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Ratsherrn Imperial Pilsner

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier aus der New Era Pilsner Serie der Ratsherrn Brauerei aus dem Hamburger Schanzenviertel. Beim imperial Pilsner handelt es sich dieses Mal um ein stärker eingebrautes Pilsner Bier, einen Pils-Bock wenn man so will. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend bei 7,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes bis bernsteinfarbens Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges Aroma mit einem leicht fruchtigen Touch. Es ist Bier, das auch etwas kerniges und eine hopfig herbe Note hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zum einen etwas süßlich mit dann etwas getreidg en Noten im Abgang, dann wird es aber herber. Es hat einen sehr kräftigen Malzkörper, der jedoch je weiter der Trinkverlauf andauert von herben Hopfennoten kaschiert wird, im Mundgefühl aber präsent ist. Es ist ein doch herbes und bitteres Bier, dessen Pilscharakter man nicht wegdiskutieren kann.

Zum Fazit: Ein Bier, das so rau ist wie der Norden und kräftig wie eine steife Brise. Wer auf solch ein Pils mit dem gewissen Kick steht ist hier gut aufgehoben. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, da es noch etwas aromatischer sein könnte.

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Rosen Pils

Mein heutiger Test führt mich ins thüringsche Städtchen Pößneck. Ein großes Danke geht dabei an einen Kumpel, der mir das Bier von dort mitgebracht hat. Die in der Stadt ansässige Rosenbrauerei kann auf eine Geschichte bis ins Jahre 1866 zurückblicken. Mit Ausnahme der Verstaatlichung während der DDR-Zeit ist die Brauerei seit über 130 Jahren in Besitz der Familie Wagner. Das Pils ist in gewisser Weise das Referenzprodukt der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher nichtssagender, leicht brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr schlankes Bier, das im Körper eher wenig präsent ist. Es hängt am Gaumen etwas nach, jedoch mit einer süßlichen Note. Es ist ein erfrischendes Pils, das im Abgang aber auch getreidge Noten freisetzt und die hopfigen Noten sind nicht wirklich präsent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Pils, bei dem ich nicht so recht den Hopfen durchschmecke.

Zum Fazit: Für mich ein eher nichtssagendes, aber erfrischendes Pils. Mir fehlt aber eindeutig die Durchschlagskraft des Hopfens. Daher gibt es von mir auch nur 3 Sterne.

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Augustiner Pils

Augustiner und Pils, das sind zwei Begriffe die der geneigte Biertrinker im ersten Moment überhaupt nicht zusammenbringen würde. Hauptsächlich für seine Lagerbiere bekannt, gibt es von der Augustiner Brauerei aber auch noch eine Reihe anderer Biersorten, so zum Beispiel auch ein Pils. Der Alkoholgehalt des Bieres ist mit 5,6% für ein Pils auch außergewöhnlich hoch.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist floral-fruchtig. Man hat sehr schöne blumige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein florales und auch schön grasiges Bier, das am Gaumen ganz dezent bitter ist. Es ist im ersten Eindruck für ein Pils mild, aber hat dafür wie gesagt schön harmonisch florale Noten und diese hängen auch lange nach. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr florales, kaum bitteres Bier. Es zieht sich bis in den Abgang mit dann einer etwas grasig trockenen Bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Ein etwas ungewöhnliches, dafür aber sehr harmonisches und florales Pils. Für seinen Alkoholgehalt ist es im Körper trotzdem mild und erfrischend. Ich finde es ein wirklich gutes Bier und empfehle es allen, die auch Mal etwas anderes von Augustiner probieren möchten, 4 Sterne.

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Budweiser Budvar Original

Im heutigen zweiten Biertest habe ich mit dem Budweiser Original Czech Lager einen richtigen tschechischen Klassiker. Budweiser mag vielen als die allesbeherrschende US Amerikanische Biermarke, als Hasssymbol sämtlicher Craftbeerliebhaber bekannt sein, jedoch kommt das Original aus der gleichnamigen Stadt in Tschechen. Das Bier von dort war im 19 Jahrhundert so bekannt, das Anheuser Busch sein Flaggschiff nach ihm benannte. Deshalb streitet sich die Brauerei auch bis heute mit Anheuser Busch um die Namensrechte des Budweiser Bieres, was auch ein Grund dafür ist, das die amerikanische Version in der EU relativ selten und wenn dann nur unter dem Namen Bud anzutreffen ist, da das tschechische Original eine geschützte geographische Angabe ist. Das original ein Bier nach Pilsner Brauart hat eine Alkoholgehalt von 5&.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, mit einer doch sehr floralen Note.

Zum Geschmack: Ein blumiges Aroma mit getreidig harzigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein doch recht aromatisches Bier mit einer schönen hopfig-getreidigen Note. Es ist dabei sehr gut trinkbar und süffig. Die Hopfennote ist dabei sehr aromatisch und gut zu trinken. Gegen Ende wird es etwas mineralischer, aber insgesamt bleibt es eins sehr harmonischer Trinkgernuss mit eventuell etwas metallischen Noten.

Zum Fazit: Für tschechische Verhältnisse ist es relativ kräftig, jedoch missfallen mir ein wenig die metallische Noten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Aalener Löwenbräu Löwenpils

Heute gibt es wieder ein Bier aus Aalen von der Löwenbrauerei im Test. Das Pils der Brauerei ist schon fast eine Besonderheit, da der Hopfen hier nicht nur während des Brauvorgangs, sondern auch noch einmal während der Lagerung ins Bier gegeben wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, sogar nach tropischen Einflüssen riechendes Bier. Man hat noch gewisse Einflüsse von Zitrusfrüchten.

Zum Geschmack: Hier hat man auch einen grundlegend leicht fruchtigen Hopfenton, der aber auch Raum für bitter angehauchte und grasige Noten zulässt. Im Abgang ist es dann noch leicht spritzig, wenngleich es im Nachgang dann leider ein wenig nachlässt. Insgesamt ist es mir aber noch ein wenig zu intensiv und vom Hopfencharakter eher süddeutsch, sodass es  noch etwas herber sein könnte.

Zum Fazit: Ein interessantes Pils, das etwas für aromatisch veranlagte Pilstrinker ist. Wer etwas herberes sucht ist hier eher auf verlorenem Posten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, da es ein etwas anderes Pils ist.

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Waldhaus Diplom Pils

Zum Abschluss der Woche habe ich nun noch heute das Diplom Pils von Waldhaus im Test. Laut Website erhielt dieses Bier seinen Namen und damit auch sein Diplom 1975 durch den damaligen Brauereichef Hilmar Schmid der mit dem Bier seinen Wissensdurst stillte. Da es aber auch bisher 56 Preise erhielt, hat sich das Bier diesen akademischen Titel durchaus verdient. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr aromatisches, florales Aroma was man hier in der Nase hat.  Es riecht leicht süßlich, aber nicht malzig-süß, sondern eher fruchtig süß. Es erinnert ganz leicht an Traube oder Aprikose wie ich finde.

Zum Geschmack: Auch hier bewährt sich der florale, leicht fruchtig angehaucht Charakter. Das Pils wirkt sehr frisch, ohne das die Süße aufdringlich wirkt. Auf der anderen Seite ist die Herbe bzw. die Bittere nur sehr marginal und prickelt vor allem im Antrunk und ein wenig am Gaumen, während sie sich im Nachgang und Abgang eigentlich relativ zurückhält. Trotzdem hält dieser harmonische Geschmack an und bietet bis zum Ende ein wunderbares Pils Erlebnis.

Zum Fazit: Für Pilstrinker wie mich, die eher auf die blumig-aromatischen Biere anstatt der norddeutsch-herbe Variante stehen, gibt es wohl kaum ein besseres Pils. Man schmeckt den Aromahopfen wirklich sehr gut heraus. Daher gebe ich dafür auch 5 Sterne. Diplom verdient.

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Spalter Premium Pils No 1

Im heutigen zweiten Biertest wage ich einen Ausflug in Splater Hopfenland zur Stadtbrauerei Spalt. Mit dem heimischen Hopfen aus dem brauereieigenen Hopfengarten wird auch mein heutiges Testbier, das Pils No. 1 gebraut. Der Akoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein brotig, hopfiges Aroma. Es ist nicht süßlich, aber doch finde ich das das Getreide etwas mehr im Vordergrund wahrnehmbar ist. Der Hopfen schwimmt aber auch mit.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es eher dezent und dann kommt im weiteren trinverlauf schon auch der Hopfen durch, der mit einer gewissen Herbe den Gaumen in Beschlag nimmt. Im Nachgang wechselt er sich dann mit sogar leicht karamelligen, getreidgen und malzigen Note im Geschmack ab, wobei es dabei nebenher sogar eine leicht harzige Komponente gibt. Es ist ein ein sehr aromatisches Bier mit einer wirklich ganz guten fruchtig-blumigen Hopfennote. Es könnte aber hier und da noch echt ein wenig bitterer sein.

Zum Fazit: Ein Pils, bei dem der Hopfen auf jeden Fall vorhanden ist, jedoch eher in einer etwas milderen und aromatischeren Form. Es ist dabei nicht unbedingt ein Pils von der herberen Sorte und auch das Getreide ist deutlich wahrnehmbar. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Autenrieder Pilsner

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Schlossbrauerei aus Autenried. Aus dem Sortiment der Brauerei möchte ich das klassische Pilsner verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldnes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig süßliches Aroma. Man hat ein süßgetreidigs Aroma mit leicht blumigen Hopfennoten.

Zum Geschmack: Es ist süßmlazig mit einer gewissen Hopfenaromatik. Der Nachgang ist aber eher fein der von  einer dezenten Malzsüße dominiert wird. Auch die Kohlensäure ist bei Weitem nicht richtig intensiv. Man schmeckt eine ganz kleine hopfige Blumigkeit herraus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher geschmacksneutrales Bier ohne besondere Highlights zu setzten. Die leichten geschmacklichen Anklänge sind aber grundsätzlich sehr harmonisch. Es bleibt bis zum Schluss nichts besonderes.

Zum Fazit: Ein nicht wirklich spektakuläres Pils, das geschmacjlich überhaupt keine Highlights setzt. Es ist aber süffig, leicht und erfrischend. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

 

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Leikeim Pils

Im heutigen Biertest gib tes ein Bier von der Brauerei Leikeim, eine der größten Brauereien Oberfrankens. Die 1887 gegründete Brauerei stößt pro Jahr um die 300.00 Hektoliter aus. Das Pils welches ich heut verkoste ist eine der Standardsorten der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein grünlich, erdiges Aroma, welches man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Auch hier hat man dieses erdige und doch sehr süßliche Aroma. Mir fehlt hier der Hopfen für ein Pils, auch wenn es irgendwie urig wirkt. Die Kohlensäure ist gut dosiert und prickelt schön. Gegen Mitte lässt die Süße ein wenig nach und es wird komisch mineralisch herb.  Ein immer wiederkehrendes, leicht süßliches Aroma ist schon zu erkennen. Es wirkt insgesamt etwas pappig. Das Bier hat schon eine gewissen Geschmack und ist auch kantig, jedoch als Pils überhaupt nicht wahrnehmbar, da der Hopfengeschmack gar nicht durchkommt.

Zum Fazit: Ein recht solides Pils, das aber irgendwie nicht als solches zu erkennen ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne, da man es ansonsten halbwegs trinken kann.

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Watzdorfer 1411 Festpils

Mein heutiger Biertest führt mich dieses Mal wieder nach Thüringen zur Watzdorfer Brauerei von der neulich schon das Burg Pils im Test war. Ich muss mich hierbei erst einmal bei meinem Kumpel für die Beschaffung bedanken, der mir mir dieses Bier wie auch einige Andere aus Thüringen mitgebracht hat. Das 1411 Festpils welches ich verkosten möchte trägt das Ursprungsjahr der Brauerei im Namen, das mit aromatischen Hopfensorten eingebraut wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, getreidiges Aroma. Es ist dezent hopfig und etwas fruchtig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es eher getreidig und nur dezent hopfig am Gaumen. Es ist sehr sehr prickelnd und hat eine doch relativ präsenten Körper. Es ist würzig, hat aber auch eine blumige Note, ist aber doch auch getreidig frisch. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher harmonisch/fruchtiges Bier mit nur einer dezenten Hopfenbittere.

Zum Fazit: Nachdem mich die letzten Biere aus Thüringen nicht so überzeugt haben bin ich von diesem Bier wirklich überzeugt. Es ist zwar nicht typisch pilsig aber sehr harmonisch und fruchtig. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.