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Stoxbräu Blonder Bock

Ich bleibe für heute bei den Starken Biere und stelle nun noch eine Notiz der nach meiner Informationen leider nicht mehr existierenden Stoxbräu aus Unterfranken vor. Hier dreht es sich um den Blonden Bock, ein helles Starkbier mit einem Alkoholgehalt von 7,1%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht karamellig, aber auch nacm reifen Streuobst und leicht säuerlich.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen kröftigen Körper und einen fruchtig säuerlichen Geschmack. Im Abgang ist das Bier etwas karamellig. Das Bier wirkt insgesamt durchsaust süffig ist leicht säuerlich aber auch im Gaumen dann karamellig und fruchtig und hat etwas von einem sehr reifen Apfel oder Birne, dass karamellige, getreidige überwiegt hier dennoch. Auch gegen Ende ist das Bier noch süffig. Insgesamt ist es im Geschmack durchaus auch vollmundig, gegen Ende aber nicht mehr ganz so karamellig und fruchtig.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen für dieses schöne vollmundig und karamellige, nicht ganz so süße Bockbier. Schade, dass es das nicht mehr gibt.

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Störtebeker Scotch Ale

Auch von der Störtebeker Brauerei habe ich jetzt noch etwas für den Wintern, nämlich das Scotch Ale Speziell bei diesem Bier ist die Verwendung von Whiskymalz, denn auch dieser wird wie Bier aus Gerstenmal hergestellt, welches über schottischem Torf gedarrt und geräuchert wurde. Mit einem Alkoholgehalt von 9% hat es zudem ordentlich Bumms.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernstein bis kupferfarbenes Bier. Es hat für diesen Alkoholgehalt einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein rauchig erdiger Geruch mit einer guten Portion Schinken und hölzernen Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Eindruck doch süßlicher erscheint als gedacht. Es ist im Abgang auch leicht alkoholisch, wie man das auch vom Whisky kennt. Dennoch hat es eine malzige Karamellsüße und auch etwas holziges und rauchiges an sich. Man hat ein Bier mit einem kräftigen und beeindruckenden Malzkörper verfügt, der aber immer wieder auch alkoholisch wirkt. Der malzgeschmack ist eine Mischung aus Karamellnoten und eben einem rauchigen Aroma, das durchaus den Geschmack bestimmt und eben diese typischen Noten von Holz und Schinken mitbringt.

Zum Fazit: Es ist durchaus etwas gewöhnungsbedürftig und nicht für Jedermann geeignet. Wer aber auf Whisky oder Rauchbiere steht sollte es definitiv mal probiert haben. Mir ist das ganze aber etwas zu mächtig und auch alkoholisch. Dennoch eigentlich ganz lecker und süßlicher als Gedacht. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Strecks Bock 20

Auch vom Brauhaus Streck aus Ostheim vor der Rhön gibt es jetzt wieder den Bock 20 im Sortiment. Dieser kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein karamellig brotiges Aroma. Es riecht sehr sehr karamellig und hat noch etwas von kandiertem Obst und Trockenfrüchten.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das geschmacklich durchaus überzeugt und mich vor allem an kandierten Apfel erinnert. Es wirkt trotz seines Alkoholgehalts einigermaßen leicht im Körper, hat aber in Richtung Abgang eine ganz leichte alkoholische Bittere. Ein leichte Honig bzw. Wildhonignote mache ich auch noch aus. Es hat Noten von reifem Obst, ist aber leichter und nicht so schön karamellig wie im Geruch.

Zum Fazit. Ein solides bis gutes Bockbier mit schönem, runden Geschmack. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Mikkeller Hop Shop

Als nächstes Bier hab ich mal wieder etwas anderes und zwar den Hop Shop von Mikkeller aus Dänemark. Stilistisch handelt es sich hier um ein Hazy bzw. New England Session IPA. Wie bei Mikkeller üblich, dass keine eigene Braustätte beseitzt, wird das Bier einer befreundeten Gastbrauerei gebraut, im Fall dieses Bieres in Belgien bei der Proefbrouwerij. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat nicht so viel Schaum.

Zum Geruch: Sehr sehr fruchtig und eine deutliche Note von Zitrus und Grapfruit in der Nase die auch etwas Säure dazukommen lässt.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein IPA, dass sehr sehr frisch wirkt mit einer gut dezente Fruchtsüße, die aber nicht zu aufdringlich wird. Hier ist durchaus auch Zitrus vor allem Grapefruit aber nicht zu aufdringlich. Im Körper wirkt das Bier auch eher etwas leichter. Vom Charakter her ist es ein durchaus auch spritziges Bier mit einem saftigen fruchtigen Mundgefühl, dass durchaus auch etwas tropisches hat, das in Richtung Maracuja oder auch fast leicht Melone geht.

Zum Fazit: Insgesamt ein sehr schön erfrischendes, fruchtiges und dennoch leichtes Bier, dass einen satten vollmundigen Geschmack hat und Fruchtnoten die sehr lange im Mundraum bleiben. Von mir gibt es die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Zwanzger Pils

Weiter mache ich mit einem Pils aus Uehlfeld in Mittelfranken, nämlich jenem der Brauerei Zwanzger. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Es riecht grasig und hat daher eine im Geruch schöne Hopfenaromatik in der Nase.

Zum Geschmack: Ein prickelndes Bier mit einer guten Portion Hopfen im Abgang, die sehr aromatisch und frisch am Gaumen hängt und auch noch lange den Nachgang ausfüllt. Es wirkt im Körper aber dennoch auch voll und hat etwas Süße im Nachgang. Mir ist es tatsächlich einen Ticken zu süß, auch wenn es insgesamt für mich einen schönen und deutlich Hopfengeschmack hat, der aber nicht zwangsläufig bitter wirkt sondern eher ein wenig aromatisch, grasiger Natur ist. Die Kohlensäure prickelt ganz und trotz der Dominanz des Hopfens schafft es das Bier im Körper recht schlank zu sein. Es ist auch nicht zu bitter und hat einen harmonischen Abgang, der durch den Körper nicht zu trocken wirkt sondern vollmundig.

Zum Fazit: 4 Sterne bekommt das Bier von mir, wobei ich es ehrlicherweise noch hopfiger, bzw. knackiger erwartet hätte. Trotzdem stimmt hier wirklich sehr viel und ich kann es wirklich jedem empfehlen, der diesem doch nicht ganz einfach zu findenden Bier mal über den Weg läuft.

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Wurm Jura Quell Doppelbock

Auch Bockbiere haben in Franken aktuell Saison, wie zum Beispiel der Jura Quell Doppelbock der Brauerei Wurm aus Pappenheim in Mittelfranken. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv brotig süßlicher und karamelligerGeruch. Das Malz dominiert hier sehr. Man hat auch Rosinen, Datteln oder leichtes Trockenobst.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr ausgewogenes Bier mit einer vielfältigen Geschmacksaromatik. Im Nachgang kommen sehr deutlich Röstmalznoten durch. Dennoch ist das Bier nicht trocken sondern im Mundgefühl sehr vollmundig. Dazu wirkt es nicht mastig oder zu schwer im Körper wie man beim Alkoholgehalt eigentlich denken mag. Ich finde vor allem die durchaus vorhanden Röstnoten am Gaumen, die mich sehr überzeugt. Es ist wirklich sehr gut, dass das Bier nicht zu süßlich ist und somit sehr süffig wirkt. Die Kohlensäure des Bieres ist ganz passabel dosiert, aber nicht so viel und prickelt nur am Anfang, sodass sie dann dem Bier gegen Ende Raum Zur Entfaltung gibt. Gegen Ende wird es dann vor allem im Abgang dann auch durchaus röstiger. Auch etwas Hopfen mischt sich hier unter und sorgt für eine angenehme Würze. Es hat im Nachgang dann auch leicht nussige Noten. Insgesamt ist es für ein Bockbier gar nicht wirklich süß, was sehr angenehm ist. Mir ist es jedoch einen Tick zu röstig und gegen Ende ist der Nachgang dann auch ein klein wenig trocken, wenn dann dieses röstige Mundgefühl bleibt, mit einer durchaus knackigeren Hopfenbittere.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bockbier, bi dem mir vor allem der kräftige, aber nicht zu malzige Geschmack gefällt. Dazu kommt ein röstiger und würziger Abgang, der gegen Ende aber mir persönlich zu dominant ist. Von mir gibt es 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Wolfshöher Wintertraum

Ab November, oder teilweise auch schon früher Füllen sich die Supermärkten wieder mit diversen Winter und Festbieren. Zwar war der Himmel die letzten Tage mehr grau als blau, von richtig winterlichem Temperaturen sind wir aber doch noch ein ganzes Stückchen entfernt. Da aber so ziemlich jede Brauerei ihr Festbier inzwischen bereits im November verkauft, werde auch ich ab dem jetzigen Zeitpunkt wieder das ein oder andere Winterbier verkosten. Den Anfang für die diesjährige Saison macht der Wolfshöher Wintertaum aus der Nähe von Nürnberg. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernstein bis dunkelgoldenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiger, leicht getreidiger Geruch.

Zum Geschmack: Die Kohlensäure ist im ersten Moment sehr lebendig. Im Körper zeigt sich das Bier durchaus kräftig mit einer leichten Karamellnote im Abgang. Vor allem die Kohlensäure ist sehr lebendig und macht das Bier spritzig. Es ist im Abgang auch etwas herb. Mehr bietet das Bier aber nicht wirklich. Es ist süffig, aber trotz des Alkoholgehalts im Körper eher nicht so präsent. Ich finde das das Bier dadurch durchaus süffig wirkt, es aber im vergleich zu anderen Festbieren etwas an geschmacklicher Tiefe fehlt.

Zum Fazit: Wie beschrieben fehlt es dem Bier im vergleich zu anderen Festbieren einfach an geschmacklicher Tiefe und es ist somit zwar durchaus süffig, aber jetzt nicht das gelbe vom Ei. Von mir gibt es 3 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Reutberger Export Dunkel

Von der genossenschaftlich organisierten Klosterbrauerei Reutberg in Sachsenkam in Oberbayern kommt mein nächstes Testbier. 4 Biere der Brauerei habe ich bisher vorgestellt, im folgenden Test widme ich mich nun dem dunklen Exportbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiger, auch etwas schokoladiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein süßliches aber auch röstiges Bier. Es hat ein sehr schönes toastig süßliches Aroma, das leicht schokoladige Noten hat. Zudem schmeckt man auch Karamell und etwas Trockenfrüchte. Im weiteren Trinkverlauf nimmt das süßliche im Geschmack deutlich zu und übernimmt hier die führende Rolle, was auch bis zum Schluss so bleibt. Hopfen und leicht Röstnoten sorgen für einen würzigen Abgang und dafür das die Süße auf ein angenehmes Maß eingegrenzt wird. Insgesamt sehr gut ausbalanciert und trotz des geringeren Alkoholgehalts durchaus mit Körper. lediglich etwas zu viel Kohlensäure moniere ich, was die Bekömmlichkeit etwas einschränkt

Zum Fazit: Ein wirklich sehr guter Vertreter des dunklen Bierstils. Perfekt ausbalanciert und eigentlich habe ich nicht wirklich viele Kritikpunkte. Von mir gibt es dafür eine Wertung von 5 Sternen. Absolute Empfehlung für Freunde eines gepflegten Dunkelbieres.

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Ottakringer Lager

Nach dem ich nun lange Biere aus Bayern und Franken vorgestellt habe, ist im folgenden Biertest nun ein Bier aus Österreich, genauer gesagt aus der Hauptstadt Wien an der Reihe. Relativ neu von der Ottakringer Brauerei aus dem 16. Gemeindebezirk ist das Lagerbier. Ein mit einem Alkoholgehalt von 4,7% relativ schlankes Bier, bei dem laut Brauerei feinster Aromahopfen verwendet wurde.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, süßlich iegt sich das Bier im Geruch. Insgesamt ist es ein schon sehr süßlicher Geruch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist getreidg, aber auch leicht erdig im Geschmack. Im Körper zeigt sch das Bier durchaus kräftig, im Abgang hat man ganz leicht einen Anflug von Hopfen. Der Nachgang ist aber eher getreidig und süßlich und hat diesen etwas erdigen, leicht metallischen Beigeschmack. Die Kohlensäure ist ganz dosiert und macht das Bier einigermaßen süfig. Dennoch stört mich das etwas schmierig wirkende, blecherne Mundgefühl. Insgesamt hat man ein durchaus süffiges Lagerbier, aber ich finde nicht so recht ausgewogen. Mir ist der erdige Geschmack hier zu aufdringlich. Der Getreidegeschmack wirkt robuster, nicht zu süßlich eher brotiger kerniger.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier nicht wirklich. Die Dose findet sich auch im Geschmack wieder und insgesamt ist es mir nicht ausgewogen genug. Gut gekühlt sicherlich genie0bar und einigermaßen süffig. Von mir gibt es 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Krieger Weißbier

Das Weissbier der ehemaligen Brauerei Krieger aus Landau an der Isar, welche im Jahre 2024 überraschend ihren Betrieb einstellen musste, wird nun als nächstes von mir vorgestellt. Auch bei diesem Beitrag handelt es sich um eine ältere Notiz und das Bier ist somit leider nicht mehr erhältlich. Als kleiner Trost sei aber gesagt, dass das beliebte Krieger hell nach wie vor erhältlich ist. Gebraut wird es von der Graf Arco Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht würzig und hefig mit einer eher getreidigen Nuance im Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass durchaus zunächst würzig daherkommt im Abgang aber doch eher süßliche Noten mitbringt und vor allem dann auch im Nachgang durchaus eher hefig am Gaumen hängen bleiben. So schmeckt man eine kräftige Banane und auch die typische Nelke sorgt für ein wenig Würzung. Im Köper ist es schon eher kräftig und die Rezenz ist gut ausgeprägt.

Zum Fazit. Ein wirklich gutes, typisch bayerisches Weissbier. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.