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Glückauf Heller Bock

Dieses Mal habe ich wieder ein Bier aus Sachsen, genauer gesagt aus Gersdorf, welches ganz in der Tradition des Bergbaus des Erzgebirges steht. Die Bedeutung des Kohlebergbaus für den Ort spiegelt sich auch im Namen der Brauerei wieder, welche sich nach dem Traditionellen Gruß der Bergleute „Glückauf“ nennt. Wenn auch der Bergbau im Ort im Jahre 1944 eingestellt wurde, blieb die Brauerei bestehen und gewann inzwischen eine Vielzahl von Preisen für ihre Biere. Im Test hat es mir heute der Helle Bock der Brauerei angetan, welcher auf einen Alkoholgehalt von 6,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr sehr brotige Noten ,die etwas süßlich und leicht getreidig sind.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das eine schöne Getreidenote hat, dennoch zeigen sich auch etwas bittere Hopfenuancen und auch leider etwas den Alkohol. Im Abgang ist es dann wieder karamellig und süßlich, wo es dann fast schon ein wenig klebrig wird. Ein auch im weiteren Trinkverlauf eher alkoholisches Bier dass dann durchaus auch herb ist und vor allem bitter vom Alkohol.

Zum Fazit: Der Alkohol ist schon sehr deutlich zu schmecken und wenn man ehrlich ist schmeckt es auch schon nach Kopfweh am nächsten Morgen. Dazu klebt die Malzsüße unangenehm am Gaumen. Von mir gibt es fürs Bier 2 Sterne.

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