Ab November, oder teilweise auch schon früher Füllen sich die Supermärkten wieder mit diversen Winter und Festbieren. Zwar war der Himmel die letzten Tage mehr grau als blau, von richtig winterlichem Temperaturen sind wir aber doch noch ein ganzes Stückchen entfernt. Da aber so ziemlich jede Brauerei ihr Festbier inzwischen bereits im November verkauft, werde auch ich ab dem jetzigen Zeitpunkt wieder das ein oder andere Winterbier verkosten. Den Anfang für die diesjährige Saison macht der Wolfshöher Wintertaum aus der Nähe von Nürnberg. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.
Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernstein bis dunkelgoldenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.
Zum Geruch: Ein dezent brotiger, leicht getreidiger Geruch.
Zum Geschmack: Die Kohlensäure ist im ersten Moment sehr lebendig. Im Körper zeigt sich das Bier durchaus kräftig mit einer leichten Karamellnote im Abgang. Vor allem die Kohlensäure ist sehr lebendig und macht das Bier spritzig. Es ist im Abgang auch etwas herb. Mehr bietet das Bier aber nicht wirklich. Es ist süffig, aber trotz des Alkoholgehalts im Körper eher nicht so präsent. Ich finde das das Bier dadurch durchaus süffig wirkt, es aber im vergleich zu anderen Festbieren etwas an geschmacklicher Tiefe fehlt.
Zum Fazit: Wie beschrieben fehlt es dem Bier im vergleich zu anderen Festbieren einfach an geschmacklicher Tiefe und es ist somit zwar durchaus süffig, aber jetzt nicht das gelbe vom Ei. Von mir gibt es 3 Sterne.