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Hoepfner Helles

Mal wieder etwas aus dem Ländle, wenn auch aus Baden, habe ich in meinem nächsten Biertest nun im Glas. Von der Brauerei Hoepfner aus Karlsruhe nehme ich nämlich deren Helles unter die Lupe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier wirkt auf mich brotig mit einem Hauch von Zitrus in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sehr erfrischend wirkt. Es ist etwas süßlich im Geschmack. DIe Kohlensäure sorgt dafür, dass das Bier insgesamt schön spritzig ist und auch leicht und erfrischend wirkt. Dadurch ist es sehr süffig und lässt sich zügig trinken. Die Geschmacksintensität ist eher nicht besonders ausgeprägt und das Bier insgesamt eher mild.

Zum Fazit: Ein ganz nettes, recht süffiges Bier. Aber insgesamt schon recht mild aber nicht wässrig. Daher gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Ballast Point Wee Gus

Sogenannte Light Biere aus den USA haben keinen besonders guten Ruf und tragen international dazu bei, das amerikanisches Bier in der breiten Masse eher belächelt wird. Dabei wissen inzwischen nicht nur Craft Beer Fans und USA Urlauber das die USA in Sachen Bier soviel mehr als Bud Light zu bieten hat wie nun auch mein nächster Bierteste zeigen soll. Hier verbindet die Brauerei Ballast Point aus San Diego Lightbier mit handwerklicher Braukunst und zaubert ein Lagerbier welches auf der einen Seite zwar nur 4,2% Alkoholgehalt aufweist, auf der anderen Seite aber mit ausgewählten Artomahopfensorten kaltgehopft wurde,

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht fruchtig mit etwas Zitrus.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt durchaus frisch, dann kommt eine leichte Säure, bevor im Abgang dann durchaus eine gewisse Fruchtigkeit zum Tragen kommt, die aber doch stark an Zitrusfrüchte und Grapefruit erinnert. Der körper des Biere ist hingegen schlank gehalten. Ich habe ein Bier, dass auch im weiteren Trinkverlauf eine leicht fruchtige Kompnete hat, aber vor allem auch leicht ist ohne wässrig zu sein. Gegen Ende lässt die Kohlensöure etwas nach und dann könnte noch etwas mehr vom Malz kommen. Insgesamt ist es aber ein erfrischendes, hopfig fruchtiges Bier mit auch leichten Noten von Melone und Litschi. Vor allem aber schmecke ich Zitrone und Grapefruit.

Zum Fazit: Ein schönen hopfig fruchtiges nicht zu schweres Bier, dass zeigt das vollmundiger Geschmack nicht immer mit hohem Alkoholgehalt verbunden sein muss. Eine gute Alternative für alle die noch etwas vor haben oder Auto fahren müssen. Von mir gibt es 4 Sterne,

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Falter Export Hell

Auch wenn heute nach zuletzt zwei eher etwas regnerischen Tagen wieder die Sonne scheint, gibt es im folgenden Beitrag nun ein Bier aus Regen. Richtig diese Stadt gibt es wirklich und sie befindet sich ganz im Osten Bayerns im Bayerischen Wald. Regen ist nicht nur staatlich anerkannter Luftkurort, sondern auch Heimat der Brauerei Falter. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1649, firmierte jedoch lange Zeit als Bürgerliche Brauhaus, bis sie im Jahre 1928 von Johann Baptist Falter, Sohn einer Brauerfamilie die eine gleichnamige noch immer aktive Brauerei in Drachselsried betreibt, erworben wurde. Heute führt Sepp Falter den Betrieb in dritter Generation und das Aushängeschild der Brauerei, das helle Exportbier, werde ich im folgenden Test nun vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat durchaus ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig brotiger, leicht süßlicher Geruch. Es hat etwas von Streuobst.

Zum Geschmack: Ein Bier mit durchaus kräftigem Körper und überraschend hopfigem Abgang. Die Kohlensäure ist sehr lebendig und der Körper des Bieres durchaus vollmundig und kräftig. Insgesamt ist es ein eher würzigeres Exportbier und Hopfenbetont. Das Malz kommt hier gar nicht so zum Ausdruck. Auch im Nachgang bleibt eher ein dezent hopfig herber Geschmack im Mund und dementsprechend ist er auch ein wenig trocken. Ich vermisse schon ein wenig den Malzgeschmack und es ist durchaus süffig, für ein richtiges Export ist es mir aber eine Spur zu hopfig und zu wenig malzig.

Zum Fazit: Rein geschmacklich betrachtet ist es ein durchaus leckeres Bier. Für ein Export ist es mir aber zu hopfig, Hier hätte ich mehr Malz und Süße erwartet. Dennoch bekommt es 4 Sterne.

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Brauhaus Höchstadt Lager

Das Brauhaus in Höchstadt ist eine der eher kleineren Brauereien in Franken un dihre Biere auch in der Heimstadt nur schwer in Getränkemärkten zu bekommen. Dennoch werde ich im folgenden Test nun deren Lagerbier vorstellen, das einen Alkoholghalt von 4,8% hat und das einzige Bier ist, welches die Brauerei in einer Bügelflasche anbietet.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch eher süßgetreidiger, dennoch auch malzbetonter leicht hopfiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier durchaus vollmundig im Geschmack. Im Abgang wirkt das Mundgefühl in der Textur ein klein wenig ölig. Die Kohlensäure fehlt hier irgendwie einfach. Durch die fehlende Kohlensäure wirkt das Bier auch nicht ganz so süffig und speziell der Nachgang ist dann auch ein wenig nichtssagend und dünn. Es ist ein Bier mit einem leicht süßlichen Malzgeschmack, das durchaus Substanz hat, es könnte aber einfach etwas mehr Geschmack und vor allem Kohlensäure vertragen. Leichter Hopfengeschmack sorgt im Abgang für etwas würzig

Zum Fazit. Ein mildes, eher etwas süßliches Lagerbier. Mir ist es etwas zu langweilig und die Kohlensäure fehlt etwas. Dennoch recht süffig. Von mir gibt’s 3 Sterne.

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Drei Kronen 1457 Lager

Auch von der nächsten Brauerei hatte ich bisher noch kein Bier auf diesem Blog vorgestellt. Es handelt sich dabei wie so oft um eine der vielen Landbrauereien im Landkreis Bamberg. Die Brauerei von der ich spreche ist die Brauerei Drei Kronen aus Memmelsdorf. Trotz einer Historie von mehr als 565 Jahren braut man hier keineswegs nur fränkische Klassiker sondern zeigt hier sehr experimentierfreudig, wenn es um neue Biersorten geht. Immer wieder gibt es besondere Biere, wenngleich man auch beliebte Klassiker im Sortiment hat, die das Gesicht der Brauerei prägen. Neben der Brauerei werden hier in vierter Familiengeneration auch ein weithin beliebter Gasthof samt Hotel betrieben. Einer der Klassiker wenn man so will ist das 1457 Lager, dass ich in diesem Blog nun vorstellen werde. 1457 steht dabei für das Jahr in dem zum ersten Mal ein Brauhaus in Memmelsdorf erwähnt wurde auf dessen Historie sich die heutige Brauerei beruft. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik. Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr schöner karamelliger Duft. Es riecht auch leicht nach reifen Beeren oder Rosinen bzw Trockenobst.

Zum Geschmack: Ein durchaus würziges, aber eher leichtes Bier. Der schöne karamellige Geruch kommt im Geschmack zu Beginn noch nicht ganz zum tragen. Hier überzeugt vor allem der würzige dezent bittere Abgang, welcher dann in eine ausgeprägte Malzsüße übergeht. Insgesamt hat das Bier durchaus Charakter ich hätte mir aber noch etwas mehr Karamellnoten erhofft. So ist es etwas zu mild und eher süßlich und könnte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe haben. Erst gegen Ende zeigt das Bier dann auch etwas mehr Karamellmalz. Im Körper ist es ein eher schlankeres Bier.

Zum Fazit: Ein würziges, durchaus aber etwas einfaches Lagerbier, das so ein wenig diesen Alltags und Feierabendbiercharakter hat. Es ist süffig, hat eine schöne Malzsüße, lässt sich unkompliziert trinken und ist bestimmt auch was für den Biergarten. Ich hatte mir nach dem wirklich schönen Geruch noch etwas mehr Geschmackstiefe erwartet. Ich gebe dem Bier daher sehr gute 3 Sterne.

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Stöhrs Sonjas Süffiges Seidla Helles

Handgebrautes fränkisches Bier aus Kirchlauert. Das verspricht die Mikrobrauerei Stöhrs Brauart. Betrieben wird diese von Jonas Stöhr, der die Brauerei 2018 gründete. In Kleinsuden werde hier die verschiedensten Biere hergestellt unter anderem auch ein unfiltriertes helles Lagerbier namens Sonjas Süffiges Seidla. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas hefig und hat auch Zitrusaromen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass einem insgesamt kräftigen Körper hat und auch einen leicht süßlichen Abgang aufweist. Dazu strahlt das Bier eine durchaus interessante hefige Fruchtigkeit aus die auch etwas ins bananige geht, jedoch vor allem im Nachgang etwas zu süß ist. Eine leichte Hopfenwürze zeigt sich dennoch im Abgang. Es zeigt sich auch eine leichte Säure und insgesamt würde ich das Bier schon als recht süffig beschreiben.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ja es ist durchaus ein wenig zu mild und im Abgang auch teilweise etwas zu süß. Dennoch finde ich es durchaus recht ausgewogen und süffig im Gesamteindruck.

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Shumensko Specialno

Vor kurzem hatte ich hier mein erstes Bier aus Bulgarien vorgestellt das Pirinski Pivo. Auch mein heutiges Bier namens Shumensko kommt aus Bulgarien. Noch dazu gehört es genau wie die Marke Pirinsko zum dänischen Brauriesen Carlsberg. Im Gegensatz zu Pirinsko ist die Brauerei in Shumen im Nordosten von Bulgarien deutlich älter und kann eine Tradition die bis ins Jahre 1882 zurückreicht aufweisen. Gegründet durch den tschechischen Bierbrauer Frantisek Milde wurde das Bier im Jahre 1917 sogar zum offiziellen Tafelgetränk des bulgarischen Königshofes erhoben, bis der Betrieb genauso wie alle anderen bulgarischen Brauereien nach Ausrufung der Bulgarischen Volksrepublik verstaatlicht wurde. 2002 wurde sie dann von der Carlsberg Gruppe aufgekauft, die die Brauerei bis heute betreibt. Von den insgesamt drei angebotenen Sorten verkoste ich heute das Shumensko Specialno, das einen Alkoholgehalt von 5,3% aufweist. Abschließend gebührt auch hier ein Dank meinem treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, hopfiger, aber auch metallischer Geruch. Es reicht typisch nach Hopfenextrakt.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier das im Körper kräftig ist, im Abgang aber diese unpassende Hopfenbittere hat und dann auch dieses metallische das von billigem Hopfen bzw. dem Extrakt kommt. Im Körper zeigt sich das Bier durchaus kräftiger, hat aber einfach dieses künstlich wirkende Fehlaroma im Abgang. Dazu kommt je länger man das Bier trinkt eine unangenehme pappige Süße.

Zum Fazit. Hier stimmt meines Erachtens leider nicht besonders viel. Es ist unausgewogen, hat einen komischen, billig wirkenden Geschmack und ist auch sehr metallisch. Daher kann ich hierfür auch leider nur 1 Stern vergeben.

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Haselbacher Bayrisch Hell

Die Schlossbrauerei Haselbach war eine ehemals im gleichnamigen Schloss in der niederbayerischen Stadt Haselbach ansässige Brauerei, welche 2001 von der Löwenbrauerei Passau übernommen wurde, zu welcher die Eigentümerfamilie eine familiäre Verbindung hat, da beide Brauereien im wesentlichen von Mitgliedern der Familie Stockbauer geprägt wurde. Nach dem Ende des Braubetriebs in Haselbach lebt die MArke HAselbacher weiter, jedoch gibt es nicht nur ein von der Löwenbrauerei Passau prouziertes Haselbacher Helles, nein es gibt auch ein von der für die Gefako Getränkemärkte produziertes Haselbacher Helles, welches von der Brauerei Schnitzlbaumer in Traunstein hergestellt wird. Dies hat jedoch meines Wissens nicht unbedingt etwas mit der historischen Schlossbrauerei zu tun, wenngleich sich auf dem Etikett eine historische Abbildung des Haselbacher Schlosses befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist gnz ok, aber nicht wirklich üppig.

Zum Geruch: Getreidig, kernig und etwas süßlich. Grundlegend aber eher geruchsneutral zeigt sich das Bier.

Zum Geschmack: Es ist süßgetreidigig mit einem doch eher leichten Körper, der es auch bis in den Nachgang sehr leicht und mild wirken lässt. Eine gewiisse Malzsüße schwingta aber immer mit. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf süßlich mineralisch. Insgesamt zeigt sich im Mundgefühl sehr sanftes und weiches Bier mit leichter bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Helles, ohne große Ecken oder Kanten, aber man kann es durchaus trinken, wenn man ein solides, recht preiswertes helles Lagerbier sucht.

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Giesinger Dunkel

Ein weiteres Bier aus München, dieses Mal wieder von der Giesinger Brauerei, gibt es nun in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das dunkle Lagerbier, ein typische bayerische bzw. münchener Biersorte, die jedoch ein bisschen im Schatten des allseits beliebten Hellen steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier, Es hat einen ganz pasablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma mit sehr intensiven Brotnoten. Man hat ein sehr schönes Kaffeearoma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es kaffeeartig und schokoladig, ohne dabei zunächst zu röstig zu wirken. Das Bier prickelt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz passabel mit einem doch eher süßlichen, leicht schokoladigen Bouquet, dass vor allem durch süßliche Malzaromen besticht und nur im Abgang eine leichte Röstnote aufweist.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein gutes klassisches dunkle, das eher süßlich im Geschmack ist einen vollen Körper besitzt und nur leichte Röstnoten hat.

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Gessner Festbier

Ganz im Süden Thüringens in Sonneberg bei der Privatbrauerei Gessner hat man das ganze Jahr über ein Festbier im Sortiment, welches ich im folgenden Biertest nun vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei 5,6%, was es eindeutig der Kategorie Festbier/Märzen zuordnen lässt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht süßlich und kräftig malzig.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr schönes kräftiges Bier mit einem süßmalzigen Aroma. Im Nachgang ist es ganz leicht alkoholisch. Das Bier ist an sich sehr erfrischend und hat eine süßlich malzigen Abgang. Insgesamt zeichnet es eine wirklich ausgeprägte Süffigkeit aus. Die Kohlensäure ist hier meines Erachtens eher dezent zurückhaltend und der Hopfen klingt nur leicht am Gaumen an, vleriht dem Bier aber dennoch die passende Würze. Insgesamt könnte die Kohlensäure etwas mehr sein gehalten, gerade gegen Ende ist das Bier so etwas schwerfällig. Dennoch hat es eine schöne malzige Noten und es ist ein insgesamt kräftiges würziges Festbier

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich süffiges und rundes Festbier mit schöner Würze. Meiner Meinung nach könnte die Kohlensäure gerade gegen Ende gerne noch ein bisschen mehr sein, was das Bier noch lebendiger und süffiger machen würde.