Veröffentlicht in 4-Sterne

de la Senne Bruxellensis

Im heutigen Biertest führt mich die Reise wieder zu unseren Nachbarn nach Belgien. Es geht direkt in die Hauptstadt nach Brüssel. Dort hat die Brasserie de la Senne ihre Sitz. Sie wurde 2003 gegründet und ist nach dem Fluss Senne/Zenne benannt der durch die Stadt fließt. Seit 2010 brauen die beiden Gründer Bernard Leboucq und Yvan de Baets in einer ehemaligen Bäckerei in Molenbeek. Beim Bruxellensis meinem Testbier handelt es sich um ein Bier, das über Monate von Wildhefen behandelt wurde, sprich es wurde zur Gärung in offene Tanks gefüllt und den in der Luft befindlichen Wildhefen überlassen. Herausgekommen ist nun ein Bier mit einem Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkel/bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sauerfruchtiges Bier. Es ist aber nur dezent fruchtig. Es ist leicht zitronig und hat etwas Schwefelnoten. Erinnert auch etwas an Sauerkirsche und Beeren sowie Quitten und Aprikose.

Zum Geschmack: Im ersten  Eindruck ist es sehr herb im Antrunk und dann hat man ganz gut bittere Noten. Es ist geschmacklich sehr herb und dominant, aber am Gaumen auch sehr gut aromatisch. Es ist dann im Antrunk fruchtig mit Noten von Mandarine und Quitte und wird dann im Abgang immer herber und bitterer. Dazu kommen ab und an Eindrücke von Sauerkirsche oder Himbeere. Hier und da hat es in den Backen etwas keksiges.

Zum Fazit: Ich finde das es sich um ein sehr spannendes Bier handelt, das aber in der Tat in seinen unterschiedlichen Geschmacksnuancen etwas wild zusammengewürfelt wirkt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. 

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