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Ceres Unfiltered

Für den nächsten Biertest habe ich nun wieder etwas dänisches, nämlich das Ceres Unfiltered. Es hat handelt sich hierbei um stärkeres Lager mit Aromahopfen, auch India Pale Lager genannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma, dass etwas an Pfirsich und Orange erinnert. Auch etwas Mandarine ist dabei.

Zum Geschmack: Es ist auch hier ein würziges Bier, das eine überraschend an Orange oder Mandarine angelehntes Aroma hat. Es hat im Abgang gut bittere Noten des Hopfens, die durchaus auch recht knackig sind. Dazu kommt ein Grundbouquet an Orange und Grapefruit ins Mundgefühl. Es zudem ein sehr lebendiges Bier und hat einen kräftigen Körper. Aber auch den Alkohol schemckt man etwas.

Zum Fazit: Ein überraschend fruchtiges Bier. Es ist zudem aber schon auch alkoholisch und mächtig im Körper aber nicht zu kräftig. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Glückauf Heller Bock

Dieses Mal habe ich wieder ein Bier aus Sachsen, genauer gesagt aus Gersdorf, welches ganz in der Tradition des Bergbaus des Erzgebirges steht. Die Bedeutung des Kohlebergbaus für den Ort spiegelt sich auch im Namen der Brauerei wieder, welche sich nach dem Traditionellen Gruß der Bergleute „Glückauf“ nennt. Wenn auch der Bergbau im Ort im Jahre 1944 eingestellt wurde, blieb die Brauerei bestehen und gewann inzwischen eine Vielzahl von Preisen für ihre Biere. Im Test hat es mir heute der Helle Bock der Brauerei angetan, welcher auf einen Alkoholgehalt von 6,3% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr sehr brotige Noten ,die etwas süßlich und leicht getreidig sind.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das eine schöne Getreidenote hat, dennoch zeigen sich auch etwas bittere Hopfenuancen und auch leider etwas den Alkohol. Im Abgang ist es dann wieder karamellig und süßlich, wo es dann fast schon ein wenig klebrig wird. Ein auch im weiteren Trinkverlauf eher alkoholisches Bier dass dann durchaus auch herb ist und vor allem bitter vom Alkohol.

Zum Fazit: Der Alkohol ist schon sehr deutlich zu schmecken und wenn man ehrlich ist schmeckt es auch schon nach Kopfweh am nächsten Morgen. Dazu klebt die Malzsüße unangenehm am Gaumen. Von mir gibt es fürs Bier 2 Sterne.

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Delirium Nocturnum

Da heute Abend bei der WM Spanien und Belgien gegen den Ball treten gibt es im folgenden Test wieder ein Bier aus der Heimat der Roten Teufel. Von den durch ihren rosa Elefanten weltbekannten Delirium Bieren der Brouwerij Huyghe gibt es heute mit dem Nocturnum nun die dunkle Version. Genau wie das Tremens liegt auch hier der Alkoholgehalt bei 8,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, sehr braunes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: lakritze, Dörrobst, Toffee, Datteln und andere Trockenfrüchte kommen in die Nase.

Zum Geschmack: Man hat hier ein sehr intensives Bier mit schönen Lakritznoten, aber auch einem herben Abgang, dem intensive Kakaonoten im Nachgang folgen. Dazu kommen auch Noten von Dörrobst wie Dattel und Rosine, die noch mitwirken. Der Alkohol ist wärmend und mit einer leichten Bittere versehen, die an Zartbitterschokolade erinnert. Störend ist das die Karbonisierung nicht zum Bier passt und teilweise etwas zu viel ist für ein dunkles Starkbier. So wirkt es fast schon etwas spritzig. Deswegen können sich die tollen Intensiven Aromen nicht vollständig entfalten.

Zum Fazit: Wenn die Kohlensäure besser eingestellt wäre würde das Bier von mir die Höchstwertung bekommen. So reicht es zu sehr guten 4 Sternen.

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Apostelbräu Dinkel Bock

Im nächsten Biertest habe ich wieder ein Bier von der Apostelbräu aus dem niederbayerischen Hauzenberg im Landkreis Passau. Die Brauerei ist bekannt dafür auch Biere anzubieten, bei denen Getreidesorten eingesetzt werden, die üblicherweise nicht im Bier landen, sondern eher für die Herstellung von Tierfutter, Backwaren oder andere Lebensmittel verwendet werden. So ist das auch beim Dinkel Bock der Fall, eine stärke Version ihres bekannten Dinkelbieres. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelorangenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches Aroma. Man hat auf der eine Seite weizige, süßliche Noten, die aber von einem durchaus fruchtigen leicht bananigen Duft überlagert werden.

Zum Geschmack: Geschmacklich zeigt sich ein zunächst doch recht herbes Bier im ersten Eindruck. Man hat eine schöne hopfige Noten die dieses Bier auszeichnen. Bei Bockbieren speziell obergärigen findet man das eher weniger, und mir gefällt dieser Aspekt durchaus. So hat man einen fruchtig hopfigen Abgang mit Noten von Nelke, bei dem aber auch eine leichte Banane vorbeischaut. Für meinen Geschmack erinnert mich das auch ein wenig an Melone. Dazu kommen natürlich sehr kräftige und würzige Getreidenoten, die den gesamten Trinkverlauf begleiten.

Zum Fazit: Im Grunde schmeckt dieses Bier ähnlich wie ein Weizenbock, was auch nicht verwunderlich ist, da Dinkel selbst auch Getreide ist welches zur Gattung Weizen gehört. Mir schmeckt es wirklich ganz gut, es fehlt aber noch das gewisse Etwas für die ganz hohen Gefilde. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Weltenburger Maibock

Ich in der ältesten Klosterbrauerei der Welt in Weltenburg in der Nähe von Regensburg gibt es die Tradition des Maibocks. Daher werde ich passend zur Jahreszeit im folgenden Beitrag nun dieses Starkbier mit einem Alkoholgehalt von ordentlichen 6,5% vorstellen.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat ein doch intensiveres Malzaroma in der Nase das mit brotigen und leicht obstigen Noten ausgestattet ist. Es hat etwas von reifem Streuobst.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit sehr kräftigem, wirklich geschmacksintensiven ersten Eindruck. Es ist im Abgang zunächst etwas bitter mit leicht alkoholischen Noten, bevor dann ein wirklich schöner Geschmack von Bratapfel und Karamell kommt die auch lange im Mundraum bleiben. Ich habe ein im Körper sehr kräftiges, aber im Abgang auch sehr süßes Biers. Hier entfalten sich dann auch wirklich schöne Noten von reiferem Streuobst. Dennoch lässt die fehlende Kohlensäure das Bier insgesamt zu Süß wirken und so fehlt auch der süffige Charakter.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges Bier, dem mir aber der letzte Schliff an Würze fehlt. Gerade gegen Ende wird die Süße durchaus auch ein wenig penetrant. Von mir gibt es für dieses Bier 3 Sterne.

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Argus 16 Strong

Letztes Jahr im Herbst habe ich schon einmal ein Bier der tschechischen Lidlmarke Argus veröffentlicht mit dem 16 Strong lege ich nun einen weiteren Test nach. Das es sich bei diesem Bier um ein Starkbier handelt süiegelt auch der Alkoholgehalt von 7% wieder.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es wirkt leicht trüb und hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum, was bei einem Starkbier auch nicht verwunderlich ist.

Zum Geruch: Ein in der Nase recht malzig und leicht röstig wirkendes Bier. Es zeigen sich ein wenig Toffeenoten.

Zum Geschmack: Ein geschmacklich durchaus vollmundiges Bier mit deutlichem Malzgeschmack. Es ist ein sehr süßliches Bier und klebt im Nachgang auch etwas am Gaumen. Aber auch typische Bockbiernoten wie Toffee, Schokolade, etwas leicht röstiges und Lakritze zeigen sich. Ach im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr intesives, leicht röstiges Bier. Es ist vor allem aber eines, nämlich süß. Im Abgang hat man eine ganz marginale Bittere.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Für eine Eigenmarke eines Supermarktes ist es gar nicht so schlecht. Man kann es durchaus trinken und für den Preis eigentlich ein gutes Preise-Leistungsverhätnis. Ich vergebe hier eine Wertung von 3 Sternen.

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Propeller Aufwind

Aufwind, so nennt sich das Double IPA der Propeller Bier der Craft Bier Linie der Brauerei Bosch aus Bad Laasphe. Wie auch der Nachtflug ist das Bier eine Kooperation zwischen der Brauerei Bosch und Sepp Wejwar einem bekannten Österreichischen Bierpublizist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein recht klares, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma, das nach reifen, tropischen Früchten riecht. Es hat aber auch eine durchaus alkoholische Note. Mir fallen vor allem Pfirsich und Zitrusfrüchte auf.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein doch recht bitteres, sehr hopfenbetontes Bier, bei dem man in den Backen ein recht bitteres Aroma hat, das sich langsam den Gaumen hinab arbeitet und immer dann bitterer wird. Auch Fruchtnoten hat man, vor allem tropische, jedoch stehen auch diese unter dem Eindruck dieser knackigen Bittere. Der Abgang ist durchaus trocken dennoch wird das Bier insgesamt von einem kräftigen Malzkörper unterstützt.

Zum Fazit: Ein kräftiges und auch vor allem hopfig-bitteres Bier. Der Hopfen kickt hier richtig knackig am Gaumen. Die Fruchtaromatik könnte noch etwas mehr betont werden, dennoch ist das Bier wirklich schön hopfig und dennoch im Körper auch kräftig und damit nicht zu trocken. 5 Sterne.

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Kesselring Himmlisches Fastenbier

Nach der feucht fröhlichen Fasnetszeit kommt bekanntlich die Fastenzeit. Während einige hier bewusst auf Alkohol verzichten ist in Bayern das genaue Gegenteil der Fall. Hier ist Fastenzeit Starkbierzeit, denn flüssiges bricht bekanntlich Fasten nicht. Extra für die Zeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag brauen viele Brauereien jedes Jahr ein besonderes Stark bzw. Bockbier, welches dann auf dem Bockbieranstich zelebriert wird. Im heutigen Test stelle ich einen solchen Vertreter aus dem fränkischen Landesteil vor, das Himmlische Fastenbier der Brauerei Kesselring aus Marktsteft. Das Bier, welches in eine für Bier doch recht ungewöhnliche Weißglasflasche gefüllt ist, kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes kupferfarbenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger, durchaus auch leicht karamelliger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein kräftiges und auch würziges Bier mit einem aber durchaus auch wahrnehmbaren alkoholischen Abgang. Im Körper zeigt sich das Bier kräftig, ist aber auch etwas bitter und dadurch alkoholisch. Das ist jedoch nicht zu störend, sondern noch angenehm moderat und es zeigt sich vor allem im Abgang dann auch mit einer leicht karamelligen Malzsüße aber auch leicht pappigen Noten. Im Mundgefühl hat das Bier etwas toastiges, aber über allem liegt dieser störende doch penetrante und billig wirkende Alkoholbittere. Die Bitterstoffe dieses Bieres kommen somit weniger vom Hopfen als vom Alkohol.

Zum Fazit: Dieser unausgewogene Geschmack von einerseits durchaus kräftigem Malzkörper und sehr penetranter Bittere im Abgang überzeugt mich nun wahrlich nicht wirklich. Von mir gibt es daher für das Bier auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Van Steenberge Piraat

Nicht nur in der Karibik gab es Piraten, auch an der Fasnet läuft man mit Sicherheit wieder dem ein oder anderen Freibeuter über den Weg. Für alle die sich überlegen, ob sie sich dieses Jahr in ein solches Kostüm werfen wollen, habe ich im folgenden Test das passende Bier. Den der „Piraat“ ist auch ein belgischer Starkbierklassiker der Brouwerij van Steenberge aus Evergem. Da Piraten bekanntlich gerne Rum und andere starke Getränke konsumierten, wird auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart, weshalb es das Bier auf einen Alkoholgehalt von satten 10,5% bringt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat Noten von Wildhonig, Kräutern, Kandiszucker riechen. Auch etwas reife Fruchtaromen kann ich in der Nase finden.

Zum Geschmack: Schon im ersten Eindruck ist es für mich ein geschmacklich sehr intensives und vollmundiges Bier. Es hat einen süßlich, zuckrigen Abgang, der ein bisschen Kandiszucker in Kombination mit dem bitter-kräutrigen Hopfen aber auch an Kräuterbonbons erinnert. Aber auch an sehr reife Früchte, gerade in Richtung roter Beeren lassen sich schmecken. Ein großes Aber hat das Bier allerdings, denn mir ist es vor allem im Abgang viel zu süß und teilweise schon zuckrig und so entseht auch ein etwas klebriger Eindruck am Gaumen. Positiv ist, dass es überhaupt nicht alkoholisch schmeckt, auch wenn man natürlich die Schwere des kräftigen Malzkörpers spürt und das Bier auch etwas wärmendes hat. So zwigen sich der Körper vor asllem auch in den süßen Malzaromen, gegen die der Hopfen nicht ganz ankommt, auch wenn dieser eine gute Portion bitterer Kräuternoten ins Bier bringt. Die Kohlensäure sorgt auch dafür dass es dennoch auch eine gewisse Spritzigkeit aufweist, auch wenn diese hier im Vergleich zu einem Tripel schon etwas zurückgenommen ist.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges und auch komplexes Bier. Mir ist es aber vor allem im Nachgang einfach doch viel zu süß, was dann irgendwo auch einfach unangenehm ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Gampertbräu Bockbier

Im nächsten Biertest habe ich einen Bock der Gampertbräu aus Weissenbrunn. Weissenbrunn liegt in der nähe von Kronach, womit ich mich nun recht weit im Norden Frankens befinde und die thüringische Grenze nicht mehr weit entfernt liegt. Da jetzt in Franken gerade die Bockbierzeit stattfindet darf es dann heute gerne auch einmal der Bock aus besagter Brauerei sein, deren Markenzeichen ein Förster mit prägnantem weißen Bart ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht sehr reif leicht fruchtig, ein bisschen finde ich auch nach Nimm 2 Bonbons.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, dass durchaus süffig ist. Die Kohlensäure prickelt am Anfang ganz gut. Es ist geschmacklich aber nicht zu aufdringlich, aber dennoch kräftig. Die Kohlensäure macht es aber durchaus recht leicht und süffig wie ich finde. Im Abgang hat man eine leichte Süße und leichte Noten von reifem Streuobst. Insgesamt hat man ein süffiges getreidig süßliches Bier, das aber eine leichte Würze am Gaumen hat.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solider, aber auch etwas unspektakulärer Bock, den ich auch etwas unausgewogen finde.