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Mönchshof historisches Märzen

Retro ist grad voll im Trend, das scheinen auch die Bierbrauer erkannt zu haben. Denn mittlerweile sieht man immer öfter neue Biere von Brauereien, die nach einem angeblich alten Rezept gebraut worden sind. Meist steht dann eine Geschichte das beim aufräumen oder ähnliches ein altes Rezept gefunden wurde, nach dem dieses Bier hergestellt wurde. Dazu noch ein möglichst retromäßig gestaltetes Etikett und fertig. Man kann davon haltenwas man will, aber ich finde es gut, denn auch wenn bestimmt nicht alle Biere nach irgend einem alten Rezept gebraut worden sind, so bereichern sie doch unseren Biermarkt. Denn so richtet sich abseits von Ipa und co., der Fokus auch mal wieder auf alte deutsche Biersorten. Ein weiteres Exempel hierfür, sind die Biere der Mönchshof Brauspezialitäten. Hier werden von der Kulmbacher Brauerei, unter ihrem Spezialitätenlabel Mönchshof, althergebrachte Bierstile neu aufgelegt. Eines davon befindet sich heute im Test. Es ist das historische Märzen. Ein ist ein untergräiges Lagerbier, traditionell im März für den Sommer gebrautes wurde. Es wurde stärker eingebraut, sodass man es auch in den warmen Tagen trinken konnte. Den zwecks fehlender Kühlung konnte man vor der Erfindung der Kältemaschine im Sommer keine untergärigen Biere brauen, da die Temperatur bei der die Hefe arbeitet nicht erreicht werden konnt ohne Natureis. Nun aber zum Bier. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Trübes goldenes Bier. Trotz eines ordentlichen Plopps ist kein Schaum vorhanden.

Zum Geruch: Sehr brotiger Geruch. Auch die Hefe kommt im Geruch durch. Riecht sehr gerstig. Ansonsten riecht es leicht muffig und nach altem Keller. Wirlt außerdem leicht säuerlich.

Zum Geschmack: Teigig hefiger erster Eindruck. Leicht süßliche Noten hat man zusätzlich. Im Abgang sogar ein wenig säuerlich. Sehr hohe Karbonisierung. Ist extrem prickelnd. Insgesamt ein sehr brotiges Bier, dass aber eher einen süßlichen Charakter aufweist. Im Abgang hat es karamellige Noten. Außerdem erinnern die brotigen Noten ein wenig an Plätzchenteig. Aber man hat auch leicht fruchtige Noten von Apfel und Birne im Abgang. Auch gegen Ende bleibt der brotige eindruck mit süßlichem Einschlag.

Zum Fazit: EIn interessantes Bier, das ein Kellerbier und ein Märzen zu vereinen versucht. ich schmecke jedoch nicht wirklich den unterschied zu einem normalen Kellerbier. Daher bekommt es nur 3 Sterne, da man in dieser Kategorie, speziell in Franken spannendere Biere findet.

 

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Gold Ochsen Original

Das klassische Baustellenbier, gibt es sowas heutzutage überhaupt noch. In Zeiten in denen immer weniger getrunken wird und Alkohol aufgrund der Arbeitssicherheit zurecht auf den Baustellen verboten wurde drohen sie langsam auszusterben, die klassichen Baustellenkolben die früher Kästenweise durch die Kehlen der Bauarbeiter flossen. Aber es gibt sie noch die klassisschen Baustellenbiere und vor mir steht nun ein Bier, das wie ich finde, zumindest in meiner Region oft in diese Kategorie gesteckt wird. Denn am Wochenende auf privaten Baustellen oder nach Feierabend wird auch heute noch der ein oder andere „Kolben“ gezogen. Das Bier, dass nun vor mir steht ist ein Bier auf dessen Test sicherlich einige aus meiner Region und meinem Umfeld gewartet haben, da es sich einfach nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Die Rede ist natürlich vom Gold Ochsen Original. Einem Exportbier, das praktisch zu jeder Gelegenheit unkompliziert getrunken werden kann, eben auch auf dem Bau. Gebraut wird es im schönen Ulm an der Donau von der Gold Ochsen Brauerei. Direkt an der Bahnstrecke Ulm- Stuttgart gelegen braut diese Brauerei schon seit 1597. Das Original ist ein leichteres Exportbier mit 5,1% Alkohol.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Die Schaumhaube ist ganz in Ordnung.

Zum Geruch: Ein malziges, brotiges Aroma. Es riecht wie ein klassisches Export riechen sollte.

Zum Geschmack: Es fällt zunächst ein samtmalziges Aroma Auf. Das Bier hat ein durchaus weiches Mundgefühl und prickelt leicht im Abgang. Das macht es zu einem sehr würzigen Bier. Ein bisschen negativ fällt der leicht metallische Geschmack ins Gewicht. Im Abgang kommt ganz leicht eine herbe Spur des Hopfens durch. Ansonsten kann man zu diesem Bier zunächst nicht viel sagen, aber das braucht es auch gar nicht, denn das Bier behält seine würziges Getreidearoma zunächst bei. Durch den wie schon erwähnt immer wieder leicht anklingenden Hopfen wird das Bier abgerundet. Nach den ersten Schlücken ist das Bier jedoch nicht mehr ganz so überzeugend wie zu Beginn. Es wird dann etwas zu unausgewogen und hat dann auch einen leicht metallischen Abgang. Die Bittere passt nicht zu den Malznoten und auch die Kohlensäure verschwindet mit der Zeit und lässt das Bier dann schal wirken. Insgesamt ist es geschmacklich auch eher ein wenig nichtssagend.

Zum Fazit: Man kann das Bier durchaus trinken und es ist nicht ganz so schlecht wie einige Leute meinen. Dennoch gibt es im Exportbereich bessere Biere und auch im eigenen Haus hat man bessere Biere im Angebot. Dennoch irgendwie ein Klassiker, der früher in meiner Erinnerung aber besser und ausgewogener geschmeckt hat. Vom Fass allemal besser als aus der Flasche. Ich gebe 3 Sterne.

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Göller Weizenbock

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus dem schönen Frankenland. Es geht nach Unterfranken in die Stadt Zeil am Main. Die Brauerei ist eine der größeren in ihrer Gegend und stellt ca. 60.000 Hektoliter Bier im Jahr her. Dennoch hat Göller ein enorm vielseitiges Programm an Bieren. Es gibt sogar seit 1 Jahr einen Bierkalender, bei dem jeden Monat ein neues, anderes Bier in limitierter Stückzahl erscheint. Seit 1908 ist die Brauerei nun schon in Besitz der Familie Göller, wenngleich die Brauerei an sich schon viel älter ist. So soll die Existenz der Brauerei schon seit 1514 belegt sein. Verkostet wird heute der Weizenbock. Ein ordentlicher Hammer der 7,5% Alkohol mitbringt.

 

Zur Optik: Tieforangenes Bier mit einem bernsteinfarbenen Einschlag. Es ist naturtrüb und hat eine schöne weiße Schaumhaube.

 

Zum Geruch: Riecht nach Banane und Erdbeere. Zusätzlich noch ein leicht hefiger duft. Auch der Alkohol kommt ein wenig durch. Ansonsten macht es im geruch noch eien leicht säuerlichen eindruck.

 

Zum Geschmack: Einen sehr fruchtigen ersten Eindruck macht das Bier. Der leicht säuerliche Eindruck aus dem Geruch bestätigt sich in diesem Bier auch und kommt im Abgang vor. Im Abgang ist das Bier ein wenig bitter und es kommt die alkoholische Note durch. Insgesamt hat man aber ein harmonisches Fruchtaroma im Mund, welches für ein sehr gutes Mundgefühl sorgt. Gegen Ende ist das Bier leider ein wenig zu alkoholisch bzw. kommt die alkoholische Note ein wenig zu arg durch.

 

Zum Fazit: Ein ganz ordentlicher Weizenbock, der aber dann doch noch ein wenig zu unausgewogen daherkommt. Vor allem zum Schluss geht diesem Bier ein wenig der Geschmack ab und die alkoholische Note wird etwas zu stark. Dennoch ein ganz angenehmes Bier. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Stone Ripper

Bevor ich zum heutigen Biertest komme, möchte ich mich zunächst einmal ganz herzlich bedanken und zwar bei Stone Brewing Berlin. Als ich vor einigen Wochen meine Post entgegen nahm, war da ein Paket für mich, das ich so gar nicht erwartet hatte, da ich es nicht bestellt habe. Es war adressiert an Julis Bierblog und ist somit sozusagen meine erste Bierspende. Vielen dank hierfür an Stone Brewing für dieses Kostenlose Paket. Es enthielt zwei Dosen des neuesten Erzeugniseses, Ripper IPA, sowie jede Menge Infomaterial. Das Ripper soll ein klassisches, trockenes San Diego Style IPA sein, aber mit dem Einfluss von Australischem Galaxy Hopfen. Die Macher versprechen sich dadurch ein ideales Sommerbier das an Surfen und Strand erinnert. Schauen wir mal.

Zur Farbe: Eine richtig schön rötliche Farbe mit einem Stich ins braune hat das Bier. Der Schaum ist wirklich enorm und füllt das Glas bis ganz noch oben aus. Auch ist das Bier so lebendig, das es gar nicht auf einmal in das Glas passt. Es weist eine leichte Trübung auf.

Zum Geruch: Eine dezent fruchtige Note weht einem da in die Nase. Man hat vor allem beerige Noten, die das Fruchtaroma beherrschen wie ich finde. Jedoch ist es bei weitem nicht so intensiv, wie ich es schon bei anderen Bieren hatte. Nach dem ersten Riechen zeigt sich der Hopfen dann auch eher von seiner bitteren und zitrusartigen Seite.

Zum Geschmack: Ohja dieses Bier ist bitter und trocken. Dort zeigt der Hopfen wirklich seine bittere Seite. Fruchtaromen klinge nur ganz leicht mit in diesem Bier und im Abgang wird es dann richtig schön herb. Jedoch schmeckt man schon einen deutlichen Unterschied zu einem Pils da man einfach noch ganz marginale Einflüsse der Hefe dabei hat. Der bittere, grasige Hopfenton bleibt noch lange im Nachgang am Gaumen. Das so verursachte leicht trockene Mundgefühl macht Durst auf den nächsten Schluck, da der Hals sonst austrocknet. Sehr spritzig dieses Bier ohne dabei wirklich arg sprudelig zu wirken. Wenn man das Bier ein wenig in der Mundhöhle lässt kommen auch sehr feine Zitrusnoten durch, die einen ganz klein wenig eine Fruchtigkeit ala Orange und Pfirsich beinhalten. Der Malzkörper fehlt diesem Bier aber leider komplett und so wirkt es als Gegenpol zu den wirklich tollen Hopfenoten sogar ein wenig wässrig vom Mundgefühl. Wirklich am Gaumen tolle herbe Hopfennoten mit einer leichten Fruchtausstrahlung in die Backengegend.

Zum Fazit: Ein deutliche Steigerung gegenüber den letzten Bierenn von Stone. Die fFruchtigkeit lässt zwar zu wünschen übrig, dafür ist es aber wie Versprochen richtig schön bitter und herb. Für Biertrinker die so etwas mögen definitiv ein Tipp. Hierfür gibts 4 Sterne.

 

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Berg Original hell

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus dem Portfolio der Ehinger Berg Brauerei. Die Brauerei ging aus einem Wirtshaus hervor, welches bereits seit 1468 besteht. Aus dem breit gefächerten Portfolio gibt es heute das Original hell im Test. Dieses schwäbische Helle hat einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Klares goldenes Bier. De Schaum ist für ein helles ganz in Ordnung

Zum Geruch: Getreidige Noten, die nach gerstig/erdig/grün riechen. Außerdem riecht es parfümig und ein wenig muffig. Riecht irgendwie nicht so richtig nach einem guten Bier.

Zum Geschmack: Der Geschmack ist zunächst einmal recht mild. Vom Malz kommt eigentlich gar nichts. Dafür hat man etwas Hopfen im Abgang. Eine leichte Süße schwingt im ganzen Bier mit, die aber wirklich nur sehr leicht ist. Irgendwie wirkt das Bier aber nicht ganz frisch und schmeckt ein wenig ledrig. Zusammengefasst ist dieses Bier zunächst einmal recht nichtssagend. Man hat immer wieder leichte Malzanflüge und im Abgang prickelt es leicht im Gaumen. Es kommt kurz etwas Hopfen durch. Wenigstens bestätigt sich dieser parfümige Geruch nicht wirklich im Geschmack und nach den ersten ein zwei Schlücken lässt auch das ledrige nach.

Zum Fazit: Ein recht unauffälliges Bier das absolut nichtssagend ist. Schmeckt zwar auch nicht wirklich schlecht, aber für den fiesen Geruch gibts Abzug. 2 Sterne.

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Sander Winter IPA

Weihnachten, der Tag auf den wir uns alle die letzten 4 Wochen gefreut haben. Nun steht es also endlich vor der Tür. Alle sind wieder daheim bei ihren liebsten und unterm Baum werden gerade die Geschenke ausgepackt. Hinter vielen liegen 4 stressige und festreiche Wochen, die nun mit dem heutigen fest ihren Höhepunkt finden. Damit öffnet sich heute auch das letzte Türchen des Adventskalanders und das ist auch bei Julis Bierblog so.

Für den heutigen Biertest habe ich mir daher ein ganz besonderes Weihnachtsbier ausgesucht. Es ist das Winter IPA von Sander und damit etwas ganz anderes als die bisherigen Weihnachtsbiere. Ich bin gespannt ob man tatsächlich einen Unterschied zu anderen IPAs schmeckt. Es ist mit den Hopfensorten Simcoe und Hüll Melon gebraut worden und als Malz wurde zusätzlich noch Karamellmalz verwendet. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 7,1%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier mit rötlichem Stich. Es scheint leicht trüb zu sein. Der Schaum ist ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Die zu erwartende Melone kommt einem als erstes im Geruch entgegen. Ansonsten kommt noch orange und ein Strauch tropischer Einflüsse von Litschi und Maracuja entgegen. Dazu noch ein wenig Gewürz ala Nelke und leicht Zimt.

Zum Geschmack: Auch hier ein interessanter Mix aus Melone und Zitrusnoten, die vor allem im Abgang durchkommen. Auch die Orange kommt durch. Insgesamt erinnert es ein wenig an einen Multi Saft. Die Bittere ist recht moderat gehalten und so wirkt das IPA im vergleich leider ein wenig schwach. Da fehlt einfach so ein wenig der Wumms. Jedoch kommt dadurch der Malzkörper ein wenig zum Tragen, der ein bisschen karamellige Noten ins Spiel bringt. Vor allem im Nachgang kommt kaum etwas vom Hopfen. Man hat dadurch zwar den Vorteil, dass es zwar nicht so einen trockenen Hals hinterlässt, jedoch ist er auch weit weniger intensiv als bei anderen IPAs.

Zum Fazit: Es ist ein etwas anderes Weihnachtsfestbier, das schmeckt man auf jeden Fall. Wenn man es jedoch auf seinen Bierstil, als das IPA herunterricht ist es leider nicht mehr so stark. Es ist dann doch ein wenig flach, vor allem was die Bittere angeht. Der Bezug zu Weihachten fehlt mir außerdem auch. Dennoch gut trinkbar und erfrischend. Die Fruchtigkeit ist ganz gut gelungen. Daher gibt es leider nur 3 Sterne.

In Diesem Sinne möchte ich mich bei allen Lesern oder sonstigen Unterstützern von Julis Bierblog ausdrücklich bedanken. Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

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Greif Weihacnhtsfestbier

Leider konnte ich aus zeitlichen Gründen an den letzten beiden Tagen keinen Adventskalendertest veröffentlichen. Dafür gibt es aber heute, einen Tag vor Weihnachten, wieder einen. Diesmal geht es wieder nach Franken. Es geht in die oberfränkische Stadt Forchheim. Die oftmals als Tor zu fränkischen Schweiz bezeichnete Stadt ist auch gemeinhin für ihre Bierkultur bekannt. Immerhin haben sich noch 4 Brauereien in der Stadt erhalten. Diese schenken nicht nur alljährlich zum mittlerweile überregional bekannten Annafest ihre Bierspezialitäten aus. Das Bier aus meinem heutigen Test stammt von der Brauerei Greif. Seit 1848 braut diese alteingesessene Familienbrauerei nun schon ihre Bierspezialitäten im Herzen Forchheims. Verkostet wird heute passend zum morgigen Fest das Weihnachtsfestbier. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier. Es ist klar filtriert. Einen Schaum hat es aber nicht wirklich.

Zum Geruch: Karamellig-malziger Grundton im Bier. Leicht röstige Noten und etwas Toffee lassen sich riechen.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigen sich vordergründig die schönen Karamellaromen. Jedoch sprudelt es mir noch ein wenig zu arg. Im Abgang wird es ein wenig süßlicher. Der Hopfen hat ganz feine bittere leicht grasige Nuancen, die im Abgang zu schmecken sind. Im Nachgang hallen zunächst etwas herbere Töne nach, die dann aber von leicht süßlichen tönen abgelöst werden. Mir ist es fast schon ein wenig zu süß. Ansonsten hat es auch noch eine röstige Textur, die sich aber sehr dezent im Hintergrund hält.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches festbier, aber da hatte ich speziell aus Franken schon bessere Biere. hierfür gibts 4 Sterne.

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Alpirsbacher Weihnachtsbier

Und schon steht vor der 1 ne 2. Heute wird schon das 20igste Türchen geöffnet und heilig Abend ist nur noch 4 Tage entfernt.Deshalb wird es auch heute wird wieder einen Biertest geben, der sich um ein Weihnachtsbier dreht. Diesmal geht es in den schwäbischen Teil des Schwarzwaldes, der mit seinen schneebedeckten Hügeln und dichten Tannenwäldern ohnehin Weihnachtsstimmung erzeugt. Es geht nach Alpirsbach zur Klosterbräu, von der schon einmal Biere im Test waren. Deshalb werde ich nun nicht noch einmal genauer auf die Brauerei eingehen. Verkostet wird diesmal das Weihnachtsbier, welches laut Etikettenangaben schon seit 1880 alljährlich dem Biergenießer die Weihnachtszeit versüßt. Das untergrärige Festmärzen hat einen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Der Schaum ist nicht wirklich beständig.

Zum Geruch: Sehr brotiges Aroma. Erinnert an Brotkruste. Aber auch Noten von Lebkuchen, sowie leicht harzige Hopfennoten hat man in der Nase. Zusätzlich ein wenig Gewürz A la Nelke oder Kümmel.

Zum Geschmack: Kräftige, leicht röstige Getreidenoten hat man als aller erstes im Mund. Die im Abgang leicht süßlichen Karamellignoten sind wirklich gut, aber fast schon ein bisschen zu süß. Sie Hinterlassen aber auch diesen Geschmack gepaart mit ein wenig harzigen Hopfennoten als Nachgeschmack im Mund, sodass man Lust auf mehr hat. Vor allem diese schönen karamelligen und nach Lebkuchen schmeckenden Noten in der Backgengend versetzen einen wirklich in Weihnachtsstimmung und machen das Bier zu einem Genuss. Insgesammt ein sehr würziges, kräftiges Festbier

Zum Fazit: man schmeckt die Erfahrung der Braumeister aus diesem Bier heraus.  Kein Wunder das dieses Bier schon seit 1880 seine Freunde hat ein wirklich gutes Fetsbier. Hierfür zücke ich doch glatt 5 Sterne.

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Aufsesser Bock

Die finale Woche vor Weihnachten hat begonnen und damit für einige auch die stressigste Zeit des Jahres. Jeder versucht auf den letzten Metern noch alle Geschenke für seine Liebsten zusammen zu bekommen und dabei möglichst viele Volltreffer zu landen. Tut es bei all dem Weihnachtsstress aber nicht auch mal gut sich einen ruhigen Moment zum entspannen zu gönnen und dabei vielleicht ein gutes Bier zu genießen?. Hinter dem heutigen 18 Türchen jedenfalls verbirgt sich ein Bier, dass zu einem solchen Moment einlädt. Es geht nach Oberfranken, in ein Örtchen, das einen Weltrekord hält. Das nur rund 1300 Einwohner zählende Städtchen Aufsess hat sich wegen seiner ganzen 4 Brauereien den Eintrag als Ort mit der höchsten Brauereiendichte redlich verdient. Auf einem speziell angelegten Bierwanderweg können ebendiese auch auf einer schönen Tagestour erkundet und bewandert werden. Unser heutiges Testobjekt stammt von der Brauerei Rothenbach. Seit 1886 braut die Brauerei nun schon an Ort und Stelle und ist gleichzeitig die größte der 4 Brauereien in Aufsess. Verkostet wird heute der dunkle Bock, der speziell für die kalte Jahreszeit hergestellt wird. Er hat einen Alkoholgehalt von 6,5%.

Optik: Rotbraunes Bier mit einen eindeutig rötlichen Stich. Der Schaum ist nur ca. 1 cm breit.

Zum Geruch: Brotiger Geruch. Aber auch Kaffeenoten und leichte Lakritznoten machen sich breit. Ganz feine röstige Noten.

zum Geschmack: Es ist eine gewisse Süße erkennbar, jedoch ist diese moderat gestaltet und nicht so aufdringlich, dass gefällt. Eine leichter, hopfiger Gegenpol bildet sich zu den süßlichen Malznoten. Diese kommen vor allem im Antrunk und Mittelteil durch und werden dann so etwa ab dem Gaumen von bitteren und röstigen Noten abgelöst. Vor allem das Mundegfühl dieses Bieres ist sehr schmackhaft. Es wirkt trotz seines erhöhten Alkoholgehalts nicht schwerfällig, sondern weich im Geschmack. Auch nicht schmierig wirkt es. Dennoch ist es recht würzig. Im Abgang hat man leichte Anklänge von Kaffee oder Espresso.

Zum Fazit: Ein recht solider Bock. Schmackhaft und süffig fast schon gefährlich. Jedoch fehlt noch das gewisse etwas und es ist ein wenig zu süß. Könnte noch ein bisschen röstiger sein. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Kapuziner Winter Weissbier

Und schon brennt die 3te Kerze am Adventskranz. In einer Woche ist also Weihnachten. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Hinter dem heutigen 17ten Türchen des Adventskalenders verbirgt sich zur Abwechslung mal kein untergäriges Festbier sondern ein Weißbier. Ja, denn es gibt nicht nur untergärige Winterbiere sondern auch obergärige. Bestes Beispiel hierfür ist unser heutiges Testobjekt, die Kapuziner Winterweisse. Bei dem Namen Kapuziner denkt natürlich jeder zuerst an den bekannten Mönchsorden und Mönche und Klöster haben bekanntermaßen einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung unseres heutigen Bieres. Auch verbinden viel Menschen mit Mönchen ein wohlschmeckendes Bier, welches nach alter klösterlicher Rezeptur handwerklich hergestellt wird. Dementsprechend ist ein solcher auch auf dem Etikett zu sehen, jedoch ist das auch das einzige was dieses Bier mit Mönchen zu tun hat. Denn Kapuziner ist nichts anderes als die Weißbiermarke der Kulmbacher Brauerei, die diese seit 1987 herstellt. Der Mönch dient somit lediglich Marketingzwecken. Nun aber zum Bier: verkostet wird das Winter Weissbier. Ein Weissbier, das die Kulmbacher Brauerei für die kalten Tage braut. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Bernsteinfarbiges Bier. Es hat einen bräunlichen Einschlag. Schaumkrone ist in Ordnung, jedoch für ein Weizenbier ein wenig mickrig.

Zum Geruch: Sehr hefiges Aroma. Typischer Geruch nach Weizengetreide und Banane. Außerdem hat man etwas Vanille und Nelke im Geruch. Was negativ auffallt ist eine unangenehme Note die parfümig und nach Spülmittel riecht.

Zum Geschmack: Interessantes Bier. Hat einen feine hefige Note. Aber auch die typischen Bananenaromen sind vorhanden. Aufällig ist die würzige Note, die ein wenig an Nelke und stark an Vanille erinnert. Der Malzkörper ist in Ordnung, jedoch finde ich ihn ein wenig zu zurückhaltend und nicht kräftig genug. Es schwingt bei allem jedoch auch immer so eine parfümige Note mit. Ist mir insgesamt auch einfach zu hefig und ein wenig zu schal. Schmeckt nicht natürlich.

Zum Fazit: Es hat ein wirklich schönen beginn, jedoch lässt es dann ganz stark nach. insgesamt einfach zu schwach. mir auch zu hefig und schal. Hierfür gibts nur 2 Sterne.