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Brugse Zot Dubbel

Mein heutiger Biertest führt mich nach Brügge, direkt in die Weltbekannte Altstadt zur Traditionsbrauerei de halve Maan. Die Brauerei ist die älteste der Stadt und bereits seit 1856 in Familienbesitz. Ihre bekanntesten Biere sind zweifellos die Biere der Reihe Brugse Zot. Der Brugse Zot geht dabei auf eine mittelalterliche Legende zurück, als Kaiser Maximilian die Einwohner Brügges als Narren (niederländisch Zotten) bezeichnete. Das Dubbel von Brugse Zot hat einen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Ein trübes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr aromatisches und zugleich auch leicht schokoladiges und brotiges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es bitter am Gaumen, aber in den Backen leicht süßlich. Im Nachgang habe ich eine Eindruck von Lakritze, aber auch Bitterchokolade und Pralinen. Es prickelt am Gaumen , aber es ist im weiteren Trinkverlauf recht angehen. die Kohlensäure ist ganz angenehm und unterstützt den Geschmack.

Zum Fazit: Ein wirklich angenehmes Bier, das sehr gut zu trinken ist. Es hat eine gewisse Komplexität ohne dabei aber übertriebene Geschmacksexplosionen zu verursachen. ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Cuvee des Trolls

Der 3 Teil meiner Belgientour verschlägt mich heute wieder in den französischen Teil Belgiens. Die Brauerei Dubuisson, von der mein heutiges Testbier Cuvee des Trolls stammt ist sogar die älteste Brauerei der Wallonie. Sie existiert bereits seit 1769. Das Cuvee des Trolls ist dabei noch ein recht junges Bier, das erst im Jahre 2000 auf den Markt kam. Das Bier geht selbst stilistisch in die Richtung der Pale Ales und IPAs und hat seinen Fokus klar auf dem Hopfen. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,0%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelorangenes Bier. Es hat eine sehr passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht zitronige und orangige Notes , etwas Kräuter und Hopfennoten. Ansonsten recht Geruchsneutral.

Zum Geschmack: Es ist ein sehr spritziges und zugleich auch sehr fruchtigs Bier. Es hat teilweise Anflüge von Beeren und etwas leicht tropischem. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier das wie ich sehr nach Apfel schmeckt. Aber auch noten von Zitrusfrüchten und Orange bleiben nicht auf der strecke. Es hat allgemein ein sehr harziges und kräutriges Mundgefühl und der Hopfen steht klar im Fokus.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich ansprechendes Bier, das mich doch sehr überzeugt hat. Es ist wirklich sehr erfrischend und dabei auch noch vor allem durch seine kräutrigen Hopfennoten überzeugend. Der Fokus liegt hier geschmacklich klar auf dem Hopfen. Von mir gibts hierfür 4 Sterne.

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Rittmayer Hallertauer Landbier

Im heutigen Biertest geht es für mich in die oberfränkische Stadt Hallerndorf. Die dort ansässige Brauerei Rittmayer kann auf eine fast 600 jährige Geschichte zurückgreifen, denn sie wurde bereits 1422 das erste Mal erwähnt. Das Landbier, das Standardbier der Brauerei ist ein untergäriges Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein goldenes Bier. Es wirkt leicht trüb. Der Schaum ist sehr schnell verschwunden, obwohl das Bier nach dem öffnen sehr lebendig wirkte.

Zum Geruch: Süßmalziger Geruch. Auch ein bisschen hefige Töne kommen durch. Ansonsten  hat man noch leicht Biskuit und Plätzchenaromen, blumige und karamellige Noten in der Nase

Zum Geschmack: Ein sehr milder erster Eindruck. Jedoch kommt dann nach kurzer Zeit ein feinmalziger Geschmack durch. Gekrönt wird dies von einem zartbitteren Abgang. Im Nachgang hat man dann leicht bittere Noten und einen leicht blumigen Nachgeschmack der durch den Hopfen bedingt ist. Diese Noten bleiben auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier seiner Linie treu.

Zum Fazit: Ein solides und kerniges Bier mit einer doch recht auffälligen Hopfennote. Mir gefällt das Gesamtkonstrukt das das Bier eindeutig Charakter hat. ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Roman Ename Tripel

Die Belgientour geht weiter und führt uns dieses Mal nach Mater einem Ortsteil der flämischen Stadt Oudenaarde. Dort geht es zur Brauerei Roman, deren Ursprünge sich Jahr 1545 befinden und die heute schon in der 12 Generation geleitet wird. Aus der Ename Serie der Brauerei möchte ich heute das Tripel verkosten, das einen Alkoholgehalt von 8,5% hat.

Zur Optik: EIn naturtrübes, oranges Bier. Es hat  einen eher nicht so besonderen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat zitronige Aromen gepaart mit getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man sehr getreidge Noten, die schön kernig sind. Man hat zitronige Noten, mit einem etwas kräutrigen Akzent. Auch im weitere Trinkverlauf ist es ein sehr bitteres, aber dennoch aromatisches Bier. Das Bier hat dabei einen gewissen Sektcharakter, da es sehr sprudelig ist und wirklich spritzig und auch eine ganz leichte Traubennote mache ich aus. Dominat sind aber vor allem die kräutrigen und getreidigen Noten.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr erfrischendes Bier, das seinen Alkoholgehalt gekonnt versteckt. Ich finde es allgemein sehr spritzig und erfrischend und dabei auch durchaus bekömmlich. Ich gebe diesem Bier 4 Sterne.

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Brewage Steckenpferd

Im heutigen Biertest geht es nach Wien zu einer der bekanntesten österreichischen Craftbeerbrauereien nämlich Brew Age. Mit dem Steckenpferd haben sie auch ein Lager am Start, das allerdings etwas hopfiger interpretiert ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein helloranges Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ganz passablen Schaum, der sich aber recht schnell zusammenzieht.

Zum Geruch: Es riecht getreidig und leicht fruchtig mit ein paar Zitrusaromen. Dazu kommt noch etwas leicht tropisches was ein wenig an Litschi oder Ananas erinnert.

Zum Geschmack: Ein interessantes Bier, wie ich im ersten Eindruck finde. Es ist mit einem deutlich auf den Hopfen basierten Mundgefühl ausgestattet. Es hat einen schönen, leicht fruchtigen aber zugleich auch hopfigen Geschmack. Es hat so einen leicht tropischen Nachgeschmack, der mit einer wunderbaren Zitrusnote unterlegt ist. Der Körper ist dabei recht schlank und dezent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier im Mundgefühl  noch recht fruchtig und man hat ein paar tropische Noten im Mund.

Zum Fazit: Ein wirklich nett zu trinkendes schlankes und dezent aber bestimmt fruchtiges Bier. Für mich absolut etwas für den Sommer und sehr erfrischend. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Wieninger Helles Lagerbier

Im heutigen zweiten Biertest geht es in den äußersten Südosten Deutschlands ins Berchtesgadener Land. Dort in der beschaulichen Markt Teissendorf hat die Brauerei Wieninger ihre Sitz. Die Brauerei ist seit 1813 in Besitz der Familie Wieninger, nachdem sie Philipp Wieninger im Zuge der Säkularisation vom Fürsterzbistum Salzburg erworben hatte. Das helle lagerbier ist eine Art Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein nur leicht trübes, hellgoldens Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma. Man hat aber auch noch eine gewisse fruchtige Note in der Nase.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck eher süßliches bier. Es hat eine gewisse mineralische Aromatik und das Brauwasser wirkt sehr weich. Man hat im Antrunk sogar einen ganz leichten Anflug von tropisch/fruchtigen Aromen. Vor allem in Richtung Honigemlone wie ich finde wobei hier die Betonung eher auf dem Honig liegt. Die Kohlensäure prickelt leicht, aber nicht zu viel. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süffiges Bier, welches dann aber etwas an geschmacklicher Tiefe vermissen lässt.

Zum Fazit: Ein sehr solides Helles, bei dem ich keine Fehler erkennen kann. Es ist süffig spritzig und mild mit einer leichten Malzsüße. Es fehtl aber der wirkliche Ahaeffekt um vollends zu überzeugen. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne. 

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Bierschau Winnätuuh

Im heutigen Biertest gibt es nach langer Zeit Mal wieder einen Biertest von der Bierschau aus Tiefenbach in Bayern. Bein Winnätuuh handelt es sich um ein klassisches Rotbier, einem Bierstil, der dem Kopf hinter der Bierschau Mirko während einer Wanderung durch Franken aufgefallen ist. herausgekommen ist dann mein heutiges Testbier mit einem Alkoholgehalt von 5,8%.

Zur Optik: Es ist kastanienbraunes bis rötliches Bier mit mittlerer Trübung. Der Schaum ist wirklich üppig und cremefarben. Es ist ein sehr lebhaftes Bier

Zum Geruch: Man hat intensive karamellige Noten. Aber auch eine deutliche Fruchtigkeit von Beeren vornehmlich Erdbeere ist im Geruchsprofil enthalten. Es ist ein wirklich sehr dynamischesZzusammenspiel der fruchtigen Noten mit den karamelligen Tönen.

Zum Geschmack: Malzige und karamellige Noten dominieren das Geschmacksprofil. Es wirkt insgesamt sehr cremig im Mundgefühl. Sehr toll finde ich, dass es so leicht und frisch wirkt und das trotz der 5,8% Alkohol, die man übrigens überhaupt nicht herausschmeckt. Aber auch diese feinen Fruchtigen Noten die vor allem nach Erdbeere und Johannisbeere schmecken wirken sehr gut in das karamellige Malzbett eingetütet.

Zum Fazit: Hier hat sich wohl jemand das fränkische Vorbild wirklich zu Herzen genommen. Ich finde es ein wirklich gelungenes Rotbier und gebe dem Ganzen daher auch eine Wertung von 4 Sternen.

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Permon Stout

Das es in Tschechien nicht nur Pils und Schwarzbier sondern auch Craftbeer gibt möchte ich mit meinem heutigen Biertest unter Beweis stellen. Mein test führt mich dabei in den äußersten Nordwesten von Tschechien nach Sokolov. Dort stellt Josef Krysl in der Brauerei Permon die Bierspezialitäten her. Eine davon ist das Stout mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr sehr röstiges Aroma, das Milchkaffee und auch Espressonoten in sich vereint.

Zum Geschmack: Man hat ein herb schokolaiges Aroma, das sich mit einer schönen getreidigen Nuancemit einer sehr ordentlichen Kakaonote vermischt. Im Abgang zieht diese sich sehr schön bis weit an den Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf hat man ein sehr auf den Hopfen betontests Stout, das aber auch eine sehr röstige noten entgegnzusetzen weis, die mit dem Hopfen sehr gut harmonieren. Hier wird wirklich etwas geboten. Das Mundgefühl des Bieres bleibt auch gegen Ende kakaomäßig angehaucht.

Zum Fazit: Ich würde diesem Bier eine Punktzahl von 4 Sternen geben da es sich hie rum ein wirklich gutes, wenn auch nicht so starkes und kräftiges Stout handelt. Vor allem die Harmonie zwischen Kakaonoten und röstige herben Tönen finde ich ganz gut gelungen.

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Schwarzbräu Weissbier Hell

Zu später Stunde gibt es heute noch einen Biertest. Das schöne Wetter heute lädt natürlich zu einem gemütlichen Feierabendbier mit Freunden ein und was eignet sich da besser als ein Weissbier. Ausgesucht habe ich mir daher das Weissbier von der Brauerei Schwarzbräu aus Zusmarshausen bei Augsburg. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Es ist ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hefig, getreidiges Aroma, welches man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich der hefig fruchtige Geschmack. Es hat eine sehr ausgeprägte Bananennote, aber hier ist dennoch vor allem der hefige Geschmack dominant. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr passend mit der gewissen leicht hefig bananigen Note im abgang, aber auch den hefig vanilligen Noten. Der Körper ist zwar präsent jedoch steht das Malz ugunsten der Hefe im Hintergrund.

Zum Fazit: Ich gebe diesem Bier 4 Sterne, da es zwar ein eher hefiges Weizen ist, jedoch muss man diese Geschmacksnuance auch mögen. Ich finde es sehr erfrischend, denn die Kohlensäure prickelt auch recht gut.

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Fuhrmanns Galaxy Bock

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal wieder nach Hessen. Dort möchte ich euch die Marke Fuhrmanns vorstellen, die von der Gastahusbrauerei Kärrners in Bad Orb produziert werden Bad Orb ist eine Kurstadt im Spessart die sich ungefähr in der Mitte zwischen Frankfurt und Fulda an der Grenze zu Bayern befindet. Von Fuhrmanns gibt es insgesamt 5 Biere, von denen ich heute den Galaxy Bock vorstellen möchte. Der Fokus liegt bei diesem Bier auf dem australischen Galaxy Hopfen, der hier ausschließlich zum Brauen verwendet wurde. Der Alkoholgehalt von 7% ist auch eines Bockbiers würdig.

Zur Optik: Man hat ein leicht trübes, rotes Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schöne tropische Note, die vor allem in die Maracuja Richtung geht. Aber auch etwas Litschi mischt sich in die Nase.

Zum Geschmack: Man hat hier zunächst einmal die hopfigen Noten die dominant sind und die grundlegende Ausrichtung des Bieres bestimmen. Hierbei geht es dann auch in die tropische Richtung mit Maracuja und der Litschi. Das alles geschieht aber auf der Basis eines wuchtigen Getreidekörpers. Im Abgang ist es dann sogar ein wenig herb und der Hopfen spielt etwas von seiner Bitterkeit aus.

Zum Fazit: Es ist definitiv ein etwas anderer Bock, der mir aber sehr gut geschmeckt hat. Vor allem die Kombination von intensiven Malznoten mit schönen Fruchtnoten finde ich wirklich sehr gelungen. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.