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Härtsfelder Helles

Helles ist zur Zeit die wohl am stärksten polarisierende Sorte am Biermarkt. Kein Bier liegt so im Trend wie das bayerische Alltagsbier und so ist es kaum verwunderlich das immer mehr Brauerei ein solches im Sortiment haben. Mein heutiger Test verschlägt mich dabei nicht ganz nach Bayern, sondern ins Grenzgebiet, auf das zu Würtenberg gehörende Härtsfeld. Von der dort ansässigen Brauerei Hald aus Dunstelkingen gibt es ein eben momentan so beliebtes Helles, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getridiges und brotiges Aroma hat man hier in der Nase, welches sehr schön durchkommt. Dazu leicht keksige Nuancen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier recht brotig, aber mit einem leicht süßlichen Aroma im Abgang. Es ist ein würziges Bier, bei dem man auch im weiteren Trinkverlauf eine würzig brotige Note hat, ohne das es dabei zu süßlich wäre. Der Körper ist einigermaßen schlank, jedoch keineswegs wässrig. Gegen Ende wird mir die Kohlensäure ein wenig zu viel und etwas lästig. Die Kohlensäure verhindert zwar das es zu süß wird, jedoch wird es ein wenig zu sprudelig und das schadet etwas der Bekömmlichkeit.

Zum Fazit: Ein sehr sehr lebendiges Helles, das durchaus erfrischend ist. Für Leute die es eher prickelnd mögen ist dies wohl eine gute Alternative. Mir ist das etwas zu viel des Guten und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Geyer Hausbräu

Im heutigen Biertest geht es wieder nach Franken. Von der Brauerei Geyer aus Oberreichenbach hatte ich bisher noch kein Bier, insofern ist der heutige Test eine kleine Premiere. Von der 1894 gegründeten Brauerei werde ich das Hausbräu, ein klassisch fränkisches Kellerbier verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit Honignoten, die schon an ein Helles erinnern. Es hat eine ganz leichte Fruchtaromatik und etwas hefige Akzente.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck finde ich das Bier sehr mild und eher ein wenig nichtssagend. Es prickelt etwas und ist dezent hopfig und macht das Bier so etwas würzig im Grundgeschmack. Das Bier hat etwas nur leicht spritziges und die Kohlensäure ist insgesamt eher zurückhaltend bei diesem Gebräu. Der Hopfen ist ganz leicht würzig und verleiht ein gewisses Geschmacksaroma. Der Nachgang ist nicht wässrig aber nur sehr dezent vorhanden und insgesamt der Malzkörper ist sehr sehr schlank.

Zum Fazit: Ein solides Kellerbier, das eher leicht und spitzig, sogar ein wenig hopfig ist. Ich würde fast sagen das es sogar in Richtung eines Kellerpils geht. Ich finde es gut aber nicht spannend. Ich gebe gute 3 Sterne dafür.

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Allgäuer Brauhaus Urtyp Hell

Von der Kemptner Großbrauerei Allgäuer Brauhaus kommt mein heutiges Testbier. Dieses Mal soll es der Urtyp Hell sein, ein klassisches Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht einigermaßen brotig und ist süßlich im Geruch. Die getreidigen Noten sind dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leicht getreidiges Bier. Es ist etwas süßlich. Im Abgang ist es ein wenig hopfig und bringt dadurch noch eine gewisse Würze mit. Es druchaus ein Bier mit gewissen Kanten , das hier und da durchkommt. Mir ist es aber an der ein oder anderen Stelle etwas zu bitter, was nicht so recht zum Malzkörper passt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es dieses, dann doch ins süßliche und brotige gehende Bier.

Zum Fazit: Das Bier ist absolut nichts besonderes und ein durchschnittliches Exportbier. daher gebe ich diesem Bier auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Poppels New England IPA

Für den folgenden Test habe ich wieder ein Craft Beer aus Schweden von der Poppels Bryggeri aus dem südwestschwedischen Jonsered. Das New England IPA der 2012 gegründeten Craftbier Brauerei wird heute verkostet und kommt auf einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges und obstiges Aroma habe ich hier in der Nase. Man hat Noten von Mango und Maracuja. Dazu kommt noch Ananas.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck hat man auch hier dieses Aroma von sehr saftigen, fruchtigen Noten, die im Abgang in dezent hopfig herbe Töne übergehen, die so auch am Gaumen hängen bleiben. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, das im Antrunk dezent fruchtig ist, im Nachgang dann aber in eine bitter fruchtiges Mundgefühl übergeht. Die Nuancen sind gut aufeinander abgestimmt, jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Was die Fruchtnoten angeht so finde ich auch hier Maracuja, Ananas und Zitrusfrüchte bzw. Grapefruit.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ein wirklich gutes und saftiges New England IPA ist wie es sein sollte. Jedoch fehlt mir irgendwie noch das gewisse etwas für eine höhere Wertung.

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Wagner Kemmern Pils

Aus Franken haben ich heute wieder ein Testbier. Dieses Mal das Pils der Brauerei Wagner aus Kemmern. 1788 erstmals erwähnt ist sie fester Bestandteil der nördlich von Bamberg am Main gelegenen Gemeinde. Das Pils ist das beliebteste Bier der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Bier, dass mit leicht blumigen und getreidigen Noten daher kommt. Es ist aber grundsätzlich eher hopfiger Natur.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist ein Bier das im Antrunk süßlich ist, jedoch mit Verlauf des Trinken herber wird. Der Abgang ist sogar fruchtig und aromatisch und bleibt lange am Gaumen hängen. Dieses Zusammenspiel macht das Bier wirklich schmackhaft und auch der leichte Körper sowie die gut prickelnde Kohlensäure sorgen für ein erfrischendes Trinkerlebnis. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf überhaupt nicht herb sondern im Geschmacksprofil sehr aromatisch und verliert nur wenig von seiner Fruchtigkeit.

Zum Fazit: Man schmeckt das bei diesem Pils Aromahopfen verwendet wurde. Es nicht typisch herb, sondern feinbitter mit fruchtigen Nuancen. Dazu ist auch die Kohlensäure perfekt und es ist sehr erfrischend. Hier wurde nicht viel falsch gemacht und allen, denen ein fruchtig aromatisches und nicht zu herbes Pils schmeckt kann ich es nur empfehlen das gibt 5 Sterne. Ein wahrliche Perle Frankens.

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Alfa Hellenic

Nach einer längeren Urlaubspause habe ich pünktlich zum Monatsanfang wieder einen Biertest. Da Gerade Ferienzeit ist und Griechenland bekanntlich eines der beliebtesten Reiseziele ist, habe ich heute eines der bekanntesten Biere aus Hellas im Test, das Alfa Hellenic. Mein treuer Bierspender hat mir dieses Bier aus dem Urlaub mitgebracht, vielen Dank hierfür. Das Bier selbst wird von den Athenian Brewerys, einer Tochterfirma von Heineken, als eine ihrer vielen Marken gebraut und hat keine besonders erwähnenswerte Geschichte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidges Aroma, das aber auch etwas sehr teigiges hat.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sehr getreidig ist und das auch süßliche Noten hat. Es hat einen teigigen Beigeschmack. Wirkliche Fehlaromen oder gar irgendetwas ungenießbares hat dieses Bier nicht, dafür ist es insgesamt eher neutral und schmeckt nach nicht besonders viel. Es wirkt aber auf mich nicht so recht erfrischend, da es etwas mehr prickeln könnte.

Zum Fazit: Ein Bier am unteren Durchschnitt. Es ist trinkbar, schmeckt aber nach nicht besonders viel- Um 3 Sterne zu bekommen müsste es etwas mehr Kohlensäure haben. Daher vergebe ich hier nur 2 Sterne.

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Ustersbacher Altbayrisch Dunkel

Nach bayerisch Schwaben zur Ustersbacher Brauerei Schmid führt mich mein nächster Biertest. In mittlerweile 14 Generation wird in der 1604 gegründeten Privatbrauerei inzwischen gebraut. Sortentechnisch gibt es hierbei nach einiger Zeit mal wieder ein Dunkles Bier. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßlich getreidiges Aroma mit gewissen milchigen Noten die dazu auch etwas röstiges haben.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr süßliches und getreidiges Bier, bei dem auch eine röstige Note die nicht zu leugnen ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit milchig schokoladigen Noten. Es zieht sich bis n den Nachgang und bleibt so im Mundgefühl erhalten. Je länger man es trinkt wird es süßlicher fast auch schon etwas zu süßlich.

Zum Fazit: Ein gutes Dunkles, das klassisch eher süßlich und etwas schokoladig als röstig ist. Es ist mir aber etwas zu süßlich, aber ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Grohe Weizen Hefe Hell

Aus Hessen kommt mein nächstes Testbier, nämlich das Weizen der Brauerei Grohe aus Darmstadt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein orangefrabenes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales Bier. Ab und an dringen etwas weizige Noten in die Nase durch die etwas Banane mitbringen.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein eher geschmacksneutrales Bier. Es ist im Abgang ein wenig bitter und es kommt ein ganz klein wenig Banane durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eher ein wenig herberes Bier mit im Abgang dann doch einer gewissen Banennote, die jedoch nicht so nicht so recht durchkommt.

Zum Fazit: Ein knackiges Weizen, das eine gute Portion Hopfen hat. Es ist aber etwas entfernt von einem klassischen Vertreter seiner Sorte. Es schmeckt aber gut, aber nicht überragend. Von mir bekommt es 3 Sterne. Es fehlt vor allem noch an der Kohlensäure.

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Ketterer Edel Pils

Heute gibt es endlich wieder einen Biertest und zwar werde ich das Edel Pils der Brauerei Ketterer aus Pforzheim verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Hier hat man diesen leicht grünlichen Geruch. Dazu kommen ordentlich zuckrige Noten. Aber Hopfen rieche ich nicht.

Zum Geschmack: Ein sehr komisches Bier, das irgendwie metallisch bitter schmeckt. Es hat einen ganz üblen und ekligen Nachgang, der nicht besonders schmackhaft ist und so ganz gerstig süßich schmeck. Fast würde ich sagen, das dieser ins zuckrige geht, wobei die metallischen Noten dann auch immer noch vorhanden sind.

Zum Fazit: Also dieses Bier ist absolut gar nichts. Es ist komisch bitter mit metallischen Noten und dazu kommen diese süßlichen Beigeschmäcker. Ich gebe ihm nur 1 Stern.

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Bellheimer Edel Export

Für den nächsten Test geht es nach Rheinland Pfalz. Aus dem Hause Bellheimer kommt dieses mal mein nächstes Bier. Gebraut nach einer über 150 jährigen Tradition handelt es sich um eines der beliebtesten Biere im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum

Zum Geruch: Ein geruchsneutrales leicht süßes Bier das ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier doch sehr sehr süßlich, fast schon keksig. Mir ist es irgendwie auch direkt fast ein wenig zu süßlich bzw. teigig im Geschmack. Es fehlt diesem Bier schon zu beginn an Kohlensäure. Es ist ein Bier, das irgendwie einfach ein wenig zu süßlich wirkt.

Zum Fazit: Mir ist dieses Export einfach ein wenig zu süßliche und es fehlt an Kohlensäure und Hopfen. Ich gebe ihm daher nur 2 Sterne.