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Der Hirschbräu Gold

Von der Hirschbrauerei Höss aus Sonthofen im Allgäu am Fuße des Grünten gibt es heute das Exportbier mit dem Namen Gold. Das Bier ist einer der absoluten Klassiker der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: EIn klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich getreidiges Aroma vernehme ich hier in der Nase. Es wirkt sehr angenehm.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein kräftiges Bier, das aber noch nicht so recht sein volles Geschmacksprofil entfaltet. Es ist ein würziges Bier und man spürt auch das Vorhandensein eines starken Malzkörpers, jedoch ist er geschmacklich nicht so entscheidend präsent. Es ist ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf zwar getreidig kräftig ist, aber vor allem im Abgang doch ein wenig mild. Es ist auf der anderen Seite aber sehr erfrischend, da die Kohlensäure wirklich gut dosiert ist.

Zum Fazit: Nichts weltbewegendes aber ein wirklich mehr als solides und süffiges Exportbier. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Bräu z’Loh Export

Die Stadt Dorfen, östlich von München ist vor allem für den Dorfener Bierkrieg aus dem Jahre 1910 bekannt, als die Bevölkerung nach einer Erhöhung des Bierpreises um 2 Pfennige so stark rebellierte, das die Brauereien diese wieder zurücknehmen mussten. Nach der Schließung der Brauerei Bachmayer, welche auch unmittelbar in den Bierkrieg verwickelt gewesen war, im Jahre 2023, gibt es im Ort nur noch die recht kleine Hobbybrauerei Kellerbräu und die im zum Ort gehörenden Weiler Dorfen-Loh liegende Bräu z’Loh. Da diese aber erst im Jahre 1928 gegründet wurde, hat sie mit dem Bierkrieg aber keine Berührungspunkte. Damals beschloss eine Gruppe um Michael Lohmeier ihr Bier künftig selbst zu brauen, da sich die Versorgung aus Dorfen als schwierig gestaltete. Unter Sohn Nikolaus Lohmeier entwickelte sich dann die Brauerei kontinurilich weiter, bis dieser sie an seinen Sohn Nikolaus Lohmeier jr. übergab, der die notwendige Modernisierung vorantrieb. Seit 1998 ist auch seine Tochter Barbara Lohmeier in den Betrieb eingebunden bis diese ihn im Jahr 2020 schließlich vollständig übernahm. Verkosten möchte ich heute das Helle Export, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, aber auch etwas grasig hopfiger Geruch den ich in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ein im Geschmack kräftiges Bier mit wahrnehmbarer Hopfenwürze am Gaumen. Es macht auf mich einen vollmundigen Eindruck und wirkt zunächst nicht zu süßlich. Dazu ist die Kohlensäure gut dosiert und sorgt für Frische und Süffigkeit. Mir gefällt vor allem die Würzigkeit des Bier mit einer markanten, aber nicht zu kräftigen Hopfennote im Abgang. Dadurch wird das Bier auch nicht zu süß, was ich sehr gut finde.

Zum Fazit. Ein gutes, würziges Exportbier, das zu gefallen weiß. Insgesamt sehr gut ausbalanciert und süffig und daher bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Heberbräu Hell

Mitte 2025 wurde bekannt, dass die Brauerei Heberbräu aus Kirchenthumbach in der Oberpfalz ihren Betrieb eingestellt hat und auch der Gasthof mitsamt dazugehörigem Heimatmarkt geschlossen wurde. Dabei ist es nicht die erste Schließung der Brauerei, welche 1902 von Hans Pesch gegründet wurde. Bereits 1962 stellte die Brauerei ein erstes mal den Betrieb ein und es sollte ganze 35 Jahre dauern, bis Franz Sporer die Brauerei 1998 erwirbt und in Eigenregie saniert, sodass ab 2003 wieder eigenes Bier gebraut werden kann. Vielleicht taucht ja auch dieses Mal irgendwann wieder ein Retter auf, der sich dem Betrieb annimmt und ihm wieder neues Leben einhaucht. Bis zuletzt gab es ein Helles und ein Zoigl, von denen ich nun das Helle vorstelle. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier mit passablem weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht sehr karamellig, hat aber auch eine gewisse Süße in der Nase und ist leicht obstig.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus leicht fruchtiges Aroma. Insgesamt ist der erste Eindruck aber etwas zurückhaltend. Das Bier wirkt sehr süffig und hat auch eine etwas herbe Note im Abgang. Insgesamt hat es auch einen etwas karamelligen Abgang. Der Körper des Bieres hingegen ist schlank. Insgesamt wirkt das Bier aber eher etwas lasch. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich das Bier als ein geschmeidiges Helles, dass durchaus süffig ist und etwas Würze am Gaumen hat.

Zum Fazit: Ein solides und würziges Helles. Für meinen Geschmack könnte das Bier noch etwas mehr an Geschmack vertragen. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Eichhofener Helles

Öfter Mal was Neues! und dieses Mal tatsächlich mit einem Bier einer Brauerei, von der ich bisher tatsächlich noch kein einziges hier auf diesem Blog vorgestellt habe.

Die Schlossbrauerei Eichhofen ist ein alteingesessener Betrieb in der gleichnamigen Gemeinde in der Nähe von Regensburg. Seit wann genau im Schloss gebraut wird lässt sich nicht sagen, vermutlich aber schon seit seiner Fertigstellung Ende des 16. Jahrhunderts. Als offizielles Gründungsdatum gibt die Brauerei das Jahr 1692 an, als Franz Wilhelm Freiherr von Rosenbusch die Brauerei komplett neu errichten ließ. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten Schloss und Brauerei nun mehrmals den Besitzer bis im Jahre 1936 Günther von Braunbehrens das Schlossgut erwarb. Seine Nachfahren führen den Betrieb nun in 3. Generation bis heute. Gebraut werden ausschließlich untergärige Bier, wobei der Klassiker hier ganz klar das Helles ist. Dieses Bier ist nun auch dasjenige, welches ich vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma habe ich hier in der Nase. Ganz leicht nimmt man auch den Hopfen wahr.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck bringt ein getreidig frisches Bier mit deutlicher Hopfennote im Abgang. Den Körper würde ich weder als schlank, noch als besonders kräftig beschreiben, sondern genau in der Mitte. Das Bier hat aber einen etwas unangenehmen hopfigen Nachgeschmack, der etwas zu bitter ist und nicht so ganz ins Gesamtbild passt. Es wirkt im Mundgefühl zudem irgendwie ein wenig schmierig.. Das Bier ist süffig und gegen Ende wird es auch süßlicher und angenehmer. Dennoch habe ich im Nachgang so etwas unangenehm schmieriges das hängen bleibt. Dazu könnte die Kohlensäure höher dosiert sein.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. So richtig überzeugt bin ich von diesem Bier nicht. Teilweise etwas unausgewogen ist es doch und so kann ich leider auch nur 2 Sterne vergeben.

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1. Dampfbrauerei Fahnenschwinger Zwiesel Export

Benannt ist ein folgendes Testbier nach den Fahnenschwingern des Zwieseler Grenzlandfestes, welche eine der Highlights des immer Mitte Juni stattfindenden Fest sind, Sortentypisch handel es sich hier um ein klassisches Exportbier, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, brotig mit einer gewissen Süße zeigt sich das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein brotig, getreidiges Bier mit dieser durchaus sehr präsenten Malzsüße im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein kräftig malziges Bier, welches mir aber ein wenig zu süßlich geraten ist, was vor allem im Abgang auffällt. Der Körper ist relativ vollmund könnte aber kräftiger sein. Auch gegen Ende ist das getreidige durchaus präsent. Etwas Hopfenbittere rundet den Geschmack ab, jedoch verhindert diese nicht einen zu süßen Abgang.

Zum Fazit: Ein solides und durchaus auch würziges Bier. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Hacklberg Dultfestbier

Als Dult wird vor allem in Altbayern und im angrenzenden Österreich ein Jahrmarkt oder Volksfest bezeichnet. Dementsprechend haben viel dort ansässige Brauereien auch ein Dultfestbier im Angebot, welches dann dort auch im Festzelt zum Ausschank kommt. Da wir uns gerade mitten in der Volksfestsaison befinden verkoste ich heute so ein Bier und zwar jenes der Brauerei Hacklberg aus Passau. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filrtiertes, goldenes Bir. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Das Bier hat einen etwas süßlichen ansonsten nichtssagenden Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen durchaus sehr kräftigen Körper, der auch geschmacklich sehr intensiv und präsent ist. das bier hat auch etwas Resenz. Im Abgang ist es auch eine überzeugene karamellige Note, die noch lange am Gaumen bleibt. Das Bier ist sehr kräftig und hat einen harmonischen wohlschmeckenden Körper. Es ist durchaus sehr süffig und durchaus auch würzig, ohne jedoch eine besonderen Hopfeneinfluss zu haben.

Zum Fazit: Ein süffiges, wirklich gutes Festbier, bei dem mir vor allem die Karamellnote überzeugt. Etwas mehr Hopfen könnte das Bier durchaus noch vertragen.

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Rhaner Pils

Von Oberfranken geht es nun in die Oberpfalz zur Brauerei Rhaner, die sich als älteste Familienbrauerei Ostbayern bezeichnet. Von dort kommt nun das Pils zu mir in den Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier verfügt über einen leicht hopfigen etwas grasigen Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem durchaus hopfigen Geschmack. Es ist etwas bitter im Abgang, mehr kommt aber zunächst ehrlicher Weise nicht. Das Bier hat im Abgang zudem eine schöne Hopfennote. Der Körper hingegen ist recht schlank und das Malz ist eher zurückhaltend. Der Hopfen am Gaumen ist bitter, hat aber auch etwas aromatisches. Der Nachgang hingegen wirkt durchaus rund und ist nicht trocken herb, sondern sogar etwas floral. Man hat zudem eine schone Hopfenblume am Gaumen, die auch im Nachgang lange hängen bleibt und Lust auf den nächsten Schluck macht. Die Kohlensäure ist gut dosiert und das Bier wirkt insgesamt frisch.

Zum Fazit: Ein gutes frisches, nicht all zu bitteres und typisch bayerisches Pilsbier. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Riedl Pils

Im nächsten Biertest habe ich nun für euch das Pils der leider nicht mehr existierenden Brauerei Riedl aus Plößberg in der Oberpfalz. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichtes Zitrusaroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Ein etwas säuerliches Bier mit einem hopfigen Zitrusaroma im Abgang. Der Nachgang ist hopfig und auch etwas trocken. Vor allem weiße aber dieses schöne Zitrusaroma zu überzeugen. Die Säure ist für meinen Geschmack aber zu viel und wirklich störend. Die Kohlensäure prickelt recht gut und auch der Körper des Bieres ist relativ schlank. Dafür ist die Bittere nicht so sehr ausgeprägt.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Vor allem die Säure stört und lässt das Bier sogar ein wenig wirken wie wenn es umgekippt wäre.

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Flötzinger Wiesn Märzen

Bald, nämlich am 29. August startet wieder das Rosenheimer Herbstfest und auch die ortsansässige Flötzinger Brauerei ist dort mit einem eigenen Festzelt vertreten. Natürlich wird dort deren eigens für dieses Fest gebraute Wiesn Märzen ausgeschenkt, welches man bereits jetzt in Flaschen im Getränkehandel erwerben kann, falls es einem doch noch zu lange dauert, bis wieder das Bier auf der Loretowiese fließt. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv brotiges Aroma habe ich in der Nase, süßliche und leicht karamellige Malzdüfte runden es ab.

Zum Fazit: Es wirkt aber wie ein sehr sehr süffiges Bier, das absolut wohlschmeckend ist, aber dem es eventuell etwas an Kohlensäure fehlt. Auch im weiteren Trinlverlauf ein kräftiges, gut zu trinkendes Bier. Ein leichte Alkohol bedingte Bittere zeigt sich im weiteren Trinkverlauf aber doch am Gaumen. Ansonsten wirkt das Bier im Mundgefühl sehr weich und die Hopfung ist wirklich recht mild. Es bestimmen für allem kräftige und süße, aber nicht zu süße Malznoten den Geschmack.

Zum Fazit: Ein wirklich gefährlich süffiges Festbier. Oft bin ich kein großer Fan derartiger Lagerbiere, da viel einfach zu mastig und alkoholisch sind. Dies trifft hier aber zum Glück nicht zu. Mir fehlt hier dafür etwas die Kohlensäure, die es noch frischer und spritziger machen würde. Von mir gibt es dennoch 4 Sterne.

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And Union Sunday

Ein Internationales Unterfangen wenn man so will ist das Brauprojekt And Union von Rui Esteves. Sein Bierleidenschaft begann an Südafrika, wo er damit begann sich in Brauanlage einzumieten und seine zuvor als jahrelanger Hobbybrauer entwickelten Biere in größerem Maßstab zu brauen und dann auch zu verkaufen. Irgendwann wagte er dann auch den Schritt nach Europa und lässt seine Biere für den deutschen Markt bei vier bayerischen Familienbrauereien produzieren. Auch wenn es heute erst Samstag ist, spricht man doch öfters auch vom Sonnabend, weshalb man ein Bier namens Sunday auch durchaus schon heute vorstellen könnte, zumal der ein oder andere den Beitrag bestimmt erst morgen lesen wird. Stilistisch ist es ein Pale Ale, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt und als das perfekte Sonntagsbier beworben wird.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helloranges Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma, dass an Mandarine und Melone erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es dezent fruchtig man hat im Antrunk durchaus leicht tropische Noten, die dann im Abgang dezent bitter werden. Diese sind aber insgesamt nicht so ausgeprägt und auch nicht trocken. Im Köper ist es eher leicht. Man hat Noten von Mandarine und Orange im Geschmack. Im Abgang zeigt sich teilweise eine durchaus knackige bittere und im weiteren Trinkverlauf wird dieser dann auch durchaus trockener.

Zum fazit. Ein solides aber nicht allzu spektakuläres Bier, das von mir eine Wertung von 3 Sternenerhält.