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Reutberger Daisenberger Dunkle Weisse

Der Sachsenkamer Pfarrer Alois Daisenberger ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass aus der ehemaligen Klosterbrauerei in Reutberg im Jahre 1924 eine Brauereigenossenschaft wurde, welche bis heute bestand hat und der inzwischen über 5000 Genossen angehören. Unter anderem auch der aktuelle Bundeskanzler Friedrich merz soll unter den Anteilseignern sein, genauso wie der inzwischen verstorbene Filmstar Bud Spencer bzw. dessen Erben. Pfarrer Daisenberger zu Ehren wurde das dunkle Weizenbier der Brauerei nach ihm benannt, welches ich heute nun auch verkosten kann. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schokoladiges Bier, das interessante Kakaonoten hat. Es hat dazu eine leichte Fruchtigkeit von Pflaume.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck prickelt es am Anfang, bevor man dann in Richtung Abgang sehr schöne Kakaonten hat, die einen schönen Nachgang im Mund hinterlassen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, dass vor allem durch sehr schöne Kakaonoten überzeugt. Es wird dann aber wieder eher süßlicher und auch schokoladiger. Eine leichte Würze und etwas Röstnoten sorgen für eine recht rundes Geschmackserlebnis.

Zum Fazit: Ein solides Bier, aber hier geht durchaus noch mehr. Insgesamt ein nettes dunkles Weizen, für meinen Geschmack dürfen die dunklen Malznoten aber gerne noch etwas intensiver sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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