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Nesselwanger Hell

Als nächstes Bier stelle ich nun das Nesselwanger Hell der im selben ort ansässigen postbrauerei vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht getreidige, etwas süßliche Note zeigt sich am ansonsten eher nichtssagenden Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck zeigt sich ein überraschend ein würziges Bier, das nicht so süßlich ist, wie es der Geruch zunächst vermuten lässt, sondern eher in die würzig kernige Richtung geht. Der Körper ist erwartungsgemäß eher etwas leichter gestaltet. Dennoch zeigt isch auch eine leichte Honigsüße am Gaumen.

Zum Fazit: Ein doch recht gutes, vor allem sehr würziges Helles, das von mir eine Wertung von 4 Sternen bekommt.

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Günther Bräu Sommer Halbe

Passend zur jahreszeit hat Günther Bräu aus Burgkunstadt eine Sommer Halbe im Sortiment, die jedes Jahr für die besonders heißen Tage gebraut wird. Stilistisch handelt es sich hier um ein naturtrübes Helles mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik. Ein trübes, orangenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiger Geruch bei dem zusätzlich noch ein leichter Hauch von Zitrus in die Nase kommt.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus überzeugendes Bier. Es ist etwas schlank im Abgang mit einem leicht süßlichen, aber auch an Zitrus erinnernden Ab- und Nachgang. Im Körper ist es dagegen angenehm schlank. Insgesamt wirkt das Bier auf mich sehr erfrischend mit einer fruchtigen Süße im Abgang, die mich doch stark an Apfel erinnert mit einem leichten hauch von Zitrus. Dennoch gibt der Hopfen durchaus auch etwas herbe, würzige Aspekte mit, die den Geschmack insgesamt sehr gut abrunden.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich sehr gelungenes fruchtiges und erfrischendes Sommerbier.

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Fuchsberger Kugel Halbe

In Steinberg am See befindet sich seit 2019 die größte Holzkugel der Welt, welche im InMotion Park direkt am Ufer des Sees platziert wurde. Diese sogenannte Erlebnissholzkugel bietet unter anderem eine Riesenrutsche, Hängebrücken und noch viele andere Erlebnisstationen für jung und alt. Für die auf dem Gelände des InMotion Park befindliche Gastronomie hat die Fuchsberger Brauerei eine spezielle Kugel Halbe entwickelt, welche es auch in der Flasch für Daheim zu kaufen gibt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Der Schaum ist sehr schnell wieder verflogen.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma mit leichter Süße habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier leicht wässrig, ansonsten aber ist es ganz annehmbar und durchaus vollmundig. Es ist zudem etwas herb am Gaumen. Das Bier ist insgesamt ein sehr erfrischendes Objekt, jedoch ohne wirkliche geschmackliche Highlights und mi einer eher dezenten Malzsüße.

Zum Fazit: Von mir bekommt es eine Wertung von 3 Sternen. Es ist in Ordnung aber doch ein wenig fad und zu mild.

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Wernesgrüner Landbier

Ich bleibe bei meinen Test in Ostdeutschland und widme mich dieses mal dem Wernesgrüner Landbier, welches wohl Anfang des Jahres aus dem Sortiment genommen wurde und durch ein neues Helles, welches ich bisher aber noch nicht verkosten konnte ersetzt wurde. Auf der Website findet man aber wenn man über Google sucht noch immer den Link zu besagtem Bier, ob es also wirklich schon komplett verschwunden ist kann ich also nicht genau sagen. Ich nehme es jedenfalls in diesem Beitrag nun einmal unter die Lupe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit einem sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen brotig, getreidigen und leicht keksigen Geruch wie ich finde.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier mit einem getreidig würzigen Körper. Es hat einen sehr schönen Abgang, bei dem sich auch karamellige Noten zeigen und welche noch lange am Gaumen hängen bleiben. Die Kohlensäure prickelt wirklich ganz gut und der Hopfen sorgt für eine angenehme Würze. Vor allem aber fällt ein karamelliges Aroma auf, dass wirklich sehr lange anhält.

Zum Fazit: Für ein Bier einer Großbrauerei ist dieses Erzeugnis tatsächlich gar nicht mal so schlecht und ich hoffe, dass das neue Helle einen ähnlich guten Geschmack mitbringt. Von mir gibt es für dieses doch würzige Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Aufsesser Hopfen Trunk

Den Hopfentrunk der Familienbrauerei Rothenbach aus den oberfränkischen Aufsess nehme ich nun im folgenden Biertest genauer unter die Lupe. Wie der Namen schon vermuten lässt steht bei diesem Bier der Hopfen im Mittelpunkt und zwar hier der Hersbrucker Doldenhopfen, welcher ebenfalls in Franken im Nürnberger Land angebaut wird. Bei diesem Bier handelt es sich also folglich um eine wirklich durch und durch fränkische Angelegenheit. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig grasiger Geruch. Er riecht leicht nach Zitrusfrüchten.

Zum Geschmack: Ich habe ein frisches Bier mit grasigem, leicht fruchtigem Hopfen, der im Abgang eine feine Süße und etwas Zitrusaroma offenbart. Das Bier hat eine wie ich finde ganz angenehme Hopfung, etwas Würze und auch Malzsüße im Abgang, schmeckt aber wie ich finde auch leicht nach Kräuterbonbons. Der Körper des Bieres zeigt sich insgesamt eher leichter, es ist aber im Abgang schön herb und leicht fruchtig. Insgesamt wirkt das Bier auch sehr vollmundig und dennoch auch sehr frisch. Die Kohlensäure ist eher ein wenig moderat und könnte durchaus noch etwas mehr sein, dann wäre es wirklich sehr süffig.

Zum Fazit: Im Geschmack ein sehr sehr wirklich ordentliches Bier mit sehr frischer Hopfennote. die aber sehr grasig ist mit einer guten Fruchtaromatik die an Zitrus erinnert. Von mir gibt es dafür 4 Sterne

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Altenburger Sommer Hell

Sommerbier sind im Trend. Viele Brauereien haben in den letzten Jahren passend zur Jahreszeit ein spezielle für diese Jahreszeit gebrautes Bier in ihr Sortiment aufgenommen. Dabei handelt es sich meist um leichtere Helle Lagerbiere, die oftmals recht spritzig und fruchtig schmecken sollen. Das soll auch beim Sommerbier aus Altenburg der Fall sein, dessen Alkoholgehalt nur bei 3,5% liegt. Ob so der viel besungen Sommer schmeckt, wird sich in diesem Test nun zeigen.

Zur Optik: Ein sehr helles, goldenes Bier mit leichter Trübung.

Zum Geruch: Das Bier riecht getreidig und ist auch etwas fruchtig. Vorrangig ist es mit Zitrusnoten bestückt.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass durchaus süffig ist. Es ist aber auch im Körper sehr leicht bzw. schlank. Das Bier hat eine sehr gute Kohlensäurekonzentration und eine leichte Fruchtigkeit, die an Traube, aber auch Äpfel und etwas Pfirsich und Mandarine erinnert. Gegen Ende ist die Kohlensöure aber leider recht schnell verschwunden, weshalb es dann durchaus ein wenig lack wirkt.

Zum Fazit: Ein recht schlankes, dezent fruchtiges und vor allem zu beginn sehr lebendiges und erfrischendes Sommerbier, das dennoch eher ein bisschen mild ist. Gegen Ende geht ihm aber etwas die Pust aus. Von mir gibt es dafür 3 Sterne. Ich würde auf jeden Fall sagen, das so durchaus der Sommer schmeckt, bzw. sich dieses Bier gut für den Sommer eignet.

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Braustolz Helles Lagerbier

Früher wurde das Bier der marke Braustolz noch in der eignen Brauerei in Chemnitz-Kaüüel gebraut. Nach deren Schließung im Jahre 2017 wird das Bier bei Sternquell in Plauen gebraut. Diese gehört genau so wie Braustolz zur Kulmbacher Gruppe. Mit einem Alkoholgehalt von 4% ist das Bier auch nicht zu stark, womit es sich besonders gut als Durstlöscher bei den aktuell sehr hohen Temperaturen eignet.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiger und etwas hopfiger Duft zieht in die Nase.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem leicht süßlichen Aroma, dass vor allem durch sehr viel prickelnde Kohlensäur besticht. Es ist somit ein sehr lebendiges Bier, das durchaus erfrischend wirkt. Durch die Kohlensöure ist es aber nicht so bekömmlich. Es ist im Körper erwartungsgemäß ein eher schlankeres Bier, dass geschmacklich jetzt keine großen Highlights bereit hält und nur eine ganz leichte Malzsüße hat. Ansonsten ist es schon eher mild.

Zum Fazit. Es ist durchaus erfrischend, aber schon sehr mild im Geschmack. Man kann es trinken, mir ist das aber zu glattgebügelt und langweilig. Von mir gibt es dafür leider auch nur 2 Sterne.

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Cornelissen Pax Pils

Jef Cornelissen verkörpert die nunmehr 6te Generation der Brauerfamilie Cornelissen die seit 1859 in ihrer Brauerei im belgischen Opitter, einem kleinen Dorf im nordöstlichsten Zipfel des Landes, ihre Biere braut. Neben klassischen belgischen Biersorten legte die brauerei aber auch schon früh den Fokus auf untergärige Lagerbiere, da diese sich auch international noch besser vermarkten liesen. Bereits 1937 führte Jaak Cornelissen mein heutiges Testbier das Pax Pils ein und es entwickelte sich schnell zum beliebten Klassiker. Um ein Zeichen für Frieden in einer damals vom beginnenden 2 Weltkrieg geprägten Welt zu setzten, wählte er bewusst diesen Namen für sein neues Bier aus, welcher auch heute nicht aktueller sein könnte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum gibt leider nicht wirklich viel her.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches, fast schon obstiger Geruch. Es ist getreidig, aber hat auch etwas von Apfel.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leichtes, süßmalziges Bier. Es hat am Gaumen einen schönen prickelnden, leicht bitteren Geschmack des Hopfens. Der Nachgang klingt aber nur leicht nach. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein schön süffiges Bier mit einem schönen, leicht herben Geschmack am Gaumen. Insgesamt finde ich es aber ein klein wenig flach und zu mild im Geschmack.

Zum Fazit: Ich weiß nicht, was die Belgier unter einem Pils verstehen, aber das ist hier eher ein typisches internationales Lagerbier, bei dem vielleicht der Hopfen etwas mehr durchkommt. Insgesamt eher mild, aber süffig. Für ein Pils aber zu harmlos und daher gibt es von mir auch nur 2 Sterne. Kann man trinken, ist nicht eklig, aber einfach ein wenig langweilig und zu mild.

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Adam Wellers 3×11

Zwar gibt es das Weller Bier und die Genossenschaftsbrauerei erst seit 2011, die Geschichte der Brauerei bzw. des Vorgängerbetriebs der Familie Weller hat ihren Ursprung aber schon 200 Jahre vorher, nämlich im Jahr 1811. In diesem Jahr kaufte ein gewisser Johann Adam Erich das Erlanger Gasthaus zum Goldenen Engel und richtete dort eine Brauerei ein. 1868 kam der Betrieb durch Kauf schließlich an den Namensgeber meines heutigen Testbieres, nämlich einen gewissen Adam Weller. Dieser übergab die Brauerei schließlich an seinen Sohn Johann Weller, der den Betrieb bis zum Jahre 1911 fortführte. In diesem Jahr, also genau 100 Jahre nach der Gründung, wurde der Betrieb jedoch aufgrund sinkender Nachfrage eingestellt. Weitere 100 Jahre später lässt nun der Urenkel von Adam Weller, Hans Kurt Weller diese Brautradition wieder aufleben. Als genossenschaftlich organisierte Gasthausbrauerei steht sie nun wieder ganz in der Tradition Adam Wellers, wobei sie die Flaschenbiere bei der Brauerei Göller in Zeil am Main herstellen lässt. Das 3×11 ist ein typisches helles Lagerbier, wie es früher schon Adam Weller geschmeckt hätte mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges hopfiges Aroma. Es ist sogar ganz leicht fruchtig in der Nase

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein erfrischendes und schön getreidges Bier mit einem leicht bitteren Abgang. Die Hopfennote wirkt durchaus aromatisch und natürlich und verleiht dem Bier eine gewisse Würze. Im Körper ist es wie zu erwarten eher ein bisschen schlank gehalten. Es ist aber auch im weiteren Trinkverlauf ein doch hopfenbetontes Bier das einen einigermaßen schlanken Körper aufweist und wenig von seinem Geschmack verliert.

Zum Fazit: Ein würziges, hopfenbetontes Helles, dass mir wirklich schmeckt. Von mir gibt es dafür eine Wertung von 4 Sternen.

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Der Hirschbräu Adlerkönig Urtyp Hell

Leo Dorn, der legendäre Leibjäger von Prinzregent Luitpold von Bayern, war im Volksmund vor allem unter dem Namen Adlerkönig bekannt wie auch berüchtigt. Nachdem er sich in den Allgäuer Alpen als erfolgreicher Jäger sowohl der großen Greifvögel, als auch von Wilderern einen Namen gemacht hatte, wurde ihm der Titel Adlerkönig im Jahre 1890 vom Regenten höchstselbst verliehen, als er seinen offiziell 50. Adler erlegt hatte. Der Brauerei Höss aus Sonnthofen hat dem berühmten Allgäuer sogar ein eigenes Bier gewidmet, stilitstisch ein klassisches Helles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches, aber dennoch etwas getreidiges Aroma. Dazu kommen leichte Honignoten.

Zum Geschmack: Ein sehr mildes Bier, welches aber immer noch eine gewissen Körper aufweist und bei weitem nicht wässrig wirkt. Es hat einen leicht süßlichen Geschmack und wirkt auf gewisse Weise auch mineralisch bis leicht metallisch. Dazu kommt eine leichte Honigsüße. Im Abgang ist es am Gaumen dezent hopfig.

Zum Fazit: Nichts besonders aber ganz gut trinkbar. Insgesamt ein eher mildes Bier mit nur leicht süßlichem Geschmack. Von mir gibt es 3 Sterne.