma, kombiniert mit Getredigenoten. Im Antrunk noch eher kernig bis würzig, kommen im Abgang dann fruchtige Noten besonders zum tragen.

Zum Fazit: Nicht schlecht. Man hat ein kräftiges, äußerst wohlschmeckendes Weizenbier mit schöner Fruchtigkeit, aber auch entsprechender Würze. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Arcobräu Weissbier Dunkel

Im heutigen Biertest habe ich nach längerer Zeit mal wieder etwas von Arcobräu aus Moos in Niederbayern, von denen ich schon einen Großteil des Sortiments vorgestellt habe. Dieses mal soll es nun das dunkle Weizenbier sein, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,3% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunschwarzes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht schokoladiges Aroma. mit etwas reifem Dörrobst.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem schönen malzigen Aroma. Ich finde es wirkt aber irgendwie auch noch ein wenig flach. Etwas Schokoladenaromen sind vorhanden. Man hat dazu eine sehr reife Banane. Bis zum Schluss bleibt es eine eher malziges Bier mit leichter Röstnote und nur wenig wahrnehmbaren Hopfen. Insgesamt finde ich es aber ein wenig flach.

Zum Fazit: Ein solides, mir aber etwas zu mildes Bier. Kann man machen aber kein besonderes Highlight. Das gibt 4 Sterne.

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Fortuna Hefeweizen

Mein nächstes Bier ist wieder eines aus der Kategorie Billigbier. Dieses Mal dreht es sich um das Fortuna Hefeweizen welches von der Hasenbräu aus Augsburg gebraut wird und somit Teil von Tucher und damit der Radeberger Gruppe ist.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein leicht banaiges Aroma, dass aber nicht so intensiv ist. Dazu kommen leicht getreidige Noten.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, das ein Aroma hat, dass mit einer leicht hefigen Note im Abgang daherkommt. Es prickelt leicht, sonst kommt aber geschmacklich ehrlicherweise nicht so viel bei mir an. Es hat eine ganz passable Malzaromatik und man hat auch eine gewisse Banane im Abgang, die aber nicht zu intensiv ist. Es könnte bisweilen aber geschmacklich auch noch etwas mehr sein. Für mich hat es den Hang gerade gegen Ende dann doch etwas zu süß zu sein.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Für den Preis ganz ok, mir ist es aber vor allem im Abgang doch ein wenig zu süß.

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Falk Weizen Hell

Neben ihren eigenen Bieren hat die Amberger Brauerei Bruckmüller auch 2 Biere der ehemaligen Brauerei Falk in ihrem Sortiment. Diese gehen zurück auf die Weizenbierbrauerei von Hans Falk, welche dieser 1931 ebenfalls in Amberg an der Stelle der ehemaligen Brauerei Aitermoser gründete. Lange konnte sich die Brauerei aber nicht halten und stellte bereits Ende der 1970er Jahre wieder ihren Betrieb ein. Bei der Vermarktung seines Weizenbieres griff die Brauerei Bruckmüller auf die seinerseits sehr beliebte Biermarke zurück, welche heute durchaus einen gewissen Kultstatus genießt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr stabilen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier ist insgesamt sehr fruchtig mit einer gut ausgeprägten Banane im Geruch. Dazu kommt etwas Vanille und Nelke.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im Körper durchaus präsent ist und im Nachgang süß bananig ausfällt. Es ist was die Kohlensäure betrifft eher mäßig spritzig, aber im Abgang bleibt eine doch etwas zu starke Malzsüße hängen, die ich als etwas penetrant empfinde. Man hat aber auch Hopfenwüeze und etwas kräutriges, dass in Richtung Nelke geht. Insgesamt könnte das Bier süffiger sein, aber es fehlt ihm einfach an Spritzigkeit und im Nachgang ist es insgesamt etwas zu hefig und die Malzsüße hängt etwas unangenehm nach.

Zum Fazit: Mir gefällt dieses Bier nicht wirklich. Es ist zu süß und auch die Kohlensäure fehlt. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Hopfenstopfer Hefedieb

Als nächstes Testbier habe ich heute den Hefedieb von Hopfenstopfer. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein trübes, helloranges Weizenbier mit ordentlichem Schaum.

Zum Geruch: Es riecht bananig, fruchtig mit etwas tropischem Fruchtaroma.

Zum Geschmack: Es wirkt im ersten Moment wirkt es doch sehr frisch und spritzig. Es ist ein lebendiges Weizenbier mit leicht säuerlich fruchtigen Abgang, der sich gegen Ende immer mehr im Mundraum entfaltet. Man hat Noten von Banane, aber wie ich finde auch etwas in Richtung von Melone. Den Körper empfinde ich hier eher als schlank.

Zum Fazit: Mir ist dieses Bier fast schon ein wenig zu säuerlich. Dennoch ist es ganz ok, dürfte aber gerne vollmundiger sein. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Bräu im Moos Weissbier

Ein richtiges Weissbier aus Oberbayern habe ich in meinem nächsten Biertest. Es handelt sich um jenes der Bräu im Moos, einer Brauerei aus dem Landkreis Altötting. Deren Weissbier werde ich im folgenden Beitrag nun vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein eher getreidgiges Bier, bei dem man den Weizen recht gut riecht. Banane kommt nur marginal und etwas Nelke und Kräuter.

Zum Geschmack: Ich habe ein wirklich sehr süffiges Bier mit doch recht stark hefig getreidigem Abgang. Hier fällt mir vor allem der etwas schwerere Körper auf und auch die Kohlensäure fehlt mir hier etwas. Ich habe insgesamt ein eher hefigeres Weißbier mit durchaus kräftigerem Körper, dass vollmundig im Geschmack ist. Es ist wenig spritzig, dafür eher etwas süßlicher. Gegen End wird das Bier immer mehr hefiger und auch fruchtiger und dann zeigt sich auch eine schöne Banane und leichte Pflaume. Abgerundet wird das Bier durch etwas Hopfen am Gaumen und eine leichte Gewürznelke.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein vollmundiges, aber auch sehr hefiges und schweres Weizen.

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Alsfelder Weizen

Die Stadt Alsfeld in Mittelhessen ist vor allem für ihre schöne Altstadt und insbesondere das 1512 erbaute Rathaus bekannt. Dieses findet sich auch im Wappen der Brauerei wieder, wobei man hier auch leider wieder von ehemaliger Brauerei sprechen muss, denn in Alsfeld selbst wird schon seit 2019 nicht mehr gebraut. Nachdem man 2015 zum 2. Mal nach 2011 in die Insolvenz gehen musste, wurde die Brauerei von der benachbarten Lauterbacher Burgbrauerei übernommen, die die Produktion der Alsfelder Biere schrittweise ins eigene Brauhaus verlagerte. Damit endete die Geschichte einer Brauerei die im Jahre 1858 mit Leopold Wallach begann. Da die Inhaberfamilie Wallach jedoch jüdischen Glaubens war, wurden sie von den Nazis gezwungen ihren Betrieb zu verkaufen, welcher daraufhin von einer Genossenschaft Alsfelder Gastwirte übernommen wurde. Die Umwandlung der Brauerei in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1993 führt dazu, dass Rhönsprudel einen Großteil der Anteile am Unternehmen übernahm, bis man sich nach nun zwei Insolvenzen heute über die Lauterbacher Burgbrauerei im Portfolio des Hochstiftlichen Brauhauses aus Fulda befindet. Die Marke Alsfelder gibt es aber nach wie vor und von den Alsfelder Bieren stelle ich heute das Weizenbier vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas bananiges Aroma. Es hat dennoch auch schöne fruchtige Noten.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein getreidiges und schön banaiges Bier, das diese Nuance vor allem im Abgang Preis gibt. Man hat also ein klassisches Weizenbier im Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein durchaus rundes, eher hefiges Bier mit einem leicht dezent bitteren Abgang, der sehr zu Überzügen weiß. Immer wieder setzt die Banane hier schöne Akzente.

Zum Fazit: Ein solides, aber nicht besonderes Weizenbier. Man kann es trinken und es ist auch nicht schlecht oder hat irgendwelche Fehlaromen. Man macht also nicht wirklich etwas Falsch mit diesem Bier, kann aber auch kein geschmackliches Highlight erwarten. Daher komme ich auf eine Wertung von 3 Sternen.