Veröffentlicht in 4-Sterne

Stone Ripper

Bevor ich zum heutigen Biertest komme, möchte ich mich zunächst einmal ganz herzlich bedanken und zwar bei Stone Brewing Berlin. Als ich vor einigen Wochen meine Post entgegen nahm, war da ein Paket für mich, das ich so gar nicht erwartet hatte, da ich es nicht bestellt habe. Es war adressiert an Julis Bierblog und ist somit sozusagen meine erste Bierspende. Vielen dank hierfür an Stone Brewing für dieses Kostenlose Paket. Es enthielt zwei Dosen des neuesten Erzeugniseses, Ripper IPA, sowie jede Menge Infomaterial. Das Ripper soll ein klassisches, trockenes San Diego Style IPA sein, aber mit dem Einfluss von Australischem Galaxy Hopfen. Die Macher versprechen sich dadurch ein ideales Sommerbier das an Surfen und Strand erinnert. Schauen wir mal.

Zur Farbe: Eine richtig schön rötliche Farbe mit einem Stich ins braune hat das Bier. Der Schaum ist wirklich enorm und füllt das Glas bis ganz noch oben aus. Auch ist das Bier so lebendig, das es gar nicht auf einmal in das Glas passt. Es weist eine leichte Trübung auf.

Zum Geruch: Eine dezent fruchtige Note weht einem da in die Nase. Man hat vor allem beerige Noten, die das Fruchtaroma beherrschen wie ich finde. Jedoch ist es bei weitem nicht so intensiv, wie ich es schon bei anderen Bieren hatte. Nach dem ersten Riechen zeigt sich der Hopfen dann auch eher von seiner bitteren und zitrusartigen Seite.

Zum Geschmack: Ohja dieses Bier ist bitter und trocken. Dort zeigt der Hopfen wirklich seine bittere Seite. Fruchtaromen klinge nur ganz leicht mit in diesem Bier und im Abgang wird es dann richtig schön herb. Jedoch schmeckt man schon einen deutlichen Unterschied zu einem Pils da man einfach noch ganz marginale Einflüsse der Hefe dabei hat. Der bittere, grasige Hopfenton bleibt noch lange im Nachgang am Gaumen. Das so verursachte leicht trockene Mundgefühl macht Durst auf den nächsten Schluck, da der Hals sonst austrocknet. Sehr spritzig dieses Bier ohne dabei wirklich arg sprudelig zu wirken. Wenn man das Bier ein wenig in der Mundhöhle lässt kommen auch sehr feine Zitrusnoten durch, die einen ganz klein wenig eine Fruchtigkeit ala Orange und Pfirsich beinhalten. Der Malzkörper fehlt diesem Bier aber leider komplett und so wirkt es als Gegenpol zu den wirklich tollen Hopfenoten sogar ein wenig wässrig vom Mundgefühl. Wirklich am Gaumen tolle herbe Hopfennoten mit einer leichten Fruchtausstrahlung in die Backengegend.

Zum Fazit: Ein deutliche Steigerung gegenüber den letzten Bierenn von Stone. Die fFruchtigkeit lässt zwar zu wünschen übrig, dafür ist es aber wie Versprochen richtig schön bitter und herb. Für Biertrinker die so etwas mögen definitiv ein Tipp. Hierfür gibts 4 Sterne.

 

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