Veröffentlicht in 1-Stern

Hauf Pils

Mein nächstes Bier kommt aus Dinkelsbühl von der Brauerei Hauf. Nach dem schon das ein oder andere Bier von dort den Weg zu mir gefunden hat widme ich mich nun dem Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Es riecht gurkig, und süßmalzig. Hopfen mache ich nicht so wirklich aus, wenn ich ehrlich bin.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich eine urtümliches, aber viel zu süßliches Aroma. Man muss die Hopfenherbe sprichwörtlich in den hintersten Winkeln meines Mundraums suchen. Es ist leicht cremig und getreidig, aber der Hopfen kommt auch im weiteren trinkverlauf so gut wie überhaupt nicht zur Geltung. Es bleibt eher malzorientiert und ist leicht süßlich-getreidig im Abgang, und man könnte etwas mehr Hopfen am Gaumen.

Zum Fazit. Nein das ist kein Pils udn so wirklich schmecken tut es auch nicht. Ich muss, so leid es mir tut, hier die absolute Tiefstwertung von 1 Stern vergeben, da es auch einfach nicht schmeckt.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Sparta Premium Lager

Griechenland ist nun wahrlich nicht als Biernation bekannt, bringt man es doch eher mit Ouzo oder dem harzigen Retsina Wein in Verbindung. Dank meinem treuen Bierspender komme ich nun aber in den Genuss einmal Biere vom Peloponnes zu verkosten. Neben internional bekannten Marken gibt es nämlich auch in Griechenland inzwischen eine etablierte Craft Beer Szene mit vielen spannenden Bieren. Ich werde nun ein Bier der Lakoniki Brewery verkosten, die ihre Biere unter dem Namen Sparta Beer verkauft. Verortet ist die Brauerei in Chania Vasiliakou im Süden der historischen Landschaft Sparta, nach der sie ihre Biere benannt hat. Wie erwähnt habe ich nun durch die Urlaubsmitbringsel meines treuen Bierspenders die Möglichkeit zwischen drei ihrer Biere zu wählen und so ich mich heute für das Premium Lager entschieden. Der Alkoholgehalt des kaltgehopften Lagerbieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum, der dazu nicht lange Bestand hat.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma mit einer ordentlichen Portion Zitrus, sowie floralen Noten die tatsächlich in Richtung Blumenwiese gehen.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem durchaus präsenten Malzkörper und einer im Abgang einsetzten leichten Fruchtigkeit, die ich mit Zitrusnoten assoziieren würde. Auch im weiteren Tirnkverlauf ist es fruchtig hopfig mit diesem schönen Mundgefühl, das auch noch länger im Mundraum bleibt. Ergänzt werden die Zitrusnoten durch einen leicht floralen Touch.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem der Malzkörper präsent ist, aber nicht so, das er dem Hopfen jeglichen Raum zu Entfaltung nimmt. Es ist dennoch ein eher leichteres Bier, welches ich auch als ungemein erfrischend und süffig bezeichnen würde, ohne das es dabei zu plump ist. Die schönen Hopfennoten verleihen ihm zusätzlich noch das gewisse etwas. Ich gebe hierfür sehr gute 4 Sternen und bedanke mich bei meine treuen Bierspender fürs mitbringen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Veldensteiner Zwickl

In einem weiteren Test geht es nun um das Zwickel der Marke Veldensteiner, welche von der Kaiser Bräu aus Neuhaus an der Pegnitz stammt. Die Marke Veldensteiner, benannt nach der gleichnamigen, im Ort befindlichen Burg ist inzwischen die bekannteste Linie der Brauerei und auch weitläufiger erhältlich. Der Alkoholgehalt des untergärigen, naturtrüben Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ganz leicht hefige und etwas grünliche Nuancen hat man in der Nase. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein Leicht karamelliges Aroma, aber auch dies leicht grünliche, etwas gurkig bis sogar säuerliche und etwas zuckrige schwingt so ganz lacht mit. Grundsätzlich ist das dominierende, auch in den Nachgang ausstrahlende ein süßliches Aroma. Zusätzlich hat man jetzt im weiteren Trinkverlauf sogar ein wenig herbe Noten, die von den leicht hefigen Tönen unterstützt werden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus doch guten hopfigen Noten, die gegen Ende wieder nachlassen und diesen leichten hefigen und süßlichen Noten wieder mehr Raum einräumen. Diese sind jedoch nicht mehr so zuckrig sind wie am Anfang.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Zwickel nicht, dafür sind diese komischen Beigeschmäcker einfach zu unangenehm. Vor allem aber ist es einfach zu süß. ich gebe ihm daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Walder Bräu Spezial

Nach Oberschwaben führt mich mein erster Biertest des heutigen Tages. Von der Walder Bräu aus Königseggwald, einer Gemeinde im Landkreis Ravensburg gibt es heute das Spezial. Das Spezial ist wie man so sagt eine klassische Halbe und das beliebteste Bier der Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Es riecht brotig und getreidig in der Nase. Ein ganz klein wenig hopfig. Insgesamt aber eher fad.

Zum Geschmack: Ich bin überrascht, mir eröffnet sich ein doch recht herber bzw. hopfiger erster Eindruck. Es ist ein sehr würziges Bier und der Hopfen kommt sehr gut zum Vorschein. Dabei ist er aber nicht bitter wie bei einem Pils, sondern sehr aromatisch und würzig, fast schon kräutrig-grasig bis harzig. Ein kräftiger vollmundiger Körper unterstützt das Bier. Im Nachgang ist der Geschmack leider recht schnell verflogen. Im weiteren Trinkverlauf ist es hier und da ein wenig zu hopfig, auch wenn es mir gefällt, dass dieses Bier Kante zeigt und sehr würzig ist. Es fehlt aber auch etwas an Bekömmlichkeit.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Auf der einen Seite es eine überraschende Hopfenaromatik, die mir bei einem Exportbier aber etwas zu viel ist und so leidet leider etwas die Bekömmlichkeit.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Weiherer Bock

Dreikönigstag, das heißt in Franken traditionell Stärke antrinken. Wer am 3 Königstag 12 Seidla trinkt so der Brauch, soll das Jahr über vor Krankheiten und sonstigen Widrigkeiten geschützt sein. Um gestärkt ins Jahr zu starten, bedarf es aber natürlich nicht irgend eines Bieres, sondern es wird traditionell auf die besonders kräftigen Bockbiere zurückgegriffen. Daher mag es fraglich sein, ob tatsächlich einer die legendären 12 Seidla, sprich 12 Halbe Liter Bockbier an einem Tag zu trinken vermag. Hört man sich bei den Wirte der fränkischen Gasthäuser um, so ist dies tatsächlich eher ein Mythos statt die Regel. Dennoch wird an diesem Tag gerne auf die breite Vielfalt an Bockbieren zurückgegriffen und so werde ich ich heute einen Bock aus Franken verkosten. Ausgesucht habe ich mir hierfür den Weiherer Bock der Brauerei Kundmüller aus Weiher, der auf einen Alkoholgehalt von 6,6% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr süßlich und malzig, hat zugleich aber auch obstige Noten, die sehr sehr reif wirken. Auf der anderen Seite ist aber auch eine Spur alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier süßlich, aber nicht so sehr, dass es stört. Es hat eine gewisse Herbe am Gaumen und auch etwas alkoholische setzt sich dort leicht fest. Der Nachgang wird bestimmt von süßmalzigen Noten, die am Gaumen festhängen, aber sehr gut abgestimmt sind. Es ist auch eine ordentliche Portion Karamell mit dabei. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert für einen Bock und verhindert das er zu schwer wird. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das aber immer eine gewisse Herbe hat und auch etwas alkoholisch wirkt, was das Trinkvermögen etwas mindert. Der kräftige, volle Malzkörper erfüllt seinen Zweck aber voll und ganz.

Zum Fazit. Ja dieser Bock eignet sich doch hervorragend zum Stärke antrinken. er hat einen kräftigen Körper, etwas herbe Noten und süffig ist er obendrein. Lediglich die alkoholischen Noten stören etwas. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Astra Urtyp

Astra ist Kiez, Astra ist Reeperbahn, Astra ist Sankt Pauli. Wie wohl keine andere Biermarke verkörpert Astra das Lebensgefühl auf Hamburgs geiler Meile. Nicht nur durch seine auffallende und bewusst provokative Werbe und Plakataktionen macht die Kultmarke auf sich aufmerksam, sondern ist darüber hinaus auch als Biersponsor des FC St. Pauli sowie anderer kultureller Events im Norden präsent. Ursprünglich von der Bavaria Brauerei direkt auf dem Kiez gebraut ist die Marke seit 1998 im Portfolio der ebenfalls in Hamburg ansässigen Holsten Brauerei zu finden. Leider entschied sich diese die Braustätte auf Sankt Pauli im Jahre 2003 zu schließen und die Biere nun in der eigenen Brauerei in Altona brauen zu lassen. Der Urtyp, ein klassisches Pils ist das beliebteste der Astra Biere und in vielen Hamburger Kneipen, nicht nur auf der Meile zu finden, sowie im Millerntor Stadion des FC St. Pauli. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht keksiges Aroma habe ich in der Nase. Hopfen ist nur ganz marginal wahrnehmbar.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es prickelnd mit einer herben Note die prickelt, aber nicht nachhaltig ist. Es hat eher einen etwas keksigen Nachgeschmack, der mir zu sehr am Gaumen hängt. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, das nicht so recht bekömmlich ist und mir obendrein einfach irgendwie zu süßlich ist für ein Pils. Es hat so ein sehr komisches Aroma, das für mich etwas pappiges hat.

Zum Fazit: Auf dem Kiez, frisch gezapf mag dieses Bier eventuell noch etwas anders schmecken, für mich ist es hier aber ein ziemlich belangloses Bier, das im weiteren Trinkverlauf zusätzlich auch noch einen sehr unangenehmen Beigeschmack hat. Ich gebe ihm daher nur eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Beckers Pils

Mit dem Beckers Pils habe ich im folgenden Test eine Biermarke aus dem Saarland. Die Beckers Brauerei selbst gibt es jedoch seit 25 nicht mehr. Was übrig bliebt ist lediglich das Pils, sowie der markante Beckerturm, der sich auch im Logo der Brauerei wiederfindet. Das ehemalig Sudhaus ist eines der Wahrzeichen der Stadt St. Ingbert in welcher sich die Brauerei befand. 1877 gegründet wurde am Standort St. Ingbert bis zum Jahre 1997 gebraut, ehe die Produktion zur Karlsberg Brauerei verlagert wurde, die den Betrieb bereits im Jahre 1989 übernommen hatte. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich fruchtiges Aroma hat man in der Nase. irgendwie hat es aber auch chemische Nuancen.

Zum Geschmack: Ein herbes Hopfenaroma mit gewissen teigig getreidigen Noten. Vor allem im Nachgang setzten sich diese teigig anmutenden Noten am Gaumen fest. Im Antrunk prickelt es ein wenig. Mir fehlt aber irgendwie ein richtiges Hopfenaroma. Gegen Ende kommt der Hopfen ein wenig durch und es wird bitterer. Im Ab- bzw. Nachgang ist es sogar noch ein wenig aromatischer mit etwas blumigen Noten.

Zum Fazit: So richtig überzeugen tut mich dieses Bier. Nicht Das Hopfenaroma ist zu schwach und manchmal auch ein wenig künstlich bzw. metallisch. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Beck Lager

Von der Brauerei Beck aus dem fränkischen Örtchen Lisberg ist der Hersteller meines nächsten Testbieres. Das Lager ist eines der bekannteren Bier aus des Betriebes und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas brotiges und auch leicht karamelliges Bier. Es ist sehr in der getreidigen Richtung angesiedelt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Lagerbier, welches sehr feine malzige Noten hat, die ein sehr schöne leicht karamellige Note erzeugen. Ich finde es im Nachgang hier und da ein wenig pappig. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus kerniges Lagerbier, dem vor allem zugute zu halten ist, das es nicht zu süß ist. Bis zum Ende hin bleibt es ein recht würziges Bier mit einer kleinen dezenten Hopfennote, jedoch gefällt mir nach wie vor der abging nicht optimal.

Zum Fazit: Ein kerniges Lager, dem vor allem zu Gute zu halten ist, das es nicht zu süß ist, jedoch gefällt mir der Abgang nicht der einen komischen pappigen Beigeschmack hat. Daher reicht es summa Summarum nur zu 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Brooklyn Defender IPA

Julis Bierblog meldet sich mit dem ersten Test im neuen Jahr. In diesem Zuge möchte ich die Gelegenheit nutzen mich bei allen Lesern, Fans und Unterstützern für die Treue im letzten Jahr zu bedanken und euch ein frohes neues Jahr zu wünschen. Viele werden mit einem guten Tropfen, vielleicht sogar einem Bier auf das neue Jahr angestoßen haben und so führt mich mein erster Test über den großen Teich in den Big Appel, der für seine alljährliche Silvestershow auf dem Times Square bekannt ist. Von der in New York ansässigen Brooklyn Brewery möchte ich daher heute das Defender IPA verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, orangenes Bier. es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch. Es hat leicht bittere und hopfige Noten. Ansonsten kommt nicht viel rüber außer ein kleiner Hauch von Fruchtigkeit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einem schön bitteren Abgang, der ins harzige übergeht. Es wirkt alles frisch mit einem prickeln im Abgang, jedoch auch ein wenig unausgewogen. Es ist ein Bier mit nur einem dezent bitteren Aroma. Dazu ist es ein sehr frisches Bier mit einem gewissen bitteren Nachgang, der aber auch etwas nachlässt.

Zum Fazit: Ein abwechslungsreiches IPA, das aber eher von seiner harzigen Bittere lebt. Es ist nicht zwingend fruchtig aber vor allem frisch und erfrischend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.-

Veröffentlicht in 2-Sterne

Hersbrucker Lagerbier

Etwas fränkisches habe ich auch im heutigen Biertest zu bieten und zwar das Lagerbier der Hersbrucker Bürgerbräu. Der Alkoholgehalt des beliebtesten Bieres der Brauerei liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, leicht süßliches Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck fällt mir gleich die Kohlensäure auf, die sehr stark prickelt und sich am hinteren Teil der Zunge festsetzt. Es ist ein leicht würziges Bier mit einer gewissen süßlichen Note. Man hat so eine leichte getreidige Note der aber irgendwie eine leicht pappigen Süße beiwohnt. Störend ist auch im weiteren Trinkverlauf die zu hohe Kohlensäure. Es ist mir insgesamt einfach zu pappig. Es ist ein sehr getreidiges, aber nicht so richtig süßliches Aroma, was sich auch bis zum Ende des Trinkgenusses hin durchzieht.

Zum Fazit: Nein dieses Lager überzeugt mich nicht wirklich. Dieses komische pappige Mundegfühl ist einfach nicht überzeugend und so gebe ich hier eine Wertung von 2 Sternen ab.