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Haller Löwenbräu Hefeweizen Hell

Im heutigen Biertest geht es nach Schwäbisch Hall zur Haller Löwenbräu, die bereits seit 1724 in Schwäbisch Hall existiert. Getestet wird das Helle Hefeweizen der Brauerei. Die Farbe ist sehr hell und es hat eine typische sehr durchgängige Trübung. Der Schaum ist leider sehr flüchtig ein kleines bisschen bleibt aber dauerhaft vorhanden. Der Geruch ist sehr frisch und riecht nach einem Weizenfeld, aber auch die typischen Bananenaromen einer reifen Staude sind vorhanden. Auch Nuancen von Mango und Passionsfrucht sind zu riechen, kurz gefasst allgemein ein sehr fruchtiger Duft. Der Geschmack ist sehr interessant im Antrunk ist prickelnd spritzig während im weiteren verlauf eher die weizentypischen Getreidenoten durchkommen. Im Abgang kommt dann der Hopfen der dem Bier leider ein wenig zu herb sodass es etwas unrund, sprich für ein Weizen ein wenig zu bitter ist. Im weiteren Verlauf schmeckt man leider auch das es hier und da ein wenig verwässert wirkt. Aber im allgemeinen schmeckt es sehr frisch und ist auch gut süffig. Zum Fazit kann ich sagen das man Hier und da noch ein paar kleine Schwächen hat im Großen und Ganzen ist es aber ein sehr gutes Weizen. Deswegen vergebe ich 4 Sterne für dieses Bier.

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Baumburger Export hell

Im heutigen Test geht es nach Oberbayern und zwar nach Baumburg, das sich in der nähe des Chiemsees befindet. Getestet wird ein typisches bayrisches Klosterbier, welches in der selbigen Klosterbrauerei in Baumburg gebraut und abgefüllt wird. Vom Bierstil reiht es sich mit seinen 5,2 % in den Reigen der Exportbiere ein. Das Bier hat außerdem beim European Beer Star Award 2013 eine Bronzemedaille in seiner Kategorie abgeräumt. Beim einschenken fällt sofort auf dass, das Bier einen sehr stabilen und grobporigen Schaum hat, der auch nach Minuten noch anhält. Die Farbe des Bieres ist gold gelb und meiner Meinung nach nicht ganz klar, das soll heißen das noch eine ganze leichte Trübung vorhanden ist. Der Geruch ist sehr brotig frisch und getreidig. Vereinzelt vermag ich sogar eine hauch Bourbonvanille zu riechen und ein wenig Waldhonig. Im Antrunk ist es sehr weich und rund und man schmeckt wunderbar das weiche Brauwasser wie es sich leicht um den Gaumen schlängelt. Das Bier hat eine sehr schöne süße wenn nicht sogar einen tick zu viel. Man schmeckt Aromen von Honigmelone und der zu riechenden Vanille. Im Abgang wird es dann kurz harzig und der Hopfen macht sich bemerkbar, hält sich aber wie es sich für ein süffiges Helles gehört dezent zurück. Das ganze rundet dann ein vanilliges Mundgefühl nach dem Abgang ab das auch nach dem Schluck noch eine weile dableibt. Natürlich schmeckt man auch die typisch brotig, getreidigen Noten des Malzes doch nach der anfänglich leicht überschwänglichen Süße nehmen sie im weiteren Trinkverlauf ab und geben den sich leichter und dezenter. Das ganze wird umgarnt von einer selten so gut dagewesen frische die das ganze gefährlich süffig macht. Zum Fazit brauche ich nicht viel sagen super Bier das seine Medaille zurecht gewonnen hat und von dem ich leider nur dieses eine vorrätig hatte. Ganz klar 5 Sterne und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen an alle die Lust auf ein unkompliziertes aber genial süffiges Helles haben um zum bespiel den tag ausklingen zu lassen.

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Königsbräu Spezial

Der heutige Biertest hält sich sehr regional und führt uns nach Heidenheim. Und zwar werde ich heute das Spezial der Königsbräu verköstigen. Beim Spezial handelt es sich um ein klassisches Exportbier mit 5,4% Alkohol. Die Farbe ist sehr hellgold strohig und es kommt einem sofort ein malzig süßer Honigduft entgegen. Der Geschmack ist sehr frisch und süßlich und hat im hinteren Gaumenteil leicht harzig herbe Hopfenaromen. Allerdings wirkt das ganze manchmal einen Tick zu süß und den Hopfen im Abgang empfinde ich als ein wenig zu kratzig. Im Geschmack schmeckt man sehr deutlich die Honigaromen diese sind jedoch eindeutig zu süß für ein Export. Als Fazit kann man sagen das dieses Bier zwar Charakter hat und bei weitem nicht wässrig wirkt: Aber für ein Exportbier hat es hier und da einfach ein wenig zu viel. Vor allem die Süße ist wie oben bereits genannt einfach ein wenig too much. Von daher vergebe ich 3 Punkte für ein interessantes aber nicht ganz seinem Bierstil entsprechendes Bier.