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Reckendorfer Dunkel

Mein nächster Biertest geht nach Franken zur Reckendorfer Schlossbrauerei. Ich werde das Dunkle aus dem Sortiment verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 5,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bräunliches Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges und  brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein schmackhaftes, süßlich schokoladiges Bier. Das Bier  schmeckt süßlich hat aber auch eine gewisse herbe, leicht röstige Note im Abgang. Der Körper ist präsent aber nicht zu mächtig. 

Zum Fazit: Ein solides Dunkles. Das malzige bestimmt den Geschmack klar. Süßliche ins schokoladige gehende Noten sind hier dominant. Die Süße ist manchmal etwas zu süß und am Gaumen zeigt sich nur eine leichte Hopfennote. Von mir bekommt es 4 Sterne. 

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Leupser Dunkel

Die Brauerei Gradl aus dem nur etwa 200 Einwohner zählenden Dorf Leups werde ich in meinem heutigen Biertest vorstellen. Leups ist ein Stadtteil von Pegnitz in der Nähe von Bayreuth in Oberfranken. Die Brauerei wurde im Jahre 1683 gegründet und ist bis heut in Familienbesitz geblieben. Samt dem dazugehörenden Gasthaus bildet sie den Mittelpunkt des Ortes in vielerlei Hinsicht. Im Sortiment befindet sich neben dem Pils nur ein dunkles Landbier, das weit über die Region hinaus bekannt ist und viele Biergenießer aus Nah und Fern anzieht. Ich werde das Bier nun hier im Blog verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum der etwas cremig wirkt.

Zum Geruch: Ein sehr sehr röstiges Aroma hat man hier, das an dunklere Brote oder Brotkruste erinnert. Gepaart ist es mit etwas süßlicher Schokolade.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem einem etwas herben Abgang, Gleichzeitig weist es aber auch einen schlanken Körper auf und ist ansonsten doch zunächst eher eher noch etwas mild im Geschmack. Das Bier ist im Körper schlank und dies bleibt auch im weiteren Trinkverlauf so. Dennoch hat es im Abgang angenehme röstig-herbe Noten die mich doch überzeugen. Dazu kommen leicht süßliche Noten, die an Schokolade erinnern.

Zum Fazit: Ein gutes Dunkles, das aber nicht so kräftig ist wie andere dunkle Biere. Es ist aber ungemein süffig, prickelt gut und hat eine angenehme Würzung gepaart mit schöner Röstaromatik am Gaumen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Herbsthäuser Alt Fränkisch

Die Region Tauberfranken ist der fränkisch geprägte Teil im Nordosten von Baden-Württemberg. Kein Wunder also, das dort die Bierkultur noch sehr groß geschrieben wird. Dies erklärt auch warum mein heutiges Testbier den Namen Alt Fränkisch trägt, obwohl es aus BaWü stammt, denn Franken beschränkt sich nicht nur auf die drei bayerischen Regierungsbezirke, sondern historisch und kulturell auch auf Teile BaWüs, Thüringens und Hessens. Nun aber genug der kulturellen Regionenkunde und ab zum Biertest, indem es heute um Alt Fränkisch der Herbsthäuser Privatbrauerei geht. Stilistisch ist es ein dunkles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat eine weißen Schaum mit gewissen bräunlichen Elementen.

Zum Geruch: Ein brotiges, krustiges Aroma, das nach Schwarzbrot riecht. Es hat auch etwas nussiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch etwas röstiger als gedacht. Vor allem im Abgang hat man sehr schöne röstige Noten. Ansonsten gibt das Bier aber zunächst noch nicht so viel her, wobei das durchaus schon etwas ist, dieses schöne Röstaroma. Das Bier ist auch etwas herb, was ganz gut mit den röstigen Noten zusammenpasst. Ansosnten kommt getreidig aber eher weniger durch. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas süßlich und schokoladiger. Zugleich ist es aber auch erfrischend, da die Dunkelaromen nicht zu dominierend und penetrant sind. Auch gegen Ende ein ist es durchweg süffiges Bier mit einer röstig schokoladigen Note.

Zum Fazit: Mir gefällt, was ich hier im Glas habe. Die Röstaromatik könnte noch etwas mehr sein, dennoch ist der Körper präsent, auch wenn das Bier geschmacklich nicht so malzig ist wie ich erwartet habe. Dennoch gibt es von mir 4 Sterne, da es sehr süffig und gut zu trinken ist und dabei dennoch auch eine ordentliche Portion Geschmack mitbringt.

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Hösl Abt Andreas

Der Abt Andreas war es, der den Bürgern von Mitterteich im Jahre 1516 das Braurecht erteilte. Warum diese Information interessant ist? Nun. die im selben oberpfälzischen Ort ansässige Brauerei Hösl, hat ihr dunkles Lagerbier eben jenem Abt gewidmet und nach ihm benannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Röstige Noten hat man in der Nase, aber nicht zu intensiv. Daneben kommt noch eine leicht cremige Süße dazu.

Zum Geschmack: Man hat auf der einen Seite eine röstige Note, auf der anderen Seite schwingen aber auch leicht süßliche Aromen mit, die ein wenig zuckrig wirken. Dazu kommen diese mit einer etwas estrigen leicht säuerlichen Nuance daher die bei einigen Bieren in der Region vorkommt. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann eher nicht so spektakulär. Am Antrunk ist es prickelnd, im Abgang dann eher wässrig mit kurzen getreidigen Noten und etwas Röstaromatik.

Zum Fazit: Dieses Bier ist nicht so wirklich mein Fall. Ist es am Anfang noch etwas zuckrig, so ist es gegen Ende fast schon etwas wässrig und nichtssagend. So gibt es nur 2 Sterne für das Bier.

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Mönchshof Schwarzbier

Einen Alkoholgehalt von schlanken 4,9% bringt das nächste Testbier mit. Es handelt sich um das Schwarbier die Kulmbacher Kultmarke Mönchshof. Diese von der Kulmbacher Brauerei produzierte Bierspezialität in der klassischen Bügelflasche fließt nun zur Verkostung in mein Glas.

Zur Optik: Ein trübes, dunkles Bier. Es hat einen guten, leicht röstig angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges, getreidiges Aroma hat man hier in der Nase. Auch ein leicht cremiger etwas schokoladiger Einfluss ist auszumachen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man einen sehr röstigen Geruch. Vor allem im Abgang setzten sich leicht kaffeartige Noten fest, die sich auch auf den Nachgang auswirken. So bleibt im Mund ein schönes Gefühl von diesen röstigen Noten, auch weit nach dem trinken bestehen.  Im weiteren Trinkverlauf lassen die röstigen, kaffeeartigen Noten leider ein wenig nach und es wird süßlicher, milchiger und schmeckt etwas nach Milchschokolade. Es ist immer wieder eine Gratwanderung zwischen diesen beiden Geschmacksnuancen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein schlankes Schwarzbier und die typischen Noten die es benötigt klingen an, mir sind diese aber zu mild und nicht intensiv genug.

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Ruppaner 1414 extra

1414 begann das Konstanzer Konzil, welches zum Ziel hatte die gespaltene katholische Kirche wieder zu einen und das Schisma zwischen Rom und Avigno beenden sollte. Dieses geschichtsträchtige Ereigniss hat sich die Konstanzer Ruppaner Brauerei zum Anlass genommen ein Bier gleichen Namens auf den Makrt zu bringen, das 1414 extra. Der Alkoholgehalt des dunklen Kellerbieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotes bis hellbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein milchiges, leicht karamelliges Aroma. Dazu kommt etwas röstiges und auch etwas Schokolade und Beeren. Es hat etwas von Milchkaffee oder Milchschokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht bitter und röstig herb. Im Nachgang kommt dann das milchige und beerige durch. Es ist deutlich herber und bitterer am Gaumen als gedacht und irgendwie passt das nicht so richtig zu den leicht milchigen Noten im Abgang. Im weiteren Trinkverlauf pendelt es sich ein wenig ein und die Kohlensäure ist auch nicht mehr so präsent. Auf der anderen Seite bleibt das röstige, leicht milchige im Abgang. Ansonsten ist das Bier aber nicht besonders geschmacksaromatisch.

Zum Fazit: Hier halten sich die Aromen die Waage. Als Fazit ist es aber wahrlich nichts besonderes, was irgendwie herausragt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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1. Dampfbrauerei Zwiesel Stanzn Grump Dunkel

Das Stanzn Grump Dunkel geht zurück auf einen Räuber im bayerischen Wald, den man im Volksmund diesen Namen verpasst hatte. Dieser rührte daher, das der Stanzn Grump aufgrund einer Fußfessel mit Eisenkugel nicht mehr richtig laufen konnte sondern hinkte.Man nannte ihn daher Grump was übersetzt Krüppel bedeutet. Im bayerischen Wald hauste er in einer abgelegenen Hütte und fristete dort sein Dasein. Gebraut wird das Bier von der Dampfbierbrauerei aus Zwiesel, deren Gründer Wolfgang Pfeffer ein Nachfahr des Grumps war. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es hat einen schönen leicht röstigen Schaum.

Zum Geruch: Auch hier zeigt sich ein getreidiges und vor allem bortiges Aroma. Ein ganz leichte Kaffeenote rundet das Ganze ab.

Zum Geschmack: Ein bräunlich brotiges Bier. Es ist im Abgang ein wenig herb und vor allem ein wenig brotig. Man hat diese typischen brotigen Noten, die aber auch wenig süßlich sind ohne zu sehr brotig zu wirken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein vor allem sehr brotiges Bier, bei dem die etwas krustige Note durchkommt.

Zum Fazit: Ja ein ganz passables Dunkels, das wirklich nicht schlecht schmeckt. Mir ist das Ganze aber etwas zu unspektakulär. Das gibt 3 Sterne.

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Vilser Tiroler Dunkel

Nach Österreich, genauer gesagt nach Tirol geht es bei meinem nächsten Biertest. Direkt an der deutschen grenze im Örtchen Vils gibt es die Vilser Bergbräu die seit 2013 die Jahrhunderte alte Brautradition im Ort fortsetzt. Das Tiroler Dunkel ist dabei das heutige Bier meiner Wahl. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum der sehr flukativ ist.

Zum Geschmack: Ein röstiges und brotgetreidiges Aroma hat man in der Nase. Das brotige dominiert aber.

Zum Geruch: Geschmacklich hat man auch hier ein brotig süßliches Aroma mit gewissen nussigen Noten im Abgang. Vor allem in den Backen hat man auch ganz leichte Kaffeennoten. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich dieser Eindruck und verleiht ein schönes Aroma an brotigen Noten mit einem gewissen nussig Touch.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein wirklich gutes dunkles Bier mit einer feinen Getreidenote. Das gibt von mir 4 Sterne.

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Vierzehnheiliger Nothelfer Trunk

Die Basilika Vierzehnheiligen ist eine Wallfahrtskirche, die ein wenig versteckt im Nichts in der Nähe von Bad Staffelstein in Franken liegt. Sie ist den vierzehn Nothelfer gewidmet, einer Gruppe Heiliger, die als Schutzpatrone verehrt werden. Zur imposanten Basilika gehört auch ein Kloster mitsamt Brauerei. Die ehemalige Klosterbrauerei wurde im Jahre 1989 von der Familie Trunk übernommen und heißt seither Brauerei Trunk. Der Nothelfer Trunk, ein Dunkelbier ist eben auch jenen Heiligen gewidmet und hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bräunliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat brotig getreidige Noten. In den Backen hat man auch süßlich getreidge Noten.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist eher süßlich gestaltet, bevor es dann brotiger wird. Insgesamt ist es aber doch ein süßliches Bier mit milchigen schokoladigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßliches, schokoldiges Dunkelbier. Es könnt mir noch etwas röstiger sein und der Hopfen könnte mehr durchkommen.

Zum Fazit: Mir ist das Dunkelbier geschmacklich ein wenig zu süß geraten. Wenn es noch etwas mehr Kante hätte wäre es wirklich vorzüglich. So gibt es eine Wertung von guten 3 Sternen.

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Bayreuther Aktien Landbier

Von der Marke Bayreuther Aktien wird im folgenden Test das Landbier auf meiner Agenda aufploppen. Das klassische fränkische Dunkelbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein Bier mit leichten röstig-milchigen Noten. Es bleibt im Abgang fein süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches sehr süßlich ist. Ihm fehlt hier und da etwas die röstige, herbe Komponente. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches nicht besonders spektakulär ist.

Zum Fazit: Es ist trinkbar und hat eine leicht süßliche und röstige Komponente. Ansonsten ist dieses Dunkle aber unspektakulär und so gibt es von mir 3 Sterne.