Veröffentlicht in 3-Sterne

Becks 1873 Pils

Aus dem Fundus des Becks Craftsortiments möchte ich heute das 1873 Pils verkosten. Das 1873 Pils ist ein Bier, welches an die Gründerjahre der Bremer Brauerei erinnern soll, die genau in eben jenem Jahr von Bremer Geschäftsleuten gegründet wurde. Benannt ist sie nach dem Braumeister Heinrich Beck. Die Gründer der Brauerei dachten dabei von Anfang an schon in größeren Spähern und so war die Brauerei schon in ihrer Gründerphase auf den weltweiten Export der Biere ausgerichtet. Vor allem aber wurde in die USA exportiert, wo das Bier noch heute sehr bekannt und beliebt ist. 2002 wurde die Brauerei jedoch vom großen Bierkonzern InBev übernommen und die Marke Becks in sein Portfolio integriert. Viele behaupten der Geschmack habe darunter gelitten und das Bier habe seinen norddeutschen Charakter verloren. Das 1873 soll nun eine Rückbesinnung an frühere Tage sein, als noch Heinrich Beck am Braukessel stand. Der Alkoholgehalt ist mit 6% auch höher als üblich angesetzt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr modriger, kellerartiger Malzgeruch. Der Hopfen kommt nicht so wirklich durch.

Zum Geschmack: Auch hier ist es eher dieser modrige Geschmack, mit einem leicht süßlichen Nachgeschmack der irgendwie so etwas leicht keksiges hat. Der Nachgang ist dann recht derb und erinnert an raue See und ist auch etwas holzig, Irgendwie hat das Ganze schon so eine Norddeutsche Note einer steifen brieße Hopfen. . Es ist aber zu süßlich in den Backen und hat eine komische brotig süßliche Note.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bier, das aber nicht unbedingt pilsig schmeckt. Es hat durchaus interessante Geschmacksnuancen, aber auch Eindrücke die mir nicht so schmecken. Es gibt eine Wertung von 3 Sternen. 

Veröffentlicht in 3-Sterne

Battin Gambrinus

Für meinen heutigen Biertest möchte ich zum ersten Mal ein Bier aus unserem kleinen Nachbarland Luxemburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier der Marke Battin. Inzwischen gebraut beim nationalen Marführer Bofferding war Battin von 1937 bis 2004 eine eigenständige Brauerei aus Esch. Das Gambrinus, das nach dem legendären böhmischen Bierkönig benannt ist ist ein klassisches Lager/Pilsbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr sehr erfrischendes und bekömmliches Bier. Es ist brotig im Geschmack und das bis in den Abgang und dort auch ganz ganz leicht herb. Es ist ein Bier, das sehr erfrischend und schön mild ist. Die kohlensaure ist kein großer Faktor und hält sich dezent zurück.

Zum Fazit: Ein mildes und unkonventionelles Bier, das man aber dennoch recht gut genießen kann. Das gibt 3 Sterne und einen herzlichen Dank an einen Kumpel der mir dieses Bier beschafft hat.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schäffler Pils

Für meinen heutiegn Test greife ich dieses Mal zum Pils der Brauerei Schäffler aus Missen im Allgäu. In der trendigen 0,33 Eurolfasche verpackt, bringt es das Gebräu auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger und mineralischer Geruch. Auch etwas holzig ist es noch dazu. Dazu kommen leichte grasige Hopfennoten.

Zum Geschmack: Ein erdig getreidges Grundaroma entsteht bei mir im ersten Eindruck. Es lässt auch hier eindeutig eine Hopfenherbe vermissen. Auch fehlt die Kohlensäure. Der Nachgang ist dafür doch sehr im süßmalzigen Bereich unterwegs. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es schöne feinerheb Noten. Es ist aber dabei sehr aromatisch und ab und an kommt auch eine gewisses hopfig-malziges Aroma furch.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist wirklich ein schön aromatisches Pils, bei dem jedoch der Hopfen noch herber sein könnte. 

Veröffentlicht in 4-Sterne

Guinness Hop House 13 Lager

Guinness ist bekannt für sein Stout, das gefühlt in jedem Irish Pub weltweit zu bekommen ist. Doch von Guinness gibt es, wenn man genauer hinschaut auch noch eine Reihe anderer Biere, die stilistisch mit dem Original überhaupt nichts zu tun haben. So auch mein heutiges Testbier, das Hop House 13 ein Lagerbier. Mit australischem und amerikanischen Aromahopfen verfeinert ist bei diesem Bier ganz guinnessuntypisch der Fokus auf den Hopfen und nicht auf das Malz gelegt worden. Alkoholtechnisch bewegen wir uns hier bei einem Wert von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat Noten von Aprikose und Pfirsich wie beschrieben. Dazu kommt etwas ordentlich getreidiges feinmalziges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier das malzig süßlich ist und im Abgang leichte fruchtige Noten, die auch eine leichte sehr schöne Toffee und Keksnote hat. Am Gaumen ist es leicht bitter. Es hat vor allem einen schönen keksigen Nachgang, der gut im am Gaumen hängt und lange nachklingt. Im Antrunk ist es dezent fruchtig, mit Noten von Aprikose und Pfrisich. Es ist am Gaumen dezent hopfig und strahlt eine feine Bitterkeit aus. Es bleibt im weiteren Trinkverlauf dieser schöne keksige Getredgeschmack in Erinnerung.

Zum Fazit: Ich muss sagen ich bin wirklich überrascht. Es ist jetzt nicht wirklich hopfenbetont, aber der aromatisch wirkende leicht fruchtige Hopfen gepaart mit dieser wunderbar leicht keksigen Malzaromatik mache für mich hier ein geschmacksvolles und zugleicht nicht zu überladenes Bier. Ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen und eine absolute Empfehlung dieses Bier einmal zu probieren.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Distelhäuser Pils

Heute habe ich ein Bier der Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischoffsheim im Test. Die Brauerei hat eine Historie die bis ins Jahre 1811 zurückreicht. Aushängeschild ist das Pils, welches ich heute auch in meinem Test verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit hopfigen Einflüssen. Man hat ein leichets Erdbeeraroma und grasige Noten wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein hopfenherbes Bier. Es ist hat eine doch wahrnehmbare fruchtige Note im Geschmack, die hier durchkommt. Es ist ein ganz gut bekömmliches Pils mit einem doch recht malzaromatischen Aroma im Abgang und vor allen Nachgang. Die Hopfennote sind feinherb und machen das Bier spritzig und runden das Geschmacksprofil mit hopfig grasigen Noten ab.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und aromatisches Pils. Es ist zwar nicht so kantige und herb wie ein norddeutsches Pilsner, aber für mich ist es aromatisch spritzig und sehr bekömmlich. ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Holsten Edel

In meinem heutigen Test gibt es dieses Mal wieder ein Bier aus dem hohen Norden aus Hamburg. Dieses Mal gibt es aber kein Bier einer der vielen Craftbeer Brauereien der Stadt, sondern ein Bier einer Hamburger Traditionsmarke. Es gbt ein Bier aus dem Hause Holsten, die seit 1879 besteht und in der Hansestadt der absolute Platzhirsch ist. Im Laufe der Jahre hat sie sämtliche andere Hamburger Traditionsmarken geschluckt, sodass sie bis zum aufkommen der Craftbeerbewegung die einzige Brauerei Hamburgs war die in größerem Stil braute. Das Edel mein heutiges Testbier, ist untypisch zu norddeutschen Bieren ein eher milderes Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger, aber auch harziger Geruch. Jedoch ist hauptsächlich dieser intensiv brotige Geschmack dominant.

Zum Geschmack: Ein feinherber Geschmack. Im Abgang ist es dezent herb, aber nicht zu arg. Im Antrunk ist es eher mild und getreidig. Es wirkt aber sehr frisch. Ein eher mildes Bier, welches aber dennoch seinen nordischen Charakter behält. Die Hopfennoten haben einen grasigen Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird dieses Bier aber zusehends metallisch und schmälert den Genuss dadurch deutlich.

Zum Fazit: Ein nordisches Helles mit einer deutlich spürbaren Hopfenkante. Im weiteren trinkverlauf kommt aber diese metallischer Note die das Bier künstlich wirken lassen. Das schmälert den Trinkgenuss enorm und so komme ich schlussendlich nur auf 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Hachenburger Pils

In meinem folgenden Test habe ich wieder ein Bier, bei dem ich mich bei meinem treuen Spender bedanken muss der mich regelmäßig mit Bieren versorgt. Es handelt sich dabei um das Pils der Hachenburger Brauerei aus dem Westerwald. Die Brauerei wurde 1861 in der gleichnamigen Ortschaft gegründet. Die Brauerei blieb dabei immer in Besitz der Familie Schneider, die die Geschicke der Brauerei bis heute leitet. Das Pils mein heutiges Testbier ist der absolute Klassiker aus dem Hause und wird bereits seit 1902 gebraut. Der Alkoholgehalt beträgt 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr hopfenaromatisches, blumiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich ein Bier, das blumig florale Hopfennoten hat. Jedoch kommt auch das Malz ordentlich durch und hinterlässt statt hopfigen Noten eher eine getreidigen Nachgeschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein etwas aromatisches Bier mit leichten Getreide und Hopfennoten am Gaumen. Es prickelt vor allem im Antrunk.

Zum Fazit: Ein Pils das nicht über die Herbe kommt sondern schöne florale Hopfenaromen hat. Für ein perfektes Pils ist es mir allerdings zu malzig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Grünbaum Hefepils

Heute habe ich wieder ein Bier einer Brauerei im Test, die es auch schon länger nicht mehr gibt. Nach einem schleichenden Niedergang gab die Aalener Grünbaum Brauerei im Jahre 2011 schließlich komplett auf. Nachdem die Heubacher Brauerei ab 2003 schon schrittweise die Produktion der Grünbaumbiere übernommen hat, übernahm sie nun die Markenrechte komplett. Das Hefepils ist das einzige was von der Grünbaum Brauerei noch übrig geblieben ist, wobei die denkmalgeschützten Brauereigebäude auf dem Aalener Galgenberg auch weiterhin erhalten werden und in einen Wohnungsneubau integriert werden. Das Hefepils hat einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, sehr helles Bier. Ein Art strohige Farbe besitzt das Gebräu

Zum Geruch: Es ist recht geruchsneutral. Es riecht leicht hefig und karamellig. Dazu ein wenig teigig.

Zum Geschmack: Ein sehr spärlich besetzter Geschmack. Es kommt zwar vor allem im Abgang ein wenig der Hopfen durch, aber insgesamt ist es im ersten Eindruck recht flach. Dafür sprudelt es sehr und ist recht spritzig. Auf der Zunge prickelt der Hopfen ein wenig, dennoch ist vor allem vom Malz weiterhin recht wenig im Spiel. Auch am Ende schmeckt man den Hopfen noch deutlich, jedoch ist die bestehende Problematik weiterhin vorhanden.

Zum Fazit: Es ist nun mal ein Pils und der Alkoholgehalt ist dementsprechend auch schlank. Es mag einigermaßen spritzig sein, jedoch fehlt dem Bier einfach etwas an Körper. Von mir erhält es eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

HBH Lisbeth

Im heutigen Test habe ich mit der Lisbeth von HBH Hohmanns Brauhaus aus Fulda ein Pils im Test. Der Alkoholgehalt dieses kaltgehopften Pilsbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein hellorangenes Bier. Es hat einen recht schnell flüchtigen Schaum. Es ist nicht filtriert.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtig grasiger Geruch. Man hat dazu noch eine ordentlich brotig-hefige Getreidenote. Das getreidige überwiegt und wird durch leicht fruchtige Akzente, die leicht zitronigen Charakter haben beeinflusst.

Zum Geschmack: Ein schön bitterer, hopfiger erster Eindruck. Vor allem im Nachgang bleibt eine bittere Zitrusnote auf der Zunge. Im Abgang ist so eine leichte Fruchtigkeit, die ein wenig an Melone erinnert. Die getreidige Note kommt sehr gut zum tragen. Das Bier zirkuliert schön im Mund. Der Hopfen ist mir aber ein wenig zu bitter und es wirkt auch nicht unbedingt weich im Mundgefühl, sondern eher hart. Die Hopfenbittere hat aber sehr zitronige Noten und ist wirklich spritzig. Auch die Kohlensäure muss man hierbei positiv erwähnen, da sie keineswegs störend wirkt. Im weiteren Trinkverlauf wird die bittere ein wenig moderater und lässt so auch Spielraum für die brotigen Getreidenoten.

Zum Fazit: Ein Pils mit einer guten Portion hopfenbittere. Jedoch ist die Bittere etwas zu dominant. So gibt es hier eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Nattheimer Pilsner

In meinem heutigen Test geht es auf die Ostalb zur Nattheimer Brauerei die sich in der Nähe von Heidenheim befindet. Das Bier, welches ich heute von der Brauerei verkosten möchte ist das Pils, das einen Alkoholgehalt von 4,9% hat.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht hopfige, grasige Note habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein hopfig frisches Bier, das aber irgendwie leicht metallisch schmeckt und geschmacklich insgesamt ein wenig lasch ist. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, bei dem außer ein paar Hopfennoten nicht viel dabei rum kommt.

Zum Fazit: Ein Bier, das man jetzt nicht unbedingt getrunken haben muss. Es ist geschmacklich bis auf die dezenten Hopfennoten wirklich nichtssagend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.