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Mönchshof Schwarzbier

Einen Alkoholgehalt von schlanken 4,9% bringt das nächste Testbier mit. Es handelt sich um das Schwarbier die Kulmbacher Kultmarke Mönchshof. Diese von der Kulmbacher Brauerei produzierte Bierspezialität in der klassischen Bügelflasche fließt nun zur Verkostung in mein Glas.

Zur Optik: Ein trübes, dunkles Bier. Es hat einen guten, leicht röstig angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges, getreidiges Aroma hat man hier in der Nase. Auch ein leicht cremiger etwas schokoladiger Einfluss ist auszumachen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man einen sehr röstigen Geruch. Vor allem im Abgang setzten sich leicht kaffeartige Noten fest, die sich auch auf den Nachgang auswirken. So bleibt im Mund ein schönes Gefühl von diesen röstigen Noten, auch weit nach dem trinken bestehen.  Im weiteren Trinkverlauf lassen die röstigen, kaffeeartigen Noten leider ein wenig nach und es wird süßlicher, milchiger und schmeckt etwas nach Milchschokolade. Es ist immer wieder eine Gratwanderung zwischen diesen beiden Geschmacksnuancen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein schlankes Schwarzbier und die typischen Noten die es benötigt klingen an, mir sind diese aber zu mild und nicht intensiv genug.

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Ruppaner 1414 extra

1414 begann das Konstanzer Konzil, welches zum Ziel hatte die gespaltene katholische Kirche wieder zu einen und das Schisma zwischen Rom und Avigno beenden sollte. Dieses geschichtsträchtige Ereigniss hat sich die Konstanzer Ruppaner Brauerei zum Anlass genommen ein Bier gleichen Namens auf den Makrt zu bringen, das 1414 extra. Der Alkoholgehalt des dunklen Kellerbieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotes bis hellbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein milchiges, leicht karamelliges Aroma. Dazu kommt etwas röstiges und auch etwas Schokolade und Beeren. Es hat etwas von Milchkaffee oder Milchschokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht bitter und röstig herb. Im Nachgang kommt dann das milchige und beerige durch. Es ist deutlich herber und bitterer am Gaumen als gedacht und irgendwie passt das nicht so richtig zu den leicht milchigen Noten im Abgang. Im weiteren Trinkverlauf pendelt es sich ein wenig ein und die Kohlensäure ist auch nicht mehr so präsent. Auf der anderen Seite bleibt das röstige, leicht milchige im Abgang. Ansonsten ist das Bier aber nicht besonders geschmacksaromatisch.

Zum Fazit: Hier halten sich die Aromen die Waage. Als Fazit ist es aber wahrlich nichts besonderes, was irgendwie herausragt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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1. Dampfbrauerei Zwiesel Stanzn Grump Dunkel

Das Stanzn Grump Dunkel geht zurück auf einen Räuber im bayerischen Wald, den man im Volksmund diesen Namen verpasst hatte. Dieser rührte daher, das der Stanzn Grump aufgrund einer Fußfessel mit Eisenkugel nicht mehr richtig laufen konnte sondern hinkte.Man nannte ihn daher Grump was übersetzt Krüppel bedeutet. Im bayerischen Wald hauste er in einer abgelegenen Hütte und fristete dort sein Dasein. Gebraut wird das Bier von der Dampfbierbrauerei aus Zwiesel, deren Gründer Wolfgang Pfeffer ein Nachfahr des Grumps war. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es hat einen schönen leicht röstigen Schaum.

Zum Geruch: Auch hier zeigt sich ein getreidiges und vor allem bortiges Aroma. Ein ganz leichte Kaffeenote rundet das Ganze ab.

Zum Geschmack: Ein bräunlich brotiges Bier. Es ist im Abgang ein wenig herb und vor allem ein wenig brotig. Man hat diese typischen brotigen Noten, die aber auch wenig süßlich sind ohne zu sehr brotig zu wirken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein vor allem sehr brotiges Bier, bei dem die etwas krustige Note durchkommt.

Zum Fazit: Ja ein ganz passables Dunkels, das wirklich nicht schlecht schmeckt. Mir ist das Ganze aber etwas zu unspektakulär. Das gibt 3 Sterne.

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Vilser Tiroler Dunkel

Nach Österreich, genauer gesagt nach Tirol geht es bei meinem nächsten Biertest. Direkt an der deutschen grenze im Örtchen Vils gibt es die Vilser Bergbräu die seit 2013 die Jahrhunderte alte Brautradition im Ort fortsetzt. Das Tiroler Dunkel ist dabei das heutige Bier meiner Wahl. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum der sehr flukativ ist.

Zum Geschmack: Ein röstiges und brotgetreidiges Aroma hat man in der Nase. Das brotige dominiert aber.

Zum Geruch: Geschmacklich hat man auch hier ein brotig süßliches Aroma mit gewissen nussigen Noten im Abgang. Vor allem in den Backen hat man auch ganz leichte Kaffeennoten. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich dieser Eindruck und verleiht ein schönes Aroma an brotigen Noten mit einem gewissen nussig Touch.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein wirklich gutes dunkles Bier mit einer feinen Getreidenote. Das gibt von mir 4 Sterne.

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Vierzehnheiliger Nothelfer Trunk

Die Basilika Vierzehnheiligen ist eine Wallfahrtskirche, die ein wenig versteckt im Nichts in der Nähe von Bad Staffelstein in Franken liegt. Sie ist den vierzehn Nothelfer gewidmet, einer Gruppe Heiliger, die als Schutzpatrone verehrt werden. Zur imposanten Basilika gehört auch ein Kloster mitsamt Brauerei. Die ehemalige Klosterbrauerei wurde im Jahre 1989 von der Familie Trunk übernommen und heißt seither Brauerei Trunk. Der Nothelfer Trunk, ein Dunkelbier ist eben auch jenen Heiligen gewidmet und hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bräunliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat brotig getreidige Noten. In den Backen hat man auch süßlich getreidge Noten.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist eher süßlich gestaltet, bevor es dann brotiger wird. Insgesamt ist es aber doch ein süßliches Bier mit milchigen schokoladigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßliches, schokoldiges Dunkelbier. Es könnt mir noch etwas röstiger sein und der Hopfen könnte mehr durchkommen.

Zum Fazit: Mir ist das Dunkelbier geschmacklich ein wenig zu süß geraten. Wenn es noch etwas mehr Kante hätte wäre es wirklich vorzüglich. So gibt es eine Wertung von guten 3 Sternen.

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Bayreuther Aktien Landbier

Von der Marke Bayreuther Aktien wird im folgenden Test das Landbier auf meiner Agenda aufploppen. Das klassische fränkische Dunkelbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein Bier mit leichten röstig-milchigen Noten. Es bleibt im Abgang fein süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches sehr süßlich ist. Ihm fehlt hier und da etwas die röstige, herbe Komponente. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches nicht besonders spektakulär ist.

Zum Fazit: Es ist trinkbar und hat eine leicht süßliche und röstige Komponente. Ansonsten ist dieses Dunkle aber unspektakulär und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Krug Lager

Von der fränkischen Brauerei Krug aus Breiteslau gibt es heute das Lager. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 5%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig und leicht süßlich. Ich mache auch leichte rauchige Töne aus. Man hat brotige und karamellige Noten.

Zum Geschmack. Hier geht es sehr kernig zu. Man hat im Abgang leicht kernige, brotige Noten, bevor es dann im Abgang in süßlichere Gefilde übergeht. Es ist im Abgang doch sehr herb bzw. hat schon fast kaffeeartige Anklänge.

Zum Fazit: Ich habe hier ein typisches Dunkelbier, das hier da noch ein wenig zu süßlich ist. Sonst lässt es sich aber wirklich gut trinken. Das gibt eine Wertung von 4 Sternen.

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Böhringer Johannes Dunkel

Von der Ortenau nun auf die Alb zur Böhringer Brauerei. Mit dem Johannes Dunkel geht es auf die dunkle Seite des Biergenusses. Der Alkoholgehalt liegt bei schlanken 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, kastanienbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig, erinnet entfernt sogar an Cola, und riecht zuckrig süß nach kandierten äpfeln. Dazu noch kommt Pflaume und es ist ganz leicht malzig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein würzig süßes Aroma, welches aber noch nicht sehr intensiv ist. Ich bekomme den Gedanken an Cola einfach nicht weg, auch wen es eher nicht an Cola aus der Flasche sondern an das gleichnamiges Hariboprodukt erinnert. Ansonsten hat es etwas röstige Getreidenoten, aber sonst bietet es nicht viel Geschmack. Der Hopfen kommt ganz gut durch und macht am Gaumen etwas herbe Noten. Dazu kommt im Abgang gegen Ende noch etwas eicht dunkelbrotig getreidiges.

Zum Fazit: Nun ja eine eher etwas komisches Dunkles. Wo auch immer dieser Colageschmack herkommt er will nicht os ganz verschwinden. Mich überzeugt das Bier nicht wirklich und so gibt es nur 2 Sterne für das Bier.

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Altenmünster Winterbier

Am Wochenende gab es mit dem ersten Schneefall den ersten Wintereinbruch dieses Herbstes. Grund genug also für mich mal wieder ein Winterbier zu verkosten. Das Winterbier der Marke Altenmüntser ist dabei passenderweis ab jetzt auch wieder erhältlich. Der Alkoholgehalt des in einer sehr schönen Reliefflasche verpackten Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges Aroma. Ansonsten kommt nicht bei mir nicht viel rüber. Eventuell ist es noch etwas nussig.

Zum Geschmack: Ein leicht röstiges und lakritzartiges Aroma. Es hat aber auch etwas nussiges im Abgang. Vor allem im Abgang kommen auch leichte grobgetreidge Noten die an ein dunkles Brot erinnern. Diese Noten werden durch eine ganz leichte Schokosüße flankioert. Es hat einen gewissen herben Charakter und dieser harmoniert auch ganz gut mit den bisweilen röstig anklingenden getreidigen Noten, sodass es nicht zu schmierig wirkt. Ich finde es aber insgesamt betrachtet zu schwach.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Winterbier, das im Gegensatz zu den üblichen Verdächtigen als dunkle Variante daherkommt. Ich finde es jetzt aber nicht so besonders spektakulär und deshalb gebe ich dem Bier auch nur 3 Sterne.