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Gouden Carolus Classic

In meinem heutigen Test habe ich wieder ein Biertest gibt es wieder etwas belgisches. Es gibt ein Bier der Brauerei Het Anker aus der Stadt Mechelen. Die Ursprünge dieser gehen zurück auf das Jahr 1872, als sie nach dem Kauf von Louis van Breedam ihren Namen erhielt. Einige Biere der Brauerei werden unter dem Namen Gouden Carolus vertrieben, welche nach dem römisch-deutschen Kaiser Karl V benannt sind, dessen Herrschaftsgebiet sich auch über das heutige Belgien erstreckte und der dort auch geboren wurde und aufgewachsen ist. Das Gouden Carolus Classic, mein heutiges Testbier, ist ein belgisches Ale mit einem Alkoholgehalt von 8,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentliche weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig-lakritziges Aroma habe ich in der Nase

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein getreidiges, aber auch süßliches Aroma, das in Richtung Abgang schon fast ein wenig zuckrig wirkt. Es ist ein sehr süßliches Bier, das schon fast en wenig zuckrig ist im Geschmack. Es ist ein Bier, das auch alkoholische Noten aufweist, jedoch vor allem auch wärmt und sehr malzig ist. Es hat teilweise etwas nussiges im Geschmack und das zieht sich auch bis in den Abgang durch. Dabei hat es auch feine süßliche Noten.

Zum Fazit: Irgendwie ist dieses Bier nicht das gelbe vom Ei. Es ist vielschichtig ja, aber hat alkoholische und zuckrige Noten, die mir nicht so gefallen. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen.

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Biermanufaktur Engel Keller Bock

In meinem heutigen zweiten Biertest habe ich den Kellerbock von der Biermanufaktur Engel aus Crailsheim im Programm. Der naturtrübe, helle Bock hat einen Alkohgehalt von 7,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, hellorangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen guten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malzig, karamelliges Aroma so wie es auf dem Etikett steht. Es ist gut brotig und leicht süßlich.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiger Einstieg hat diese Bier, der mich doch sehr überrascht. Man hat gute Aromen die ein wenig an Äpfel und vor allem Birne erinnern. Die Hefe und das Malz sorgen zudem für eine gutes karamelliges Aroma, bei dem das Malz klar dominiert. Der zweite Eindruck verleiht dann jedoch ein wenig Fehlaromen, die dann ein wenig arg eingestaubt schmecken. Irgendwie hat es hintenraus dann zwar schon wirklich interessante und komplexe Aromen, jedoch schwingt hier so eine etwas zu süßliche zuckrige Komponente mit, die von alkoholischen Noten leicht begleitet wird.

Zum Fazit: Ein wirklich solider Bock, der vor allem durch die leicht karamelligen Noten überzeugt. Ich gebe hier eine Note von 4 Sternen.

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Stone Espresso Totalitarian

Im heutigen Test habe ich mit dem Espresso Totalitarian passend zur heutigen Wahl ein Bier aus den Vereinigten Staaten. Es handelt sich um ein Bier der Stone Brewing Company aus San Diego. Das Espresso Totalitarian ist dabei ein Russian Imperial Stout, bei dem im Brauprozess auch auf Espressobohnen zurückgegriffen wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei stolzen 10,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: EIn wirklich sehr kaffeeartiger, an Espresso und Bitterschokolade erinnernder Geruch.

Zum Geschmack: Ein kräftiges Bier, mit einem bitter schokoladigen Abgang. Dieser hallt wirklich extrem lange nach. Es prickelt noch leicht im Antrunk, bevor es dann am Gaumen extrem bitter wird und er Hopfen dazukommt. Diese Kaffeearomen hängen sich an den Gaumen und hängen deutlich länger nach, je länger man das Bier trinkt. Es ist ein Bier, das wirklich sehr auf die Kaffeenote ausgelegt ist. Es schmeckt tatsächlich wie ein Espresso ist mir jedoch in abstrichen hier und da zu süßlich, sodass man dann schon nicht bemerkt das hier ein Bier mit einer gewissen getreidigen Komponente vorhanden ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr sehr überzeugendes Bier, bei dem mir kaum etwas anderes übrig bleibt als hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen zu vergeben. Man hat alles was ein Imperial Stout verlangt und den Alkohol schmeckt man überhaupt gar nicht.

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Ayinger Jahrhundert Bier

Im heutigen zweiten Biertest geht es aufs Land ins Dorf Aying, welches sich unweit von München befindet. Bekannt ist der Ort hauptsächlich für seine Brauerei, die ihre Biere auch überregional und teilweise in größerem Umfang in ganz Deutschland und darüber hinaus vertreibt. 1878 gegründet ist die Brauerei nach wie vor in Privatbesitz und wird von der Familie Inselkammer geführt. Das Jahrhundertbier, welches ich heute verkoste ist stilistisch ein Exportbier und verdankt seinen Namen der Tatsache, das es erstmals zum hundertjährigen Betriebsjubiläum 1978 gebraut wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat ein ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges leicht brotiges Aroma.

Zum Geschmack: Ein mineralisches, leicht kalkiges Aroma das ich hier im ersten Schluck habe. Im zweiten Schluck kommt dann auch etwas süßliches im Aroma dazu. Man hat leichte Honignoten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus diesen mineralischen Noten, gepaart mit getreidigen Noten. Die mineralischen Noten liegen vermutlich am recht hart wirkenden Brauwasser, wodurch auch das Mundgefühl nicht so weich wirkt. Im Abgang ist es ganz leicht herb.

Zum Fazit: Ein süffiges aber nicht ganz so rundes Bier wie das Helle der Brauerei. Ich gebe für dieses Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Baumburger Sopherl

In meinem heutigen Test wird es dieses Mal wieder richtig stark. Mit dem Sopherl der Baumburger Klosterbrauerei wage ich mich dabei an einen Eisbock. Mit 11% Alkoholgehalt hat dieser dementsprechend auch ordentlich Wumms zu bieten.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein alkoholisches Aroma, aber auch beerige Noten hab ich in der Nase, die an Johannisbeere und Brombeere erinnern.

Zum Geschmack: Der Eindruck ist auch hier zunächst von gewissen alkoholischen Noten begleitet, aber auch von fruchtigen bzw. beerigen Noten. Auch im weiteren trinkverlauf kämpfen die alkoholischen Noten mit den gtereidgen und leicht fruchtigen, die unter anderem auch an reife Pflaumen erinnern. Es ein mix aus bitteren alkoholischen Noten und der süßlichen Getreidenote die versucht die Oberhand zu gewinnen und das zum Glück auch schafft.

Zum Fazit: Ein sehr komplexes Bier, das mit den alkoholischen Noten etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wenn man sich darauf jedoch einlässt hat man ein geschmacklich sehr vielfältiges Bier. Ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen.

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Hummel 1162 Jubiläums Festbier

Für meinen heutigen Test geht es mit dem 1162 Jubiläums Festbier zur Brauerei Hummel ins fränkische Merkendorf bei Bamberg. Das Bier wurde ursprünglich 2012 zur 850 Jahr Feier des Ortes eingebraut ist jedoch seither fester Bestandteil im Sortiment des Betriebes. Das Bier ist ein stärker eingebrautes Rauchbier mit einem Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filetiertes Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumhaube. Diese ist jedoch leider ein wenig flukativ.

Zum Geruch: Was zunächst auffällt ist das man klar den Einsatz von Rauchmalz riecht. Dementsprechend kommen die Schinken und Rauchnoten durch. Aber es lässt auch noch raum für ein paar leicht süßliche Getreidenoten.

Zum Geschmack: Für ein Rauchbier schmeckt es erstaunlich frisch. Denn der Rauchbiergeschmack, sprich dieses leicht nach Kohle und Schinken schmeckende ist genau richtig dosiert und hält sich ein wenig im Hintergrund. Dennoch den Grundton des Bieres bestimmend, hält sie sich so weit zurück, dass sich im Vordergrund auch die anderen Geschmacksnuancen entfalten können. Im Abgang hat man leicht bittere Noten vom Hopfen, die durch ein leichte Malzsüße abgerundet werden. Im Abgang ist der Hopfen fast schon ein wenig zu viel und diese so erzeugte Herbe passt nicht ganz zu den Raucharomen. Im Abgang wird es dann sogar noch leicht fruchtig mit Beereneinflüssen.

Zum Fazit: Ein solides, aber gewöhnungsbedürftiges Bier. Mich hat es wirklich überzeugt und ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen. 

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Jopen Blurred Lines

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier, der Jopen Brauerei aus Haarlem in den Niederlanden. Das Blurred Lines, welches ich verkosten möchte ist ein New England IPA, das alkoholtechnisch mit 5,3% eher etwas leichter unterwegs ist.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen ganz ordentliche weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hefig und auch fruchtig. Ich finde es geht in Richtung Mandarine und Grapefruit.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck prickelnd und im Abgang ist es aber irgendwie ein wenig wässrig, aber es bleibt auch dezent fruchtig mit Noten von Grapefruit und etwas Ähnlichem. Es ist vom Körper her eher leicht, aber irgendwie auch sehr erfrischend, da die Kohlensäure nur leicht prickelt. Es ist nur dezent bitter und eher leicht. Es hat eine sehr dezente Fruchtigkeit bzw. Malzsüße, die am Gaumen kurz anklingent und sich so im Nachgang im Mund und Nachgang festsetzt. Es ist aber doch dezent und eher leicht. Ganz zum Schluss wird es auch etwas bitter.

Zum Fazit: Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich hier um einen eher leichten und dezenteren Vertreter seiner Zunft handelt, dann ist dieses Bier wirklich gut. Wenn man aber den Bierstil NEIPA als ganzes Betrachtet, fehlt einem vermutlich etwas an Fruchtigkeit und Geschmackstiefe. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Lindauer Hell

Für den folgenden Biertest muss ich mich zunächst einmal wieder bei einem Kumpel bedanken, der mir dieses Bier zum verkosten mitgebracht hat. Es geht dabei zum bayerischen Teil des Bodensees nach Lindau. Die dortige Inselbrauerei Lindau braut schon seit 1972 nicht mehr, nachdem die Braustätte im Zuge des Zusammenschlusses mit dem Bürgerlichen Brauhaus Ravensburg geschlossen wurde. Auch diese Brauerei schloss im Jahre 2000 Ihre Pforten, jedoch sind die Biere der Inselbrauerei nach wie vor erhältlich und werden heute von der Aktienbrauerei Simmerberg gebraut. Diese ist lustigerweise nach wie vor zu 60% in Besitz der noch immer existierenden Lindauer Inselbrauerei AG, die sich allerdings nur noch um die Verwaltung der dazugehörigen Immobilien kümmert. Das Lindauer Hell, welches ich heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Der Schaum ist quasi nicht vorhanden.

Zum Geruch: Ein eHonigsüße mache ich in der Nase aus. Es ist etwas strohig. Getreidge und leicht toastge Noten habe ich außerdem.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr würziges Bier mit einem tollen getreidgen Körper, der leicht ins süßliche geht. Der Abgang ist eher mild und die Kohlensäure ist nur leicht vorhanden. Es bleibt ein sehr erfrischendes Helles, das geschmacklich aber eher neutral ist, auch wenn eine gewisse süßliche Komponente dabeibleibt.

Zum Fazit: Ein richtiges Sommerbier. Getreidig, erfrischend und mit einer gewissen Honigsüße versehen hat es zusätzlich auch noch etwas schön kerniges. Einzig die Kohlensäure könnte etwas mehr sein. Ich zücke hier ohne zu zögern 4 Sterne.

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Inselbrauerei Baltic Gose

Mit der Baltic Gose der Rügener Inselbrauerei habe ich heute Mal wieder einen Vertreter dieses Altdeutschen Gewürzbieres im Test. Wie bei einer Gose üblich wird auch bei diesem Bier Salz verwendet und da es sich um die Inselbrauerei handelt wird in diesem Fall natürlich auf Meersalz zurückgegriffen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat eine leichte Limette und Zitrone. Ein säuerlicher Geruchmacht sich breit, der etwas leicht kräutriges hat.

Zum Geschmack: Es ist sehr spritzig. Im Abgang kommt zunächst eine zitronige Note hinzu, bevor man im Nachgang tatsächlich auch salzige Noten hat. Es hat obendrein etwas von Meerwasser. Die Säure wirkt dabei sehr erfrischend. Es hat etwas weinartiges, welches durch diese Säure an einen leichten Weißwein erinnert. Es ist gegen Ende nicht mehr so säuerlich. Die Zitrusnoten bzw. die leichten Limetten und Orangennoten kommen sehr gut durch. Der letzte Schluck bringt noch einmal etwas Säure ins Spiel.

Zum Fazit: Ein für mich wie ich finde sehr gutes Bier, das sehr erfrischend und gut ausbalanciert wirkt. Die Säure und die Noten des Salzes harmonieren wirklich gut. Ich kann dem Bier so auch eine Wertung von wirklich sehr guten 4 Sternen verpassen.

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Einsiedler Doppelbock

Die kalte Jahreszeit ist traditionell auch die Zeit der stärkeren Bockbiere. Einen Bock der das ganze Jahr zu haben ist, ist der Doppelbock der Einsiedler Brauerei aus Chemnitz-Einsiedel. Der Alkoholgehalt dieses dunklen Doppelbocks beziffert sich auch bei stolzen 7.8%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidige Noten mit dem gewissen süßlichen Etwas. Teilweise sind sie etwas beerig.

Zum Geschmack: Ein eher alkoholisches Aroma, aber mit einer ausgeprägten Note von süßlichem Getreide. Es ist aber bislang noch nicht störend. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süßliches Bier. Mir ist es hier an der Stelle deutlich zu süß und es fehlt vor allem deutlich and der Kohlensäure um dieser Süße Einhalt zu gebieten.

Zum Fazit: Ein gewöhnungsbedürftiger Bock. Es ist zwar aromatisch und die alkoholischen Noten werden überdeckt, jedoch ist es dadurch auch sehr sehr süßlich. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen.