Jeder kennt wohl Benrd das Brot, das steht gut gelaunte Kastenbrot aus dem Kinderkanal. Da Brot und Bier bekanntlich aus sehr ähnlichen Zutaten bestehen und Bier auch gerne mal als Flüssiges Brot bezeichnet wird, liegt es doch nahe sein neues Brauprojekt Bernd das Bier zu nennen. Das hat sich zumindest Bernd Wulkesch gedacht, der sich den selben Vornamen mit der inzwischen weltbekannten Fernsehfigur teilt. Wulkesch selbst ist Gastronom im Bamberger Bootshaus und verfügt über zudem über Brauerfahrung von mehr als 20 Jahren. Angefangen als Hobbyprojekt in der Garage braut er sein Bier inzwischen im größeren Stil in der Weiherer Brauerei und so kann man das Bier mittlerweile nicht nur im Bootshaus genießen. So kann auch nun eines dieser Bier, in meinem Fall das Nordic Red verkosten. Stilistisch handelt es sich um ein Rotbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.
Zur Optik: Ein trübes, rot schimmerndes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.
Zum Geruch: Ein leicht röstiger, sonst recht neutraler Geruch.
Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus süffiges und vollmundiges Bier. Es wirkt auf mich aber ein bisschen wässrig bzw. dünn im Körper. Die Röstaromatik mag sich nur leicht entfalten. Insgesamt gestaltet sich das Bier dann im weiteren Trinkverlauf durchaus auch als erfrischend im Abgang dann auch schön karamellig und leicht süßlich. Insgesamt empfinde ich das Bier als durchaus süffg und es hat eine schon eine hervorzuhebende Karamellnote . Im Körper wirkt es auf mich aber nach wie vor etwas dünn. Auch ist der Nachgang eher süßlich als röstig.
Zum Fazit: Ein süffiges Rotbier, bei dem es mir aber etwas an Körper fehlt. Ansonsten gefällt vor allem die sehr schöne Karamellnote. Von mir gibt es 3 Sterne.