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Brunehaut Blanche

Für meinen heutigen Test überschreite ich wieder die Grenze zu Frankreich. Das folgende Bier führt mich dabei zur Brasserie Brunehaut in die gleichnamige Wallonische Ortschaft. Die Brauerei selbst geht zurück auf die Abtei St. Martin, jedoch wurde der professionelle Braubetrieb erst 1890 gestartet. Die Biere haben dabei eine Bio Zertifizierung und werden streng nach diesen Richtlinien gebraut. Ich möchte mich heute dabei dem Brunehaut Blanche, einem Witbier widmen, das einen Alkoholgehalt von 5% aufweist.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hefiges Bier. Es hat eine orangene Farbe, der Schaum ist aber nicht so üppig.

Zum Geruch: Ein zitronig frisches Bier. Es sprudelt einem die Kohlensäure entgegen. Dazu hat man intensive Orangennoten.

Zum Geschmack: Man hat hier die Orangennoten, die sehr intensiv sind und schon fast ins fruchtig-saftige übergehen. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein sehr aromatisches Bier, mit einer sehr guten Orangen und Zitrusnoten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein spritziges Bier mit einer wenig getreidigen Note. Insgesamt ist es aber vom Körper her schwach und nicht ganz so aromatisch.

Zum Fazit: Mich überzeugt es nicht so ganz und ich finde es ein bisschen schwach im Geschmack. Daher kann ich dem Bier auch nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Schimpf Hefeweizen

Im heutigen zweiten Test widme ich mich dem Hefeweizen der Schimpf Brauerei aus dem Rottenburger Ortsteil Remmingsheim. Das Weizen, welches ich heute verkoste ist ein echter Klassiker und hat auch schon eine Goldmedaille beim european Beerstar errungen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, oranges Bier mit einer leichten Bernsteineinfärbung. Der weiße Schaum ist wikrlich üppig und eines Weizens würdig.

Zum Geruch: Man hat eine schöne bananige Note, die fein in der Nase auftaucht. Ansonsten hat man eine stark getreidige Note, die den Geruch auch dominiert. Zusätzlich riecht man den Hopfen mit seinen leicht bitter anmutenden Noten durch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck des Bieres ist erstaunlich bitter und vor allem ein sehr getreidiges Bier. Man schmeckt wirklich sofort den Weizen heraus, da ich diesen Geschmack gut mit einem Weizenbrot assoziiere. Die Fruchtigkeit kommt erst nach ein paar Schlücken, dafür aber richtig schön. Es legt sich eine Banaennote in den Geschmack, die aber nur dezent ist und im Abgang hat man leichte Erdbeernoten. Dieses Weizen überzeugt vor allem durch seinen gut ausbalancierten Geschmack und einen vollen Körper. Hier sind die einzelnen Geschmackseindrücke wirklich echt gut aufeinander abgestimmt. Im Abgang ist es vielleicht eine Spur zu bitter.

Zum Fazit: ich habe hier wirklich ein überzeugendes Weizenbier, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Hier und da gibt es noch leichte Mängel. Daher ist mir dieses Bier auch sehr gute 4 Sterne wert, das knapp an der Höchstwertung vorbeischrammt-

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Schönbuch Pale Ale

In meinem heutigen Test habe ich das Pale Ale der Schönbuch Braumanufaktur aus Böblingen im Programm. Schönbuch war eine der ersten mittelständischen Brauereien in Baden-Württemberg, die ihre Produktpalette um das ein oder andere Craftbeer erweiterten. Das Pale Ale, war dabei das erste Produkt, das Schönbuch im Zuge dessen auf den Markt brachte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, rötlich bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Mix aus fruchtigen und zugleich auch getreidigen Noten, die ein wenig brotig daher kommen. Es erinnert etwas an Maracuja und Melone bzw. Honigmelone

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es zunächst herb am Gaumen, dann tritt eine verhaltene Süße hervor, bevor es am Gaumen ein wenig prickelt. Im Nachgang wechseln sich die fruchtigen Noten und die bitter-brotigen etwas ab. Der Körper ist präsent aber einigermaßen schlank.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier vor mir stehen, welches eher in die harzige und brotige Richtung tendiert. Man hat hier und da etwas fruchtiges. Ich gebe dem Bier ein Wertung von 3 Sternen, da es ansonsten nicht wirklich spektakuläres ist, das man aber dennoch recht gut trinken kann.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Stiegl Goldbräu

Im Zuge des heutigen österreichischen Nationalfeiertags möchte ich im zweiten Test mit dem Goldbräu das Flaggschiff der Salzburger Stieglbrauerei verkosten. Die Stieglbrauerei ist obendrein die größte Privatbrauerei der Alpenrepublik. Das Goldbräu ist ein klassisches österreichisches Märzenbier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht brotig mit wie ich finde sogar einem leicht karamelligen Einschlag. Auch ein paar süßliche Noten hat das Bier.

Zum Geschmack: Ein sehr kerniges und im ersten Moment erfrischendes Bier. Im O-Ton aber auch vor allem im Abgang ist es ein wenig wässrig. Es wirkt sehr hart vom Wasser und nicht so richtig weich im Mund. Leicht prickelnd und etwas süßlich ist es dagegen am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher zurückhaltendes Bier. Es ist immer ein leicht süßlicher Grundton vorhanden, aber insgesamt wirkt das Bier rund und gut abgestimmt.

Zum Fazit: Ein doch recht ansprechendes Bier, das hier und da ein wenig Schwächen hat im Gesamtpaket aber überzeugt und trinkbar ist. Ich gebe hier eine Wertung von 3 Sternen.

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Tennents Whiskey Oak

In meinem heutigen Test vereinen sic zwei Dinge für die Schottland gewissermaßen bekannt ist, nämlich Bier und Whisky. Dazu stammt das Ganze noch von der Glasgower Wellpark Brewery, deren Marke Tennents den schottischen Biermarkt beherrscht. Von besagter Brauerei gibt es also auch ein Bier, das eine gewisse Zeit in schottischen Whiskyfässern gereift ist. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hölzerne, getoastete Noten hat man in der Nase. Man riecht eindeutig den Whisky Einfluss. Eine leichte Vanille wie ich finde hat es dazu noch in der Nase. Gewisse Fruchtaromen kommen noch dazu, auch wenn sie nicht so ausgereift sind.

Zum Geschmack: Hier hat man leider gar nicht mehr so die feinen Whiskeynoten. Diese klingen nur in den Backen leicht an und etwas im Nachtrunk. Ansonsten ist es sehr prickelnd und bitter. Es hat eine recht unangenehme alkoholische Bittere, die sehr mineralisch bzw. metallischen Ausmaßes ist. Gegen Ende ist noch eine gewisse Süße vorhanden. Wenn die Kohlensäure nachlässt, wird es noch alkoholischer und vor allem kratzt es kurz am Gaumen. Es erinnert geschmacklich eher an einen billigen Whiskey, Man hat hier die Malznoten bzw. sogar leicht torfige und karamellige Noten des Whiskeys und eine leicht brennende alkoholische Note.

Zum Fazit: Ein eher unsägliches Bier, bei dem mir vor allem die alkoholischen Noten aufstoßen. Ich finde diese wirklich in höchstem Maße störend und unangenehm. Daher reicht es auch nur zu einer Wertung von 1 Stern. Man kann hier alternativ auch einen niedrigpreisigen Whisky pur trinken und kommt ungefähr zu dem selben Geschmackserlebnis.

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Migi Bräu IPA

Für meinen heutige Biertest muss ich mich zunächst einmal bei meinem treuen Sender bedankend er mich regelmäßig mit Bierspezialitäten versorgt. So hat auch das nun folgende Testobjekt den Weg zu mir ins Glas gefunden. Dafür geht es in die Schweiz zur Getränke Lussi AG aus Stans am Vierwaldstätter See. Dieser Getränkeproduzent und Händler hat unter dem Namen Migi Bräu auch ein eigenes Biersortiment im Angebot. Das IPA habe ich nun vor mir stehen und der Alkoholgehalt dieses Bieres beläuft sich auf 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein überraschend karamellig geprägter Geruch mit einer gewissen Fruchtigkeit die auch etwas von Pfirsich hat. Das kommen harzige Aromen von Pinie oder Kiefer.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das im Antrunk hopfig ist, jedoch dann sehr schön harzig wirkt und dann auch karamellige Noten hat, die in röstige Noten übergehen. Es ist auf der einen Seite recht aromatisch im Mund, hat aber dann auch harzige und hopfige Noten, die Richtung Abgang immer bitterer werden. Es hat so ein leicht aromatisches Aroma, bei dem immer wieder karamellig Noten anklingen, was aber zu Lasten der Fruchtigkeit stattfindet, die sich eher in Richtung Bratapfel oder ähnliches zieht und nicht in die tropische Richtung geht. Umgarnt wird alles von einer gut abgestimmten Hopfenbittere und einem kräftigen und präsenten Malzkörper, der sich geschmacklich aber zurückhält.

Zum Fazit: Ein etwas anderes IPA, das zur Abwechslung nicht versucht nur fruchtig oder bitter zu sein. Diese wunderbaren Karamellnoten gepaart mit harzigen Einflüssen gefallen mir sehr und sind eine willkommene Abwechslung. Daher bin ich mir auch nicht zu schade hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen zu vergeben.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Sanwald Hefeweizen

Im heutigen zweiten Biertest habe ich mit dem Sanwald Hefeweizen einen richtigen Klassiker aus dem Südwesten im Programm. Gebraut wird das Ganze von der Dinkelacker Brauerei aus Stuttgart, die den städtischen Konkurrenten Sanwald in den 70er Jahren übernommen hat und deren Biere nun ihre Weizenpalette abdecken. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein orangenes, trübes Weizenbier. Es hat eine sehr ordentliche Schaumkrone, die sogar übers Glas hinaus geht.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig hefig. Aber ist eher ein wenig herber im Geruch, als nur nach Banane. Man riecht richtig das Getreide.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das sehr getreidig ist und nur wenig Banane hat. Es ist aber extrem süffig und prickelnd. Es hat einen sehr würzig herben Charakter und im Abgang eine leicht hefige Noten, verliert aber nicht unbedingt etwas von seiner Saftigkeit.

Zum Fazit: Ein Bier für das der Name Vollkornsprudel erfunden wurde. Es ist gerteidg süffig und wirklich gut zu trinken. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Nittenauer Bier Royal

In meinem heutigen Test verkoste ich nun das 5 und letzte Bier der Nittenauer Hopfenkreuzfahrt. Das Bier Royal führt uns dabei vor die eigene Haustür, wurde es doch mit dem deutschen Aromahopfen Hüll Melon verfeinert. Der Rest unterscheidet sich bekanntlich nicht zu den anderen Bieren der Serie. Der Alkoholgehalt bleibt auch bei 7,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, orange- bis bernsteinfarbenes Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat eine leichte Melone, aber sonst ist es eher ein harziges Hopfenaroma, das in der Nase ist. Dazu kommen noch leicht süßliche Malzaromen.

Zum Geschmack: Ein leicht fruchtiges Aroma, bei dem die Melone anklingt. Jedoch ist dieses Bier zunächst recht mild. Man bekommt eine ganz leichte bitter-harzige Ummantelung des Hopfens die in der Backengenend und am Gaumen zu spüren ist und die man auch noch im Nachgang am Rachen haften. Ansonsten ist die Melone auch im weiteren Trinkverlauf nur kurz vorbeischauendes Beiwerk.

Zum Fazit: Hier hatte ich schon Biere, bei denen der Hüll Melon Hopfen deutlich besser eingesetzt worden ist und auch besser zum tragen kommt. Daher gibt es von mir für dieses Bier nur 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

John Malcom White Stout

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der John Malcom Serie, welche von Eichbaum für die Rewe Gruppe gebraut wird und in ihren Märkten sowie den dazugehörigen Penny Läden erhältlich ist. Doch was ist bitte ein White Stout? Ich gehe mal davon aus, das hier versucht wird ein Bier im Stoutstyle mit hellem Malz zu brauen. Doch ob das schmecken kann? Der Alkoholgehalt beläuft sich jedenfalls auf 7,6%.

Zur Optik: Ein goldenes, leicht trübes Bier. Es hat eine ordentlichen schön weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht spritzig, ein wenig hat es etwas von Birne und Apfel. Dazu kommt eine ganz leichte Brombeere. Apfel und Birne sind aber dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es erstaunlich hopfig-bitter mit einer schön fruchtigen Note die aus grünen Apfel und einem leichtem Ananas Einfluss besteht. Ansonsten ist es ein recht ausgewogenes Bier, bei dem der Hopfen aber nicht so gut dosiert wirkt und teilweise ein wenig alt daherkommt. Im Abgang ist es marginal ein ticken zu bitter und die Kohlensäure ist hier zu hoch.

Zum Fazit: Nichts spektakuläres, aber auch nichts was wehtut. Was gut ist wie die Fruchtaromen von Apfel und co. Wird leider durch einen schlechten Hopfen und Kohlensäureeinsatz wieder pulverisiert. Ich gebe hier 3 Sterne.

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Ustersbacher Urhell

Im heutigen zweiten Biertest habe ich wieder ein Bier der Ustersbacher Brauerei im Test. Verkostet wird von ihr mit dem Urhell ein klassisches bayerisch Helles. Der Alkoholgehalt liegt bei 4.9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht süßlich in der Nase mit getreidigen Noten. Ansonsten ist es eher geruchsneutral. Dazu kommt etwas Honigsüße

Zum Geschmack: Ein süßlicher Antrunk, der im Abgang dieses getreidig süßliche Aroma hinterlässt und somit Lust auf den nächsten Schluck macht. Es ist sehr erfrischend, aber auch ein wenig pappig.  Im weiteren Trinkverlauf ist es nicht besonders speziell. Es ist eher sogar ein wenig zu süß im Abgang. Es prickelt etwas leicht am Gaumen.

Zum Fazit: Ein ganz gut trinkbares Helles Bier. Es ist unspektakulär aber trinkbar und erfrischend. ich gebe dem Bier 3 Sterne.